Wie stellt ihr euch das Jenseits vor?


Hallöchen Ihr Lieben, hi Aqua, schön mal wieder von Dir zu lesen.

Ich denke es gibt so viele Dinge die unser begrenzter Verstand nicht (oder noch nicht) fassen kann. Das ist aber absolut auch kein Beweis dafür, dass diese Dinge nicht existieren.

Es gibt so Vieles, was frühere Generationen nicht verstanden und was heute mittlerweile ganz klar ist.

Der Mensch will immer jetzt und sofort alles begreifen, was einerseits sehr wichtig ist für den Fortschritt, andererseits er sich aber auch oft naive Vorstellungen macht, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben.

Für so simpfle Sachen, wie z.B. ein Gewitter zustande kommt, dessen Vorgänge heute allgemein bekannt sind, hat man sich früher ganz andere Vorstellungen gemacht, einfach um es erklären zu können.

Mir kommt es so vor, dass auch wir uns oft Vorstellungen machen wollen, nur damit wir die Dinge erklären können für die wir noch garnicht reif sind und die dann garnichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

Was das Jenseits betrifft, so denke ich mir, sind wir auch nicht fähig uns dieses vorzustellen. Nahtoderlebnisse sind für mich so, als würde ein Embryo einen einzigen Moment in dieses Leben schauen können, er würde trotzdem nicht begreifen was das hier soll und wie das Leben vor sich geht.

Ich selbst bin davon überzeugt, dass es nach dem Ablegen des Körpers noch etwas geben muss.
Eine geistige Welt, bzw. Welten, die wir uns bis jetzt noch nicht erklären können.

Auf alle Fälle bin ich sicher, dass ich mich darauf vorbereiten muss, indem ich mich auf dieser Welt so verhalte, dass meine Seele sich hier und jetzt entwickelt und dann das mitnimmt, was sie dort im Jenseits, oder wie man das auch nennen mag, gut leben kann.

Und nur mal angenommen es gäbe dann doch kein "Jenseits" wie viele meinen, was würde es mir schaden? Ich hätte dann so gelebt wie ich es für gut und richtig erachte, zu meinem eigenen Wohl und zum Wohl der Gemeinschaft mich eingesetzt.

Liebe Grüße
Linde


_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Weinberg hat folgendes geschrieben:
welcher Gott schuf den Gott der unseren Gott schuf?
Es gibt keine Antwort auf manche Fragen.
Durch die Drehungen der Erde sind wir in das Zeitkontinuum gekommen - aber ausserhalb der Erde scheint dies anders zu sein. Stell dir vor, es gibt Leben auf der Sonne - warum auch nicht? Leben, angepasst an die Temperaturen dort... Wer diese Doku-Filme über Krebse u.a.m. in den Vulkanschloten am Boden der Weltmeere gesehen hat, wird bereit sein, seinen Horizont zu erweitern...
Nun, nochmals: stell dir Leben dort vor: wie sollen die Wesen Zeit erfahren, wenn es keinen Morgen und keine Nacht gibt, sondern immerwährendes Licht?

Es scheint, dass Zeit ein relativer Faktor ist, ziemlich unbedeutend ausserhalb unseres linearen Zeitkontinuums. Insofern ist deine Frage wie diejenige mit dem Ei und der Henne - aber auch dort wissen wir, dass, wenn wir in der Zeit zurückgehen, erkennen können, dass sich beide zugleich entwickelt haben...

Du kennst doch die Kindergeschichte mit dem Storch, der aus dem Tümpel die Kinder fischt und zu den Menschen bringt - stell dir das als die Antwort auf deine Frage vor: eine ihrer selbst bewusste "Ursuppe" - Gott, der Ursprung allen Seins...
Er "atmet" aus - und es entstehen Wesen, Planeten, Sonnensysteme, Glaxien, Universen...
Und Er atmet ein - und die Welten kehren zurück in den Urteig, um bei der nächsten Ausatmung wiedergeboren zu werden...
_________________
Ich Bin was ich wähle zu sein
Eranos hat folgendes geschrieben:

Nun, nochmals: stell dir Leben dort vor: wie sollen die Wesen Zeit erfahren, wenn es keinen Morgen und keine Nacht gibt, sondern immerwährendes Licht?


Ich überwinde die Zeit, indem ich die Nachttischlampe brennen lasse?
luschn hat folgendes geschrieben:
Eranos hat folgendes geschrieben:
Nun, nochmals: stell dir Leben dort vor: wie sollen die Wesen Zeit erfahren, wenn es keinen Morgen und keine Nacht gibt, sondern immerwährendes Licht?
Ich überwinde die Zeit, indem ich die Nachttischlampe brennen lasse?
Nicht wirklich... es ist ein Kennzeichen der 3D und Dualität, diese lineare Zeitformation.
_________________
Ich Bin was ich wähle zu sein
Eranos hat folgendes geschrieben:

Du kennst doch die Kindergeschichte mit dem Storch, der aus dem Tümpel die Kinder fischt und zu den Menschen bringt - stell dir das als die Antwort auf deine Frage vor: eine ihrer selbst bewusste "Ursuppe" - Gott, der Ursprung allen Seins...



Dan bleibt weiterhin eben unbeantwortbar, woher kommt diese Ursuppe....

Wem es dringend erscheint,der mag ja EINE (Gott ) oder viele Schöpfungshirachien gedanklich sich zurechtlegen, oder eben keine und staunend die Existens von "allem" udn "etwas" unhinterfragt weil die Einsicht oder Meinung über in die Unbeantwortbarkeit vorhanden ist.
Hallo ihr Lieben,

also ich bin davon überzeugt, egal wie lange man in der Zeit zurückgeht und den Ursprung von Allem hinterfragt...etwas muss doch von alleine da sein!
Das sagt mir mein Logikempfinden, man kann immer weiter zurück denken, aber irgendwo muss doch der Anfang sein und etwas sein, das aus sich selbst besteht und keinen "Schöpfer" hat.

Für mich ist Gott der Selbstbestehende.

Liebe Grüße
Tim
_________________
„Laßt jeden Morgen besser sein als den Abend davor und jeden neuen Tag reicher werden als den gestrigen. Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums...“ Bahá'u'lláh
Tim1510 hat folgendes geschrieben:

also ich bin davon überzeugt, egal wie lange man in der Zeit zurückgeht und den Ursprung von Allem hinterfragt...etwas muss doch von alleine da sein!
Das sagt mir mein Logikempfinden, man kann immer weiter zurück denken, aber irgendwo muss doch der Anfang sein und etwas sein, das aus sich selbst besteht und keinen "Schöpfer" hat.


Ja, und warum kann das nicht gleich das Universum selbst sein, das aus sich selbst besteht ohne Schöpfer?
Long Road hat folgendes geschrieben:
Tim1510 hat folgendes geschrieben:

also ich bin davon überzeugt, egal wie lange man in der Zeit zurückgeht und den Ursprung von Allem hinterfragt...etwas muss doch von alleine da sein!
Das sagt mir mein Logikempfinden, man kann immer weiter zurück denken, aber irgendwo muss doch der Anfang sein und etwas sein, das aus sich selbst besteht und keinen "Schöpfer" hat.


Ja, und warum kann das nicht gleich das Universum selbst sein, das aus sich selbst besteht ohne Schöpfer?


Finde es heraus.
_________________
Ich bin der ich bin!
Long Road hat folgendes geschrieben:
Ja, und warum kann das nicht gleich das Universum selbst sein, das aus sich selbst besteht ohne Schöpfer?
haha... Chaos ist was Anderes...
_________________
Ich Bin was ich wähle zu sein