Wann ist eine Beziehung noch eine Beziehung?


Hallo ihr Lieben,
habe mich hier einwenig durch eure Beiträge gelesen, und weil einige meinem Thema ähnlich sind, war ich mir erstmal nicht sicher, hier meinen zu posten.... .
Doch mir brennt es einfach auf der Zunge darüber zu sprechen und Eure Meinung oder Euren Rat dazu zu bekommen.

Trotz meiner "Beziehung" fühle ich mich sehr unglücklich.
Ich bin grade dabei zu meinem Freund nach Belgien zu ziehen. Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, weil wir im September ein Kind erwarten.
Obwohl er zwischendurch Panik bekommen hat, so seine Worte, und dann mit mir für 2 Wochen Schluss gemacht hat, weil er weder mich noch das Kind wollte, hat er sich zu Guter letzt umentschieden.

Jetzt bin ich seit Mittwoch Abend hier, weil wir einige Papiere und Unterschriften erledigen müssen (in Belgien habe ich das Gefühl, ist es teilweise bürokratischer als in Deutschland).
Und in dieser Zeit vermisse ich seine Nähe, Zuneigung und Liebe.
Er sagt zwar dass er mich auf eine gewisse Weise liebt, aber es ist nicht mehr wie am Anfang. Und gleichzeitig sagt er, wir haben Zeit, viel Zeit: er will aufeinmal unbedingt das Kind mit mir. Eine Familie. Und spricht davon, wenn wir bald zwei Gehälter haben, können wir uns in drei Jahren ein Haus leisten, und noch ein zweites Kind dazu.
... Ich frag mich da, wie soll das funktionieren, wenn er kaum auf mich zugeht. Ab und an drückt er mir ein Kuss auf den Mund, aber erwidert nichts von dem was ich ihm gebe.
Seither ziehe ich meine Angebote zurück, denn es tut mir weh von ihm abgewiesen zu werden.
Er sagt, er brauche Zeit. Welche Zeit frage ich mich da? Wenn doch die Liebe weg ist, kommt sie nicht wieder. So meine Meinung.
Ich habe das Gefühl diese Beziehung ist einfach nur technisch: wir sind zusammen, essen gemeinsam, sprechen zusammen. Das ist alles.
Abend für Abend schläft er auf der Couch ein, morgens wacht er auf, und kommt ins Bett. Keine Umarmung, keine Annäherung. Dann wird er wach, steht wie von einer Tarantel gestochen auf. Bin ich wach kommt ein kurzen "Guten Morgen/ Hallo". Keine Umarmung, kein inniger Kuss. Nichts das Nähe zeigt.
Es tut einfach weh, weil ich ihn sehr liebe und ich mich nach dieser Nähe sehne. Mir fehlt die geistige und körperliche Nähe. Da er mich abweist, traue ich mich gar nicht mehr auf ihn zuzugehen.
Mein Verstand sagt mir, dass es lächerlich ist, hierher zu ziehen. Und das es keine Beziehung ist. Mein Verstand findet, dass es eine Zweckgemeinschaft/ WG-Leben ist unter Leuten die gut miteinander auskommen, mehr aber nicht.
Mein Herz heult die meiste Zeit nur und ich wünsche mir, von ihm geliebt und begehrt zu werden. Aber ich weiß nicht was ich tun soll.
Ich hatte mir ein Limit bis August gesetzt. Wenns bis dahin nicht läuft, gehe ich nach Deutschland zurück. Und solange nichts von ihm an Nähe kommt, ...... werde ich es wohl tun.
Ich bin nicht nur wegen der Uhrzeit grade müde, mich macht die Situation fertig. Auch das ich meine erste Schwangerschaft mit ihm nicht wirklich geniessen kann.

Liebe Grüße
Marylo
Hallo, liebe Marlyo,

zunächst einmal herzlich willkommen im Forum.

Du schreibst, dass Du mit Deinem Freund beschlossen hast, wegen Deiner Schwangerschaft zu ihm nach Belgien zu ziehen.

Es gibt da einiges, was ich nicht so ganz verstehe.
Hast Du keinen Beruf, keine Familie und Freunde in Deutschland?
Was sind das für Gründe, dies alles plötzlich (?) aufzugeben?

Du schreibst darüber, wie sich Dein Freund verhält und die "Beziehung für ihn jetzt anders sei, als am Anfang.."
Wie lange kennt ihr Euch denn und wie alt seid ihr?
War die Schwangerschaft von Dir geplant?

Du schreibst von der Verhaltensänderung Deines Freundes, der plötzlich die Verantwortung übernehmen will, aber alles ganz technisch sieht.
Was hat er selbst für eine Familiengeschichte?
Kann es sein, dass er rein verstandesmäßig eine "heile Familie" schaffen möchte, weil er selbst keine hatte?

Wie muss ich mir Deinen Alltag jetzt in Belgien vorstellen. Sitzt Du den ganzen Tag herum, während Dein Partner arbeiten geht, und wartest darauf, bis er "Zeit" für Dich hat?

Verzeih die vielen Fragen, aber um etwas zu Deiner Situation sagen zu können, sollte sie klarer erkennbar sein. Vielleicht gewinnst Du auch selber dadurch mehr Klarheit.

Lieber Gruß

Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Hallo Marylo,

wenn ich nochmals jung wäre, dann würde ich mir so eine Beziehung nicht antun, in der die Nähe und Intimität fehlt. Ich würde nicht auf Leidenschaft,... verzichten wollen. Dieser Mann wäre mir einfach zu kalt und zu langweilig.

Frag dich auch, wie sehr du ihn liebst? Reicht das aus um mit ihm leben zu wollen? Es ist zwar schön, dass du euer Kind gemeinsam aufziehen willst, aber du selbst solltest auch glücklich mit dem Mann sein.

Wenn der Mann jetzt schon so kalt und abweisend ist, wie wird der erst später mal sein? Ich würde nicht nach Belgien ziehen.

Vielleicht hilft eine Aussprache, damit du weißt woran du bist.
Frag ihn direkt, warum er sich so distanziert verhält.
Guten Morgen Rosenblüte,
Guten Morgen Mara,

wir kennen uns seit letztem Sommer. So heiß wie alles damals begonnen hat, so kühl ist es jetzt leider.

Ich habe in Deutschland Freunde und Familie. Eine sehr intakte Familie mit sehr gutem Zusammenhalt.

Leider habe ich hier festgestellt, dass ich ihn immer noch sehr liebe. Und da er mir versichert hat, es versuchen zu wollen, dachte ich mir zuvor, das es die Sache Wert ist.
Gleichzeitig hat er auch Zukunftspläne und findet, dass alles was auch zwischen uns dazugehört, mit der Zeit zurück kommt. (Wer's glaubt wird selig). Ich versteh einfach seine Denke nicht.

Zu meiner Jobsituation: ich habe in Deutschland einen Job, aber ich habe auch hier ein Jobangebot bekommen.

Ich weiß echt nicht: ich fühle mich so hin und her gerissen. Einerseits denke ich mir, dass ich mir für die komplette sch.... zu Schade bin (sry mein Ausdruck).
Andererseits will ich es wenigstens versuchen. Selbst wenn das heißt, dass ich hier bis August arbeite, und dann wieder zurück gehe. Einen Auffangbecken hab ich in Deutschland zum Glück ja: Einen Job werde ich nach der Geburt schnell finden, Betreuung ist auch sicher gestellt. Wohnung durch Familie.

Wir hatten sog. "Aussprachen". Und in denen schilderte er mir, dass er ebenfalls Zeit braucht. Und wohl zuversichtlich ist, da es für ihn sicher ist, dass es auf Dauer mit uns bleibt.
?

Mir ist das Ganze irgendwie zu hoch.
Und dummerweise stecke ich da bis zum Hals drin!

Liebe Grüße
Marylo, natürlich bist du zu schade für einen Mann, der dich nicht heiß und innig liebt.

Ich verstehe nur nicht ganz, was ihn so verletzt hat, dass er sich derart zurückgezogen hat. Du meinst ja, am Anfang war er ganz anders, aber dann als es ernst wurde und du schwanger wurdest, hat er die Panik bekommen, hat sogar mal Schluß gemacht. Aber schlußendlich hat er sich doch für dich entschieden.

Das klingt für mich nach einem eher unreifen, schwachen Mann, der noch nicht wirklich weiß was er will. Er ist zwar ein Ehrenmann und will die Mutter seines Kindes heiraten und plant auch eine gemeinsame Zukunft, aber das geht wohl alles nur von seinem Verstand aus. Im Herzen sieht es bei ihm kalt aus und er hofft selbst, dass sich das wieder ändern wird.

Ob das je wieder so wie am Anfang werden wird? So innig und voller Leidenschaft? Was ist wenn andere Probleme auftauchen (ich wünsche euch das nicht) aber das Leben ist oft unbarmherzig, schwere Krankheit, Unfall,.... bist du sicher, dass du dich da auf ihn verlassen kannst oder wird er da auch davon laufen wollen? Wenn eure Beziehung mehr freundschaftlich bleibt und es taucht plötzlich seine absolute Traumfrau auf, wird er dann treu sein und bei dir bleiben? Könnte man natürlich auch bei dir fragen, wenn ein anderer Traummann auftaucht, der dich verzaubert?

Ich meine, man sollte sich das alles fragen, bevor man eine Beziehung eingeht oder sogar auswandert. Gut, dass du daheim Rückhalt hast und immer zurückkommen kannst. Wenn du glaubst, dass du ihn sehr liebst, dann würde ich es vielleicht doch versuchen einige Monate mit ihm zu leben und schauen, ob er sich ändert oder nicht.
Liebe Marylo,

gut, dass Du Dich nicht in totale Abhängigkeit von ihm begeben hast.

Von Deiner Seite scheint die Beziehung möglich zu sein, da Du offenbar selbst aus einem sehr stabilen Umfeld kommst und auf einen Vorrat an guten Erfahrungen zurückgreifen kannst.

Doch wie sieht es bei ihm aus? Was weißt Du über seine Herkunft und familiäre Situation?

Gefühle und Leidenschaft, sind auch ein biochemischer Prozess, der der Arterhaltung dient. Es war schön zwischen Euch und Euer Kind ist in Liebe entstanden. Das ist eine sehr gute Voraussetzung für den kleinen entstehenden Menschen.
Doch die Realität ist jetzt eine andere.
Wenn Du hin und hergerissen bist, dann doch zwischen der Gegegenwart und der Vergangenheit.
Gut, er will die Verantwortung für sein Kind übernehmen, aber Dir geht es nicht um Existenzsicherung sondern um emotionale Zuwendung und Beziehung und die gibt es in der Realität nicht mehr.


Euer Kind braucht sehr viel positive Gefühle schon im Mutterleib. Die emotionalen Erlebnisse, die Du als Mutter hast, bekommt es voll mit und diese werden es später prägen.

Und was hat Euer Kind in Belgien zu erwarten, nach der Geburt?
Bekommt es nur annähernd so viel Zuwendung und Liebe, wie in Deutschland, im Schoß Deiner wunderbar intakten Familie?

Euer Kind darf nicht die Grundlage für Eure Beziehung sein und das ist es im Augenblick.

Wenn er Zeit braucht, um sich über seine Gefühle für Dich im Klaren zu werden, hat er die jetzt nicht, weil durch Deine Anwesenheit ein ständige Konfrontation mit einer "Pflicht" besteht.

Wenn ihm wirklich an Dir gelegen ist, dann kann er nach Deutschland kommen und Dich und sein Kind regelmäßig besuchen.

Wenn ihr Euch dann besser kennt und sich eine stabile Beziehung zwischen Euch entwickelt hat, werdet ihr (Du und der Kleine) sicher gerne zu ihm nach Belgien ziehen.

Liebeskummer und Schmerz, wenn er Deine Gefühle nicht erwidert kann, werden Dir nicht erspart bleiben, egal wo Du lebst.
Liebe beim anderen lässt sich nicht erzeugen oder durch bestimmte äußere Umstände erzwingen oder herbeiführen.
Wird es nicht sogar schmerzhafter, je mehr Du investierst?

Wenn Du ihn wirklich liebst, dann lass ihn frei und zieh Dich zurück, falls das jetzt noch möglich ist.
Nur so kann er zu einer eigenen Entscheidung und zu seinen Gefühlen finden.

Liebe Grüße

Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Hallo,
ich finde es extrem schwierig dir einen konkreten Rat zu geben, da ich die Sitauation nur ansatzweise kenne. Also weder dich noch ihn und auch die ganzen Umstände nicht.
Daher finde ich wichtig:
Was sagen denn deine Freunde dazu und deine Eltern?

So wie ich das sehe, kannst du dich gerade sowieso nicht von ihm trennen, da du ihn liebst. Meiner Erfahrung nach kommt der Zeitpunkt an dem man weiß das man gehen sollte dann wenn die Schmerzgrenze erricht ist.( Und hier meine natürlich die psychische Schmerzgrenze)
Was hält dich an ihm? Was ist er für ein Mensch? Teilt ihr Interessen, lacht ihr über die gleichen Dinge...wo sind eure Gemeinsamkeiten?
Wie ist es in Belgien? Hast du schon zu arbeiten angefangen? Vielleicht wird die Situation schon allein dadurch bessser, dass du unter Menschen bist und Kontakte knüpfst.
Allgemein gesesehen, lässt die ganz heiße Phase oft nach einigen Wochen nach und macht etwas anderem Platz, der tiefen und echten Liebe. Das ist dann wenn du zu Hause bei deinem Partner bist und in dir Harmonie spürst.
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~ Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit ab vom Wege zu Weisheit ~ ( Chinesische Weisheit )
Hallo zusammen, nur ganz schnell ! Vergiss es , er wird dir nie das geben was du gerne hättest!
Habe 12 Jahre darauf gewartet, so viel Kummer und Leid ertragen. Ihn geliebt bis zu meiner selbstaufgabe
was ein Mensch nicht in seinem Innersten hat, kann er auch nicht geben!
Guten Morgen Ihr Lieben!

ich bin seitdem ich letzten Dienstag wieder hier zu Hause bin am hin und her überlegen.

Doch es ist (blöder weise) alles bereits in trockenen Tüchern: ich fange meinen neuen Job dort nächste Woche Montag an.

Nachdem ich wieder hier zu Hause angekommen bin, war ich hin und hergerissen.
Meine Freunde gehen stark davon aus, dass ich sehr bald wieder zurück komme. Und meine Familie glaubt das auch.
Doch erstmal fahr ich da hin. Denn dort hab ich einen Job und hier nicht.

Wir waren Ostern bei meiner Familie zum Essen eingeladen, und da ist er tatsächlich für einen Tag hergekommen.
Dabei habe ich ihm gesagt, dass ich weder möchte, dass er sich verpflichtet fühlt, noch möchte dass er sich dazu gezwungen fühlt. Ich habe ihm erklärt, dass alles was jetzt passiert, sich ebenso auf das Kind überträgt und damit auch eine bzw. keine Beziehung zu ihm aufbaut. Darüber hinaus hab ich ihm deutlich gemacht, dass er entgegen seiner Meinung, immer noch die Wahl hat.
Kurioser Weise fühlt er sich nicht gezwungen.
Dennoch hab ich ihm versucht verständlich zu machen, dass ich ihn gerade jetzt bräuchte.

Ich bin gespannt, wie es laufen wird, wenn der Alltag einkehrt. Er weiß dass ich es mir vorbehalte, zu gehen wenn es nicht klappt.
Ich denke, zu verlieren habe ich nichts! Die Wohnung hier kann ich behalten (ich wohne im Haus meiner Großmutter) und die Türen stehen jederzeit offen. Gott sei Dank.

Darüber hinaus ist mir klar geworden, dass ich wirklich jetzt nur an mich denken muss, damit es dem Kind gut geht. Im Moment geht es mir tatsächlich blendend! Doch werde ich das auch schaffen, wenn ich dort bin?
Jetzt wo ich mich gut fühle, physisch und psychisch, glaub ich, ich kann das schaffen. Aber mir ist auch klar, dass das sobald ich dort bin schneller vorbei sein kann, als ich gucken kann. Daher bin und bleibe ich vorsichtig.

Zu ihm: sein Vater hat die Familie verlassen da war er 6 Jahre alt. Ich bin sicher dass ihn das geprägt hat. Zudem hat er wohl in seiner Jungendzeit seiner Mutter viel Ärger bereitet. Doch heute hat er ein stabiles Arbeitsumfeld sowie Freundeskreis.
Meine Mutter musste meinen leiblichen Vater verlassen, da war ich über 1 Jahr alt. Mit drei Jahren dann hat mich mein jetztiger Vater adoptiert. Und das war nicht immer leicht mit ihm. Doch seine Familie hat mich wunderbar aufgenommen. Trotz alledem bin ich auch groß geworden.
Aber ich glaube auch dass es daran liegt, dass Familien aus dem polnisch/schlesischen Raum stärker zusammen halten, als viele deutsche Familien (das sehe ich täglich auf der Arbeit, ich bin in einem Finanzunternehmen tätig).

Es sind einfach diese Momente die mich fertig machen. Zur Zeit muss ich auch gestehen, ist bei mir auch soviel kaputt gegangen, dass ich mich nicht darauf verlassen kann das sich alles einrenkt. Und daher versuche ich auch loszulassen, um in solchen Momenten, sobald sie auftauchen nicht in ein tiefes Loch zu fallen.
Puhhh...... auf der anderen Seite sage ich mir: wie blöd muss ich sein! Doch ich wills nicht unversucht lassen. ... und dann hab ich Angst vor mir selbst, denn ich weiß irgendwann könnte mir der Kragen platzen, und ich ihn dann wohlmöglich anschreie, die Tür zuknalle und einfach weg bin.

Also ich versuche es, mit einer gewissen Distanz, um mich zu schützen. Wenn es klappt freu ich mich, wenn nicht werde ich fertig sein, aber ich werde auch nicht unvorbereitet auf die Situation sein. Daher halte ich mich zurück mit Gefühlen zu investieren.
Liebe Marylo,

dazu kann ich nur sagen: jede Erfahrung die wir machen - müssen wir machen

und das ist gut so - selbst wenn wir manchmal meinen daß es das nicht gebraucht hätte

... gehört das zu unserem Lebensplan


liebe Grüße, Dir und Deinem neuen Leben in Dir alles Liebe
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*