Sexualkunde im Kindergarten



Sexualkunde bereits im Kindergarten?
Nein
71%
 71%  [ 20 ]
Ja
21%
 21%  [ 6 ]
Vielleicht
7%
 7%  [ 2 ]
Keine Ahnung
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 28

Edwin
Zitat:
Wie würdest du Kleinkinder im Alter von 4 bis 5 Jahren aufklären, wenn sie dich fragen woher die Babies kommen.
Erzählst du ihnen dann, dass der Storch sie bringt?


Kinderfragen - Erwachsene antworten so gut sie können. Zwischen "Sohn ich hab deine Mutter gebumst bis sie..." und "Wenn sich zwei Erwachsene ganz Lieb haben..." besteht ein sehr großer Unterschied. (Die ersten Wörter gehören zu dem im Artikel beschriebenen "Sexteppich")
Rectum
Zitat:
"Wo kommen die Kinder her?",
"Warum koennen nur Maedchen Kinder bekommen?" oder
"Wie sehen Jungs und Maedchen aus?" (Besonders interessant fuer Einzelkinder.)

Ja alles interessant. Die Frage ist ob da Unterricht nötig ist. Immerhin werden da ganz unterschiedliche Kinder über einen Kamm geschert. Kinder fragen wenn man ihnen ehrlich ohne scheu antwortet sehe ich da kein Problem.

Ich fand dass Buch ganz schön
http://www.amazon.de/Peter-Ida-Mini.....dstr%C3%B6m/dp/3473355674


Tolle "Spielzeuge"

Sowas unterstützt "ihr" ? Bei 4-jährigen ? ! ! ! !
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"Die Kirche des lebendigen Gottes ist die Säule und die Grundfeste der Wahrheit" 1.Tim 3,15
Aleks7 hat folgendes geschrieben:

Tolle "Spielzeuge"

Sowas unterstützt "ihr" ? Bei 4-jährigen ? ! ! ! !


Der grosse Koffer ist für die Kleinen bestimmt. Sein Inhalt: Puppen, Puzzles, Bücher und anderes Lehrmaterial für Vier- bis Zehnjährige.
In die Box dürfen die älteren ­Kinder gucken: Sie enthält Film­material zur Aufklärung, Holzpenisse in allen erdenklichen Längen und Dicken sowie eine künstliche V_agina. Beigelegt ist auch ein Leitfaden für die Lehrkräfte.

Du hast wohl den Artikel nicht gelesen.
Also mit 12 bekam ich auch meinen ersten Sexualkundeunterricht und da wurden auch künstliche Genitalien aus Plastik gezeigt...
Zitat:
Der grosse Koffer ist für die Kleinen bestimmt. Sein Inhalt: Puppen, Puzzles, Bücher und anderes Lehrmaterial für Vier- bis Zehnjährige.
In die Box dürfen die älteren ­Kinder gucken: Sie enthält Film­material zur Aufklärung, Holzpenisse in allen erdenklichen Längen und Dicken sowie eine künstliche V_agina. Beigelegt ist auch ein Leitfaden für die Lehrkräfte.


Och so Material finde ich garnicht schlecht. Obwohl P enis und V agina ein bisschen wie Gebäck aussehen^^
http://www.piusbruderschaft.de/star.....-ueber-missbrauchsskandal

http://www.google.de/#hl=de&xhr.....&biw=1428&bih=724

http://www.google.de/#hl=de&pq=.....&biw=1428&bih=724

Wieso habe ich das Gefühl, daß auf das Thema "Se_x" ein zu großer Augenmerk gelegt wird.

http://www.google.de/#sclient=psy&a.....&biw=1428&bih=724

Wir haben nicht nur ein Problem.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
So wird im Sommer die Sexualkunde schon im Kindergarten als Pflichtfach unterrichtet.


Vom Pflichtfach können sie nur "träumen", aufgezwungen wird diese kranke Sache niemanden.
Zitat:

Die Kinder sollen lernen, dass Berührungen lustvoll sein können.


Kinder sollen noch spielen! Für was braucht ein Kind lustvolle Berührungen ! Hört sich pädophil an. Außerdem sollten wahre Werte vermittelt werden, wie Liebe und Treue, und nicht Sex aus reiner Lust.


Zitat:
Praktische Ausführung: Die Kinder massieren ­einander gegenseitig – oder berühren sich mit warmen Sandsäcken. Dazu läuft leise Musik. “Wichtig ist, dass sie lernen Nein zu sagen, wenn sie an einer Stelle nicht berührt werden wollen.”


Arme kranke Welt. Arme Kinder die an solche verantwortungslose Irren ausgesetzt werden. Es wir wohl noch normale Menschen geben, die das nicht hinnehmen.
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"Die Kirche des lebendigen Gottes ist die Säule und die Grundfeste der Wahrheit" 1.Tim 3,15
Seien wir doch mal ehrlich!

Viele Eltern sind ueberhaupt nicht in der Lage, ihre Kindern adequat aufzuklaeren.
Seien es religioese Barrieren, eigene Sprachschwierigkeiten, obsolete Erziehungsmuster der Eltern oder sonstige Probleme; nur selten sind die Kinder wirklich zufrieden mit den Antworten der Eltern.
Professionelle, speziell geschulte Lehrkraefte und Erzieher koennen hier oft mehr als hilfreich sein.

Ich haette mir in dem Alter sicher auch eine ordentliche Aufklaerung gewuenscht, anstatt mir Ausfluechte anzuhoeren, die meine protestantische Mutter mir mit puterrotem Kopf zu vermitteln versuchte.
Zitat:
Zitat:
Die Kinder sollen lernen, dass Berührungen lustvoll sein können.

Kinder sollen noch spielen! Für was braucht ein Kind lustvolle Berührungen ! Hört sich pädophil an. Außerdem sollten wahre Werte vermittelt werden, wie Liebe und Treue, und nicht Sex aus reiner Lust.

das kann man so nicht stehen lassen.

Schon kleine Jungs und Maedchen (3-4 Jahre und frueher) haben durchaus lustvolle Gefuehle.
Wer eigene Kinder hat, und einen gutes Verhaeltnis zu ihnen hat, weiss das!
Lust bezieht sich bei denen nicht nur auf Geschlechtsorgane, sondern auch auf Oberschenkel und den Po.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Kinsey-Report)
Hier ein sehr guter Artikel vom Sexualwissenschaftler Erwin J. Haeberle über "die sexuelle Reaktion bei Kleinkindern":

6.1.1 Die sexuelle Reaktion bei Kleinkindern

Moderne Sexualforscher haben die Entwicklung des Sexualverhaltens oft mit dem Erlernen einer Sprache verglichen. Dieser Vergleich ist durchaus einleuchtend. Wir wissen zum Beispiel, dass Menschen verschiedener Kulturen ein unterschiedliches Sexualverhalten zeigen, ebenso, wie sie eine andere Sprache sprechen. Darüber hinaus gibt es Unterschiede innerhalb ein und derselben Kultur. Genau wie es jemand in seiner Muttersprache zu außerordentlicher Meisterschaft bringen kann, können manche Menschen sexuell reaktionsfähiger sein als andere. Wie manche Menschen an Sprachfehlern leiden, sind andere sexuell gehemmt oder sexuell reaktionsunfähig. Schließlich können Menschen es lernen, auf eine Vielzahl verschiedener sexueller Reize zu reagieren, wie sie es lernen können, verschiedene Sprachen zu verstehen. Das bedeutet, dass jedes gesunde Kind mit der Fähigkeit geboren wird, jede nur mögliche menschliche Sprache zu erlernen und jede nur mögliche Form menschlichen Sexualverhaltens anzunehmen. In beiden Fällen hängt die Entwicklung von kulturellen Lernprozessen (kultureller Konditionierung) ab.


Säuglinge bezeichnet man im Englischen als ,infants" (von lat. infans: jemand, der noch nicht sprechen kann). Obwohl Säuglinge alle körperlichen Voraussetzungen zum Sprechen haben (Mund, Zunge, Stimmbänder usf.), sind sie noch nicht in der Lage, Wörter zu bilden, die für andere Menschen verständlich sind. Sie produzieren eine wahllose Folge von Lauten verschiedener Art, d. h. auch Vokale oder Konsonanten, die in der Sprache gar nicht vorkommen, die sie zu lernen haben. Diese „zusätzlichen" Vokale und Konsonanten werden später unterdrückt und vergessen, wenn das Kind lernt, seine Muttersprache richtig zu sprechen. Wenn es dann später tatsächlich eine Fremdsprache lernt, muss es möglicherweise eine Menge Zeit und Energie darauf verwenden, eben diese Laute wieder zu lernen, die man ihm einst ausgetrieben hat.


Die frühe Entwicklung kindlichen Sexualverhaltens verläuft sehr ähnlich. Alle Kinder werden mit bestimmten körperlichen Anlagen geboren, die sie befähigen, auf sexuelle Reize zu reagieren. Männliche Säuglinge können häufige Erektionen des P enis haben, bei weiblichen Säuglingen kann es zum Feuchtwerden der V agina kommen. Sie empfinden es als angenehm, wenn man ihre Geschlechtsorgane oder andere erogene Zonen berührt, und sie können schon relativ früh Orgasmen haben. Trotzdem sind Säuglinge noch „sexuell unartikuliert". Sie reagieren eher wahllos auf jede Art Reize, und ihre Reaktionen sind noch nicht aufeinander abgestimmt und koordiniert. Erst nach und nach, im Verlauf sozialer Lernprozesse, beginnen Kinder ihr Sexualverhalten in solche Bahnen zu lenken, die den kulturellen Voraussetzungen ihrer Umgebung entsprechen. Das bedeutet, sie erlernen nicht nur die „richtige" Reaktion, sondern lernen es auch, die „falsche" Reaktion zu unterdrücken und zu vergessen. Wenn sie dann später einmal versuchen, ihre sexuelle Reaktionsfähigkeit zu erweitern, kann es sein, dass sie eine Menge Zeit und Energie darauf verwenden müssen, eben diese Reaktionen neu zu erlernen, die man ihnen einst ausgetrieben hat.


Für Säuglinge ist die hauptsächliche Quelle sinnlicher Reize die Mutter. Indem sie gestreichelt, umarmt und gestillt werden, lernen sie, geliebt und akzeptiert zu werden und Vertrauen zu fassen. Körperliche Nähe gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit, das sie brauchen, um sich gesund zu entwickeln Daher ist es bedauerlich, dass in einigen Krankenhäusern Säuglinge immer noch von ihren Müttern getrennt werden und so beide der ersten wichtigen Chance zur Kommunikation beraubt werden. Dieser anfängliche Fehler kann dann später von den Müttern noch fortgesetzt werden, indem sie Hautkontakt zu ihren Kindern vermeiden und z.B. das Kind auch dann nicht ausziehen wenn sie mit ihm spielen. Aus diesem Grunde entgeht auch einer Mutter, die nicht stillt, eine wichtige Gelegenheit zum Aufbau einer engen Beziehung zu ihrem Kind. Ein Kind will mehr, als nur ernährt werden. Es hat auch Verlangen nach menschlicher Wärme und Geborgenheit. Manche Mütter bemerken zwar dieses Verlangen ihrer Kinder, sind jedoch bereits nach kurzer Zeit nicht mehr bereit, es zu erfüllen. Aber genau wie ein Kind nicht sprechen lernen kann, wenn nicht mit ihm gesprochen wird, kann es auch nicht lernen, Liebe zu zeigen, ohne dass es von seinen Eltern oder anderen Erwachsenen gestreichelt, umarmt, geküsst oder gekitzelt wird. Eltern, die ihren Kindern diese körperliche und emotionale Zuwendung versagen, erzeugen in ihnen Enttäuschung, sie erziehen sie dazu, sich in ihrem eigenen Körper unwohl zu fühlen. Es besteht kein Zweifel, dass solche negativen Kindheitserlebnisse einen tiefen Eindruck auf die spätere Einstellung des Kindes gegenüber der Sexualität hinterlassen.

http://www2.hu-berlin.de/sexology/A.....le_reaktion_bei_klei.html

Hier weitere Informationen zu Erwin Haeberl:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_J._Haeberle