Wie stellt ihr euch das Jenseits vor?


Die moderne Medizin hat es möglich gemacht, daß Menschen aus koma-ähnlichen Zuständen zurück geholt werden können, sie erzählen vom Jenseits wie auch die Hellsichtigen - man könnte sozusagen mal eine Analyse erstellen, ob Ähnlichkeiten in den Schilderungen vorhanden sind.

Ich war damals schon am Übergang, in einer prekären Situation - meinen Eltern wurde gesagt, daß ich "dem Tod von der Schippe gesprungen" bin - ich habe nicht viel gemerkt - und wenn man liest, besonders in theosophischen Schriften, wie sich der Ätherkörper löst und so habe ich es ähnlich gespürt - es ist so eine Ruhe - alles wird "gleich gültig" und alles geht an dir vorbei.

Ich vergleiche meine persönlichen Erfahrungen mit den theoretischen Aussagen und merke dann, wo etwas in der Nähe liegt - an Wissen und Erfahrung.

Eine Erinnerung, die lange her ist: wir sind mit dem Bus zur Nachtschicht gefahren. Mußten dann aber einen Umweg fahren wegen eines Unfalls. Ich hatte so ein leichtes, unbeschwertes Gefühl, als würde jemand etwas Lustiges sagen - alles war so leicht und ich weiß selbst nicht, wieso, auf Arbeit kam ein Kollege nicht zur Schicht - er war mit einem anderen zusammen gestoßen - es war, als hätte er sich verabschiedet - seine Seele - ich denke noch heute an diese Situation, wenn sie mir wieder einfällt - wenn Themen ähnlicher Art auftreten.

Wenn ich etwas über den Tod wissen will, schaue ich sowieso eher in Schriften von Purucker und Leadbeater sowie anderen medialen Leuten, die uns etwas hinterlassen haben. Man kann mit der Zeit erkennen, ob etwas eher nebulös dargestellt ist oder eher konkreter.

Obwohl wir es letztlich alle selbst erfahren werden.

Denke ich mir mal.

LG
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Rosenblüte schrieb:
Zitat:
Ich will ja nur wissen, wie andere es sich vorstellen. Dass keiner es weiß, ist mir schon bewusst.


Das ist mir durchaus bewußt, nur Ayaad schien es nicht verstanden zu haben, da er Griswo fragte woher er das wisse.


Salam

Ich hab es schon verstanden was Griswo
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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )
wenn man davon ausgeht wie öde das diesseits ist kann man ja als empfindendes lebewesen kaum anders als sich in die hoffnung von einem besseren jenseits zu flüchten...klar träumen darf und soll man sogar aber so haltlos in ein jenseits zu flüchten bringts wohl auch kaum
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Ich glaube im Jenseits kommen wir in die Umgebung, die unseren eigenen Gedanken und Gefühlen entspricht.
Denn Gleiches zieht Gleiches an.
So ist es - und darum berichten Menschen, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben von manchmal ganz unterschiedlichen Empfindungen, von himmelhochjauchzend bis zu Höllenqualen...
Was du säest wirst du ernten - dies geistige Gesetz durchwebt in irgendeiner Form das ganze All. Auf höherer geistiger Ebene heisst es dann: Was du aussendest kommt zu dir zurück...
Zitat:
Aber das muss auch im Jenseits kein Dauerzustand bleiben. Man kann sich jederzeit ändern, bessern,.... z.B. in einem neuen Leben auf Erden.
Das ist die sogenannte 4. Dimension, - die Dimension der Gedanken und Gefühle (man hat ja keinen Körper mehr, oder? )
Man könnte sie wie ein Sprungbrett sehen für das nächste Erdenleben, eine Vorbereitung - oder ein Ausleben von starken Gefühlen aus dem Erdenleben.

Hab mal ein sehr aufschlussreiches Buch gelesen von einem amerikanischen Arzt, der war 2 Tage lang "tot" und wurde von einem geistigen Wesen geführt. Er beschreibt sehr klar manche Stadien in dem 4D-Bewusstsein...
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Ich Bin was ich wähle zu sein
guru1a hat folgendes geschrieben:
wenn man davon ausgeht wie öde das diesseits ist kann man ja als empfindendes lebewesen kaum anders als sich in die hoffnung von einem besseren jenseits zu flüchten...klar träumen darf und soll man sogar aber so haltlos in ein jenseits zu flüchten bringts wohl auch kaum
Das ist ein Trugschluss, aus dem Leben zu flüchten, in Erwartung des Paradieses...
Jesus sagte da mal: "Wie der Baum fällt, so bleibt er liegen...", d.h. es ist wie ein Schleier, durch den du gehst - und all deine Gedanken und Gefühle mitnimmst! Nur der Körper bleibt zurück.

Das heisst auch, dass wir unser Leben hier interessant machen können und sollen. Schau, öde ist es nur, wenn wir in den Tag hineinleben und keinen wirklichen Sinn darin sehen als nur zu vegetieren.
Interessant wird es, wenn ich alles - besonders alles Unangenehme -, was auf mich zukommt, als eine Herausforderung sehe, etwas in meinem Bewusstsein zu ändern. Stell dir vor, dass du all das dir selbst in den Weg gelegt hast, als du dein jetziges Leben "programmiert" hast. Mit all den Freunden und "Feinden" - ganz besonders mit diesen!
Einfach, damit du lernst...
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Ich habe die Bücher von Michael Newton gelesen: "Die Reise der Seele" und "Die Abenteuer der Seelen"

Dieser Hypnose-Therapeut hat viele karmische Fallstudien zum Thema "Leben zwischen den Leben" gemacht, also über das Jenseits. Hochinteressant.
Zitat:
Vor dem Tod hab ich auch keine Angst, höchstens vor dem "Wie" bei der ganzen Sache. Allerdings glaube ich das ich wohl Angst vor dem Tod hätte, wenn ich denken würde das danach einfach nichts mehr kommt.

Wie magst Du eigentlich beerdigt werden, bzw. was soll mit deinen protoplasmatischen Resten passieren, Griswo?

LG Tiro


Kann es sein, das dies eine Fangfrage ist?

Ich glaube du spielst darauf an, das es mir ja eigentlich egal sein kann, wie ich beerdigt werde, da ich sowieso nach meinen Tod nicht mehr existiere, stimmts?

Wenn dies nicht so ist, warum interessiert es dich dann sonst was mit meinen Überresten passiert?

LG Griswo
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Das Leben mag keinen Sinn haben,
was aber noch lange nicht heißt das es sinnlos ist.
Moderation: Bitte Groß- und Kleinschreibung beachten. Auch sind konstruktive Beiträge erwünscht. Danke

Entschuldigung
Ich habe sowohl R.J. Lees als auch Jung-Stilling gelesen. Jung Stilling gefiel mir nicht so gut, das war mehr kirchlich. R.J. Lees ist besser. Hier eine kleine Information:
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Jung-Stilling


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zuletzt geändert: 25.03.2011 19:32 auf facebook posten

R. J. Lees: Reise in die Unsterblichkeit

Beschreibung

Band I und II
gebunde Ausgabe 1993 (Erstauflage: 1977)

Kontakt

Name

Katja

Telefon

06502248177

Referenz

24961863

Adresse

Wien
1030 Wien, 03. Bezirk, Landstraße

Preis € 4,00
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...und die Menschen auf der Erde machen Wumtata!
Griswo hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Vor dem Tod hab ich auch keine Angst, höchstens vor dem "Wie" bei der ganzen Sache. Allerdings glaube ich das ich wohl Angst vor dem Tod hätte, wenn ich denken würde das danach einfach nichts mehr kommt.

Wie magst Du eigentlich beerdigt werden, bzw. was soll mit deinen protoplasmatischen Resten passieren, Griswo?

LG Tiro


Kann es sein, das dies eine Fangfrage ist?

Ich glaube du spielst darauf an, das es mir ja eigentlich egal sein kann, wie ich beerdigt werde, da ich sowieso nach meinen Tod nicht mehr existiere, stimmts?

Wenn dies nicht so ist, warum interessiert es dich dann sonst was mit meinen Überresten passiert?

LG Griswo


Guten Morgen Griswo,

Meine Motivation ist einzig und allein morbide Neugier. Ich gebe zu das dabei dein Glaube an das Nichts nach dem Tod eine gewisse Rolle spielt, aber Fallen stellen ist nicht meine Art.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)