Christentum und Reinkarnation


Reinkarnation ist keine Frage des Glaubens.
Wenn es Sie nicht gibt, dann gibt es sie auch nicht wenn ich daran glaube.
Gibt es sie, dann gibt es sie, auch wenn ich nicht daran glaube.

Ich kenne niemanden, der sich vorurteils- und dogmenfrei mit diesem Thema beschäftigt hat, der zu dem Ergebnis gekommen ist: Es gibt keine Wiedergeburt.

Die "Gläubigen" die sagen: "Gibt es nicht" haben sich nie ernsthaft damit beschäftigt, "schreien" aus ihrer dogmatischen Glaubenslehre heraus: "Beweis mal", ohne selbst beweisen zu können, das der Mensch nur ein Leben haben soll.

Ohne die Gnade und Liebe der Wiedergeburt, gäbe es keinen vollkommenen und gerechten GOTT, sondern einen willkürlich handelnden,
ungerechten GOTT!

Geben wir doch GOTT die Ehre der Vollkommenheit.

Die Lehre der Wiedergeburt war auch bis zum 2. Konzil von Konstantinopel (553) auch christliches Gedankengut.

Um einen Glaubenskrieg, der als der "zwei Kapitelkrieg" in die Geschichte einging, zu befrieden, verbot Kaiser Justian die Lehre der Reinkarnation.

In den heutigen Bibeln finden wir nur noch Fragmente vor. Z.B. war Johannes d.T. der wiedergeborene Elia?


Wir haben es heute leichter uns Wissen anzueignen, als die Menschen vor 2.000 Jahren, so wir denn wirklich wollen.

Aber "blinder" Glaube ist auch heute für viele immer noch bequemer, als Auseinandersetzung.


"Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, lieber Sohn,
sondern wir müssen uns nach ihr richten"


Matthias Claudius
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"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe."
"Wer sich nicht bewegt spürt seine Ketten nicht!"
Burkl hat folgendes geschrieben:


"Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus.


Das stimmt auch. Es ist die Wahrheit.
Aber wir sind schon von Anbeginn Teile desselben Leibes.
Wir sind schon die Zellen eines Körpers.
Wir müssen nichts dafür tun- wir sind schon immer Brüder und Schwestern und die Kinder Gottes.

Das hat mit der Kirche nichts zu tun.


Zitat:
Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm.

Das ist wahr, aber wir sind es schon und zwar alle, egal, an was sie glauben oder nicht glauben.
Niemand kann nicht eine Zelle des Christus sein.

Christus ist ein anderes Wort für die Liebe, die uns alle miteinander verbindet.
Davon ist niemand ausgeschlossen.

Und die Kirche will behaupten, dass nur der, der getauft ist und Teil der katholischen Kirche ist, Teil dieses Körpers ist.
Das aber ist elitär. Es schließt die aus, die anders denken.

Gott aber ist nicht aussschließend. Er stellt keine Bedingung daran, dass schon jeder bereits in Seinen Armen liegt.

Gott stellt keine Bedingungen.

Aber die Kirche stellt Bedingungen- das ist der Unterschied.

Die Liebe der Wahrheit ist größer als die der Kirche.
Zitat:
Nach dem Scheiden des körperlichen Christus aus dieser Welt (Christi Himmelfahrt) IST sein irdischer Leib daher die Kirche (bei Weitem nicht jede Ausprägung von "Kirche" ist allerdings Leib Christi!). Nur wer an diesem mystischen Leib, dessen Umfang und Grenzen nur Gott kennt, Anteil hat, kann an Christus Anteil haben.

Nein, das ist rassistisch und das hatten wir schon mal in Deutschland, dass gesagt wurde, nur die und die sind die wahren Menschen und die anderen sind ausgeschlossen.
Das ist fanatisches Gedankengut und kommt aus dem Ego, das etwas Besseres sein will unbedingt als andere Menschen.
Tut mir leid, dass du das nicht erkennst.

Für Gott gilt das nicht.
Zitat:
Damit ist jede Aussage wie "Christus ja - Kirche nein" schon ein massiver Widerspruch gegen die Bibel

Natürlich. Wie wir gesehen haben, wurde die Bibel mühsam zusammen gestellt, um den Mächtigen eine schriftliche Grundlage für ihr elitäres und fanatisches Handeln zu geben.
Die Bibel ist ein machtpolitischer Zweck und sonst nichts.

Obzwar sich viel Wahrheit darin findet.

Die muss man aussortieren wie den Weizen von der Spreu.

Zitat:
und aber auch darüber hinaus auch per se her nicht schlüssig und logisch: Denn ohne die Kirche wüsste heute niemand vom Evangelium (von wieviel zur Zeit des Augustus gekreuzigten aufständischen Zimmermännern aus Galiläa wissen wir heute noch?) - also gäbe es ohne die Kirche heute gar niemandem mehr, der sich mit diesem Gedankenspiel (Christus ja - Kirche nein) beschäftigen könnte.

Jeder kann die Wahrheit in sich finden.

Ich habe erst begonnen, die Wahrheit zu finden, als ich absolut alles, was ich vorher wusste, verneint habe und nur noch das geglaubt habe, was ich ausschließlich aus mir selbst gewusst habe.
Das kann jeder tun.

Es war gerade das Schwere, alles zu vergessen, was durch die jahrelange Gehirnwäsche in meinen Geist gepflanzt wurde und nicht aus mir kam.

Und es ist ja nicht so, dass ich Gott verleugne.

Gott hat sich mir selbst bewiesen. Aber ich wähle die ganze Liebe und nicht die bedingte und ich bin nicht bereit, irgendeinen Menschen zu erniedrigen, weil er etwas nicht tut, was mir nicht gefällt oder er an etwas glaubt, was mir nicht gefällt.
Er ist genauso Gottes Kind wie jeder andere und ich weiß, dass Gott keinen Unterschied zwischen Menschen macht und niemals einem Menschen das Glück verwehren würde, weil er von Machtpolitikern nicht getauft wurde.
Ist doch lächerlich.

Gott gibt jedem Menschen das, was der Mensch Gott gibt und das geht es um Empfindungen, nicht um materielle Zeremonien.

Zitat:
Fazit: An dem Heil, das Jesus Christus vermittelt Anteil zu haben und dabei nicht Teil seines mystischen Leibes (=Kirche) zu sein, ist nach der Bibel nicht möglich.

Klar nicht. Weil in der Bibel Lügen stehen.

Nur in der Wahrheit gibt es keine Widersprüche.
Zitat:
Ich wollte dich nur darüber aufklären, dass dein Glaubensweg aus meiner Sicht nicht mit der Bibel in Einklang zu bringen ist.

Was ein Kompliment für mich ist. Wenn ich mit der Lüge in Einklang zu bringen wäre, dann würde ich was falsch machen.

Zitat:
Mit steht es jedoch nicht an darüber zu urteilen, wohin er dich führt (das weiß nur Gott). Ich wünsche ich dir alles Gute und Gottes Segen auf deinem Glaubensweg.

Ich dir auch.
Burkel Zitat

"Dass es so etwas wie das "Karma" eines einzelnen Menschen und die Reinkarnation vor Gott nicht gibt lässt sich meiner Meinung nach z.B. aus diesen Aussagen Jesu klar ableiten:"

Ach was! Burkel und Co.

"Das war ihr sät werdet Ihr ernten"
ist nicht
im Christlichen Glauben vohanden-sagte so was Jesus nicht?

Und das: Was du glaubst so geschiet dir?
keine Karma
kein ernten von den Früchten?
(früher gesponnene Gedanken und Taten?)

Und kein Hinweis auf Wiedegeburt-
(Reinkarnation,) in der Bibel wie z.b. der:

Und wenn kein, Alter ( Ego und) Mensch gestorben,
und der wird nicht, aus dem Heilgien Geist neu geboren?

Gibt so was nicht in der Bibel?

Was für Verhaftungen an Wörtern und Missverständnisse, noch und nocher-
aus dem Bedürfniss sich von andern abzugrenzen ,
und etwas besseres und anders zu wissen und zu deuten
wo letzendes in seinem Kern, immer alles gleich ist, nur in einer andern Kultur anders genannt.
Na ja streitet weiter,
und glaubt euch getrennt und unvereinbar im Gottes Wort-
das alles das ist zum Leben erweckt ,
alle durchflutet und durchströmt,
nur der Mensch leider zu undurchläsig ist-und glaubt,
er könnte das Göttliche so eng und klein halten.


-
Ich würde die jeweiligen Glaubensanhänger bitten, sich wenn sie wollen an ihre Religion halten, aber bitte es den Christen und der Kirche überlassen deren Bibel auszulegen. Phantasievorstellungen von außerhalb, kleine Stellen nehmen und aus dem Kontext reißen, führt zu nichts und ist nicht fair.
Na dann, wunderbar!
Endlich Frieden, und jeder schaut ganz genau
in den Schriften nach!

Jeder kümmert sich nur um eigenen Glauben und list genau bei Fremden und wagt sich nicht mehr zu behaupten:

das ist nicht wahr ,das stimmt nicht, was du glaubst und hier scheibst:
"Du träumst und das gibt nicht."
Na dann probieren wir ,wie weit wir so mit einander kommen.
Aleks7 hat folgendes geschrieben:
Ich würde die jeweiligen Glaubensanhänger bitten, sich wenn sie wollen an ihre Religion halten, aber bitte es den Christen und der Kirche überlassen deren Bibel auszulegen. Phantasievorstellungen von außerhalb, kleine Stellen nehmen und aus dem Kontext reißen, führt zu nichts und ist nicht fair.


Richtig Aleks, deshalb ist die Mutter Kirche auch so wichtig. Sie ist das einzige Bollwerk, das wir haben, um Verfälschungen und individuelle Beliebigkeiten im Glauben abzuwehren. Ohne Kirche als Verteidigerin des Glaubens gäbe es keinen christlichen Glauben mehr, sondern nur mehr in Heer von Individualisten und Splittergruppen, wo jeder aus der Bibel rausliest, was er selbst dort sehen will - das ist dann kein Glauben mehr, sondern Selbstverwirklichung, die von Gott wegführt.
Aber leider werden wir nicht umhin kommen zu erkennen da jeder nur so viel verstehen kann-
das er auch fähig ist, in sich aufzunehmen.

Und jeder hat eine andere Art was zu Verstehen und auszulegen-und das ist auch so "Gott"-gewollt
die Viellfall der Art und des Lebens.
Punkt!
Dali to tebi odgovara ili ne dragi moj prijatelju, to je tako- ti mozes da se boris protiv, koliko ti hoces-
ne pomaze ti nista, istina je vidna i sarolika.
..Sie ist das einzige Bollwerk,...
Zeigt wessen Kind, diese "Geister-Gedanken sind;
Abwehr, Kampf und Krieg.. so wie immer bis jetzt!
akasha hat folgendes geschrieben:
Und jeder hat eine andere Art was zu Verstehen und auszulegen-und das ist auch so "Gott"-gewollt
die Viellfall der Art und des Lebens.
Punkt!


Ein Glaube, den man sich selbst aussucht und der nicht "von oben" kommt ist wertlos, er ist nicht dazu in der Lage den Menschen "nach oben" zu bringen. Im Gegenteil - es ist gefährlich solch einen Glauben zu haben, weil er in Sicherheit wiegt, obwohl man womöglich schon sehr weit vom Weg abgekommen ist.

Das ist ja sogar ein Atheist noch in einer besseren Position, weil er "unbefangener" auf Christus zugehen kann als jemand der sich seinen eigenen Christus bereits felsenfest "zurechtgezimmert hat".
akasha hat folgendes geschrieben:
..Sie ist das einzige Bollwerk,...
Zeigt wessen Kind, diese "Geister-Gedanken sind;
Abwehr, Kampf und Krieg.. so wie immer bis jetzt!


Es tobt ein ständiger Krieg zwischen den Kräften der Welt und der Kirche - das stimmt. Es wird auch nie Frieden geben in diesem Kampf, bis die Welt vergangen ist. Genau das hat Jesus prophezeit.

"Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwinden." (Mt 16,18 )