Geistig unlebendig


Oh Wunder, ich bin ein Hollunder!

Man man man, wo fang ich den jetzt bloß mal an, es gibt so viel zu berichten, von Passagen durch Gedichten, von Emotionen die nie schonten, von Zwängen auf den Rängen- und das die ganzen Jahr- ein Wunder, ich bin trotzdem noch da! Es fing alles schon recht früh an, damals war ich dann dran, wollte anfangen, mein Weg zu rechte legen, doch dieser Wille wurde geächtet durch Schläge.

Ich hatte schon früh den Wunsch ganz das Ich zu sein, doch wie das werden sollte, fiel mir nicht ein, so ließ ich mich treiben im Zeichen der Zeit, und ja, irgendwann , dann war ich zu zweit. Doch nicht so wie ichs hatte mir gewünscht, wurde doch nur die andre Seite der medaille gemünzt, zur Rechten gabs Gewalt und Schläge, zur linken wars ich, der da doch so komisch und verkrüppelt läge. Von unklaren Gedanken zur eigenen Person, alle Zweifel kannten mich damals schon, so nahmen mich diese Gedanken ein und so sollte ich bis zu diesem Tage sein.

Gezwungen in der Machtgesellschaft stand ich früh unter Druck, dem eigenen Wesen nicht gewachsen, so dachte ich, das Leben würde mich durchwaschen. Keine Chance, in des Lebenstag, egal bei was ich auch immer sag- erhören wolle man draußen meine Sorgen und Probleme nicht, gelöst werden sie nur durch Schläge ins gesicht. Getrieben durch die Wünsche der Zeit, blockiert von den entfernten Spuren ganz weit, trieben meine Wünsche in die Ferne und nicht mal mich hatte ich mehr gerne!

Dabei hatte ich den Wunsch einfach nur ich selbst zu sein, doch so recht umzusetzen, fiel mir nicht ein, das Bewusstsein lange nicht ausgereift, und immer wieder vom Ich abgeschweift, iimmer wieder weg vom reden, geflüchtet in den Garten Eden, wo dort die Blumen duften und niemand musste mit mir schuften. Ich , der unerwünschte Gesellschaftsgast, wurde für viele zur unerträglichen Last, eine Last bis zum geht nicht mehr- für viele war ich ein "Hoffnungsloser Fall", so sehr.

Hoffnungslos in der Hoffnungslosigkeit, verloren in der Ewigkeit, fragte ich mich wie solls weitergehn, so kann ich nicht mal weiter sehn, meine Zukunft seh ich eh schon nicht, warum dann der Blick in des Fremden Gesicht? Würde ich dem Fremden in die Augen sehn, könnte er meine Probleme eh nicht verstehe, er würd das Pfefferspray nehmen und es mir in die Augen sprühn, so dass meine Augen seitdem davon glühn. Nichts seh ich mehr und kann ich sehn, dadurch auch nichts mehr verstehn, die Probleme fliegen mit der Zeit umher, oh was stört mich dieses Leben doch so sehr!

Anstatt im hier und jetzt zu sein, fällt mir nix mehr andres ein, als in der Vergangenheit zu stehn um meine Probleme durchzusehn. Doch schlag ich auf das buch und lese vor, so kommen wieder Typen hervor, zücken das Pfefferspray und sprühn mir ins gesicht, ja mei, dann seh ich schon wieder nicht! Nichts wollte ich mehr , als endlich das Leben zu sehn, doch was in aller welt muss bloß geschehn, damit ich mich endlich trau das buch aufzuschlagen, und auch mal etwas zu wagen, ohne etwas zu riskiern und damit gleich den Blick zu verliern?

Eine in die Fresse, eine ins gesicht, nein, lieber Gott, das will ich nicht, so entschied ich mich für gottes ruh, mach ich all die Jahr lieber die augen zu. So bleib ich fern von dem Problem und hatte es ja auch recht bequem- doch nun wach ich langsam auf in der echten Zeit, und sehe, es ist soweit, das Leben in die hand zu nehm- doch das ist mir viel zu schwer, die Probleme kommen wieder her. Und mit den Problemen kommt die Zeit- und die Schläge, es ist soweit! Egal wo hin ich mich auch verdrück, irgendwie kommt alles zurück, du kannst flüchten wo hin du willst, erst wenn ruh ist, ist wirklich still. Still bin ich schon all die Jahr- schon lang bin ich nicht mehr auf der Erde da. Doch der einzge Wunsch, war der zu sein, doch niemand lässt mich mehr in die Freiheit rein!
"doch was in aller welt muss bloß geschehn, damit ich mich endlich trau das buch aufzuschlagen, und auch mal etwas zu wagen, ohne etwas zu riskiern und damit gleich den Blick zu verliern?"

ZU dir selbst stehen sein so wie du bist.

*"wo hin ich mich auch verdrück, irgendwie kommt alles zurück,

du kannst flüchten wo hin du willst, erst wenn ruh ist, ist wirklich still. Still bin ich schon all die Jahr- schon lang bin ich nicht mehr auf der Erde da. Doch der einzge Wunsch, war der zu sein, doch niemand lässt mich mehr in die Freiheit rein.

Mein lieber erkenne das du j e t z t hier, auf der Erde bist,
wende dich dem grossen Geist der Liebe..und werde selbst so, wie du gerne hätest das andere mit dir sind.
Leben will fordert dich auf -es sind nicht alle die ins Gesicht Schlagen-es gibt auch viele denen ähnlich so wie dir ergangen ist..
suche und finde sie..
Und vor allem wo ist deine Wut-deine Agression dein Schmerz verborgen,
wo ist das, wo man in dich eingepresst und eingeschlagen hat...
Las los..lass er raus..übergib all das dort hin wo das gehört-schleppe nicht mehr all das fremde Böse mit und in dir.
Villeicht ist das, das viele spüren ahnen das in dir noch so vieles unerfreuliches schläft..unerlöst ist, das was unterdrückt und doch villeicht immer noch strahlt Angst, Abwehr, Trotz, Resignation, Leid?
Wer will das schon, zu eigenem Leid und Last gesellen?
Zeige dich so wie du wirklich bist, feindfühlig, erkennend, klug, voll Harmonie und Liebe, auch verletzlich und zart, all das verwelckt und kann
nicht erkannt werden -weil du dich verteckst und die Welt benötigt das, genau solche Menschen wie dich!
* p.s
Was sendest du, das alles zurück und gespiegelt wird-ist die Frage ?
Uebrigen Holunder ist Heilend und Weisheitspender-gewusst?