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Hallo Thomas,
Ist der Gottesdienst auch nicht nötig?
Knapp 100 Jahre.
Aber wenn es in den 10 Geboten steht.
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Lieber JCIV
Die Funktion des Gottesdienstes wandelt sich mit dem Begriffsvermögen der Gläubigen. Bei den Juden war Gottesdienst im Tempel Salomos in erster Linie die Verehrung Dessen, Der sie aus der Knechtschaft geführt, sie behütet und geleitet und ihnen eine Stellung unter der Völkern verschafft hat. Für die Gelehrteren unter den Juden was Gottesdienst darüber hinaus auch die Verehrung Dessen, Der die Menschen schuf.
Jesus führte für Gott das Bild des liebenden Vaters ein, und im Christentum war Gottesdienst lange Zeit auch die Liebesgabe, die Kinder ihrem Vater entgegenbringen. Selbst in den finsteren Zeiten des Mittelalters war die Liebe zum allmächtigen Vater natürlicher Lebensbestandteil des ärmsten Bauern ebenso wie des weltlich mächtigsten Fürsten. Und der Sonntag war der Tag, an dem dies in den Kathetralen zum Ausdruck gebracht wurde.
Muhammad anerkennt den Gott der Beschützten, den Gott der Kinder, aber Muhammad zeigte den Gläubigen, das Gott auch gerecht, allwissend ist. Der Prophet gab seinen Anhängern die Aufgabe, Ihn 5 mal am Tag zu loben und zu preisen und sich an einem Tag der Woche der Kontemplation, der tieferen gesitigen Betrachtung der Schönheit Allah`s zu widmen.
Und auch Baha`u`llah führt die Tradition des Gottesdienstes fort. Denn alle 19 Tage findet ein Fest innerhalb der Gemeinden statt, in dem über die Angelegenheiten der Gemeinde beraten wird, in dem gemeinsam gebetet wird und in dem auch ein geselliger Teil des gegenseitigen kennenlernens stattfindet. Der Folgetag ist ein Ruhetag, ebenfalls gewidmet der Andacht, der Kontemplation, der Meditation, natürlich auch des friedvollen und frerundlichen Miteinanders.
Gottesdienst hat nach wie vor seine Berechtigung - es ist die Erinnerung für uns selbst, das da etwas was wir "Gott"" nennen existiert, ohne dessen Existenz wir nur leere materielle Hüllen in einem geistlosen Raum wären.
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Hallo Thomas,
Danke für die Zusammenstellung.
| Zitat: |
| "Gottesdienst hat nach wie vor seine Berechtigung - es ist die Erinnerung für uns selbst, das da etwas was wir "Gott"" nennen existiert, ohne dessen Existenz wir nur leere materielle Hüllen in einem geistlosen Raum wären." |
Deswegen ist er auch wichtig und und deshalb auch der Sabbat,
weil am Sabbat der Gottesdienst stattfindet.
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| Was für eine Aufgabe denn? Arbeiten muss man sowieso, aber nicht am Sonntag. Erinnere dich: Gott hat am 6. Tag, also Samstag, den Menschen erschaffen. Also hat er auch am Samstag gearbeitet.
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Hallo das_verlorene_schaaf,
Trotzdem ist der Tag ein Sabbat.
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