Gedanken zu Depression und Suizid


in dem Buch " endlich wieder angstfrei leben " steht s. 77 "Depressionen werden durch alle möglichen Arten von stress im Leben ausgelöst, vergangene und gegenwärtige.
Alle und jeder kann an Depressionen leiden, auch wenn eine gewisse Veranlagung bei manchen Arten der Depression eine Rolle spielt.
Bei der exogenen Depression, auch als reaktive oder neurotische Depression bezeichnet, reagiert ein Mensch auf Lebensumstände mit Depression. Wenn die Umstände traurig sind, Todesfall, Scheidung, Arbeitsplatzverlust usw, lässt sich die Stimmungsveränderung leicht nachvollziehen. Manchmal reagieren Menschen jedoch auch depressiv auf kleinere Veränderungen im Leben, die einem anderen Menschen nichts anhaben würden. Für Depressionen gibt es viele Gründe. Sie können mit aufgestauten Gefühlen zusammenhängen, die nie richtig verarbeitet wurden. Möglicherweise musste der Mensch einen Schicksalsschlag nach dem anderen erleiden und hatte dadurch keine Zeit, Dinge aufzuarbeiten. Genauso gut könnte es sein, dass ein Mensch aus Gewohnheit mit Depressionen reagiert, weil ihm irgendwann beigebracht wurde, so zu reagieren. Genauso, wie man einem Kind beibringen kann, ängstlich zu sein, kann man ihm auch beibringen, depressiv zu sein.
Die endogene Depression wird nach Meinung einiger Fachleute durch Stoffwechselstörung im Körper verursacht, deren Ursachen unbekannt sind. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass nichts, was im Körper geschieht, ohne Grund geschieht. Möglicherweise gibt es keinen offensichtlichen Grund dafür in der gegenwärtigen Lebensfase…. „
Gefühle während einer Depression
„ mir ist alles und jeder egal, ich weiß, dass ich meine Familie liebe, aber ich fühle nichts. „
„ ich komme mir so wertlos und schuldig vor. „ Die Zeit scheint still zu stehen.
„ Es fällt mir schwer, mit anderen Menschen zusammen zu sein, doch niemand weiß es – ich muss so tun, als wäre nichts. Es ist grausam.
Kleider und Make-up waren mir sehr wichtig, jetzt gibt es tage, wo ich mich nicht einmal wasche und anziehe.
„Wenn ich doch nur weinen könnte, ich spüre die Tränen in mir, aber sie wollen nicht raus.
Typische Stressfaktoren
Tod eines geliebten Menschen, Scheidung, Scheitern einer Beziehung, Körperliche Krankheit, Behinderung, Arbeitsplatzverlust, Stress am Arbeitsplatz, Schlechte Wohnverhältnisse, Alter, Erwachsen werden, Zuviel Verantwortung ( vor allem bei jungen Menschen ) , Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen, Sucht, Spirituelle Probleme, Auszug von zu Hause,
Wenn also ihr Problem nicht dabei ist, ist das kein Grund, sich nicht wichtig zu fühlen. Alles, was uns Sorgen bereitet oder uns schmerzt, ist Stress.
Wenn sie seelisch in Schwierigkeiten sind, dann haben sie gelitten oder leiden noch- so einfach ist das. "
bei depressionen sind geist und körper betroffen, daher sind medikamente für den köper sehr wichtig, aber für die seele sollte man auch sorgen vielleicht psycho. therapie oder selbshilfe in dem du dich über die krankheit informierst, gespräche mit dem psychiater..
http://books.google.de/books?id=d8E.....onepage&q&f=false

lg, softtess
ich denke die eigentliche ursache der depressionen sind neben all den bekannten ursachen wie anlagen, stoffwechselstörung,schlechte wohnverhältnisse, dass man Nicht Sehen kann.
nicht sehen können.
aufmunternde dokus die, die welt zeigen
über sauerstoff den wir atmen
http://www.youtube.com/watch?v=CoOo2bkGmTE
raumschiff erde
http://www.youtube.com/watch?v=eVvRrev5YrM&feature=related
leben im verborgenen
http://www.youtube.com/watch?v=oRa-KX2dHBw&feature=related
Von einem anderen Stern (1/6) Blick in das Leben hochbegabter Autisten
http://www.youtube.com/watch?v=AtmfFVwyUak&feature=related
Grenzen der Wahrnehmung 1/6
http://www.youtube.com/watch?v=VNunemrsb80&feature=related
Ich wollte nicht mehr aufstehen (Doku-Teil1)
http://www.youtube.com/watch?v=pyTKK8Y_lt0&feature=related
Warum kommen wir nicht zurecht in dieser Welt?
http://www.youtube.com/watch?v=swOevo8fbP4&feature=related

Geheimnisse des Universums - Unerklärliche Phänomene (1/5)
http://www.youtube.com/watch?v=I6QSAeneg1k
Das Geheimnis Jenseits der Materie HQ 1/3 http://www.youtube.com/watch?v=-nTD.....amp;NR=1&feature=fvwp

oh es sind jetzt sehr viele, aber mann muss ja nicht alle in einem tag sehen

lg, softees
Hi,
ich habe noch nie an Selbstmord gedacht.
Drei meiner Freunde haben sich jedoch heimlich verabschiedet,
ohne irgendwas anzukündigen.
Der eine war sehr still und hat nur kurz vorher,
während wir an einem Abend sturzbetrunken waren etwas von "Nirvana"
und dem "Aufgehen in einem Nichts" gelallt und das er nichts von dem Kantschen Imperativ halte.
Daran kann ich mich noch dunkel erinnern.
Tja, dann hat er sich Tage später einen Strick genommen...
Ich habe die Welt nicht mehr verstanden.
Naja, die, die Übrig bleiben haben jedenfalls ihren
Lebtag dran zu knabbern. Das ist einfach so.
Ich würde das nichtmal Schuldgefühl nennen.
denn ich hätte ihn zwar sicher versucht davon abzuhalten,
wenn ich seine Absichten gekannt hätte, aber ich wußte es nunmal nicht.
Na ja, war seine Entscheidung, aber wie kann man die Hoffnung verlieren,
doch eigentlich immer alles machen zu können?
Der Junge war gesund und hatte seine Sinne eigentlich beieinander.
Er muß an irgendwas Saudämlichen verzweifelt sein.
Es ist unglaublich Schade, daß Menschen ihr Leben ohne Grund wegschmeißen.
Und natürlich kneift es mich, nicht den richtigen Schalter
gedrückt zuhaben, ja nichtmal gemerkt zu haben,
daß er sowas dämliches vorhatte.
Was ich hier schreibe, kann natürlich kein Grund für jemanden sein,
von seinem Vorhaben abzulassen.
Irgendwas mußte ich jedoch sagen.
Nach Softees vielleicht noch das:
Was kann denn so schlimm sein? !

Wenn jemand -wie Du schreibst- die Einsamkeit gewählt hat, an der er dann verzweifelt, warum sollte der dann nicht wieder die Gemeinschaft suchen?
Wir sind doch alle nicht Gott.
_________________
"
Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
Depressionen sind so eine harte Sache. Das Gegenteil habe ich nicht behauptet. Trotz allem, glaube ich dass Depressionen als Folge von Ungerechtigkeiten entstehen. Das ist das wesentliche. Warum ein Mensch eine Ungerechtigkeit akzeptiert und sich nicht wehrt, in diesem Punkt spielen die Gene eine Rolle bzw. als Erklärung. Weil die Genetik das Verhaltens, Denken und Glauben beeinflusst.
Finden diese Ungerechtigkeiten für einen Menschen seit Jahren wird die Zuordnung der Pille allein nicht weiter helfen. Doch der Körper ist so sehr gestört dass ohne Pillen auch nicht geht. Fakt ist wir leben nicht in einer gänzlich wohlwollenden und fairen Welt. Wir leben in einer Welt wo Heuchelei und Arroganz tanzt.
Wer ist jetzt schuld dass wir an Depressionen leiden? wir ? oder die anderen ?
Antwort: die anderen, die anderen sind unfair und ungerecht.
Antwort: wir sind selbst schuld, weil wir uns gegen Ungerechtigkeiten nicht wehren konnten.
Warum konnten wir gegen Ungerechtigkeiten nicht wehren? die Gene.

lg, softees
Bei mir waren es die anderen, Nonnen um genau zu sein.
Bei mir ist es das was ich als Kind erleben musste.
Die Depression ist nur eine Diagnose von vielen.
Die Geschehnisse jener Tage beschäftigen mich noch heute.
Ich verzweifle nicht an der Einsamkeit ich suche sie bewusst.
Die meisten Menschen machen mir Angst.
2.555 Tage der Angst und des Schmerzes lassen sich nicht einfach vergessen.
Ich habe Dinge erleben und ertragen müssen, die ihr euch noch nicht einmal in euren schlimmsten Alpträumen vorzustellen wagt.
Bei mir waren es die anderen.

Schnitzler
_________________
TRÄNEN SIND DIE BESTEN FREUNDE, DENN SIE BLEIBEN WENN ANDERE SCHON LANGE WEG SIND.
Dann verzeih Ihnen!

„ … vergib uns unsere Schuld, so wie auch wir vergeben unseren Schuldigen …“

Demetrius
Zitat:
Ich habe Dinge erleben und ertragen müssen, die ihr euch noch nicht einmal in euren schlimmsten Alpträumen vorzustellen wagt.

Zitat:
Die Geschehnisse jener Tage beschäftigen mich noch heute.

B
Zitat:
ei mir waren es die anderen, Nonnen um genau zu sein.


kannst du uns wenigstens teilweise erzählen so das wir einen kleinen bild davon machen können was dir wiedefahren ist ?

lg, softees2
"Mache Dir nicht zum Ziel, den Ansprüchen Fremder gerecht zu werden , wenn du nicht mal deine eigenen Ansprüche kennst"

Stark zu sein bedeutet für mich bloß den Ansprüchen der anderen gerecht zu werden... aber leben wir die anderen oder leben wir uns selbst?

Wir müssen uns nicht schlecht fühlen, wenn wir den anderen nicht gerecht werden... und wir können entscheiden, ob wir unser Leben einsam verbringen wollen oder mit anderen Menschen zusammen, ohne über die Schiene zu fahren, stark zu sein, weil das auch nur eine Maske ist, die der Mensch versucht, zwanghaft zu tragen..., in welcher Rolle sich der Mensch aber ganz und gar nicht wohl fühlt... das sieht man dem Menschen auch an.

Und deswegen sollte der Mensch so frei sein, und sich Ruhe zu gestehen, aber nicht in dem Sinne "zu ruhen", sondern in Ruhe unter Menschen zu sein. Denn Leben ist viel zu wertvoll, als es ruhen zu lassen.

Wir neigen dazu uns für die Ansprüche der Anderen Rechtfertigen zu müssen. Aber warum müssen wir das? Nur weil FÜR SIE das eine Selbstverständlichkeit darstellt, dass ihre Ansprüche erfüllt werden? Warum braucht der Mensch überhaupt Ansprüche? Braucht man sowas überhaupt? Ich versuche einen Lebensstil zu finden, in dem ich ganz ohne großartige Ansprüche an die anderen durchs Leben komme... dann hänge ich mich auch nicht daran auf.

So sehr uns manches beunruhigt und schlaflose Nächte bringt- was uns beschäftigt, beschäftigt die andere Person mindestens genauso stark wie uns selbst. Der Mangel ist , dass der Mensch lieber schweigt, ruht, anstatt darüber zu reden, was in ihm Brodelt, und je mehr der Mensch brodelt, je mehr der Mensch ruht, desto unruhiger wird der Mensch, bis ihm die Unruhe so sehr zusammendrückt, das Ruhe einkehrt.

Aber wir können entscheiden: Wollen wir Unruhe oder Ruhe? Was tun wir dafür, um Ruhe zu bekommen? Die Einsamkeit zu suchen ist ein Weg, eine Lösung. Aber man muss bedenken : das leben hat IMMER mehrere Wege für einen ausgesucht, sodass der schlechteste Weg immer als aller letztes genommen werden sollte.

Seile zum Hangeln bietet das Leben jedem Menschen. Wenn man aber sich davor verschließt, dem pfad zu folgen, dann kann das Leben auch nicht mehr Tun, als ihm die Hand zu reichen. Man kann sich nun entscheiden: Nehme ich die Hand - oder ... lasse ich es sein, weil mir das leben nix bedeutet ... aber wenn mir das Leben nichts bedeutet, wieso hab ich dann all die Jahre durchgemacht, wenn es doch so sinnlos ist?

Das Leben ist stets eine Wechselwirkung : Ruhe folgt Unruhe Ruhe folgt Unruhe. Mit der Zeit denkt man zwar und geht davon aus dass der Mensch in sich ruht aber das ist ein Irrtum. Wir dürfen die Wechselwirkung nicht unterschätzen. Ruhe = reden, mit anderen Menschen, über das , was uns bewegt... egal wo, egal mit wem... Unruhe = die Ruhephasen , die wir bekommen, wenn wir über etwas geredet haben.

Dann verspüren wir zwar eine Zufriedenheit, aber merken gleichermaßen wie sich die Unruhe uns Unzufrieden macht und uns wieder dazu anregt, zu reden, zu gesellen.... für die Ruhe - Unruhe der anderen sind wir als Mensch nicht verantwortlich, darum muss sich schon jeder selbst kümmern. Geselligkeit im Sinne von anknüpfen , an dem , was uns zeichnet, was sich in uns aufbaut, das ist das eigentliche , was uns stark macht, wenn wir es lernen , es schaffen, das, was sich in uns aufbaut , beim namen zu nennen und auszusprechen - egal was es ist , egal wann ... der Mensch hat in seinem Umfeld immer jemanden, der zuhört.

Und wenn es niemandem gibt- dann gibt es immerhin noch andere Formen , sich auszutauschen und mitzuteilen- das ist dann zwar eine unpersönlichere Form der "unruhe" aber besser als "Ruhe" zu halten.... je öfter wir Ruhe halten, desto eher werden wir da hin gezogen.... und es liegt in des Menschens Entscheidung, ob er sich zur Ruhe zerren lässt... Gott will mit Sicherheit nicht, dass der Mensch sich zur Ruhe ziehen lässt- aber sich in den Weg stellen möchte er auch nicht, es liegt ganz an der Entscheidung zu einem selbst...
wie sehr du auch die anderen verantwortlich machst, für deine Depressionen und ungünstige Kindheit.
diejenigen die dir das angetan haben, werden höchst wahrscheinlich nicht mal Schuldgefühle oder schlechten Gewissen haben! wären die gute Menschen mit Moral hätten die dir das was sie dir angetan haben sowieso nicht angetan. Aber,
wenn du genug Literatur darüber gelesen hast wirst du wissen das man bei Depressionen niemals die anderen alleine verantwortlich machen darf, die anderen sind keine Götter. die Gene spielen immer mit eine Rolle.
ob die anderen dich bewusst depressiv gemacht haben oder unbewusst, meist ist nicht mal das klar.
was heißt aber genetisch bedingt? genetisch heiße soweit ich weiß, dass Temperament gefühlsstärke, Persönlichkeit und „ der Glaube oder „unglaube „gegeben ist dh ob man eher "sinnen" orientiert somit zum Materialismus und Atheismus geneigt oder eher zum " glauben" Spiritualismus geneigt ist. unser Wesen ist genetisch bedingt. in dem Buch Gotteswahn sagt dawkins dass er seit seiner Kindheit nicht an Gott geglaubt habe und ist stolz darauf.
ein anderer Rudi Berner sagt dass er seit seiner Kindheit an Gott glaubt und ist darauf stolz, bist du eher sinnen orientiert oder eher geistig? warst du in deiner Jugend Gott gläubig oder naturwissenschaftlich. Also warst du religiös oder das Gegenteil?
Gott würde dich fragen; „ was glaubst du, dass das böse oder das gute gewinnt? was glaubst du der der mehr wissen hat gewinnt oder der gottgeweihte? Der an die Spiritualität glaubt oder eher der materialist, dem die Gefühle der Menschen nichts bedeuten und er sich über Gott gläubige lustig macht? Weiterhin würde er dich noch was ganz wichtiges fragen,
glaubst du, ich der Schöpfer ganzer Planeten Galaxien, Welten. Menschen verbrennen würde? wie ein wütendes kleines Kind ? glaubst du dass ich so klein mutig bin?
Wer in dem Glauben erzogen wurde, Gott strafe die Menschen mit Hölle und Verdammnis, sollte versuchen, sich von dieser Vorstellung freizumachen.
Unsere antworten auf diese fragen lässt Gott uns erleben. Doch wir können wenn wir merken dass unsere antworten nicht moralisch sind ändern. Das woran wir glauben erleben wir. Das was passiert ist zweit rangig. Wichtig ist der Glaube, unsere antworten auf solche Fragen.
Letztendlich wird es an dir legen, ob du was ändern kannst oder nicht.
lg, softees
Lieber Schnitzler

Gott liebt dich und will dich einmal bei sich im Himmel haben. Wenn du das Neue Testament liest, so wirst du erkennen, dass Jesus alle Menschen - auch dich - retten möchte und ihnen - auch dir - ein erfülltes Leben schenken möchte.

Ich war auch von Menschen die sich katholische Christen nannten, sehr enttäuscht. Nicht eine Kirche die nach Menschengebote geht lebt die Wahrheit von Jesus, sondern allein Menschen die ganz nach dem Willen von Jesus Christus so wie es in der Bibel steht, leben.

Gerne schreibe ich dir etwas über Depression und wünsche dir, dass einige Sätze dir helfen, die Depression richtig einzuschätzen und die nötige Hilfe von Gott und Menschen anzunehmen.

Die Ursache einer Depression kann vielfältig sein: eine schwierige Situation, Überanstrengung, Erschöpfung, der Tod eines geliebten Menschen… Irgend ein Anlass kann der Auslöser sein. Wir haben nur eine bestimmte Kraftreserve zur Verfügung. Wenn unsere körperlichen und seelischen Kräfte überstrapaziert werden, verlieren wir das Gleichgewicht.

Wenn du: traurig bist, dich leer fühlst, keine Energie verspürst, blockiert und enttäuscht über dich selber bist, das Gedächtnis verlierst, dich unglücklich fühlst, wenig Freude an deinen Hobbys und Lieblingsbeschäftigungen hast, dich forcieren musst, alles dich schwierig dünkt und Mühe hast, klare Gedanken zu fassen, keine Hoffnung für die Zukunft hast, dann leidest du wahrscheinlich an einer Depression, oder könntest eine bekommen.

Gib zu, dass es dir im Moment nicht gut geht. Die Depression ist eine Krankheit, die den ganzen Menschen betrifft. Sie kann jeden befallen. Es gibt Depressionen, die keine äusserliche Ursache haben. Wie angerührt, ohne zu wissen warum, kann man davon überrollt werden.

Wache darüber, dass du nicht zuviel Aufgaben übernimmst und dass du dich nicht mit Schwierigkeiten überlastest. Nimm dir Zeit, auszuruhen. Wenn nötig, annulliere einige deiner Aktivitäten. Lass dir beim Planen helfen, wenn du damit nicht zurecht kommst. Überlastete Menschen verlieren gerne den Überblick und können nicht mehr entscheiden, was wirklich wichtig ist.

Bleibe nicht daheim. Geh hinaus! Bewege dich! Besuche Freunde, zu denen du Vertrauen hast. Gehe zu positiven und mutmachenden Menschen.

Endecke die stärkende Botschaft der Bibel! Durch die Bibel spricht Gott zu uns. Du wirst darin Worte finden, die trösten, stützen, heilen. Zum Beispiel:

Jesaja Kapitel 41 Vers 10: Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!

Josua 1,9: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.

Hebräerbrief 13,5: Niemals werde ich euch verlassen. Ich werde für euch sorgen, dass es euch an nichts fehlt!

Die Bibel sagt, dass Gott es ist, der alle unsere Krankheiten heilt (Psalm 103,3). Dennoch solltest du auf die Konsultation einen Arztes (Internist) nicht verzichten. Manchmal können auch körperliche Krankheiten wie z.B. Stoffwechselstörungen die Ursache einer Depression sein. Aber schätze Gottes Hilfe nicht zu gering ein! Er will dir helfen. Selbst wenn der beste Arzt nichts mehr tun kann, ist Gottes Macht nicht eingeschränkt. Gott kennt dich genau. Er ist der Schöpfer, der dich gemacht hat. Vertraue ihm!

Baue eine persönliche Beziehung zu Gott auf. Jesus Christus ist der einzige, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft (1. Timotheus 2,5). Im Gebet kannst du mit Jesus in Verbindung treten. Rede ganz natürlich mit ihm, wie mit einem Freund.

Vertraue Jesus dein Leben an! Komme zu ihm so wie du bist. Nenne Jesus deine Schuld und Sünde, dein Versagen und deine gescheiterten Vorsätze. Deine Verletzungen, Süchte, Rachegedanken und Minderwertigkeitsgefühle. Bitte ihn um Vergebung. Die Voraussetzung dafür hat er geschaffen. Er starb an deiner Stelle, damit du befreit leben kannst. Du kannst gerade jetzt zu Jesus Christus beten:

« Herr Jesus Christus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Befreie mich von allem Bösen. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeig mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe - hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.»

Wenn du so zu Jesus redest, dann hat er dir alle Sünden vergeben und dir das ewige Leben geschenkt Johannes 10, 28.

Erlaube dem Sohn Gottes, dein Leben zu gestalten und zu führen. Bitte ihn, dir zu helfen, aus der Depression herauszukommen. Bitte jeden Tag darum. Jesus wird sich dir annehmen. Er sagte im Matthäus-Evangelium 11,28: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben. Nehmt meine Herrschaft an und lebt darin! Lernt von mir! Ich komme nicht mit Gewalt und Überheblichkeit. Bei mir findet ihr, was eurem Leben Sinn und Ruhe gibt. Ich meine es gut mit euch und ürde euch keine unerträglichen Lasten auf.»

Jesus liebt dich und interessiert sich für dich. Darum bietet er dir seine Hand auch mitten in einer Depression. Er will deinem Leben neuen Sinn und neue Kraft geben.

Gott segne dich!