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Welche ist die Wahre Religion?













Welche ist die Wahre Religion?
1. Judentum, Christentum, Islam und ihre Konfessionen
33%
 33%  [ 40 ]
2. Hinduismus, Buddhismus und andere asiatische Religionen
4%
 4%  [ 5 ]
3. gar keine, alle sind Wahrhaftig
28%
 28%  [ 34 ]
4. es gibt keine wahre Religion
34%
 34%  [ 41 ]
Stimmen insgesamt : 120

Hallo Jesse,

Zitat:
Sicherlich geschieht SEIN Wille und es ist so oder so zu jedem Zeitpunkt vollkommen.

Und in eben dieser von dir beschriebenen, unserer unvollkommenen Sicht und unserem unvollkommenen Tun hat er uns freigestellt, "Ihn"(und uns) zu erkennen.


Selbsterkenntnis ist nicht Gotteserkenntnis.
Aber um zur Gotteserkenntnis zu gelangen musst du zuerst Selbsterkenntnis erlangen.
Wir sind nicht Gott jedoch göttlich. Die eigene Göttlichkeit zu erkennen, bedeutet wieder mit Gott "eins" zu sein.
(Philosophie der "Bhagavad-Gita wie sie ist")

Zitat:
Erkenntnis ist, Licht in das Dunkel zu bringen.

Und ist erkennen nicht immer auch lieben?


Christus lehrte, dass er kam um uns das Schwert zu bringen.
ERKENNEN bedeutet Unterscheiden, wir brauchen nicht alles zu lieben.
(nicht Ver-ur-teilen sondern Unter-scheiden)

Zitat:
Und bedeutet, zu lieben nicht immer auch, zu weiten?

Zuerst Erkennen dann Lieben. Der Weg der reinen Liebe ist sehr steinig und auch schmerzhaft, und trotzdem wird er weiten.

Zitat:
(Ver)mag also Gott nicht erst durch den Weg unserer Unbewußheit zur Bewußtheit "verherrlicht" werden?


Gott ist die höchste, grösste Person (Paramatma), wir sind winzig kleine Person (jivatma). Wenn der jivatma wieder lernt den Paramatma zu lieben, herrscht Einheit in Vielheit. ---> "ich und der Herr sind eins"
In Qualität sind wir Gott gleich, in Quantität unendlich viel kleiner.
Unbewusstheit ist Dunkelheit.

Gott ist Licht. Unwissenheit ist Dunkelheit.
Wo Gott ist, kann es keine Unwissenheit geben.

(Vedischer Lehrsatz)


Zitat:
Bis dass Liebe, Licht und Bewußtheit wieder eins sind?


Nicht miteinander verschmolzen, nein, denn Liebe braucht immer ein Subjekt und Objekt. Aber reine Gottesliebe, prema, beinhaltet ewige Bewusstheit, Wissen und Glückseligkeit. ---> in Sanskrit genannt; sat-cit-ananda vigraha
(das ist die Philosophie des Shrimad Bhagavatam)

Gruss
Lieber Robinson,

DANKE, ich kann das nur zurückgeben: ich freue mich auch immer sehr,
von Dir zu lesen!

Alles Liebe, Minou
Zitat:
Nicht miteinander verschmolzen, nein, denn Liebe braucht immer ein Subjekt und Objekt.

Dies gilt für die Liebe der Geschöpfe.

Doch diese ultimative Liebe zwischen der unsterblich gewordenen Seele und ihrem ewigen Urgrund verzichtet gleichwohl auf jegliche Unterscheidung von Subjekt und Objekt.

Auch ist das Geschöpf nicht in seiner Quantität "kleiner" als der Schöpfer.
Solche Aussagen führen zu der wohl irrigen Annahme, die Summe der Schöpfung wäre der Schöpfer.

Und das Geschöpf ist nicht göttlich oder gottähnlich.
Vielmehr ist das Geschöpf eher einem Gefäß vergleichbar, in welchem die göttlichen Eigenschaften widerscheinen.
Meiner Meinung nach ist der Islam die wahre Religeon wenn ihr mal den Koran lesen würdet dann würdet ihr mir zu stimmen ich kenne viele Christen die zum Islam beigetreten sind weil sie den Koran gelsen haben und die Wahrheit jetzt kennen. Diese welt hier das die meisten als leben bezeichnen ist in Wahrheit nur die Prüfung denkt drann leute das richtige Leben beginnt inschallah erst oben wenn ihr die Prüfung geschafft habt. Allah ist immer an eurer Seite.
Hallo M.M. Hanel,

Zitat:
Doch diese ultimative Liebe zwischen der unsterblich gewordenen Seele und ihrem ewigen Urgrund verzichtet gleichwohl auf jegliche Unterscheidung von Subjekt und Objekt.


Wo hast du diese Philosophie her?
Die "unsterblich gewordene Seele" - so etwas gibt es nicht.
Etwas was geboren wird MUSS sterben und etwas das unsterblich ist, wurde nie geboren.
Liebe ist eine Empfindung. Das Lebewesen, ob in einem sterblichen Körper gefangen oder als befreit aus dem Kreislauf von Geburt und Tod, ist ewig empfindend (Sanskrit "nityo cetanas").
Etwas Formloses kann nichts empfinden, nur etwas das Form (vigraha)hat. Diese Form muss nicht materiell sein.
Gott ist keine formlose Energie mit Namen "Liebe", das ist eine materialistische Vorstellung.
Alles geht von der Höchsten Persönlichkeit Gottes aus, aus diesem Grund sind auch wir Persönlichkeiten.
Die Veden erklären, dass in der Transzendenz (Sanskrit "Vaikuntha")ebenfalls eine unendliche Vielfalt herrscht. Diese ist jedoch im Unterschied zur materiellen Welt, ewig.

Zitat:
Auch ist das Geschöpf nicht in seiner Quantität "kleiner" als der Schöpfer.
Solche Aussagen führen zu der wohl irrigen Annahme, die Summe der Schöpfung wäre der Schöpfer.


Da hast du das Wesen GOTTes noch nicht richtig verstanden.
GOTT ist sowohl als auch.
Die höchste Philosophie der Veden ist, "bheda-abheda-tattva". Gott ist gleichzeitig eins mit allem und doch verschieden von allem. ER ist der Ursprung von allem. Alles das von Ihm ausgeht, gehört zu seiner Energie.
Alles ist ein Teil von Ihm (alle Enerigien die von Ihm ausgehen) und doch ist Er als die Höchste Persönlichkeit Gottes, gleichzeitig verschieden von allem.


Zitat:
Und das Geschöpf ist nicht göttlich oder Gottähnlich.
Vielmehr ist das Geschöpf eher einem Gefäß vergleichbar, in welchem die göttlichen Eigenschaften widerscheinen.


Auch hier muss ich dich das gleiche fragen;
woher entnimmst du diese Philosophie?
Das grösste Manko am christlichen Glauben ist, das es keine Philosophie gibt und keine klaren Definitionen für Seele, Geist, Intelligenz und falsches Ego. Aus diesem Grund redet man sehr häufig aneinender vorbei.
Bitte verzeihe mir meine harten Worte, es ist nicht persönlich gemeint.

Im christlichen Verständnis sagt man "wir haben eine Seele" und die Veden erklären unmissverständlich wir "sind Seele" (atma).

Etwas das "Geschöpf" ist, ist erschaffen und hat ein Ende = materiell.
Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. (Sanskrit; niyaya=Logik)
Etwas das Ewig ist (wir die Lebewesen), ist immerwährend. ---> (Bhagavad-Gita 2.20)
Unser Körper ist materielle Energie (prakriti) unsere Seele ist spirituelle Energie (para-prakriti = höhere Energie).
Die Seele ist unsterblich und somit gab es nie eine Zeit in der die Seele nicht existierte. Die Veden erklären, dass die bedingten Seelen (atma), abgesonderte, fragmentarische Teile der Höchsten allesbeherrschenden Seele (Paramatma) sind.
Obwohl so viele Teile vom Herrn ausgehen, bleibt Er doch immer unverändert (wird nicht weniger).

Die materielle kosmische Manifestation, ist eine Kombination von prakriti und paraprakriti, von materieller und spiritueller Energie. Das eigentlich Lebendige ist die paraprakriti (höhere Energie), die Seele/n.
Diese spirituelle Energie belebt die träge unpersönliche Materie die keine eigene Kraft besitzt.

Gruss
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