Was für Erlebnisse mit Gott & Co habt Ihr auf Lager?


Was für Erlebnisse mit Gott & Co habt Ihr auf Lager?

Ich fange einfach an:

Vor einiger Zeit war ich zu einem Freund in der Oberpfalz unterwegs. Die Bundesstraße war gesperrt und ich musste eine Umleitung auf einer Landstraße fahren. Diese war relativ kurvig und bergig. Es machte einen Riesenspass flott durch die Kurven zu fahren. Kurz vor einer Bergkuppe, ich hatte ca. 140 Sachen drauf, meinte eine Stimmte zu mir: "Über diese Kuppe würde ich nicht mit 140 fahren."

Man lässt sich ja nicht gerne belehren. Schon gar nicht beim Autofahren . Ich habe mir aber gedacht, wenn der liebe Gott Dir schon mal was sagt, dann musst Du dem auch folge leisten. Ich bremste also unverzüglich runter auf 80 und siehe da, hinter der Bergkuppe war die Landstraße ebenfalls gesperrt und wurde auf einen Feldweg umgeleitet. Ich glaube mit 140 km/h wäre ich nicht rechtzeitig zum stehen gekommen.
Ich hätte ein paar gute stories von und mit Gott...,z.B.:

ich war am 28. Dezember auf eine Technogeburtstagsparty eingeladen, die in einer Höhle stattfinden sollte.
Es war stockdunkel, man musste einen relativ steilen Berg in einem Wald hoch fahren, ich wusste nur ungefähr, wo die Höhle lag.
Ich hatte mich definitiv verfahren, habe umgedreht und bin den ziemlich steilen Berg wieder runter gefahren.
Der Weg war vereist.
Plötzlich rutschte das ganze Auto quer in Richtung Abgrund. Mir hat das Herz gestockt- da ging es richtig runter.
Ich sag: Also Gott, das ist nicht dein Ernst jetzt, dass ich hier mitten im Wald abstürze- ich hab zwei kleine Kinder und hier findet mich niemals jemand...Bitte hilf (das denken ging ziemlich schnell)
Und dann- schwupp- ohne Geräusch, ohne Licht, ohne irgendwas, stand ich zwei Meter weiter links- weg vom Abgrund, nicht rutschend, still- aber so unspektakulär, dass ich sofort die ganze Situation negiert habe.
Ich hab dann direkt gesagt- da war doch gar nichts, aber ich weiß, was da war- so etwas kann das Hirn nicht einordnen- der Verstand hat es sofort leugnen wollen....


*****

Ich war einmal auf Gomera. Hab am Strand in einer Höhle geschlafen und war abends noch mal weg gegangen. Der Weg führte an den Klippen entlang, direkt am Meer.

Auf dem Rückweg habe ich mich verlaufen, es war dunkel, und ich bin zu hoch auf den Berg gekommen.
Der Untergrund war loses Geröll.
Plötzlich fing der ganze Berg unter mir zu rutschen an Richtung Klippe- da ging es ca. 50 Meter runter ins Meer...
Ich hab alle meine Sachen liegen gelassen, Geld, Ticket- war sofort egal das Zeug und hab mich auf den Rücken geworfen.
Es gab nichts zum Festhalten. Ich war in Panik.
Ohne zu Atmen lag ich auf dem Rücken, da hat der Berg aufgehört zu rutschen. Ich hatte aber solche Angst, dass der weiter rutscht, dass ich mich nicht bewegt habe.
Statt dessen hab ich Gott angeschrien: -sag mal, verdammt, was soll dieser Mist hier? Warum machst du das?
Ziemlich getobt, würde ich sagen. Also, Ihn auch ganz schön beschimpft- so würde ich inzwischen mit Gott nicht mehr reden...damals hat mir definitiv noch der Respekt gefehlt....

Erst nach längerer Zeit, als ich ruhiger wurde, war Gottes Stimme deutlich zu vernehmen:
Gott:-Ich möchte, dass du was lernst.
S:-Super toll. Und was bitte?
Gott:-Ruhig werden in bedrohlichen Situationen und generell Vertrauen in Mich, das wirst du noch öfter brauchen und diese Situation vergisst du nie mehr.
S:-so ein Mist. Ich komme hier doch nie mehr weg- das ist eine absolut ausweglose Situation- da gibt es keine Lösung. Wenn ich mich bewege, rutscht der Berg weiter.
Dann hat Er mich da lange liegen lassen. Bis ich fertig war mit toben, mit wütend sein, mit beleidigt sein, mit tot spielen und mit hoffnungslos sein.
Bis ich ruhig war und mir alles ganz und gar gleichgültig war.

Dann stand plötzlich ein Mann vor mir, der hatte nur einen Lendenschurz aus Leder an und blonde Locken und war ansonsten braun und ohne zu lügen richtig attraktiv. Jeder hätte an einen Engel gedacht, er hatte blonde lange Locken...und hat mir die Hand entgegen gestreckt.

Ich war mehr als sprachlos.
Er hat spanisch geredet und sonst nichts, ich bloß Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch- hat wenig genützt- wir konnten nicht reden.

Er hat mir vermittelt, dass er hier wohnt(?), also in einer Höhle und Trommeln baut. Das war aber ein gutes Stück weg. Er hätte meditiert und gespürt, dass jemand Hilfe braucht(?).

Aha. Ich bin einfach aufgestanden und er hat mir den Weg zu meinem Platz gezeigt, als wäre nichts. Der Berg hat keinen Mucks gemacht.

Ich hab danach nichts mehr von ihm gehört.

Und habe stundenlang geweint danach- ich hatte einen Schock.


*******

Mir sind viele solcher Dinge passiert...meistens hatte es mit Lebensbedrohung und Vertrauen zu tun.

Es gab aber auch spirituelle Orgasmen. Mehrmals in Kirchen, aber als ich jünger war. Das ist schon lange nicht mehr passiert, leider leider.

Früher ist mir das passiert, dass ich mein Sehnen eindeutig nach Gott wende. Als ich heiß genug war, hat die Energieaufwendung Seinerseits aufgehört. Meiner Meinung nach, seit Gott sich sicher sein konnte, dass ich mich nie mehr abwenden würde.

Ich habe oft gedacht, ich mache was falsch, dass es nicht mehr passiert.
Inzwischen weiß ich, dass Gott etwas anderes bezweckt:

Er möchte nicht, dass ich mich auf Ihn zubewege wegen den Kicks- weil dann ist es nicht mehr als eine Drogensucht, sondern Er möchte, dass ich Ihn liebe ohne fühlbares Erlebnis- nur der Liebe wegen.

Das habe ich lange nicht verstanden.
Vor einiger Zeit war ich total deprimiert. Beim Kunden lief es nicht so gut wie ich mir es gedacht hatte, und irgendwie war ich dann auch unzufrieden, dass ich noch nicht mal grundsätzliche Dinge schaffe wie immer ab 16 Uhr nichts mehr zu essen, jeden Tag 1-2 Stunden Sport zu treiben, ganz zu schweigen hätte ich das Zeug dazu einen Dr. zu machen, da fragte ich so beiläufig Gott: "Oder, wie siehst Du das?". Da sagte Gott zu mir: "Na, zumindest hast du mehr geschafft, als in der Bibel steht. Darin steht ja nicht, dass man es schaffen sollte, mit Gott reden zu können." "Danke für die Blumen " meinte ich zu Ihm und fragte Ihn, "Gibt es denn vielleicht so nur zwischen uns irgend ein Titel für mich, vielleicht "Schüler Gottes" oder sowas , scheinen ja nicht so viele zu schaffen, mit dir zu reden, so ein bisschen Licht für meine deprimierte Seele?"

Da meinte er zu mir: "Sohn".

Ich so zuerst..."hää, wie? Nur Sohn?" Ich brauchte einige Zeit um zu begreifen, was das für ein tolles Kompliment von Ihm war.
Namaste

Ziemlich phantastische Dinge die Ihr da erlebt habt... warum passiert mir sowas nie, will Euer Gott vielleicht das ich nicht an ihn glaube?

LG Tiro

PS Die Frage ist ernst und keineswegs ironisch oder sonstwie abwertend gemeint.
_________________
„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Hätte einige Erfahrungen und Erlebnsse
aber das diese so intim und persönlich sind..
fürchte ich die zur "schau" stellen.Ich möchte auf keinen Fall meine Perlen verunreinigen lassen

Ich wage mich trotzdem, mit der ersten aus meiner frühen Kindheitserinnerung.
Zwisdchen 4-und 5 hate ich einen Traum an den ich mich Lebenslänglich erinne und wo ich das Gefühl der Glückseeligkeit das erste und einzige mal in meinem Leben ganz intensiv gefühlt und das mich bis heute als eine Verheissung begleitet.
Ich träumte, ich bin auf einer grossen Wiese die überseht und voll von allerlei leuchtenden Blumen war und zu meinen linken erblickte ich mitten drin einen Felsen, und nebst dem eine Leiter die in den Himmel ragte. Plötzlich sah ich einen Alten Mann mit langen weissen Haaren und Bart, in einem hellen Kaftan-(langen Mantel mit breiten Ärmeln )
aus dem so eine Liebe und Güte strahlte der mir liebevoll lächelte, sanft entgegen schritt ,zu sich winkte und mit dem Finger, auf die Lieter zeigte.
Er legte mir auch in die Arme eine grosse Puppe, und ich wachte auf ,eben mit dem Gefühl der Glücksseligkeit ..mit verschrenkten Armen die Puppe haltend und ich müsste festellen , es war
n u r ein Traum.. aber der war so deutlich und so klar den ich nie mehr vergessen hatte.

Paar Wochen später wurde ich schwer krank mit höhem Fieber und plötzlich kam eine Freundin meiner Mutter, die mir eine Puppe die sie aus Amerika bekommen hatte in die Arme legte.
Bemerkung : wir waren damals in 50-Jahren unheimlich Arm und so Speilzeug absolute Kostbarkeit und rar..da habe ich auch damals die erste Lektion gelernt das es nichts bringt Gegenstände zu besitzen ,die andere nicht haben;
die Puppe wurde mir sehr schnell gestohlen...aber das ist eine andere Geschichte.
Inzwischen bekam ich eine Schwester und als sie in dem Alter zwischen 4-5 war träumte sie eben den gleichen Traum und wir stritten immer, wem das sein Traum sei. Irgendwann ging ich selbst in die Fremde und schickte meiner Schwester auch so schöne Puppen.
Es sind viele Jahre vergangen ich heiratete bekam meine Kinder und war inzwischen auf der Suche nach Antworten-wie soll ich meine Kinder religös erziehen?
Ich litt darunter weil ich nicht verstand und nicht erklären könnte , weshalb die Christen gegen Juden - Moslems und umgekehrt Kiriege führten-was ist da mit den Gesetzen, welche gelten heute und welche und für wem gilt jetzt das Alte oder was soll das mit dem Neuen Testament?
Warum soll Gott jetzt die einen Vorziehen und andere vernachlässigen..und so bin ich zu jedem Vortrag in jeder Gemeinschaft und ich bekam keine Antwort. Eines Tages begegnete ich Bahai!s , ich wurde eingeladen zur einer Familie und plötzlich viel mein Blick auf ein Bild und was für eine Freude und unglaubliches Staunen-mir strahlte der Mann aus meinem Traum entgegen.
Abhul-Baha, der Sohn Bahaullahs
Ich konnte kaum Fassen. Ich schickte das Photo meiner Schwester und sie erkannte Ihn auch-als den Mann aus ihrem Traum.
Es verging paar Monaten und nach der Empfehlung Bahullahs aus allen Schriften zu lesen kaufte ich Koran-und was las ich da auf der erste Seite:

"Das Gebet ist die Leiter in den Himmel!"

Plötzlich verstand ich was Abdul Baha sagen wollte mit dem Hinweis im Traum ! Bete- damit du in den "Himmel "kommst, d.h. glückseelig wirdst.
Ich brauchte fast 30 Jahren um diesen Traum zu verstehen und meinen Weg und Antworten zu finden.
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Namaste

Ziemlich phantastische Dinge die Ihr da erlebt habt... warum passiert mir sowas nie, will Euer Gott vielleicht das ich nicht an ihn glaube?

LG Tiro

PS Die Frage ist ernst und keineswegs ironisch oder sonstwie abwertend gemeint.


Unser Gott?

Hört sich schon mal distanziert an.
Ob der nicht will, dass du an ihn glaubst?

Da irrst du dich aber gewaltig. Der will mehr als Glaube- der will heiße innige brennende Liebe und absolute Treue- ist das so bei dir?

Denn es kommt nur zurück, was du gibst.

Wie oft am Tag denkst du denn an Ihn und wie oft machst du Liebeserklärungen oder Dankesbezeugungen oder andere Bekundungen von Verehrung, also echter, ernst gemeinter, tief empfundener?
akasha hat folgendes geschrieben:
Hätte einige Erfahrungen und Erlebnsse
aber das diese so intim und persönlich sind..
fürchte ich die zur "schau" stellen.Ich möchte auf keinen Fall diese Perlen verunreinigen lassen
Ich wage mich trotzdem, mit der ersten und wichtigsten Erfahrung aus meiner frühen Kindheitserinnerung.
Zwischen 4-und 5 hate ich einen Traum an den ich mich Lebenslänglich erinne und wo ich das Gefühl der Glückseeligkeit das erste und einzige mal in meinem Leben ganz intensiv gefühlt und das mich bis heute als eine Verheißung begleitet.
Ich träumte, ich bin auf einer großen Wiese die überseht und voll von allerlei leuchtenden Blumen war und zu meinen linken erblickte ich mitten drin einen Felsen, und nebst dem eine Leiter die in den Himmel ragte. Plötzlich sah ich einen Alten Mann mit langen weißen Haaren und Bart, in einem hellen Kaftan-(langen Mantel mit breiten Ärmeln )
aus dem so eine Liebe und Güte strahlte der mir liebevoll lächelte, sanft entgegen schritt ,zu sich winkte und mit dem Finger, auf die Leiter zeigte.
Er legte mir auch in die Arme eine große Puppe, und ich wachte auf ,eben mit dem Gefühl der Glücksseligkeit ..mit verschränkten Armen die Puppe haltend und ich müsste feststellen , es war
n u r ein Traum.. aber der war so deutlich und so klar den ich nie mehr vergessen hatte.

Paar Wochen später wurde ich schwer krank mit hohem Fieber und plötzlich kam eine Freundin meiner Mutter, die mir eine Puppe die sie aus Amerika bekommen hatte in die Arme legte.
Bemerkung : wir waren damals in 50-Jahren unheimlich Arm und so Spielzeug absolute Kostbarkeit und rar da habe ich auch damals die erste Lektion gelernt das es nichts bringt Gegenstände zu besitzen ,die andere nicht haben;
die Puppe wurde mir sehr schnell gestohlen...aber das ist eine andere Geschichte.
Inzwischen bekam ich eine Schwester und als sie in dem Alter zwischen 4-5 war träumte sie eben den gleichen Traum und wir stritten immer, wem das sein Traum sei. Irgendwann ging ich selbst in die Fremde und schickte meiner Schwester auch so schöne Puppen.
Es sind viele Jahre vergangen ich heiratete bekam meine Kinder und war inzwischen auf der Suche nach Antworten-Wie soll ich meine Kinder religiös erziehen?
Ich litt darunter weil ich nicht verstand und nicht erklären könnte , weshalb die Christen gegen Juden - Moslems und umgekehrt Kriege führten
was ist da mit den Gesetzen, welche gelten heute und welche und für wem gilt jetzt das Alte oder was soll das mit dem Neuen Testament?
Warum soll Gott jetzt die einen Vorziehen und andere vernachlässigen und so bin ich zu jedem Vortrag in jeder Gemeinschaft und ich bekam keine Antwort. Eines Tages begegnete ich Bahai!s , ich wurde eingeladen zur einer Familie und plötzlich viel mein Blick auf ein Bild und was für eine Freude und unglaubliches Staunen mir strahlte der Mann aus meinem Traum entgegen.
Abhul-Baha, der Sohn Bahaullahs
Ich konnte kaum Fassen. Ich schickte das Photo meiner Schwester und sie erkannte Ihn auch-als den Mann aus ihrem Traum.
Es verging paar Monaten und nach der Empfehlung Bahullahs aus allen Schriften zu lesen kaufte ich Koran-und was las ich da auf der erste Seite:

"Das Gebet ist die Leiter in den Himmel!"

Plötzlich verstand ich was Abdul Baha sagen wollte mit dem Hinweis im Traum ! Bete- damit du in den "Himmel "kommst, d.h. glücksselig wirst.
Ich brauchte fast 30 Jahren um diesen Traum zu verstehen und meinen Weg und Antworten zu finden.



Wunderschön!
Zitat:
Wie oft am Tag denkst du denn an Ihn und wie oft machst du Liebeserklärungen oder Dankesbezeugungen oder andere Bekundungen von Verehrung, also echter, ernst gemeinter, tief empfundener?


Weder bedenke noch verehre ich etwas das nach meinem Glauben nicht existiert. Wenn sich daraus ein nicht- erscheinen eures Gottes in meiner Existnz ergibt so muß ich wohl damit leben.

Danke für den Ansatz zum weiteren nachsinnen.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Danke, liebe Akasha, dass Du dieses wunderbare Erlebnis mit uns teilst!

LG!
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten

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