Muss man x-hundert Freunde haben?


Hallo zusammen!

Ich steh mir selbst auf dem Schlauch. Ich bin in einem Kreislauf aus dem ich irgendwie nicht rauskomme. Ich hatte noch nie viele Freunde, weil ich immer ein ruhiger war. Aber das möchte ich jetzt ändern, weil ich merke, dass es mir, wenn ich meine Bedürfnisse äußere und auslebe, einfach besser geht.

Und ich würde auch gerne endlich mal anfangen, echte zwischenmenschliche Beziehungen zu führen. Nur hab ich so das Gefühl als wenn ich keine Chance hab, mir einen neuen Bekanntenkreis aufzubauen. Ich will alle "Einfachsofreundschaften", die man sich einfach des sehens wegen angeeignet hat, "abbrechen", weil ich merke, dass da einige dabei sind, die nicht meiner Art und Weise entsprechen.

Allerdings fühle ich mich auch blöd dabei, alle zu löschen weil das assozial rüber kommt? Deshalb wollte ich mal fragen, ob man eigentlich mit jedem Bekanntschaft führen muss, mit dem man irgendwie zu tun hat aufgrund des Sozialverhaltens? Weil ich hab eigentlich keinen Bock meine Freizeit mit irgendwelchen Säufern zu verbringen und denen meine Probleme zu erzählen.

Ich würd mir gern selbst was aufbauen, mit Charakterähnlichen Menschen nur hab ich das Gefühl, als wenn mir das die Sozialnorm verbieten würde. Nein, du darfst dir nicht die Menschen raussuchen, die dir ähnlich sind, du wirst gezwungen, mit jedem was zu machen, weil das so vorgeschrieben ist. Und dieses Vorgecshriebene macht mir erheblich Probleme, weil es mich in meiner Freiheit beraubt. Ich würde mich gerne zur Entfaltung bringen, dies geht aber nur mit Menschen, mit denen ich mich verstehe und mit Menschen, die mich verstehen (wollen).

Zudem ist noch so ein Hindernis das "Bedürfnisdenken" des Mannes bei Frauenkontakten: Wenn ich mit einer Frau einen Kontakt schließe, schmecke ich so einen faden Beigeschmack, das ich das nur wegen dem einen tue, dabei stimmt das doch gar nicht. Sicherlich möchte ich mich auch um dieses "Bedürfnis" kümmern, aber das macht mich total kaputt, weil ich nicht will, das ich so hingestellt werde, der will nur das eine und deswegen die Frauen ihre Schutzmauern hochfahren.

Ich möchte denen doch nix Böses, bloß meinen Bekanntenkreis vergrößern

Zumal hab ich da noch das Problem, nie eine Freundin geschweige denn etwas Körperliches gehabt zu haben und dieses Problem sagt mir, erst wenn du deine Probleme geklärt hast, darfst du mit Frauen in Kontakt treten... aber so würde ich nie in Kontakt kommen können, weil das eine Problem die Tür immer zu halten würde.... und ich nicht zur Frau kommen kann und fragen kann ob sie mir dieses Problem lösen könnte, denn das steht mir im Weg, weil ich will dieses Problem lösen, aber ich verbiete es mir, weil das eigentlich kein Problem sein darf....
Hallo unle.....

mach Dir nicht sooooo viele Gedanken
leb einfach los ... und laß den Herrgott einen guten Mann sein

lieben Gruß
Rose
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
1x langt
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Irgendwann ist immer das erste Mal ^^
Ich habe nur eine Handvoll gute Freunde, der Rest ist flüchtig mal hier und da kennen gelernt.

Egal was sein sollte, meine guten Freunde haben vorrang. Denn die werden wahrscheinlich auch mein ganzes Leben begleiten.
Ja so ist das Leben - "Freunde" kommen und gehen
manche bleiben eine gewisse Zeit - da du sie nur zu dieser Zeit brauchst.
Manche kommen Spontan - bleiben Lange - auch wenn nur in deinem Hinterkopf.
Aber vorallem muss man auf sein Herz hören, dein Gefühl dem Anderen gegenüber sollte immer stimmen.
Irgendwann merkt man auch bei "guten Freunden" das sie es nicht immer gut mit einem meinen. Man gibt ihnen Chancen und Chancen, Verzeiht und wird Verletzt.
Man LErnt und Lernt mit jedem Gespräch, jedem Handeln.

Verstehe dich voll und ganz