Veganismus


@ Tabias

Was ist für dich "Gott"

Wie ist er/es entstanden?
Woher kommt es?
Warum gibt es "Gott"?

Gibt es oder gab es Wunder?

Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Wenn ja, wie sieht dieses Leben aus?
Ich habe ein paar mal versucht Vegetarisch zu leben. Ich scheitere jedes mal kläglich. Heute handhaben wir es so, dass wir recht wenig Fleisch essen. Also es ist für uns keine Todsünde im Sommer auch mal zu Grillen. Normalerweise gibt es bei uns pro Monat so 5 bis maximal 10 Tage (selten) im Monat zum Mittag Fleisch. Wir hatten auch schon Monate komplett ohne Fleisch dabei. Das ergibt sich schon aus dem Umstand, dass wir uns sehr Abwechslungsreich ernähren. Allerdings auf Island gibt es nun noch weniger Fleisch, dafür mehr Fisch. Auch versuchen wir Fleisch oder Fisch zu verwenden, wo die Tierhaltungs bzw. -fang Umstände nicht so grausam sind. Allerdings kostet das schon ein bisschen mehr. Man muss auf Island übrigens aufpassen, dass man auf Island kein Walfleisch isst. Sollte man besonders drauf achten, wenn man als Urlauber auf Island ist.

Liebe Grüße
Nadja
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GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
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Humanistischer Pressedienst
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
Hallo Tobias,

Du gehst von einer Lehre aus was Gott sein könnte oder wie die Religionswissenschaft Gott definiert, vermute ich mal.
Aber um an das Göttliche zu glauben und diesen Glauben in meinen Alltag (der natürlich 'materialistisch' ist) zu integrieren, brauche ich keine Lehrmeinung wie Gott zu sein hat oder nicht.
Ich lebe mit Gott, ich freue mich wenn es gut läuft und bedanke mich ganz spontan in einem Zwiegespräch mit Gott. Als ich vor kurzem mit dem Fahrrad gestürzt bin habe ich mit Gott geschimpft, ziemlich böse, als es mir wieder besser ging tat es mir leid und habe mich dafür entschuldigt.
Für mich ist das Göttliche eben immer da - und es ist in allem enthalten, eben auch in der Materie, in jedem Grashalm, in jedem Käfer und jeder Libelle die über den Teich fliegt.
Bei mir hebelt nichts das Andere aus, dafür braucht es keine Vorbedingungen. Das Göttliche ist für mich eben 'allgegenwärtig', im Besonderen wenn ich in mein Herz fühle und in meinen Bauch spüre und Liebe wahrnehmen kann, für meinen Partner, für meine Freunde, für meinen Hund, für die Natur die mich umgibt, für alles was da kreucht und fleucht ...

Gruß
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Um den Faden weiter zu führen:

ich habe in meiner Kindheit beinahe vegetarisch gelebt, wenn es gekochten Schinken gab dann war das für mich ein Festtag weil es den ganz selten gab.
Ich esse gerne Fleisch und Fisch, ich achte aber darauf daß es gutes und schmackhaftes Fleisch ist.
Und ja es ist richtig, wir sollten auf jeden Fall den Fleischkonsum reduzieren.

Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Als Erwachsener kann man problemlos vegan leben.
In der Kindheit oder der Schwangerschaft wäre ovo-lakto-vegetarisch oder zumindest lakto-vegetarisch besser.

Man kann zwar einwenden,
dass ovo-lakto-Vegetarier ebenso Tiere brauchen,
aber eine Kuh gibt pro Tag meist mehr als 30 Liter.

Bei einem verbrauch von 0,5 Liter pro Tag versorgt sie also 60 Lakto-Vegetarier und das auf 20 Jahre.

Zum Verzehr gibt eine Kuh meist 500kg verwertbares Fleisch ab.
Ein Schnitzel hat ca. 220g Rohgewicht.
Nach Adam Riese macht das 2273 Schitzel.
Nehmen wir nun 60 eingefleischte Fleischesser mit 3 Schnitzel pro Woche,
so ist die Kuh in 12 Wochen und 4 Tagen aufgegessen. (Das sind 0,0346 Jahre)

Somit benötigen Vegetarier nur 0,173% (bitte nachrechnen, falls ich mich geirrt haben sollte) der Kühe von Fleischessern!
Und selbst wenn das nicht immer stimmen mag,
denn der Verbrauch schwankt von Mensch zu Mensch,
sie bleiben höchstwahrscheinlich unter 1%

Wie sieht es mit Eiern aus?
Ein Huhn lebt ca. 4 Jahre und kann einen Ovo-Lakto-Vegetarier täglich mit einen Ei versorgen.
Für einen Fleischesser ist es aber bereits eine halbe Mahlzeit.
Werden pro Woche zwei halbe Hähnchen gegessen,
so verbraucht ein Fleischesser in den 4 Jahren 208 Hühner.
Der Vegetarier liegt auch hier bei 0,48% vom Fleischesser mit 100%

Sind doch beeindruckende Zahlen!
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Interessant, wie sich dieser (relativ kurze) Thread in den drei Jahren entwickelt hat. Da ging es ursprünglich um die Frage, inwiefern vegane Ernährung Diabetes fördern könnte.

Wie sich gezeigt hat, hängen diesem Thema auch noch ethische Fragestellungen an und ich denke, viele Veganer haben sich eben aus diesem Grund für diese Ernährungsform entschieden und weniger aus ernährungsphysiologischen Erwägungen heraus.

Was Letzteres betrifft, so gibt es sicher kerngesunde Menschen, die sich seit langer Zeit vegan ernähren und ebenso gesunde Fleischverzehrer. Das hängt auch damit zusammen, dass jeder Mensch Nahrung unterschiedlich verwertet. Peter J. D'Adamo schrieb das primär den 4 Blutgruppen zu, aber dieser Aspekt ist sicher nur einer von vielen.

Ich selbst richte meine Ernährungsbedürfnisse nach "Bauchgefühl" (damit ist nicht nur der knurrende Magen gemeint) An manchen Tagen mag ich keine Fleischprodukte essen. An anderen Tagen vertrage ich nur wenig Obst und wieder zu anderer Zeit verlangt mir nach scharf gewürzten Speisen. So tendiere ich eher zu Guy-Claude Burger und einer von ihm benannten Instinctotherapie. Ohne allerdings mein kulinarisches Repertoire auf Rohkost zu beschränken. Denn Rohkost allein wäre mir zu Yin lastig.

Ethisch gesehen respektiere ich Pflanzen und Tiere gleichermaßen, weil es sich in beiden Fällen um mit Empfindungen ausgestattete Lebewesen handelt. Veganer sehen das in der Regel meiner Meinung nach zu einseitig.
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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Also ich möchte zwar keine Tiere leiden machen oder die Situation dazu veranlassen, dass Andere das tun, aber mit der richtigen Schlachttechnik, meine ich, geht das recht kurz und schmerzlos. Daher habe auch ich derweil kein Problem damit, Fleisch zu essen.
@ PapaLoooo

Milchkühe & Hühner haben es i.d.R. auch nicht wirklich gut. Auch wenn ich im Grunde bei dir bin, kann man sich fragen, ob z.B. das Leid eines Tieren über 5 Jahre nicht das gleiche Leid wie das von 5 Tieren über ein Jahr ist. Solche Rechnungen aufzumachen, finde ich schwer.

Marcolo 8 hat folgendes geschrieben:
Peter J. D'Adamo schrieb das primär den 4 Blutgruppen zu, aber dieser Aspekt ist sicher nur einer von vielen.


Diese Blutgruppen-Diat ist grober Unfug. Also wenn du so etwas zitierst...

Marcolo 8 hat folgendes geschrieben:
Ethisch gesehen respektiere ich Pflanzen und Tiere gleichermaßen, weil es sich in beiden Fällen um mit Empfindungen ausgestattete Lebewesen handelt.


Halte ich nach wie vor für ein Gerücht.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Busshari hat folgendes geschrieben:
Diese Blutgruppen-Diat ist grober Unfug. Also wenn du so etwas zitierst...


Einige Leute haben sie ausprobiert und haben nun weniger Verdauungsprobleme. Denen hat es geholfen - anderen nicht. Wenn ich so etwas zitiere ... was dann? Im Übrigen: Wenn du mich nicht für ernst nimmst, weshalb zitierst du mich dann überhaupt?

Busshari hat folgendes geschrieben:
Halte ich nach wie vor für ein Gerücht.


Und warum sollte mir das schlaflose Nächte bereiten?

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Nur dem Glühwürmchen ist es immer hell genug
Marcolo 8 hat folgendes geschrieben:
Einige Leute haben sie ausprobiert und haben nun weniger Verdauungsprobleme. Denen hat es geholfen - anderen nicht.


Nennt sich Placeboeffekt. Der verhilft so ziemlich jeder Therapieform zum Anschein der Heilung.

Marcolo 8 hat folgendes geschrieben:
Wenn ich so etwas zitiere ... was dann?


Sagt das eine Menge über dich aus.

Marcolo 8 hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen: Wenn du mich nicht für ernst nimmst, weshalb zitierst du mich dann überhaupt?


Ich zitiere dich ja nicht als Beleg für irgendetwas.

Marcolo 8 hat folgendes geschrieben:
Und warum sollte mir das schlaflose Nächte bereiten?


Muss es nicht.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.