Der Katholizismus und der Buddhismus


http://www.dradio.de/dlf/vorschau

Zitat:
Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft
- Chancen und Grenzen des
Dialogs zwischen Christentum
und Buddhismus - Bericht von
einer religionswissenschaft-
lichen Tagung

- Eine religionsfreie Zone
während des diesjährigen
Evangelischen Kirchentags in
Dresden - Die Plattform für
Religionsferne
- Statt traditioneller
Missionskonzepte interreli-
giöse Theologie -
Das Modell Hermannsburg


Über die Faszination des Buddhismus berichtet in der letzten Zeit der Deutschlandfunk.
Was ist es, was die Menschen am Buddhismus so fasziniert ?

Auch zu hören hier:
http://web.ard.de/radio/radionet/

Sender suchen und hören.

http://www.daiseion-ji.de/news_archiv.htm
Allgemein gesehen, wird das Christentum mit anderen Religionen einen Dialog suchen und finden und dabei gibt es Chancen und Grenzen, die es zu überwinden gilt.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
http://www.forum.lu/pdf/artikel/4712_212_Landstaetter.pdf

Das wird einmal ein buntes Sammelsurium von Religionen werden, zumal das Hinterfragen, warum sich in einer Zeit ohne neue Mystiker, kein Eckhardt in Sicht, die Menschen anderen Religionen zuwenden, was sie suchen und warum der Buddhismus so attraktiv scheint.

Weil der Buddhismus nicht von Gott spricht/lehrt ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
@ Ikarus,

Zitat:
Weil der Buddhismus nicht von Gott spricht/lehrt ?


Die Menschen wollen keine Kontrolle sondern Selbstbestimmung. Eine Gottesvorstellung engt zu sehr ein, weil es dann Maßstäbe gäbe, die zu beachten wären. Dazu sind die meinsten Menschen aber nicht in der Lage oder bereit, dabei hat Jesus ja allein für die Bereitschaft Belohnung in Aussicht gestellt: Die Vergebung der Fehltritte, wenn sie bereut werden oder nicht vorsätzlich ausgeführt wurden. Karma ist unpersönlicher. Die Wiedergeburt von Wesenseigenschaften in einer völlig anderen Person juckt den Menschen weniger als wenn er daran glauben müsste, für sein Leben Rechenschaft ablegen zu müssen. Ich bin noch nicht sicher ob es Gott gibt oder nicht. Vielleicht können die Leute hier mit ihren Erfahrungen helfen. Ich frage mich oft, ob ich ein anderes Leben führen würde, wenn es niemanden gäbe, der mich nach meinen Taten beurteilt. Ich habe aber festgestellt, dass meine ethischen Vorstellungen die selben bleiben würden, wie sie von Christen befolgt werden.
belford hat folgendes geschrieben:
Die Menschen wollen keine Kontrolle sondern Selbstbestimmung


Halte ich in dieser allgemeinen Formulierung für falsch. Freud sprach davon, dass der Mensch eher dazu tendiert Verantwortung abzugeben.

belford hat folgendes geschrieben:
Eine Gottesvorstellung engt zu sehr ein, weil es dann Maßstäbe gäbe, die zu beachten wären.


Und Du meinst die gäbe es im Buddhismus nicht?

belford hat folgendes geschrieben:
Die Wiedergeburt von Wesenseigenschaften in einer völlig anderen Person juckt den Menschen weniger als wenn er daran glauben müsste, für sein Leben Rechenschaft ablegen zu müssen.


Halte ich wieder aufgrund der allgemeinen Formulierung für falsch. Würde es den Buddhisten nicht kümmern, so würde er ja nicht Buddhist sein, denn der Buddhist versucht ja gerade diesen Kreislauf zu beenden.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Weil es gerade zum Thema passt.

Willigis Jäger ist z.B. jemand, der meiner Meinung nach unter dem "Deckmantel" der "Interreligiosität" versucht Christen zu Buddhisten zu machen.

http://www.herder.at/site/veranstaltungen/veranstatlungen

Ich war bei diesem Vortrag, weil das Thema interessant klang. "Braucht der Mensch des 21. Jahrhunderts noch Religion?". In Wirklichkeit hat sich der ganze Vortrag recht rasch als antikirchlich und im Kern auch gegen die christliche Religion insgesamt gerichtet, herauskristallisiert. Ich bin nach ca. 20 Minuten gegangen.

Was mit stört ist, wenn jemand versucht mich für dumm zu verkaufen. Und der Titel der Veranstaltung ist schlicht und einfach unseriös und meiner Meinung nach bewusst an der wahren Intention vorbeigehend gewählt. Besser gepasst hätte "Warum der Buddhismus für Christen eigentlich der richtige Weg ist." Das wäre dann ehrlich gewesen und dagegen wäre auch nichts einzuwenden gewesen, jeder darf für seine Religion werben. Dann hätte man gleich von Vorne herein gewusst, woran man ist.

Aber es bleibt dabei - die Grundlehren und Grundannahmen des Christentums und des Buddhismus sind nicht miteinander vereinbar. Aber dennoch gibt es viele Menschen, die buddhistischen Lehren folgen und sich gleichzeitig als Christen verstehen. In Fernost ist das z.B. ein häufiges Phänomen.
Lieber Burkel

Warum ist das unvereinbar?

Buddhismus als ein Teil von dem Fundament
des Göttlichen, der die Menscheit und alles das ist
erschaffen hat- und diese Lehren von der
die Loslösung von allem Materiellen der Welt
von eigenen Gottes Vorstellungen und Bildern,

übernahme der Verantwortung
für eigene Gedanken und Taten verträgt sich mit
Christentum, mehr als gut!

Und der Karma Gedanke wird auch so oft
Missverstanden-
es geht hier meinte ich, um die logische Konsequenz vom "sähen und ernten".
Und Jesus als den grössten Lehrer und Vorbild muss
man deswegen nicht verleugnen,

er kam 500 Jahren später...um den Menschen
von Todes Angst und Schuld zu befreien
dessen Glauben und Wissen zu vermehren,
Irtümer die sich eingeschlichen zu berichtigen, d.h. nicht
alles andere zu verleugnen und vergessen-sondern zu ergänzen.
und die Welt vorzubereiten auf das kommen eines Andern..
haben wir den Fehler nicht schon paar mal begangen-das vorherige Wissen der Menschheit ignoriert und verbrannt,
und dann in die Barbarei und Dunkel des Aberglauben zurückgefallen!

Denke nur an das Mittelalter zurück, als zum Glück Mohammad, den grössten Teil der Menschheit mit Göttlichen Wissenschaften und Künsten, heute noch Nachweisbar, neu belebt und "befruchtet" hat.
Alles vergessen , oder weisst du das nicht...?
akasha wieso akzeptierst du das Christentum nicht in ihrer Form wie es ist ? Wenn unser Glaube nicht mit anderen Religionen vereinbar ist, dann ist das so.
Lieber Alex
ich akzeptiere und Liebe Jesus

aber wie und was aus dem Christentum geworden ist..
das kann ich leider nicht einfach so hinnnehmen
wenn Menschen die sich Christen
nennen in Jesus seinem Namen,

Kriege führen,
gegen alle andere ,Missionieren
hetzen, alle andere Gott erschaffene Arten
vernichten-ernidrigen, demütigen , versklaven,
wenn sie nur Männliches erhöhen und zulassen,

wenn sie Frauen verachten, Verbrennen und Menschen Quelen ,
die Sexualität verdammen , sich an Kindern vergreifen
Kriege Stiften und mitfinanzieren, immer auf die Seiten mit Mächtigen
zusammen, gegen Armen vorgehen,

wenn sie Ihre Klöster und Kirchen mit teuersten Materialien und Gold
Ausstafieren und wenn in Ihrer Stadt und Dorf
Arme hungern und frieren,

Wenn sie von Zinsen und Zinsenszinsen leben,
"Arbeitsklaven " immer noch halten und diese schlecht behandeln,
ja dann habe ich was gegen so einen Christentum
die sich "unser", gegen "andere " immer abgrenzen müssen.

So was hat Jesus nicht vorgelebt und so was
will Jesus auch nicht-Wetten?
Kriege sind manchmal unausweichbar, oder lehrt euch die Bahai, dass man sich von seinen Feinden abschlachten lassen soll und sich tatenlos mit ansehen soll wie untschuldige Menschen getötet werden ? Missionieren gehört zum Christentum dazu, hat sogar Christus mit Seinen Jüngern vorgelebt. Die anderen aufgezählten Sachen sind absolut nicht mit meinem Glauben vereinbar. Wie sehr kennst du eigentlich die Orthodoxie akasha um so reden zu können und solche Aussagen zu fertigen ? Ich glaube nicht viel, denn sonst würdest du nicht solche Spinnerein mir vorwerfen, oder ignorierst du das mit Absicht ?
Lieber Alex
Ich bin halb Ortodox und halb Katholisch aufgewachsen,und kenne den Ortodoxen glauben,
aber auch Ihren "Nationalismus"..und "sturheit" auch
das was ich aufschreibe werfe ich nicht
d i r und dem Ortodoxen glauben vor-sondern dem Christentum allgemein,
aber ich will dich jetzt nicht
zurückerinnern müssen...was a u c h Ortodoxen
im Namen Gottes getan haben !

Ja Jesus , Bab und Bahaullah haben sich von Feinden "abschlachten" lassen, ohne das sie zu Waffe zurück gegriffen haben.

Ja es gab und gibt Fälle wenn es Notwendig war-z.b. bei Mohhamad und in ersten Zeiten auch als alle Bab`is aufs mal vernichtet werden sollten..aber
Krieg ist abgeschaft und verboten worden, (Bahaullah)
Ist Gebot von Gott, für heutige Zeit!

So ist das, Gebot Gottes und vom Jesus-DU sollst nicht töten! Amen!
Und dem gibts nicht mehr hinzufügen!