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| Welche ist die Wahre Religion? |
| 1. Judentum, Christentum, Islam und ihre Konfessionen |
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33% |
[ 40 ] |
| 2. Hinduismus, Buddhismus und andere asiatische Religionen |
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4% |
[ 5 ] |
| 3. gar keine, alle sind Wahrhaftig |
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28% |
[ 34 ] |
| 4. es gibt keine wahre Religion |
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34% |
[ 41 ] |
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| Stimmen insgesamt : 120 |
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Hallo Hanel,
ich danke dir, dass du so viel Geduld hast mit mir
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Zitat:
Teile = bhutesu (Lebewesen) |
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Quod erat demonstrandum.
Lebewesen ist nicht wirklich mit "Teil" kompetent übersetzt!
Gott ist die ABSOLUTE, ungeteilte, unteilbare Fülle, von der nichts abgezogen und nichts hinzugefügt werden kann - und auch aus diesem Grund ist das Wort "Teile" deplaziert. |
sorry, den eigentlichen Vers aus der Bhagavad-Gita habe ich gestern in "der Eile des Gefechts" vergessen zu schreiben.
"Die Lebewesen in der bedingten Welt sind Meine ewigen fragmentarischen Teile. Aufgrund ihres bedingten Lebens kämpfen sie sehr schwer mit den sechs Sinnen, zu denen auch der Geist gehört." (BG 15.7)
In diesem Vers werden die Sanskritworte; amshah=fragmentarisches Teilchen, sanatanah=ewig und jiva-bhutah=das bedingte Lebewesen verwendet.
Die Aussage in der Bhagavad-Gita ist also unmissverständlich.
(Bhagavad-Gita wie sie ist, ISBN 91-7149-401-4)
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Zitat:
Ja, so wie wir ewig empfindende Lebewesen sind, so ist es auch Gott, denn wir kommen von Ihm. |
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| Also nochmal, denn offensichtlich habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. |
Das mit "Gott - göttlich" ist eine Definitionssache.
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Wenn wir ewig empfindende Lebewesen SIND, dann wurden wir auch nie erschaffen und sind nicht nur göttlich, sondern Gott.
Denn das Erschaffene hat einen Anfang - das Ewige nicht. |
Die Definition von Gott in den Veden lautet:
Gott ist der Ursprung allen Ursprungs und die Ursache aller Ursachen.
Womit bewiesen ist, das wir NICHT Gott sind.
Sri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita, dass es zwei Arten von Lebewesen gibt. Den allmächtigen Höchsten Herrn und seine abgesonderten, fragmentarischen Teile ("Seine Kinder"), die bedingten Lebewesen.
Nach der vedischen Darstellung manifestiert und erweitert sich der Höchste Herr in unzählige Erweiterungen, von denen die Haupterweiterungen als vishnu-tattva und die untergeordneten Erweiterungen als jiva-tattva, die bedingten Lebewesen, bezeichnet werden. Mit anderen Worten, das vishnu-tattva ist Seine persönliche Erweiterung, und die Lebwesen sind Seine abgesonderten Erweiterungen. Alle diese Erweiterungen sind von gleicher Qualität, dies wird unmissverständlich im 2.Kapitel der Bhagavad-gita erklärt.
Der Unterschied besteht in ihrer Grösse (Quantität).
vishnu-tattva=GOTT (Haupterweiterungen)
jiva-tattva=bedingte Lebewesen (abgesonderte Erweiterungen)
| Zitat: |
| Denn NUR ER ist der/die/das EWIGE (ohne ANFANG ohne Ende). Und das Lebewesen, ist, wie Du selbst schreibst zuerst erschaffen, dann geboren (womit ich ja einverstanden bin.) |
Nochmals,
Gott ist parabrahman=das Höchste Brahman, und die Lebewesen sind ebenfalls Brahman (qualitativ gleich quantitativ kleiner). Sowohl Gott in Person als auch seine abgesonderten Teile sind von ewig, transzendentaler Natur=brahman.
Wenn Gott in Person in dieser Welt erscheint, erscheint Er in Seinem ursprünglichen, transzendentalen Körper.
Sri Krishna erklärt diesen Umstand wie folgt:
"Obwohl Ich ungeboren bin und Mein transzendentaler Körper niemals vergeht und obwohl Ich der Herr aller Lebewesen bin, erscheine Ich in jedem Zeitalter in Meiner ursprünglichen transzendentalen Gestalt." (BG 4.6)
Wenn die bedingten Lebewesen in der materiellen Welt erscheinen, MÜSSEN sie einen Körper aus "materieller Energie" annehmen,=geboren werden. Diese Geburt ist jedoch nur die Geburt des "Seelenkleides" und nicht des eigentlichen Lebewesens. Wenn jemand stirbt sehen wir auch nicht die Seele, das eigentliche Lebewesen, das den Körper verlässt. Wir können nur die plötzliche Leblosigkeit des materiellen Körpers feststellen und das nennen wir dann TOD. Und genau so verhält es sich auch mit der GEBURT Sobald etwas anfängt zu leben, wissen wir, dass eine Seele, Bewusstsein (das Symptom der Seele), anwesend ist.
Der materielle Körper hat verschiedene Grade der Verdichtung, von feinstofflich bis grobstofflich materiell, von Engelwesen bis Mensche, Tiere, Pflanze.
Das Wesen Gottes und seiner abgesonderten Teile, der Lebewesen, zu verstehen ist eine Wissenschaft.
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita:
"Ich weile im Herzen eines jeden (in der Form des Paramatma, der Überseele), und von mir kommen Erinnerung, Wissen und Vergessen. Das Ziel aller Veden ist es, Mich zu erkennen. Wahrlich, Ich bin der Verfasser des Vedanta, und Ich bin der Kenner der Veden." (BG15.15)
Aller Erfolg im Leben ob in spirituellen oder materiellen Tätigkeiten ist immer von drei Faktoren abhängig:
jnana (gesprochen; gijana)= WISSEN
bala = STÄRKE
kriya = TÄTIGKEIT
Erfolg benötigt diese drei Eigenschaften.
Grüsse
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Hallo jivatma
Der Dank geht an den Dankenden.
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Die Definition von Gott in den Veden lautet:
Gott ist der Ursprung allen Ursprungs und die Ursache aller Ursachen.
Womit bewiesen ist, dass wir NICHT Gott sind. |
Deine Definition betrifft einen der "Götter", nämlich den ersten: (Maha) Vishnu (oder: die Erste „Persönlichkeit“ Gottes.
Unser Ziel ist es aber Gott, der Eine; Seine Sphäre zu berühren –
eine Möglichkeit nur durch das Aufgeben JEDER VOR-STELLUNG. Gott ist d. Ungeteilte „bei“ dem es weder „weder – noch“ noch „sowohl - als auch“ zu denken gibt. (Nur die Vor-Stufe dazu beinhaltet beides.)
Deshalb unser Streben unsere Mühe, Hindernisse zu entfernen.
Dieser Gott ist es, von Dem selbst Vishnu seine Macht erhält.
Bei, in Vishnu (sowohl dem primären und auch dem sekundären) tritt uns bereits Zweiheit, Polarität entgegen.
Auch wenn nun Gott alles ist was existiert, so ist der Umkehrschluss „Alles ist Gott“ nicht zulässig.
Unsere Vorstellung von ALLEM ist IMMER ungenügend und alleine daher wäre solche Äußerung Vermessenheit.
Selbst die Höchsten vermögen es nicht, sich Gott vorzustellen. Immer ist es Gott der Sich "vorstellt"! (Was wiederum nicht bedeutet, dass alles was man sich vorstellt Gott ist )
Nicht ist der Mensch (das Lebewesen, die Materie, der Geist, … oder sonst irgendetwas oder irgendwer) qualitativ schon und quantitativ nicht Gott.
Gott ist „über“ den qualitativen und quantitativen Vergleich erhaben.
Weder ist die Summe der Teile der Eine, noch ist die ewigliche Potenz aller Wesen, ER (oder Sein Wesen). Solcher Vergleich mag in Gebrauch stehen für Brahma und in etwa für den ersten Vishnu – so doch nicht für den Einen – der jenseits ALLER begrifflichen Erfassung steht und mit/durch allein Worte und Verstand nicht erreicht werden kann. Die Begründung für diese begrenzte Zulässigkeit liegt darin, dass prakrti, die Materie – eine Energieform Vishnus, die ursprüngliche Substanz und Endform des Universums ist. Maha Vishnu ist der „Hintergrund“ der Materie, welche durch die Wirkung von kala (Zeit) Form annimmt.
Gott schafft durch seinen ewigen Willen, durch Sein VORSTELLEN (dieses VOR-STELLEN ist somit gleichzeitig die Offenbarung Seiner Selbst, wie dessen Verhüllung).
Dies, weil Gott also Alles ist und Gott sich Selbst durch Seinen Willen „vorstellt“ – so ist doch dieses reale (Ab)Bild, diese Vision, dieser Traum – zwar so wirklich, dass wir uns eine andre Wirklichkeit nicht vorstellen können – doch nicht Gott, der „über allem und alles Erhabene“.
Die Definition von Gott in den Veden lautet:
Gott ist der Ursprung allen Ursprungs und die Ursache aller Ursachen.
Womit bewiesen ist, dass wir NICHT Gott sind.
Natürlich sind wir NICHT Gott.
Doch Deine Aussage, Deine Interpretation der Schrift, dass Lebewesen EWIG (empfinden) wären – verführt, veranlasst so zu denken. Daher versuche ich diese VOR-STELLUNG zu vernichten, zu beenden.
Denn NICHTS ist EWIG, denn Gott selbst.
Auch wenn man nun korrekterweise sagt, die Lebewesen wären Emanationen Seines ewigen Willens, so bedeutet dies nicht – dass diese mit dem Attribut der Ewigkeit behängt wären.
Denn Ewigkeit bedeutet, OHNE Anfang ohne Ende seiend und dieses Attribut kommt einzig und allein Gott, dem Erhabenen zu.
Alle Emanationen, Lebewesen wurden in der Zeit erschaffen (Zeit hat Ende und Anfang), auch wenn ihre Anlage, ihre potentielle Erschaffung (die man fast, aber eben nur fast mit ihrem individuellem Wesen, Persönlichkeit gleichsetzen könnte) vor aller Zeit im ewiglichen Willen Gottes ist.
Und als Letztes:
vishnu-tattva=Gott (Haupterweiterungen)
Die HaupterweiterungEN = Vishnu – Brahma – Shiva sind eben NICHT Gott – sondern höchstens als Persönlichkeiten Gottes zu verstehen, mit jeweils Anteil an Transzendenz und Immanenz.
(Selbst wenn Gott sich Selbst imaginiert - und dieses Imago alles Recht auf die REALITÄT auf sich vereint - ist es doch nicht D. REALE.)
GOTT Selbst = ungleich einer oder der Summe aller Seiner Persönlichkeiten oder Abbilder, Spuren Seines oder deren Wirkens in pradhana und mahat tattva.
Noch eine Empfehlung:
Wenn Du Dich schon in den Zweigen der vedischen Schriften verlierst, möge Dir der Genuss der süssen Frucht des Srimad Bhagavatam zufallen und zum Wohle sein.
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Hallo jivatma
Hier aus meinem Schriftverkehr mit Armin Risi.
Ich denke er erhellt unseren Disput.
Und - aus rechts wird links und aus links wird rechts, wenn man einander im Spiegel betrachtet!
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Die Uebersetzung von ams'ah als "fragmentarischer Teil" ist tatsächlich mißverständlich.
Haben Sie diese Uebersetzung in einer meiner Schriften gefunden?
Dann wäre dies ein Relikt meiner alten Schule, denn Swami Prabhupada verwendet diese Wendung des öftern.
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>Aus der Überlegung heraus, dass Gott:
>Gott ist die ABSOLUTE, ungeteilte, unteilbare Fülle, von der nichts abgezogen
>und nichts hinzugefügt werden kann - und auch aus diesem Grund ist
>das Wort "Teile" deplaziert. |
Was ich anzweifeln würde, ist das Adjektiv "fragmentarisch". Der Begriff "Teil" ist nicht von vornherein unpassend, da es davon abhängig ist, wie man diesen Begriff definiert. Natürlich, in seiner gewöhnlichen Bedeutung läßt sich "Teil" nicht auf Gott anwenden.
Aber im Mysterium des Absoluten ist es möglich, ja sogar zwingend logisch, dass wir "Teile" Gottes, des Absoluten, sind, denn Gott ist ALLES. (Aber nicht alles ist GOTT !)
Das Absolute ist allumfassend und enthält alles, also auch alle Lebewesen.
Aber in bezug auf das Absolute, Gott, erhält der Begriff "Teil" eine neue, paradoxe Bedeutung, weshalb ich nicht die Wendung "fragmentarischer Teil" verwende, sondern "individueller Teil".
Wörtlich bedeutet dies "unteilbarer Teil". |
Die Übersetzung mit "unteilbarer Teil" ist es, die ich im Zusammenhang vermisste (und deshalb bezeichnete ich die von Dir genannte als Missinterpretation). Ist diese doch die einzige, welche das Paradox von vorneherein klar und deutlich anspricht - und auf das EWIGE Geheimnis verweist.
Ähnlich dem Paradox des "EINS WERDENS" (fana) des Gottesliebenden mit dem Geliebten.
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Hallo Hanel,
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| Deine Definition betrifft einen der "Götter", nämlich den ersten: (Maha) Vishnu (oder: die Erste „Persönlichkeit“ Gottes. |
Ja das dachte ich mir, das du die Mayavadaphilosophie vertrittst.
Gott in seiner ursprünglichen Form ist formlos/unpersönlich und wenn er in der materiellen Manifestation erscheint nimmt er eine materielle Form an = Götter - aber diese Aussage widerspricht den Veden.
| Zitat: |
Unser Ziel ist es aber Gott, der Eine; Seine Sphäre zu berühren –
eine Möglichkeit nur durch das Aufgeben JEDER VOR-STELLUNG. Gott ist d. Ungeteilte „bei“ dem es weder „weder – noch“ noch „sowohl - als auch“ zu denken gibt. (Nur die Vor-Stufe dazu beinhaltet beides.)
Deshalb unser Streben unsere Mühe, Hindernisse zu entfernen. |
"VOR-STELLUNG" bedeutet nicht FORMLOSIGKEIT.
Es bedeutet lediglich das WIR unsere eigene Sichtweise vor die höchste Wahrheit stellen. Die höchste Wahrheit erklären die Veden ist Bhagavan und nicht Paramatma oder Brahman.
(Bhagavan=die Persönlichkeit Gottes, Paramatma=der lokalisierte Aspekt Gottes, Brahman=der unpersönliche Aspekt Gottes)
| Zitat: |
Dieser Gott ist es, von Dem selbst Vishnu seine Macht erhält.
Bei, in Vishnu (sowohl dem primären und auch dem sekundären) tritt uns bereits Zweiheit, Polarität entgegen. |
Da vertreten die Veden eine andere Sicht.
Alle Vishnu Formen sind transzendental, das heisst, sie sind jenseits materieller Dualität. Das Vedanta-Sutra spricht von nirguna. Nirguna bedeutet nicht Formlos, sondern keine materielle Form. Alle Vishnus sind Absolut und auf der transzendentalen Ebene.
Was Brhama betrifft, er ist jiva-tattva, und Siva ist eine Teilerweiterung Shri Vishnus und gilt als Shiva-tattva (siehe Shrimad Bhagavatam 9.9.7 und Brahma-samhita 5.45!)
Alle Vishnus (Karanodakasayvisnu (Mahavishnu)- Garbodakasayvishnu - Ksirodakasayvishnu) sind Erweiterungen Shri Krishnas. ---> krsnas-tu-bhagavan-svayam (Shri Krishna ist der Ursprung aller Persönlichen Erweiterungen Gottes und der Ursprung aller shaktis, aller Energien)
(siehe 9.Kapitel der "Bhagavad-Gita wie sie ist")
Von Mahavishnu beispielsweise werden alle Universen manifestiert. Mahavishnu erweitert sich in Garbodakasayvishnu und geht in dieser transzendentalen Form in jedes Universum ein. Garbodakasayvishnu erweitert sich wiederum in Ksirodakasayvishnu und geht in die Herzen aller Lebewesen und jedes Atom ein. Dieser Ksirodakasayvishnu ist Paramatma, die Überseele. Alle diese Vishnus sind transzendental und stehen über allen materiellen Dualitäten. Sie lenken vielmehr in unfehlbarer Weise die materielle und transzendentale Natur.
Sri Vishnu untersteht nicht den Gesetzen der Natur/Materie, Er ist nirguna.
Sri Vishnu ist purnam, transzendental und nirguna, immateriell, denn seine svarupa, Form, ist persönlich und purnam. ---> siehe die 18 Verse der Sri Isopanishad (die Krone aller Upanishaden)
| Zitat: |
| Auch wenn nun Gott alles ist was existiert, so ist der Umkehrschluss „Alles ist Gott“ nicht zulässig. |
RICHTIG!
Gott ist sowohl "eins" mit allem (in Seinem unpersönlichen Aspekt), und doch verschieden von allem (in Seinem persönlichen Aspekt).
(bheda-abheda-tattva)
| Zitat: |
Unsere Vorstellung von ALLEM ist IMMER ungenügend und alleine daher wäre solche Äußerung Vermessenheit.
Selbst die Höchsten vermögen es nicht, sich Gott vorzustellen. Immer ist es Gott der Sich "vorstellt"! (Was wiederum nicht bedeutet, dass alles was man sich vorstellt Gott ist ) |
Ja da stimme ich mit dir ebenfalls überein.
Wir können Gott mit unseren dreidimensionalen Gehirnen und unvollkomenen Sinnen nicht er-fassen. Einer der grossen Heiligen Indiens sagte einmal; "versuche nicht Gott zu sehen, versuche vielmehr so zu handeln, dass Gott dich sehen will."
| Zitat: |
| .......... Maha Vishnu ist der „Hintergrund“ der Materie, welche durch die Wirkung von kala (Zeit) Form annimmt. |
Ja, aus Karanodakasayvisnus Körper gehen alle Universen hervor.
Und zum Thema "prakriti":
Grundsätzlich muss man zwischen zwei Energien unterscheiden.
paraprakriti = marginale u. höhere Natur
aparaprakriti = materielle Natur
Was/wie prakriti genau ist, wird von Sri Krishna sehr ausführlich im 7. Kapitel der Bhagavad-Gita erklärt.
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Natürlich sind wir NICHT Gott.
Doch Deine Aussage, Deine Interpretation der Schrift, dass Lebewesen EWIG (empfinden) wären – verführt, veranlasst so zu denken. Daher versuche ich diese VOR-STELLUNG zu vernichten, zu beenden.
Denn NICHTS ist EWIG, denn Gott selbst.
Auch wenn man nun korrekterweise sagt, die Lebewesen wären Emanationen Seines ewigen Willens, so bedeutet dies nicht – dass diese mit dem Attribut der Ewigkeit behängt wären. |
Auch hier möchte ich dir einmal nahe legen die 18 Verse des Sri Isopanishad zu studieren.
Ich stimme mit dir überein das wir nicht Gott sind. Dies wird auch in der "Bhagavad-Gita wie sie ist" unmissverständlich und genau erklärt.
Aber genau so klar wird erklärt, dass die Lebewesen sanatana, ewig sind.
Es ist nicht möglich, dass die individuellen Seelen jemals von der ursprünglichen Höchsten Seele (Gott) abgetrennt wurden. Vielmehr verhält es sich so, dass die individuellen Seelen ewiglich getrennte Teile der Höchsten Seele sind; aber weil die Lebewesen ewig (sanatana) atomische individuelle Seelen sind, neigen sie dazu, von der täuschenden Energie bedeckt zu werden, und so werden sie von der Gemeinschaft des Höchsten Herrn getrennt. Ebenso wie die Funken eines Feuers, obwohl der Eigenschaft nach eins mit dem Feuer, zum Verlöschen neigen, wenn sie vom Feuer getrennt sind. Selbst nachdem es von der Illusion befreit ist, behält es seine gesonderte Identität!
Das wird im 2.Kapitel der "Bhagavad-Gita wie sie ist" sehr ausführlich dargelegt.
ich Grüsse dich
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Da mag man sich ja bei eurer Beider Diskurs gar nicht einmischen, bei so viel geballtem Wissen, philosophischem Sachverstand und messerscharf differenzierenden Gedankengängen- bewundernswert... (ist gar nicht ironisch, sondern ehrlich gemeint!)
Da drängt sich mir ganz bescheiden fast die Frage auf, wieviel Intellekt denn nun von Nöten ist, "um Gott zu schauen"?
Über wieviel Wissen muß ein Mensch verfügen, um den Weg der "Er- lösung" gehen zu können?
Und zu dem Ewigkeits- Begriff: Ewigkeit ist ja nicht unendlich ausgedehnte Zeit, sondern außerhalb von Zeit?
Da wir polar wahrnehmen, nehmen wir auch zeitlich wahr.
Und finden die Ewigkeit letztendlich dort, wo wir sie am wenigsten vermuten: Im JETZT.
JETZT ist Ewigkeit- nur können wir JETZT nicht als Ewigkeit wahrnehmen (außer vielleicht meditativ ahnend?)
Und ist somit nicht Alles dann auch ewig? Weil ewig im Jetzt vorhanden? Denn JETZT ist IMMER!?
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