Wo fängt Krieg an?


Fragt doch die Menschen ob sie einen Krieg wollen? Keiner will einen Krieg haben.

Wieso gibt es dennoch Kriege? Weil sie meistens von langer Hand geplant und den Menschen eingeredet werden.
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Fragt doch die Menschen ob sie einen Krieg wollen? Keiner will einen Krieg haben.

Wieso gibt es dennoch Kriege? Weil sie meistens von langer Hand geplant und den Menschen eingeredet werden.


Ja, schon richtig, aber die, die sich gegen einen Krieg wehren wollen, der auf diese Weise entfesselt wurde, müssen dann ja selbst zu den Waffen greifen. Oder sich ergeben.

Meinst Du nicht, dass ein Unterschied besteht zwischen einem Angriffskrieg und einem Verteidigungskrieg?
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo Glühwürmchen,
Zitat:
Wäre das Christentum nicht so falsch, hätte es auch nicht dieses Ausmaß an Mord und Totschlag zur Folge gehabt.

Da bin ich ja mal auf die Reaktion der Christen hier im Forum gespannt.

Aggressive Abwehr, wie immer. Was meine Theorie nur wieder beweist. Allerdings werde ich inzwischen eher vehement ignoriert, was mir die Sache bedeutend einfacher macht.


Zitat:
Das heisst nicht anderes, als dass ich eigentlich selbst Schuld an der Misere habe, in der ich stecke.


Allerdings, außer, dass es von Gott so geplant ist, das zu merken.

Zitat:
Du gestattest, dass ich mir eine solche Aussage nicht zu eigen mache, da sie sämtlichen Erfahrungen widerspricht. Klar, manches habe ich mir selbst zuzuschreiben, aber längst nicht alles.

Ich gestatte dir alles, was du willst, aber ich gestatte auch mir, mich dementsprechend zu verhalten...

Zitat:
Der Versuch, das alles durch "Reinkarnation" zu erklären, ist meines Erachtens zu weit her geholt (und natürlich vollkommen metphysisch).

Es war bei mir nicht so, dass ich mir die Reinkarnation ausgedacht hätte, sondern sie hat sich mir aufgedrängt.
Aber wie ich schon oft sagte: jedem das Seine.
Mit geht es nicht ums Kämpfen oder ums Rechthaben.

Zitat:
Zitat:
Bei den Menschen in Hungergebieten geht es auch nicht um die höchste Stufe der Entwicklung, sondern um eine der niedrigsten.
Wir reden von vielen Inkarnationen, bis der Mensch so weit gekommen ist, das volle Vertrauen in Gott zu geben.


Ich denke, dass ist den Menschen in den Hungergebieten vollkommen wurscht, welche Reinkarnation sie gerade sind. Sie haben Hunger!

Natürlich und sie erfüllen den Plan Gottes, den sie in dem Moment ihres Daseins sicher genauso wenig verstehen wie die meisten anderen Menschen ihr Leben oder Gott.


Zitat:
Ausserdem scheint mich meine "satte Reinkarnation" immer weiter vom "vollen Vertrauen in Gott" zu entfernen. Was mache ich falsch?

Aus meiner Sicht nichts, da sich alles innerhalb des perfekten Planes Gottes vollzieht. Dennoch ist es richtig, seine Fehler zu suchen.
Paradoxie ist das Wesen der Wahrheit.

Nun, es liegt zum einen nicht in der modernen Strömung, sich Gott anzuvertrauen und zum anderen musst du vielleicht erst mal runter ins nächste Tal, um auf den nächsten Berg zu gelangen.


Zitat:
Was ist für dich ein nicht demütiges Verhalten? Das Vermeiden von Kontakten mit Egoisten? Dann überlässt du ihnen die Handlungsfreiheit.

Kommt ja auf die Lebenssituation an. In meinem Fall war das ein aggressiver Mann, der meine Kinder und mich misshandelt hat.
In dem Fall ist es ganz sicher richtig, ihn zu meiden und nein, damit überlasse ich ihm genau nicht die Handlungsfreiheit, seinen Sadismus an uns auszulassen, damit schicke ich ihn weg und es ist mir weiterhin egal, was er tut.


Zitat:
Ausserdem ist es eine grosse Spanne zwischen "Widerspruch" und "Angreifen", obwohl es sicher auch Situationen gibt, in denen ein "Angriff" die wahrscheinlich bessere Wahl ist.

Meiner Erfahrung nach ist es die beste Wahl, niemals anzugreifen, aber dennoch meine Wahrheit auszudrücken.
Bernh hat folgendes geschrieben:


Wenn ein Krieg also zur Abwehr solcher unrechtmäßiger Gewalt dient, ist er dann nicht gerechtfertigt?


Die Frage stellt sich nicht.
Das, was draußen passiert, ist das Ergebnis der Entwicklung der Menschen, die sie jetzt haben. So viel Ego da ist, so viel Krieg ist da.
Das kannst du nicht ändern.

Dir aber stellt sich die Frage: wieviel Krieg ist in dir und was kannst du tun, um den Krieg in dir selbst zu ändern und das obliegt deiner persönlichen Verantwortung.

Zitat:
Mach es keinen Unterschied, ob ein Mörder aus Habgier sein Opfer umbringt, oder ein Polizist aus Selbstverteidigung einen Mörder erschießt?

Ich denke schon.

Ja, dennoch ist beides Mord und wird seine Konsequenzen haben.
@Glühwürmchen:

Deine Meinung in allen Ehren, aber ich kann mich ihr nicht anschließen.

Gerechtigkeit ist auch ein wichtiger Wert. Ich will sogar meinen, ein weit wichtigerer Wert als Frieden (deswegen das Beispiel mit dem "Friedhofsfrieden"). Und manchmal ist Gewaltanwendung eben notwendig, um Gerechtigkeit zu bewahren oder herzustellen.

Das mag ja eines Tages anders sein, wenn der Mensch sich grundlegend geändert haben sollte. Aber bis auf weiteres sehe ich eine solche Änderung nicht.
Bernh hat folgendes geschrieben:
@Glühwürmchen:

Deine Meinung in allen Ehren, aber ich kann mich ihr nicht anschließen.

Gerechtigkeit ist auch ein wichtiger Wert. Ich will sogar meinen, ein weit wichtigerer Wert als Frieden (deswegen das Beispiel mit dem "Friedhofsfrieden"). Und manchmal ist Gewaltanwendung eben notwendig, um Gerechtigkeit zu bewahren oder herzustellen.

Das mag ja eines Tages anders sein, wenn der Mensch sich grundlegend geändert haben sollte. Aber bis auf weiteres sehe ich eine solche Änderung nicht.


Natürlich, da widerspreche ich ja auch gar nicht, aber wer Gewalt anwendet, der ist nicht vollkommen, sondern irgendwo in der Entwicklung von mehr Gewalt zu weniger Gewalt und jede gewalttätige Tat hat eine schmerzhafte Konsequenz, sowohl in dieser Welt als auch in der nächsten.
Nur der Mensch, der völlig glücklich sein möchte, schwört jeder Gewalt ab und das ist immer eine persönliche Entscheidung.
Glühwürmchen hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:
@Glühwürmchen:

Deine Meinung in allen Ehren, aber ich kann mich ihr nicht anschließen.

Gerechtigkeit ist auch ein wichtiger Wert. Ich will sogar meinen, ein weit wichtigerer Wert als Frieden (deswegen das Beispiel mit dem "Friedhofsfrieden"). Und manchmal ist Gewaltanwendung eben notwendig, um Gerechtigkeit zu bewahren oder herzustellen.

Das mag ja eines Tages anders sein, wenn der Mensch sich grundlegend geändert haben sollte. Aber bis auf weiteres sehe ich eine solche Änderung nicht.


Natürlich, da widerspreche ich ja auch gar nicht, aber wer Gewalt anwendet, der ist nicht vollkommen, sondern irgendwo in der Entwicklung von mehr Gewalt zu weniger Gewalt und jede gewalttätige Tat hat eine schmerzhafte Konsequenz, sowohl in dieser Welt als auch in der nächsten.
Nur der Mensch, der völlig glücklich sein möchte, schwört jeder Gewalt ab und das ist immer eine persönliche Entscheidung.


Ah ok, so meinst Du das ... da stimme ich Dir zu. Selbst wenn man notwendiger- und gerechtfertigterweise Gewalt anwendet, so nimmt das einem etwas (Menschlichkeit vielleicht? Oder Unschuld?) und man trägt einen Schaden davon.
Hallo Zusammen,

da der Mensch in einer polaren Welt lebt und sich tagtäglich entscheiden muß wohin es ihn zieht ...
fängt ja der Kampf schon mit/bei einem selber an. Da haben wir den Salat!
Eine einmalige Entscheidung muß aber nicht eine für alle Zeit gültige Entscheidung bleiben - weil alles evolutioniert. Es kann einen ja keiner daran hindern jeden Tag 'klüger' zu werden.
Das muß ein Anderer allerdings erst mal verstehen. Der Andere reagiert mit Unverständnis/Verärgerung - bis hin zur Wut ...
schon gerät eine 'Maschinerie' in Gange ...
die Kleinkriege untereinander gehen ja schon bei Mobbing los - in unserer zivilisierten Welt werden die Kriege teilweise sogar im Internet ausgetragen ... alles nicht so einfach - trotzdem,


gehabt Euch wohl
Rose
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Fragt doch die Menschen ob sie einen Krieg wollen? Keiner will einen Krieg haben.


Hallo, Widerspruch, es gilt "Wasch mich, mach mir aber den Pelz nicht nass"!
Daher billiges Öl für Flugreise, SUV und haus im Grünen, gerne dafür duldet oder wäht das Volk seine Regierung.


Und wenn im Zweifelsfall die Erkenntnis kommt "es reicht nicht für alle", egal für UNS muß es reichen. Das gilt für "satte" Mitteleuropäer als auch Hungernde aus dem übervölkertem Afrika...

Krieg, solange ich nicht zur kenntnsiss nehmen muß daß der für uns geführt wird gerne, belügt uns mit "humanitätrem Einsatz für die Freiheit usw."

Einer der sehr wenigen ehrlichen Gesellschaften ist in der Hinsicht Israel.

Ausdrücklich ist die Gegenseite Hamastan nicht gemeint, denen wird von ihren Führern seit 65 Jahren vorgelogen der Kampf wäre für sie zu ihrem Vorteil...
Weinberg hat folgendes geschrieben:
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Fragt doch die Menschen ob sie einen Krieg wollen? Keiner will einen Krieg haben.


Hallo, Widerspruch, es gilt "Wasch mich, mach mir aber den Pelz nicht nass"!
Daher billiges Öl für Flugreise, SUV und haus im Grünen, gerne dafür duldet oder wäht das Volk seine Regierung.


Und wenn im Zweifelsfall die Erkenntnis kommt "es reicht nicht für alle", egal für UNS muß es reichen. Das gilt für "satte" Mitteleuropäer als auch Hungernde aus dem übervölkertem Afrika...

Krieg, solange ich nicht zur kenntnsiss nehmen muß daß der für uns geführt wird gerne, belügt uns mit "humanitätrem Einsatz für die Freiheit usw."

Einer der sehr wenigen ehrlichen Gesellschaften ist in der Hinsicht Israel.

Ausdrücklich ist die Gegenseite Hamastan nicht gemeint, denen wird von ihren Führern seit 65 Jahren vorgelogen der Kampf wäre für sie zu ihrem Vorteil...


Eine Kriegsbegründung aus humanitären Gründen muss nicht immer eine Lüge sein.