Ich habe keine Freunde


mobbdeep21 hat folgendes geschrieben:
ToMuch hat folgendes geschrieben:
Das kommt daher weil andere Denken, dass man ihnen deswegen etwas gutes tut, da man befürchtet, dass man sonst ihre Freundschaft verlieren könnte.

Man wird dann als "minderwertig" angesehen. "Mensch zweiter Klasse". Diese fangen an die Hilfsbereitschaft als selbstverständlich anzusehen. Sie erwarten dass man ihnen "dient".

Es ist wie ein Teufelskreis.

Wenn man sich dann entschließt sich nicht mehr alles gefallen zu lassen, so geht alles zu Bruch. Die Leute hatten die Beziehung mehr oder weniger darauf reduziert einen als "Lasttier" zu nutzen. Und wenn man denen nicht hilft, dann wollen die auch nichts mehr von einem wissen. Man ist ja ein "Mensch zweiter Klasse"..


top auf den punkt gebracht finde ich! danke für den beitrag

Bitteschön. Ich musste ähnliche Erfahrungen machen. Deswegen weiß ich wie Du Dich fühlen müsstest.

Mach Dir nicht so viele Gedanken. Wenn du ein gutes Herz dann öffne es nicht jedem, sei etwas zurückhaltend mit Hilfsbereitschaft. Aber verschieße dich nicht zu sehr mit dem Gedanken, dass alle Menschen schlecht sind. Auch wenn es doch meistens zutrifft.

Es ist wirklich besser nicht zu freundlich zu sein. Nicht zu gutherzig rüberzukommen. Ausgenommen bei Menschen, die du sehr gut kennst und vertraust.
Edwin hat folgendes geschrieben:
@ Soraja & mobbdeep21

Ich glaube, dass einfach viele junge Männer nie gelernt haben über ihre Probleme zu sprechen, was dazu führt, dass sie sich immer öfters zurückziehen und verschliessen. Viele haben Angst vor diesem Schritt, weil sie dadurch vielleicht noch mehr verletzt werden könnten.
Die Gleichgültigkeit vor dieser Welt fungiert als perfektes Schutzschild nicht weitere seelische Schmerzen erleiden zu müssen. Mit dieser Gleickgültigkeit wird es erträglich, Schwierigkeiten und Problemen auszuweichen. Dafür zahlen sie einen hohen Preis: geistigen und seelischen Entwicklungsstillstand.

Ihr sprecht hier ein sehr wichtiges Thema an, denn dieses Problem wird sich in den nächsten Jahrzehnten verschärfen, wenn wir gemeinsam nichts dagegen unternehmen.

Wo finden wir die höchsten Selbstmordraten?
Bei den männlichen Jugendlichen!
Wo wird es bald keine männlichen Jugendlichen mehr geben, wenn sich der Trend fortsetzt?
In Mittelschulden, Gymnasien!

LG


Also, ich empfinde da einen so großen seelischen Druck bei meinem Sohn, obwohl es keine Drogen, kein Alkohol, keine kriminellen Dinger, keinerlei Auseinandersetzungen mit mir o.ä. gibt, dass ich am überlegen bin, ob nicht ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik richtig wäre.

Mir kommt dieses Verhalten einfach zu krank vor. Es fühlt sich an wie eine Bombe, die irgendwann hoch gehen könnte, ehrlich gesagt.

Eine Überanpassung einerseits, Interesselosigkeit andererseits und spürbar unterdrückte Aggression. Das reicht doch für eine Klinik, oder muss da erst was passieren?
Soraja hat folgendes geschrieben:
Also, ich empfinde da einen so großen seelischen Druck bei meinem Sohn, obwohl es keine Drogen, kein Alkohol, keine kriminellen Dinger, keinerlei Auseinandersetzungen mit mir o.ä. gibt, dass ich am überlegen bin, ob nicht ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik richtig wäre.

Mir kommt dieses Verhalten einfach zu krank vor. Es fühlt sich an wie eine Bombe, die irgendwann hoch gehen könnte, ehrlich gesagt.

Eine Überanpassung einerseits, Interesselosigkeit andererseits und spürbar unterdrückte Aggression. Das reicht doch für eine Klinik, oder muss da erst was passieren?


Ich würde nichts überstürzen. Ein liebevolles Gespräch zwischen Mutter und Sohn könnte euch weiterbringen. Auch einmal gemeinsam etwas unternehmen, wie beispielsweise Wandern, ins Museum oder ins Kino gehen, könnte deinen Sohn vom ständigen Computerspielen ablenken.

LG
soraja hat folgendes geschrieben:
Ich habe einen Sohn von 18, bei dem ist das ähnlich.
Der sitzt fast nur allein in seinem Zimmer und spielt FIFA.
Wenigstens hat er kein Interesse an Ballerspielen.

Kann es sein, dass in der heutigen Generation es sehr vielen von euch so geht?
Als Mutter macht man sich da schon Sorgen.
Es fühlt sich so an, als könnte die Jugend von heute einfach nicht mehr richtig leben und miteinander reden.
Könnte das sein?
Könnte das vor allem durch den Computer und das Fernsehen verursacht sein?
Und wenn ja, was könnte ich als Mutter für meinen Sohn tun?

Ich bin da ganz schön ratlos. Vereine und Bücher lesen oder Instrument spielen interessiert ihn nicht. Es ist so eine allgemeine Interesselosigkeit zu spüren, findest du das auch?
Auch so eine Null-Zukunft-Stimmung.
Ist die überall bei euch so oder nur gerade bei meinem Sohn?

Im Moment überlege ich mir, ob er nicht eine Therapie braucht, ernsthaft.
Für mich fühlt sich das schon krankhaft an.
Er hat keine Lust auf gar nichts. Ist das bei vielen von euch so?
Redet ihr darüber?

Redet ihr über den Sinn des Lebens, über eure Zukunft, über Liebe oder ist das mit den meisten anderen ganz schön oberflächlich?

Dagegen meine Tochter ist ganz anders. Obwohl die auch nicht wenig fernsehen guckt, aber die ist sehr aktiv.
Geht mit den Hunden raus, macht Sport, spielt zwei Stunden Klavier am Tag, telefoniert ständig mit ihren Freundinnen, kommt zu mir zum reden, braucht immer was, will immer was, ist an der Welt interessiert.

Ob es Jungs da schwerer haben?

Oder ist das nur zufällig so bei meinen Kindern?
Hallo,
ich war bis vor nicht allzu langer Zeit ähnlich drauf. Meine Mutter hat immer wieder versucht, sanft auf mich einzureden, ich müsse doch etwas machen, könnte nicht dauernd im Zimmer sitzen (vor allem Internet, Videospiele).
Solche Appelle prallen scheinbar ab aber irgendwie merkt man schon, dass es so nicht ewig weitergehen kann.
Ich glaube auch nicht, dass dein Sohn zufrieden mit seiner aktuellen Situation ist. Aber trotzdem kann sich das Ganze Jahre hinziehen und das ist dann wirklich nicht schön.
Irgendwie müsste er vom PC weg; vor allem Online-Spiele, soziale Netzwerke und Foren sind Zeitfresser, wobei es bei Letzteren zumindest meistens eine anständige Diskussionskultur gibt.
Bei alldem kann man aber kaum was erzwingen, da muss er selbst drauf kommen.
Was hat er denn außer FIFA noch für Interessen/Hobbies?

Was man da als "Außenstehender" machen kann, kann ich nicht genau sagen. Ich kenne eure Familiensituation nicht aber die Eltern haben in solchen Phasen für gewöhnlich nicht den größten Einfluss.
Ob man über Sinnfragen, Krisen, etc sprechen kann, kommt darauf an, wie das Verhältnis zu den Eltern ist bzw. ob man mit sowas schon in der Kindheit begonnen hat.
Bei mir war es so: Ich bekam zB viel religiöse Erziehung aber richtig aussprechen konnte ich mich nie und wir haben auch nicht viel über existenzielle Fragen usw. diskutiert, weil wir die Antworten ohenhin von der Religion vorgekaut bekamen.
Meine Eltern wollten dann später, als ich mitten in der Pubertät war, mit mir Vertrauensgespräche führen, aber da war es zu spät. In dem Alter damit anzufangen, ist meiner Meinung nach sinnlos.
Ich liebe meinen Vater und meine Mutter, aber ich habe mich ihnen gegenüber nie wirklich geöffnet und werde es wahrscheinlich auch nie tun.

Aber zurück zu deinem Sohn: Was macht er denn zur Zeit? Zivildienst, Lehre?
Das Schlimmste ist, nichts zu tun; dabei verkümmert man seelisch und körperlich. Je länger sich das hinzieht, desto schwieriger, wieder da raus zu kommen. Aber da sprech ich eher vom Alter 20+

Zur Therapie würd ich ihn nicht schicken, erst mal auf anderen Wegen versuchen.
Falls er doch mal liest, wäre vielleicht "Demian" von Hermann Hesse oder u.U. auch "Steppenwolf" ganz nützlich. Hat mir jedenfalls damals in meiner Leer-Phase ziemlich geholfen.

Zuletzt sei gesagt, nimm dir mein Geschriebenes besser nicht zu viel zu Herzen, ich wollte dir nur meine Sicht mitteilen. Ich bin selbst noch ziemlich jung und daher fehlt bei meinen Ratschlägen oft die Erfahrung.
Wenn du Gott im Herzen um Hilfe bittest, wirst du sicher bessere Antworten bekommen.
Hey, ich kenne deine Situation nur zu gut befinde mich zurzeit in derselben. Bin auch noch im jungen Alter wenn ich das so sagen kann (18 ). Ich hatte früher auch viele Freunde aber als ich aus der Schule rauskam hat sich alles geändert. Von den meisten habe ich nix mehr gehört und mit den anderen habe ich nur noch über Facebook usw...kontakt. Ich werde zwar ab und zu gefragt ob ich mal mitfeiern will oder sowas...aber ich gehe nicht sehr gerne weg vorallem Partys hasse ich. Ich bin ehr ein stiller, ruhiger Mernsch der mal bowlen geht oder ins Kino lieber.

Naja seit 2-3 Jahren zieht sich das jetzt so bei mir hin ich komme von der Arbeit heim und dann an Pc bzw Tv weil ich für alles andere zu fertig bin. Ist ja an sich eig ok aber leider ist es am We bei mir nicht anders...Ich unternehme fast jede Woche was mit einem alten Schulkamaraden aber da zocken wir halt auch nur (macht mir zwar sehr viel Spaß aber das kanns doch auch net sein oder?). Außerdem ist das auch keine richtige Freundschaft ich meine er ist nicht der Typ den ich jetzt alles erzählen würde usw...ihr versteht wahrscheinlich schon. Ich hätte gerne einen richtigen Freund/in der mit einem wirklich durch dick und dünn geht kurz der immer zu dir hält und auf den du dich verlassen kannst. ich brauche keine 10-20 Leute sondern lieber einen gescheiten aber die gibts ja leider in unserer Gesellschaft leider nicht wie Sand am mehr -.-

Jeder der so einen Freund hat auf den er sich immer verlassen kann beneide ich wirklich und derjenige sollte sich wirklich glücklich schätzen. Ich meine vorallem bei Jungentlichen ist das extrem meistens hat man nur seine Party/Trinkergruppe und das wars ich glaube nicht das das wahre Freunde sind.

Naja zurück zu meiner Situation wie gesagt seit 2-3 Jahren geht das jetzt schon so und wie hier auch schon gesagt wurde ich/andere machen das denke ich aus schutz verletzt zu werden. Ich fühle mich zuhause einfach am sichersten bzw am wohlsten. Wenn ich wo anders bin fühle ich mich immer unwohl vorallem unter vielen menschen kennt ihr das vielleicht? Geht das noch anderen in meinem Alter vorallem so? Ich denke das die Erwachsenenwelt eine andere Bedeutung des Wortes "Freund" kennt als bei uns Jugentlichen.

Naja einen großen Rat kann ich leider jetzt nicht geben bräuchte ich wahrscheinlich selber einen. Naja aber ich bin nicht völlig kontaktlos jetzt ich unternahme ab und zu was mit meinen Eltern und auch mal was mit meiner Schwester. Und auf der Arbeit (ich mache ein FSJ) habe ich auch genügend Kontakte mit denen ich mich eig normal verstehe. Aber das sind halt auch wirderum keine wahren Freunde....

Könnt ja mal schreiben obs euch auch so geht bzw mal ergangen ist und was Ihr in so einer Situation gemacht habt. Ich bin jetzt nicht depressiv oder sowas ich meine ich liebe das Leben schon aber ich bin schon etwas antriebslos geworden (faul) wenn ich das so sagen kann.

Naja mal gespannt was ihr dazu schreibt.

Lg

Fabian1234
Edwin hat folgendes geschrieben:
Auch einmal gemeinsam etwas unternehmen, wie beispielsweise Wandern, ins Museum oder ins Kino gehen, könnte deinen Sohn vom ständigen Computerspielen ablenken.

LG

Ist ja nett gemeint, aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass er mit mir ins Museum oder wandern gehen würde?
Dem ist es peinlich, wenn er mich in der Stadt trifft- du hast echt wenig Vorstellung davon, wie ein 18-jähriger ist- der will mit seiner Mutter gar nichts zu tun haben und dass er sie braucht, stinkt ihm.
Steinwerk hat folgendes geschrieben:

Was hat er denn außer FIFA noch für Interessen/Hobbies?

Nur bodybuilding, sonst nichts.

Zitat:
Was man da als "Außenstehender" machen kann, kann ich nicht genau sagen. Ich kenne eure Familiensituation nicht aber die Eltern haben in solchen Phasen für gewöhnlich nicht den größten Einfluss.
Ob man über Sinnfragen, Krisen, etc sprechen kann, kommt darauf an, wie das Verhältnis zu den Eltern ist bzw. ob man mit sowas schon in der Kindheit begonnen hat.

Ich hab schon immer versucht, mit ihm zu reden, aber das ging nicht. Und allen anderen ist es auch aufgefallen, also Vater, Oma, Freunde.
Der ist komplett verschlossen.


Zitat:
Ich liebe meinen Vater und meine Mutter, aber ich habe mich ihnen gegenüber nie wirklich geöffnet und werde es wahrscheinlich auch nie tun.

Also er hat vor kurzem in meinen Armen geweint und kam von selber zu mir deshalb- das hat mich schon glücklich und gleichzeitig so traurig gemacht wie nichts zuvor mit ihm.
Er öffnet sich schon dann und wann- aber er hat keinen Impuls für Zukunft oder für Tätig-Sein im allgemeinen.
Zitat:
Aber zurück zu deinem Sohn: Was macht er denn zur Zeit? Zivildienst, Lehre?

Mittlere Reife, aber die schafft er wohl wegen Mathe nicht und für Berufswahl hat er überhaupt keinen Impuls. Es gibt nichts, was er machen möchte.

Zitat:
Falls er doch mal liest, wäre vielleicht "Demian" von Hermann Hesse oder u.U. auch "Steppenwolf" ganz nützlich. Hat mir jedenfalls damals in meiner Leer-Phase ziemlich geholfen.

Absolut hoffnungslos, dass er ein Buch in die Hand nimmt.

Zitat:
Zuletzt sei gesagt, nimm dir mein Geschriebenes besser nicht zu viel zu Herzen, ich wollte dir nur meine Sicht mitteilen. Ich bin selbst noch ziemlich jung und daher fehlt bei meinen Ratschlägen oft die Erfahrung.

Vielen Dank trotzdem.

Zitat:
Wenn du Gott im Herzen um Hilfe bittest, wirst du sicher bessere Antworten bekommen.

Leider nicht immer dann, wenn ich das gerne hätte....
(Freunde kommen; Freunde Gehen - nur Feinde sammeln sich an!)
-Murphy-
Liebe soraja,

hast du schon mal ausgetestet was passiert, wenn du ihm sein Spiel verbietest, bzw. ihm den Strom abdrehst? (Hat meine Schwiegermutter immer bei meinem Schwager so gemacht, wenn er nicht zumindest für eine Stunde mal runter gekommen ist zum Essen oder ihr beim Haushalt ein wenig geholfen hat. Da war er 17-1.

Sollte er dann aggressiv reagieren, fahrig, nervös, nicht wissen, was er mit sich und seiner Zeit, bzw. seinen Händen anfangen soll, ...
Dann ist die Chance groß, dass er süchtig ist. Im grunde ist das eine Art von Spielsucht (nur ohne den finanziellen Verlust, wobei der z.B. bei manchen online-Rollenspielen durchaus auch mit eine Rolle spielt).
Und sollte er tatsächlich süchtig sein, dann ist eine Therapie vonnöten. Denn das ist nicht zu unterschätzen.
Ich war selbst auch eine Zeit lang Internet-süchtig, hab mich da aber zum Glück selbst raus gekämpft, insbesondere dadurch, dass ich weiterhin einen recht großen, stabilen Freundeskreis hatte und genug andere Interessen, dass mir aufgefallen ist, dass das nicht mein Leben sein kann - Arbeiten - Essen - zocken. Manchmal schlafen.

Aber wenn der Antrieb dazu fehlt sich da rauszukämpfen, dann sollte man wirklich Behandlung in Betracht ziehen. Sei es ambulant oder stationär.
Und selbst dann ist Erfolg nicht sicher, denn am Ende muss der Wunsch von deinem Sohn ausgehen. Also der Wunsch da raus zu kommen aus dieser Endlosschleife.

Und als Mutter eines Süchtigen gibt es leider immer wieder nur die eine Wahl, die man treffen muss, damit das Kind sich da selbst rauskämpft: Man muss es fallen lassen.
Erst wenn niemand mehr da ist, der einen immer noch unterstützt, aufbaut, Hilfestellung gibt, erst dann kapiert man, dass man Hilfe braucht, dass man sich da raus kämpfen muss, dass man allein da steht.

Und dann spricht ja nichts dagegen, dass man wieder helfend eingreift. Aber eben nur unterstützend in dem, was dem Sohn hilft. Und kein Stück mehr. Auch wenn das Abweisung bedeutet.

(Ihren anderen Sohn hat meine Schwiemu z.B. rausgeschmissen, als er mit 27 immer noch keinen Job hatte und keine Intentionen gezeigt hat aus seinem Leben noch irgendwas zu machen außer zu Hause zu hocken und zu zocken). (Das klingt jetzt übrigens alles nach assozialerer Familie als es sollte, die sind alle voll in Ordnung, aber es ist eben die Generation Internet... Und nachdem sie nach dem Tod ihres Mannes allein mit den Kindern dastand, sind sie womöglich etwas zu sehr verwöhnt worden).

Sodale, genug aus dem Nähkästchen geplaudert, muss weiter.

Alles Liebe,
Riki
mobbdeep21 hat folgendes geschrieben:
hallo Leute bin neu hier

Also ich bin 21 Jahre alt häng nur mehr vor meiner Konsole hab keinen einzigen Kumpel mehr für Aktivitäten War aber nicht immer so ich hatte jahrelang ein Haufen "Freunde" aber die haben immer nur den Guten in mir gesehen und das ausgenutzt habe mir dann eingeredet ich muss ein Schlussstrich ziehen und jetzt sitze ich da alleine mag neue Leute kennen lernen aber ich sitze nur zuhause seid Monaten geht das schon so und irgendwie stell ich mir dann ab und zu Fragen was läuft schief ist es falsch ein korrekter Mensch zu sein oder hab ich einfach nur dauernd die falschen Leute getroffen? Ich finde es aber echt schade jetzt wegen solchen Clowns denn glauben dran zu verlieren das es auch korrekte Leute gibt oder bin ich nur naiv ? wäre cool paar Meinungen drüber zu lesen danke im Vorraus !


Ich denke, wenn man neue Leute kennen lernt, von denen man glaubt, dass sie eventuell Freunde werden können, muss man vor allem signalisieren, dass man an einer Freundschaft interessiert ist und auf keinen Fall für ihn den "gutmütigen Deppen" spielen wird. Nicht nur aus Höflichkeit einen Gefallen tun oder zu allem zusagen, auchmal ein bisschen "gemein" sein und sticheln, etc ... und für einen Gefallen, den man leistet, auch mal eine kleine Gegenleistung verlangen.
So halten sich die Leute automatisch fern, die "einen Bediensteten" gebraucht hätten.