Stellung der Götter im Buddhismus


Hallo!

Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit Buddhismus und weiß, dass die Frage nach Gott bzw. Götter im Buddhismus keine vordergründige oder bedeutende Rolle spielt.

Jedoch ist Buddha selbst einem Gott (Götter?) begegnet, auch asiatische Buddhisten verehren teils Götter oder nehmen sie symbolisch an.

Letztendlich stellt sich für mich die Frage:

- Sind Götter im Buddhismus Wesen, eine Wesensform, als welche man inkanieren könnte, eben wie ein Mensch nur in einem anderen Zustand mit anderen Fähigkeiten? Eben nur EINE Zustandsform?

wenn ja, inwieweit können sie uns beeinflussen, wenn sie überhaupt können, und wenn ja, wo bleibt das Karma wenn "höhere Wesen" über uns entscheiden könnten bzw uns in eine Richtung drängen könnten. Dann entsteht ja wieder Dualismus den der Buddhismus an sich ablehnt.

- Sind Götter Wesen/Energien, die wir selber erschaffen haben (karmisch?) als wir an sie zu glauben begonnen haben? Beeinflussen sie uns in der Art und Weise, wie wir sie uns kreiert haben? Sind Götter eben nur eigens Erschaffene Gebilde in unserem Geist? -die ebenso schnell kommen wie gehen können?

...und ist Verehrung dieser weder gut noch schlecht, eben wie in karmischer Hinsicht beschrieben ist, je nach dem wir sie wegen ihren guten oder schlechten Eigenschaften verehren bzw. sie behandeln? Sind sie letztendlich nur eine Hilfsmittel auf einem Weg den man gehen kann oder auch nicht?


- Gibt es einer andere Erklärung?


Würde mich freuen zu hören wie ihr das seht, oder weiß jemand genaue Beschreibungen aus buddhistischer Sicht (die von Buddha gegeben wurde?)?

Wie geht ihr damit um?
Ich kenne nur Buddhas Aussage die besagt (sinngemäß):

Wenn jemand nach Gott fragt, er aber für sich beantwortet hat: Es gibt einen Gott/Götter > Der braucht keine Antwort, sondern will nur eine Bestätigung.
Ebenso umgekehrt.


DANKE!
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Wende dein Gesicht stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich!
Ich bin nun nicht zu 100% im Buddhismus bewandt.
Aber dort gibt es weder Gott noch Götter.
Allerdings hat sich der Buddhismus in Ländern wie Thailand mit der Naturreligion vermischt, dort gibt es Götter.
Was uns als Götter im Bhuddismus erscheint, das sind die Boddhi Sathvas (ich hoffe ich habe das richtig geschrieben).
Das sind Wesenheiten, die die Seelen auf ihrem Wege ins Nirvana geleiten.

So nun hoffe ich dass auch noch andere User mit profunderen Kenntnissen antworte.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
Fabs hat folgendes geschrieben:
Hallo!


Hi Fabs

Zitat:
Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit Buddhismus und weiß, dass die Frage nach Gott bzw. Götter im Buddhismus keine vordergründige oder bedeutende Rolle spielt.

Jedoch ist Buddha selbst einem Gott (Götter?) begegnet, auch asiatische Buddhisten verehren teils Götter oder nehmen sie symbolisch an.


Das mit Gott/Götter im Buddhismus ist eine schwere Frage, je nach Gegend und Tradition wirst du da andere Antworten bekommen im Mahayana Buddismus und speziell im Vajrayana Buddhismus spielen Götter teilweise eine wichtige Rolle, da sich diese Richtung des Buddhismus eher außerhalb der Klöster verbreitet hat und sich daher stärker mit den lokalen Brauchtümern vermischt hat.

Auch gibt es einen nicht unbeträchlich großen Teil an "Traditionsbuddhisten" die sich Buddhisten nennen, aber Dinge machen, die mit der Lehre nicht ganz vereinbar sind. Ähnlich den "Taufscheinchristen" hierzulande.

Zitat:
Letztendlich stellt sich für mich die Frage:

- Sind Götter im Buddhismus Wesen, eine Wesensform, als welche man inkanieren könnte, eben wie ein Mensch nur in einem anderen Zustand mit anderen Fähigkeiten? Eben nur EINE Zustandsform?


Ja, das trifft es so ziemlich. Gott/Götter existieren auf einer anderen Existenzebene (Himmel?) und sind ungleich langlebiger und mächtiger als Menschen. Dennoch sterben sie und sind ebenso "Samsara" und "Dukkha" unterworfen. Du könntest daher als Gott inkarnieren, es wird im Buddhismus aber nicht als erstrebenswert angesehen, da es nicht zu Befreiung führt.

Zitat:
wenn ja, inwieweit können sie uns beeinflussen, wenn sie überhaupt können, und wenn ja, wo bleibt das Karma wenn "höhere Wesen" über uns entscheiden könnten bzw uns in eine Richtung drängen könnten. Dann entsteht ja wieder Dualismus den der Buddhismus an sich ablehnt.


Nun, die Götter die verehrt werden sind eher mit Schutzengeln oder Heiligen im Christentum vergleichbar, die man zu speziellen Anlässen anruft, um selbst Kraft zu bekommen. Ob, und wieweit diese Götter über uns entscheiden können, hängt von der jeweiligen Lehrmeinung ab, mit der traditionellen Lehre ist das jedoch eher schwer in Einklang zu bringen.

Zitat:
- Sind Götter Wesen/Energien, die wir selber erschaffen haben (karmisch?) als wir an sie zu glauben begonnen haben? Beeinflussen sie uns in der Art und Weise, wie wir sie uns kreiert haben? Sind Götter eben nur eigens Erschaffene Gebilde in unserem Geist? -die ebenso schnell kommen wie gehen können?


Keine Ahnung, zu kompliziert. Wenn du als Gott inkarnierst, dann hast du deine zukünftige Existenz natürlich selbst erschaffen.

Zitat:
...und ist Verehrung dieser weder gut noch schlecht, eben wie in karmischer Hinsicht beschrieben ist, je nach dem wir sie wegen ihren guten oder schlechten Eigenschaften verehren bzw. sie behandeln? Sind sie letztendlich nur eine Hilfsmittel auf einem Weg den man gehen kann oder auch nicht?


Ja, sowas kann man machen oder nicht. Ob es gut oder schlecht ist - keine Ahnung. Ich halte es für nicht hilfreich, doch das ist meine Meinung. Da gibt es sich andere Meinungen, die mehr Gewicht haben wie z.B. die des Dalai Lama, der sowas, glaube ich, macht.

Zitat:
Würde mich freuen zu hören wie ihr das seht, oder weiß jemand genaue Beschreibungen aus buddhistischer Sicht (die von Buddha gegeben wurde?)?


Ich kann dir später gerne ein paar Zitate aus dem PaliKanon posten, aber schau doch einfach selbst nach, das ist einfacher. Auf www.palikanon.com gibt es eine Suchmaschine und ein Stichwortverzeichnis, auch werden FAQs behandelt, da findest du auch was dazu.

Zitat:
Wie geht ihr damit um?


Gar nicht. Deshalb sind meine Antworten auch so miserabel. Was den Mystizismus und die Götter anbelangt bin ich hoch skeptisch.

Ich hoffe, dass ich nicht zuviel Blödsinn geschrieben habe. Vielleicht korrigiert mich jemand, der sich besser auskennt (yogi z.B.). Hoffentlich helfen dir meine Antworten mehr, als sie Schaden.

Alles Liebe
Die Frauenfeindlichkeit im tibetischen Buddhismus

Die Frauenfeindlichkeit, die sich im Buddhismus von Anbeginn an findet, ist vom tibetischen Buddhismus ins Monströse gesteigert worden. Dies dokumentiert sich nicht nur in der Theorie, daß Frauen grundsätzlich nicht erleuchtungsfähig sind. Frauen haben im tibetischen Buddhismus nichts zu melden, sie sind Dienerinnen und sie haben zu gehorchen. Es ist kein Zufall, daß es in der Macht-Hierarchie des tibetischen Buddhismus nicht eine einzige Frau gibt. Für einen tibetischen Buddhisten wäre beispielsweise die Vorstellung eines weiblichen Dalai Lamas grotesk, und nicht nur deswegen, weil Chenrezig sich niemals in einer Frau reinkarnieren würde, die per se als niedere Daseinsform des Menschen angesehen wird.



Die negative Haltung des tibetischen Buddhismus zu Frauen erweist sich besonders in den inneren „Mysterien“ des tantrischen/tibetischen Buddhismus, die allein auf die spirituelle Vervollkommnung des Mannes abzielen, und Frauen dafür nur als Mittel zum Zweck begreifen. Es wird nicht gerne darüber gesprochen, und der Dalai Lama empfiehlt, die Abgründe seiner Religion den Unbefangenen und Uneingeweihten nicht allzu deutlich vor Augen zu führen, aber das spirituelle Endziel des tibetischen Buddhismus bedarf unabdingbar des realen sexuellen Mißbrauchs von Mädchen und jungen Frauen.

Dem letzten Satz kann ich so natürlich nicht stehen lassen. Wer sagt, dass der tibetische Buddhismus unabdingbar des realen sexuellen Missbrauchs von Mädchen und jungen Frauen bedarf, sagt damit aus, dass solch ein Verhalten im tibetischen Buddhismus stillschweigend geduldet und praktiziert wird. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass solch ein Verhalten in der Praxis sehr oft anzutreffen ist bzw. war.

Dieses hängt natürlich auch mit dem hinduistischen Kastensystem zusammen, in dem Frauen nicht einmal Platz finden. Auf der obersten Stufe der Hierarchie sind die Priester angesiedelt, die alle Macht und alles Wissen auf sich vereinigen und die Frauen als Untergebene ohne eigene Rechte betrachten.
Ich sehe immer eine Gefahr, wenn die Sexualität mit im Spiel ist, dass der Mann versucht, sein patriarchalisches Denken mehr oder minder mit sanfter Gewalt durchzusetzen. Das war immer so und wird leider auch immer so bleiben, wenn sich in diesem Punkt das Bewusstsein nicht verändert.
http://home.arcor.de/tantram/#Frauenfeindlichkeit
Traumwelt Tibet 4: Sex in den Klöstern Top
Wer die Originaltexte der Tantras (Heilige Schriften) liest, die das geheime Ritualleben des tibetischen Buddhismus bestimmen, der wird sehr bald feststellen, dass sie nichts an sexuellen Phantasien auslassen, bis hin zum Sadomasochismus. Auch die Kopulation von Mönchen mit mehreren Frauen rechnen dazu:

Das Candamaharosana-Tantra zählt genüsslich diejenigen Substanzen auf, die dem Adepten von seiner Weisheitsgefährtin während des sexualmagischen Rituals angeboten werden und die er zu schlucken hat: Kot, Urin, Speichel, Speisereste aus ihren Zähnen, Lippenstift, Spülwasser, Erbrochenes, das Waschwasser, was nach der Säuberung ihres An.. übrig bleibt. Diejenigen, "die Kot und Urin zu ihrer Nahrung machen, werden wahrlich glücklich sein", verspricht das Guhyasamaja-Tantra. Im Hevajra-Tantra muss der Adept aus einer Schädelschale das Menstruationsblut seiner Mudra (sexuellen Partnerin) trinken. Aber auch faule Fische, Kloakenwasser, Hundekot, Leichenfett, Exkremente von Toten, Menstruationsbinden sowie alle nur denkbaren "Rauschtränke" werden genossen.

Wie verbreitet die Prostitution in den tibetischen Klöstern war und heute wieder ist, wird nicht nur von westlichen Reisenden, sondern auch von tibetischen Historikern bestätigt. Zahlreiche Äbte hielten sich offen ihre weiblichen Geliebten (Weisheitsgefährtinnen), ohne dass daran Anstoß genommen wurde. In einigen Beispielen hatte ein männlicher Lehrer Sex mit mehreren seiner Studentinnen zur gleichen Zeit. Jede von ihnen musste schwören, die Beziehung geheim zu halten, und jede wurde in dem Glauben gelassen, sie wäre die einzige Partnerin. Es war jedoch unvermeidlich, dass das Geheimnis bekannt wurde, und die Auswirkung davon auf die Dharma-Gruppe war verheerend. June Campbell, ehemalige Buddhistin, weiß zu berichten: "Die Auferlegung der Geheimnispflicht (was die sexuellen Beziehungen zu Frauen anbelangt), die durch Drohungen abgesichert wird, war im tibetischen System eine machtvolle Waffe, um Frauen davon abzuhalten, selbst jegliche Art von Eigenbewusstsein zu entwickeln".

Sex ist in Tibet ebenso wie im Westen ein heißes Thema, durch den Tantrismus, d. h. durch seine Sakralisierung und seine Verbindung mit der männlichen Askese, gewinnt er jedoch eine Ambivalenz und Pikanterie, die von westlichen Autoren kaum überboten werden kann.

In der Tat entspricht das weitverbreitete Klischee von der Asexualität der Lamas ebenso wenig der Realität, wie das Klischee von der Sexbesessenheit der tibetischen Mönche. Beide Verhaltensweisen sind seit Jahrhunderten Ausdrucksformen dieser Kultur, die von großen Extremen bestimmt wird. Die Ausübung der tantrischen Riten ist nur einer kleinen Anzahl auserwählter Mönche erlaubt, das Gros der Klosterbrüder untersteht einem strikten Abstinenz- und Zölibatsgebot mit all den bekannten Folgen, zum Beispiel einer weitverbreiteten Homosexualität in den Klöstern.

aus: Traumwelt Tibet
http://home.arcor.de/tantram/#Traumwelt4
Die Geschichte Tibets war von Beginn an durch Kriege, Mord, Folterungen, soziale Unterdrückung, von Sklaverei, Hass und Machtgier bestimmt, so wie die Historie der meisten Völker dieser Erde, nur dass die „Glaubenskrieger“ vom Dach der Welt das buddhistische Mönchsgelübde abgelegt hatten und wie „Gottheiten“ in einem hierarchischen Priesterstaat angebetet wurden.

Schon die tibetischen Erobererkönige der Yarlung Dynastie (6. Jh. bis 9. Jh. n. Chr.) wurden wegen ihrer gnadenlosen Grausamkeit in ganz Innerasien gefürchtet. Der Errichtung der lamaistischen Klosterherrschaft in Tibet ging ein Königsmord durch einen tibetischen Mönch voraus. In der Folgezeit lieferten sich die unter einander zerstrittenen Sekten unzählige Kleinkriege und verhinderten somit eine größere Staatenbildung. Dabei war sich keine der verschiedenen Mönchsorden zu schade, Fremde, insbesondere Mongolen und Chinesen, ins Land zu holen, um mit deren Hilfe aufeinander loszuschlagen. Im 17. Jh. fand ein blutiger Krieg zwischen der Gelugpa- und den Kagyüpa-Sekte statt, aus dem der V. Dalai Lama als gefeierter Schlachtenheld hervorging. Von ihm stammt ein Fluchgedicht, das den kaum glaublichen Hass zeigt, mit dem die Vorinkarnation des jetzigen XIV. Dalai Lamas, die er am meisten verehrt, seine (buddhistischen) Feinde überschüttete: „Macht die männlichen Linien zu Bäumen, deren Wurzeln abgeschnitten werden. - Macht die weiblichen Linien zu Bächen, die im Winter versiegen. - Macht die Kinder und Enkelkinder zu Eiern, die gegen Felsen geschleudert werden. - Macht die Diener und Gefolgsleute zu Heuhaufen, die durch Feuer verzehrt werden. - Macht ihre Wohnsitze zu Lampen, deren Öl verbraucht ist. - Kurz - vernichtet all ihre Spuren, selbst ihre Namen. Insgesamt wurden fünf Dalai Lamas, einige davon Kinder, zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert aus machtpolitischen Motiven erschlagen oder vergiftet. Der XIII Dalai Lama baute ein Heer auf, das aus regulären Truppen, einer Laienmiliz und der „Goldenen Armee“, wie die Mönchssoldaten genannt wurden, bestand.

Diese geraffte Kriegsgeschichte Tibets könnte noch durch zahlreiche weitere Beispiele verlängert werden. Dennoch ist es dem XIV. Dalai Lama und seinen Sympathisanten weitgehend gelungen, sie zu verschweigen oder zu beschönigen. Beschönigt werden ebenfalls die inhumanen sozialen Zustände der alten tibetischen Buddhokratie. Viele westliche Besucher berichten, dass auf dem „Dach der Welt“ (bis zum Jahre 1959) diktatorische Entscheidungen, Beamtenwillkür, Gehirnwäsche, paranoider Dämonen- und Geisterglaube, Missbrauch von Kindern, sexualmagische und frauenfeindliche Geheimriten zur Machtgewinnung der Mönchselite, spirituelle Kontrolle und kriecherische Servilität, bitterste Armut und exzessiver Reichtum, Sklaverei, Leibeigenschaft, Hunger, Krankheiten, Mangel an jeglicher Hygiene, Trunksucht, Folter, politischer und privater Mord, Angst und Gewalt, Diebstahl und Räuberei an der Tagesordnung waren. Mitgefühl, Friedfertigkeit und Gewaltlosigkeit blieben im alten Tibet weitgehend religiöse Floskeln, wenn wir sie an der historischen Realität des Landes messen.

Gewaltbejahung, Intoleranz, magisches Denken und Aberglaube sind heute noch unter den Exiltibetern verbreitet. Schon vor seiner Flucht (1959) arbeitete der XIV. Dalai Lama mit dem CIA zusammen, mit dessen Hilfe er ins indische Exil gelangte. Später unterstützte er die vom amerikanischen Geheimdienst ausgebildete tibetische Guerilla. „In einer offiziellen Botschaft nannte ich die Guerilleros 'Reaktionäre' und gab bekannt, dass das tibetische Volk sie nicht unterstützen solle.“ – erklärte der Religionsführer – „Zur gleichen Zeit wurde die Delegation instruiert, der Guerilla zu sagen, sie sollten weiterkämpfen. Wir sprachen mit zwei Zungen, der offiziellen und der inoffiziellen. Offiziell sahen wir ihre Akte als Rebellion, aber inoffiziell betrachteten wir sie als Heroen und sagten es ihnen.“

Auch sind der XIV. Dalai Lama und die sogenannte Shugden Sekte noch immer heillos miteinander zerstritten. Bei diesem Konflikt kam es 1997 zur gewaltsamen Verfolgung einer religiösen Minderheit durch die Anhänger des Dalai Lama und zu einem bisher mysteriösen Ritualmord an drei Mönchen in Dharamsala. So absurd es auch klingen mag, hinter dem ganzen Konflikt steht die Konkurrenz zweier Orakelgötter (Nechung gegen Shugden), von denen einer, das Nechung-Orakel, den Dalai Lama als Oberhaupt der tibetischen Exilregierung bei seinen staatspolitischen Entscheidungen berät. Es handelt sich dabei um einen mongolischen Kriegsgott (Pehar), der durch den Mund eines in Trance versetzten Lamas spricht.

Das Kalachakra-Tantra: ein lamaistisches Kriegsritual
Nicht nur in der Geschichte, sondern auch in seiner religiösen Doktrin und im Ritualwesen ist der tibetische Buddhismus kriegerisch, aggressiv und keineswegs friedlich. Die Idee von einem „buddhistischen Djihad“ wurde insbesondere in dem sogenannten Kalachakra-Tantra und der darin enthaltene Prophezeiung des Shambhala-Krieges kodifiziert. Der im 10. Jh. n. Chr. verfasste Text gilt bei den Tibetern als „der Gipfel aller buddhistischen Systeme“. Seit fast einem halben Jahrhundert praktiziert der XIV. Dalai Lama unermüdlich und weltweit das Kalachakra-Tantra-Ritual, in das schon Hunderttausende Adepten eingeweiht wurden.

http://www.trimondi.de/deba17.html
@ soraja

willst du das nicht in einem separaten thema besprechen?
Long Road hat folgendes geschrieben:
@ soraja

willst du das nicht in einem separaten thema besprechen?


Wieso? Das ist doch ein thread über Buddhismus.

Und meine posts sind Tatsachen, wie der Buddhismus gelebt wird.

Und ich habe ein starkes Interesse daran, die Gewaltbereiche aller Religionen aufzuzeigen, damit jeder, der Interesse daran hat, rausfinden kann, was wirklich gut und wahr ist.
Nämlich keine der bekannten Religionen, da jede Lügen beinhaltet, die eingesetzt wurden, um Macht zu missbrauchen.
So dass ein jeder, der die wahre Liebe anstrebt, selbst heraus finden kann, wo diese zu suchen ist.

Nämlich in der Wahrheit- die es in keiner Religion in Reinform gibt, weil man die selbst raus finden muss, denn nur Lügen kann man institutionalisieren.

Aber es gibt große Gewaltunterschiede in den Religionen, sehr große.

Je größer die Lüge, desto größer die Gewalt.

Die Bahai empfinde ich als sehr reife und gewaltarme Religion, wenn auch nicht frei davon. Weil sie mehr Wahrheit beinhaltet als der Buddhismus oder der Islam.

Lüge und Gewalt gehen Hand in Hand.

Die ganze Wahrheit läßt sich nicht institutionalisieren, weil man mit der Wahrheit keine Macht ausüben kann und deshalb ist der Mensch, der die Wahrheit annimmt auch ein vollständig befreiter Mensch.
Nun es ist ein Thema in dem Fabs über die Stellung der Götter im Buddhismus gefragt hat. Du schreibst nichts hierzu, deshalb wäre ein eigenes Thema nett.

Weiters schreibst du vom tibetischen Buddhismus. Nur weil dort deiner Meinung nach was falsch läuft, heißt das nicht, dass der Buddhismus eine Lüge ist. Du kannst auch nicht mit den Taten der Zeugen Jehovas das ganze Christentum anprangern.

Mach ein eigenes Thema "Gewalt und Frauenfeindlichkeit im tibetischen Buddhismus" auf. Dort kann man über sowas reden.

Alles Liebe
Danke für die Beiträge, zu "Soraja" hat "Long Road" schon wesentliches gesagt. Ich möchte erst gar nicht über 1900 Jahre Vergehen des Christentums aufzählen, oder denen der jüngeren Zeit, da würde ich noch in der Pension dasitzen.
>>>Fakt ist, es gibt Missstände oder Fehlinterpretationen, sobald es eine Glaubensgemeinschaft gibt oder Menschen eine Gruppe bilden. Im manchen asiat. Buddhismen (gibt es dieses Wort?=) ) hat der Hinduismus Einzug gehalten.

Weiter möchte ich nur sagen, das für mich die Gottfrage unerheblich ist letztendlich, als Wesensvorstellung in einer anderen Sphäre (feinstofflich?) ok, aber für mich unwesentlich. Hat mich einfach nur interessiert ob es eine einheitliche Darstellung Buddhas gibt.

Was die Einstellungen eines jeden anbelang, lässt der Buddhismus jede Freiheiten. Wenn jemand den "guten Pfad" verlässt, ist er selber Schuld.@Soraja >das sind die Freiheiten im Buddhismus: Gehe den Weg gut nach Buddhas Lehren, wenn du ihn Falsch gehst muss man selber dies wieder ausbügeln.
Da kommt mir der "wenn einer über die Brücke springt,...." gedanke hoch, mit dem ich hiermit alles erkläre =)

Danke für die (produktiven) Beiträge!