Wie stellt ihr euch das Jenseits vor?


[quote="soraja"]
Martin H. hat folgendes geschrieben:
Dennoch ist ein einzelner Mensch ein einzelner Tropfen und auch ohne Körper eine einzelne Seele und nicht Gott in Seiner Gesamtheit.
Auch ohne materielle Grenzen ist ein Mensch nicht die Gesamtheit aller Lebenwesen und Daseinsformen.
Wir sind beides zugleich, je nach Gesichtspunkt. Wir kommen aus der Quelle und sind somit ein Teil der Quelle - und auch die Essenz derjenigen...

Dazu gibt es eine sehr interessante Nahtoderfahrung, die ich Dir empfehlen möchte, um diesen "weiten" Gesichtspunkt besser zu begreifen:

http://www.wahrheitssuche.org/todeserfahrung.html
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Der link geht bei mir nicht. Ist der so richtig geschrieben?- würde mich sehr interessieren.
soraja hat folgendes geschrieben:
Der link geht bei mir nicht. Ist der so richtig geschrieben?- würde mich sehr interessieren.
Bedaure, heute Vormittag noch ging's...
Ok, nun sehe ich, dieser Bericht wurde hier schon mal gepostet, unter
Mellen-Thomas Benedicts Nahtod-Erfahrung, bitte siehe
http://www.geistigenahrung.org/ftopic66515.html
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Zitat:
Und deshalb ist keiner von Uns ein Ozean oder eine Sonne-aber ein Teil dessen, der in sich diese Eigenschaften besitzt.


Ja und Nein
Als Teil des Ozeans wird sich jeder Tropfen nur als das erfahren was er gerade ist nämlich der Ozean ein Ganzes.
Richtet er jedoch sein Augenmerk auf seine Individualität, dann nimmt er sich nur noch als Tropfen oder Teil davon wahr.
Die Eigenschaften des Ozeans sind in jedem einzelnen seiner Tropfen gleichermassen enthalten.Wieweit allerdings jeder Tropfen Individuell diese Eigenschaften bei sich selbst wahrnimmt ist unterschiedlich.

Gar nicht so einfach etwas bildhaft empfundenes in Worte zu kleiden, aber ich denke wir verstehen einander schon.
Falls es tatsächlich eines geben sollte, so wie in dem Film in dem Robin Williams mitspielt.
Hallo,
meine Überzeugung, es gibt kein "Jenseits". Ohne Energiezufuhr in das Gehirn verleiren sich alle Informationienen und Strukturen.

Und "ausserhalb" des KLörpers gilt wie für JEDE Inmformation, sie sind IMMER an Materie und/oder Energie gebunden. Keilschrifttontafel oder eben modern Funkwelle. Wenn es weder sich erinnernde Menshcne gibt, noch Aufzeichnungen oder eine aktuelle Funkübertragung ist das schönste Gedicht, liebevollste Lied oder mathematishce Erkenntniss weg. Unabhängig dvaon daß die mathematische Gesetzmäßigkeit weiterhin gültig bleibt.

Pytagoras Lehrsatz galt auch schon vor 200 000 Jahren....
@Weinberg

Woher kommt denn Energie und Materie ursprünglich, wenn es keinen von Raum/Zeit/Materie/Energie unabhängigen "Geist" gibt, der das alles erdacht hat?

Du schreibst auch von schönen Gedichtern und liebevollen Liedern. Kann es die überhaupt geben, ohne Geist? Wer hat die mathematischen Gesetze festgelegt, warum sind sie wie sie sind? Weil es nicht anders geht? Wer hat die Logik erfunden?

Ich erinnere mich da an ein schönes Zitat aus der Bahaireligion (ich bin aber kein Bahai), dass ich gerade nicht hier liegen habe, aber nach dem ich es so verstanden habe, dass auch das menschliche Gehirn einfach nur die Abbildung des jeweiligen menschlichen Geistes ist. In der materiellen Welt ist das Überleben komplett von.. Material abhängig. Somit benötigen wir hier ein Gehirn (zum Denken), dass wie jedes andere Materielle auch beschädigt sein kann. Doch beim Übergang in die geistige Welt brauchen wir nichts Materielles mehr und sind plötzlich frei wie ein Vogel. Der Geist ist also von allen körperlichen Problemen, die wir haben können, nicht nur nicht beschädigt, sondern kann daran sogar wachsen.
Besonders auch das Christentum (da sortiere ich mich auch ein) vermittelt mir, dass nach diesem materiellen Leben nicht Schluss ist, sondern eine Auferstehung erfolgt. Ist natürlich eine Glaubenssache und somit nur durch sich selbst beeinflussbar.

Nach meinem (persönlichen!) Empfinden, kann die materielle Welt nur ein Abbild der geistigen sein. Eine Illusion also, da sie doch sehr abhängig von "irgendetwas anderem" auf mich wirkt

Nach allem, was man bislang weiß, ist die materielle Welt wohl nicht schon ewig da, die geistige dagegen wirkt auf mich unerforschlich, obwohl ich denke, dass wir uns alle mehr oder weniger auch in der geistigen Welt befinden; vielleicht für immer und ewig.

Die rein wissenschaftlichen Erklärungen a la "Am Anfang war das Nichts, und das ist dann explodiert" sind mir bisher ein bisschen zu religiös gedacht ))

Natürlich möchte ich mir nie einbilden, jemandes Überzeugung ändern zu können, nur finde ich es doch immer schade, da eine rein materielle Sicht auf die Dinge für mich immer wenig Hoffnung enthält.
@aqua

Soweit ich weiß, sagen die gängigen wissenschaftlichen Theorien nicht, dass am Anfang "nichts" war und das explodiert ist. Sie geben zu, dass sie nicht wissen was vorher war.
@Long Road

Klar, die Theorien behaupten nicht zu wissen, was vorher war. Das gehört alles noch zu meiner persönlichen Auffassung davon. Aber für mich zeigt das eben, dass es außerhalb dessen einfach noch etwas geben muss und man rein wissenschaftlich einfach an einer bestimmten Stelle irgendwie aufhört, weiter zu denken, über die Wolken des Sternenstaubs hinaus.
Hier beginnt für mich die Stelle, wo Religion und Wissenschaft sich nicht ausschließen sondern sich wunderbar ergänzen können.


Hier noch ein interessanter Artikel, in dem beschrieben wird, wie schwierig es zB ist sich zu erklären, zu welchen unfassbaren Leistungen das menschliche Gehirn in der Lage: http://www.sein.de/geist/weisheit/2.....-ein-riesiges-gehirn.html
Hallo,

welcher Gott schuf den Gott der unseren Gott schuf?

Es gibt keine Antwort auf manche Fragen.

Es ist dann einfach so.

Gruß