Veganismus


Von Soja-Produkten halte ich nicht so viel. Soja ist ja großteils schon gen-verändert.

Bei einer veganen Ernährung sind Eiweiß-Quellen wichtig wie z.B. in Walnüssen, Avocados, Hülsenfrüchten.

Für die Gesundheit ist es sicher besser, auch ein bisschen Eier und Milchprodukte oder ein klein wenig Bio-Fleisch zu essen.
Nein Rosenblüte, dass stimmt nur für Heranwachsende und schwangere Frauen, hier ist eine vegane Ernährung nicht ausreichend. Es sollten zusätzlich noch Ei- und Milchprodukte gegessen werden.
Erwachsene können das problemlos über Jahrzehnte.
Ob Mais, ob Kartoffeln, ob Tomaten, ob Soja, überall gibt es Gentechnik.
Es gibt allerdings
1. keinerlei Nachweise, dass Gentechnik schädlich sein sollte (Jede Züchtung greift ebenfalls in die Gene ein, nur nicht so gezielt)
2. eine Kennzeichnungspflicht. Anders herum heißt der Aufdruck BIO, dass keine Gentechnik verwendet wurde.
3. KEINE Kennzeichnungspflicht für Fleisch von Tieren, die mit Gentechnik gefüttert wurden. (Der Antrag ist im Juli 2010 gescheitert.)
4. Keine Garantie, dass in BIO-Produkten keine gentechnische Veränderungen eingekreuzt sind.

Da >>>Vegetarier eine höhere Lebenserwartung<<< haben, kann Fleischessen sicherlich nicht soooo gesund sein.

Wobei für mich das keine Rolle spielt.
Denn ich glaube, dass Tiere, die nicht geschlachtet werden, ebenfalls eine höhere Lebenserwartung haben.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Zum Link von Martin H.

Da liest man richtigerweise folgendes:

Zitat:
Fest steht jedoch: Vegetarier leben länger und gesünder – was aber nicht am Verzicht auf Fleisch liegt.


Noch Fragen?

PS: Eine ergänzende Anmerkung in puncto Langlebigkeit: Langlebende Zellen wie Nervenzellen (Neuronen) und Muskelzellen (Myocyten) zeigen hohe Carnosinwerte. Das Carnosinniveau im Muskel von Tieren steht in Bezug zu ihrer maximalen Lebensspanne

Primärliteratur: Hipkiss AR et al., 1995
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Die Galaxis ist eine Scheibe
also, mit Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, Bohnen sind definitiv die neuen Highlights meiner Ernährung, seit ich vegan bin. So vielseitig gute Verwendungsmöglichkeiten!) bekommt Mensch sich schon ganz ordentlich satt. Außerdem esse ich auch viel Avocados und Nüsse. Und eben Tofu, ohne den könnte ich überhaupt nicht mehr leben. Oder Tempeh.

Ach ja, ich bin seit 2,5 Jahren vegan und bin laut Arzt gesünder denn je, all meine Werte sind besser als je zuvor.

Aber man muss sich als Veganer eben (eigentlich wie jeder andere auch) um eine ausgewogene Ernährung bemühen und das schafft man natürlich durch Information!

das hier ist auch noch ein hilfreicher Link: http://www.peta2.de/gesundvegan
Marcolo hat folgendes geschrieben:
Zum Link von Martin H.

Da liest man richtigerweise folgendes:

Zitat:
Fest steht jedoch: Vegetarier leben länger und gesünder – was aber nicht am Verzicht auf Fleisch liegt.


Noch Fragen?

Aber sicher!

>>>HIER<<<

Noch Fragen? (jetzt sag nur noch, dass das aber nicht am Fleischessen liegt)
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@ Marcolo

Vielen Dank für Deinen sehr hilfreichen Beitrag:

Zitat:
Was nun den Kohlenhydrat-Anteil veganer Nahrung betrifft, so ist dieser für die Bauchspeicheldrüse kaum relevant. Entscheidend ist der glykämische Index. So macht es zum Beispiel einen großen Unterschied, ob du deine Kohlenhydrate in Form von zuckerhaltigen Mehlspeisen oder Obst (Bei reifen Bananen und Weintrauben ist Vorsicht geboten; Äpfel, Kiwis, Mangos, Papayas darfst du hingegen bedenkenlos konsumieren) und Gemüse wie bsw. Brokkoli, Möhren, Blumenkohl zu dir nimmst.


Das leuchtet mir ein ! Wirklich super Beitrag, noch mal vielen Dank.

@ kook

Ich freue mich sehr, dass Du Veganer bist !

Dieses "Tempeh" scheint wahrlich genial zu sein: relativ wenige Kohlenhydrate und nur 190 kcal pro 100 g - faszinierend !

Was hat es allerdings mit dieser Studie, die Soja im schlechten Licht dastehen lässt auf sich ? yogi hat hier davon gesprochen.

Hülsenfrüchte mag ich sehr und es freut mich, dass sie satt machen.

Könntest Du mir gute Quellen für Informationen empfehlen ?

LG
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"Live long and prosper!"
Das mit den Soja kann ich wirklich nicht so ganz glauben.
Die Japaner essen wohl am meisten Soja auf der Welt.
Dennoch werden dort die Menschen am ältesten.
So verkehrt können die doch gar nicht leben! ?
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Hallo zusammen,

also das mit dem Soja ist so eine Sache. Studien und wer sie herausbringt und so weiter. Es gibt z.B. eine Studie, dass Aspartam nicht schädlich ist. Nur die kommt von Pepsi...
Ähnlich schätz ich das mit dem Soja ein.

vielleicht hilft dir das hier weiter: http://www.scribd.com/doc/54089122/Ginny-Messina-DEUTSCH

Ich konsumiere es bedenkenlos, weil es eine Menge guter Eigenschaften hat. Und ich liebe die Vielseitigkeit. Außerdem ist es recht fettarm und cholesterinfrei. Und Tempeh beispielsweise ist schon sehr speziell vom Geschmack aber man kann tolle Sachen damit machen...

http://gentleworld.org/tofutempeh-chunks-cutlets/

für weitere fragen steh ich gern zur verfügung
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*Leben und Leben lassen*
@ Martin H.

Ich habe den Link gelesen. Hier meine Antwort:

Zitat:
Jetzt rücken US-Forscher in den Archives of Internal Medicine (2009; 169: 562-571) das Bild wieder zurecht. Danach haben Menschen, die viel rotes Fleisch (Rind oder Schwein) verzehren, ein erhöhtes Sterberisiko.


Das habe ich nie bestritten. Noch einmal zur Erinnerung:

Marcolo hat folgendes geschrieben:
... Es gilt hier die Faustregel: Wenig Fleisch ist besser als viel Fleisch oder gar kein Fleisch.


Aber auch das ist nur der quantitative Aspekt einer umfassenderen Realität. Denn es ist nicht nur wichtig, wieviel Fleisch bzw. fleischhaltige Produkte man zu sich nimmt, sondern von welcher Art und Qualität diese Produkte sind. In dem von dir eingestellten Link wird das auch kurz angemerkt:

Zitat:
Auch der Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten (“processed food”) war mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert, [- logisch -] nicht dagegen der Verzehr von weißem Fleisch (Geflügel). Hier war ein hoher Konsum sogar mit einem verminderten [- horch !!! -] Sterberisiko verbunden.


Mit vollwertköstigen Grüßen
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Die Galaxis ist eine Scheibe
Ich muss vielleicht noch betonen, dass es ja viele Gründe für Veganismus gibt. Bei mir war es nicht in erster Linie der gesundheitliche Aspekt, sondern eben die Tiere. Daher sind Argumentationen, wieviel Fleisch gesund/notwendig ist, für mich uninteressant.

Ich liebe Tiere. Da gibt es keine Kompromisse.