Wie lebe ich heutzutage "gut" als Buddhist


Schönen guten Tag,
Ich bin momentan am überlegen ob ich die Fesseln der Katholischen Kirche beiseite lege und Buddhist werde.
Nur wird von keinem klar beschrieben wie ich meinen Alltag meinem Glauben anpasse!
Gibt es dafür irgendwelche "Do's" und "Do not's"?
Wenn ihr Erfahrungsberichte darüber habt oder gute Lektüre dafür kennt oder eine "Musterlösung" dann würde ich mich sehr auf eine Antwort freuen.
Mit den freundlichsten Grüßen,
Elia
Herzlich wilkommen Hier im Forum Electra,

mit diesem Anliegen solltest du dich vielleicht an Caput_tiro wenden da er Buddhist ist.

einfach bei suche seinen Namen eingeben und da findest du ihn schon

Alles liebe und Gottes segen Raphael
Etcetera hat folgendes geschrieben:
Ich bin momentan am überlegen ob ich die Fesseln der Katholischen Kirche beiseite lege und Buddhist werde.


Wenn Du dich in den Fesseln von irgendjemanden oder irgendwas befindest, solltest Du unabhängig davon, was das ist und wo du hin willst, diese Fesseln ablegen.

Etcetera hat folgendes geschrieben:
Nur wird von keinem klar beschrieben wie ich meinen Alltag meinem Glauben anpasse!
Gibt es dafür irgendwelche "Do's" und "Do not's"?


Buddhismus ist eine Frage der Einstellung, weniger eine Frage des Tuns. Deinen Alltag muss du wohl oder übel selber gestalten. Wirf doch mal einen Blick in den edlen achtfachen Pfad.

Viele Frage verschwinden, wenn man einfach mal anfängt zu meditieren.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
lieber Etcetera,
warum von "Fesseln zu Fesseln" wechseln?

Warum nicht von Fesseln einer Religion
in die religöse Freiheit hinüber, und dann zuerst frei
auf allen Gott rufenden, von Gott erzählenden und lehrenden Seiten offen, und vor allem, selbständig und eigenverantwortlich
denken und handeln lernen, Gott überall wahrnehmen, endecken, Ihn anbeten
gleich im welchem Volk, Sprache, Gottes Haus, Kultur und Art man vorbei kommt und das auch ist.?
Was nützt dir wenn du nur deine Benennung, das Haus Gottes , Tradionen, Kultur
Volks Zugehörigkeit und Sprache wechselst,

das leider ganz viele Menschen immer wieder getan haben,
die dann trotzdem in ihrer alten und gleichen geistig, kleinen, fesselnden, angelernten, andressierten, verhaltens Muster ,der Intolleranz und alleinseelig machenden Glaubens ge- bleiben sind-ohne die Fehigkeit erworben,

sich selbst zu "dehnen" grösser, umfassender, zu werden, das Fremde
in das eigene zu Integrieren, wieter zu wachsen, oder sich unnötigen Balastes und auch sinnlosen Dogmen von dem Einflus und Mächt-hehelnden, in dieser Welt zu befreien
somit man den eigenen Ursprung und auch die gemeinsamen Wurzel nicht verleugnen und vergessen soll und sich äusserlich in etwas nicht zwängen lässt,
wo man Fremd ist und ewig Fremd bleiben wird mit Sprache und Begriffen, die einem unverständig und verschlossen bleiben,

die sie oft brauchen. aber in Wirklichkeit selbst nicht verstehen und erklären können,
Begriffe
die sie auch in Ihrer Sprache und Kultur finden können und dann zuletzt glauben,
etwas anderes und besseres gefunden zu haben -obwohl im Grunde genommen..
im jedem Lebens Kern und Atom , sich immer wieder das gleiche Finden lässt;
(Wissenschaftlich nachgewiesen) , alles andere sind nur verscheidene und vielfältig mögliche Zugänge, Anordnungen und Ausdrucksarten des Einen...das sich in und durch Zwei offenbart

Das Leben mit seinen Grundelementen von
Liebe und Gerechtigkeit , d.h.
auch gewissen Geboten (-Gesetze -Normen) unterliegt
die für alles gleich gültig sind, wo auch immer!

So und auf dieser Art von der Verleugnung von allem anderen Leben und Arten das da noch ist,
und nur durch Anerkennung und Festhalten an dem eigenen das man selbst kennt und liebt,

ändert , wandelte sich niemals etwas, ausser den Ausserlichkeiten und weiteren bestehenden Abgrenzungen gegeneinander. So wie dass seit Jahrtausenden schon geschah... leider!
Liebe Elia

Herzlich willkommen im Forum.

Wie raphael schon geschrieben hat ist Caput Tiro Buddhist. Ich auch. Yogi hat, meiner Meinung nach, das größte Wissen diesbezüglich.

Ich bin zuvor auch katholisch gewesen, das heißt wir kommen beide aus der selben Ecke. Schick mir einfach eine persönlich Nachricht wenn du Fragen hast, oder poste sie öffentlich.

Alles Liebe
yogi hat folgendes geschrieben:

Buddhismus ist eine Frage der Einstellung, weniger eine Frage des Tuns.

Also die Buddhisten die ich kenne würden Dir da aber nicht völlig zustimmen.
Das Tun ist so wichtig wie die Einstellung.
Alles sehr bodenständige praktische Leute.

Was nutzt Erkenntnis und Einstellung wenn dem keine Handlung folgt?