Der Katholizismus und der Buddhismus


Burkl hat folgendes geschrieben:
Vorteil: Jeder kann sich das "darüber" so denken, wie er es will.


Jeder kann, was er will. Ob er es sollte ist die Frage.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Warum hast du eigentlich so massive Ressentiments dagegen, das Gemeinsame zwischen Christentum und Buddhismus herauszuarbeiten und zu betonen?


Hab ich doch gar nicht. Ich hinterfrage nicht das was, sondern das warum.

Burkl hat folgendes geschrieben:
In Fernost gibt es übrigens sehr viele Christen, die sich gleichzeitig auch als Buddhisten verstehen und nach wie vor diese Rituale leben.


Wenns hilft.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Buddhismus ist in seinen vielfältigen Lebens- und Glaubensformen bei Weitem nicht so "abgegrenzt", wie du es hier vertrittst.


Tue ich doch gar nicht.

Zitat:
Dieser sagen wir es einmal milde buddhistische "Dogmatimus" dürfte eine Spezialität von westlichen Konvertiten aus monotheistischen Religionen sein.


Welche Dogmen habe ich vertreten?

Burkl hat folgendes geschrieben:
Mara Devi hat übrigens sehr schöne Gedankengänge gebracht, die zeigen, dass es sich nicht ausschließen muss aus den Lehre des Buddhismus zu schöpfen und gleichzeitig überzeugte Christin zu sein.


Wie gesagt: Wenns hilft. Wer bin ich, dass ich anderen Menschen sage, wie sie ihre Religion zu leben haben. Ansonsten lies noch mal nach was ich geschrieben habe, es ging nur um das warum. Das war meine erste Frage an Trio.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
@yogi

Wenn du ohnedies auf dem Standpunkt stehst, dass der Buddhismus keinen exklusivistischen Standpunkt gegenüber anderen Religionen einnimmt, dann habe ich deine Kommentare bis jetzt wohl falsch interpretiert. Ich meinte immer herauszulesen, dass für dich das Christsein und das Buddhistsein keinerlei Schnittfläche aufweist.

LG Burkl
Lieber yogi,

jetzt seien wir doch mal realistisch. Wir Menschen riechen uns gegenseitig am allerbesten, wenn wir uns als ähnlich und gemeinsam wiedererkennen. So ist das nun mal und hat mit Armutszeugnissen nichts zu tun. Ein Armutszeugnis ist es erst dann, wenn wir diese Gemeinsamkeiten eben nicht erkennen können.

Nichts als Unterschiede sehen zu können und dann zu behaupten man könne den anderen tolerieren ist eben keine Toleranz, da man mit der Gleichstellung zu sich selbst anscheinend nicht einverstanden ist.

Es hat beispielsweise verdammt lange gedauert, bis der Mensch verstanden hat, dass wir schon mal biologisch allesamt verwandt sind. Als nächstes gilt es auch zu verstehen wie alle Lebewesen Gemeinsamkeiten besitzen und die es somit auch anzuerkennen gilt. Entsprechendes Umweltschutzbewusstsein und Tierschutz wären somit konsequente Folgen.

Für die menschliche Weltgemeinde gilt es zu verstehen, dass alle Kulturen und vorallem eben die Religionen letztlich das selbe Ziel verfolgen.

Dieser Ansatz ist kein Armutszeugnis sondern wäre der nächste intuitive Schritt in der sozialen Evolution der Menschheit. Genau wie Burkl auch verstehe ich wirklich Deine Abgrenzungspolitik nicht.

Zu sagen "hey, ich bin ja wie Du und Du bist wie ich" ist wirklich weit entfernt von Selbstverliebtheit, sondern der erste Schritt zu einer Akzeptanz der tatsächlichen Unterschiede, die eben nur nebensächlicher Natur sind.

Liebe Grüße
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"Live long and prosper!"
Rahiym hat folgendes geschrieben:
Wir Menschen riechen uns gegenseitig am allerbesten, wenn wir uns als ähnlich und gemeinsam wiedererkennen.


"Wir" halte ich für eine fahrlässige Verallgemeinerung. Die meisten, vielleicht. Und das macht es nicht gut. (Natürlich überspitze ich.)

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Nichts als Unterschiede sehen zu können und dann zu behaupten man könne den anderen tolerieren ist eben keine Toleranz, da man mit der Gleichstellung zu sich selbst anscheinend nicht einverstanden ist.


Postuliere ich ja auch nicht, sondern dass Toleranz unabhängig von der Anzahl der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu gestalten ist.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Entsprechendes Umweltschutzbewusstsein und Tierschutz wären somit konsequente Folgen.


Verzicht von Ausbeutung bzw. Verzehr von Tieren.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Für die menschliche Weltgemeinde gilt es zu verstehen, dass alle Kulturen und vorallem eben die Religionen letztlich das selbe Ziel verfolgen.


Halte ich für ein Gerücht. Ganz konkret glaube ich nicht, dass Du und Ich ein gemeinsames Ziel haben, es sei den man verwässert die Zielsetzung bis zur Beliebigkeit - Glücklich sein.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Dieser Ansatz ist kein Armutszeugnis sondern wäre der nächste intuitive Schritt in der sozialen Evolution der Menschheit.


Ich halte das für einen anachronistischen Mechanismus, den uns die Evolution beschert hat. Entwicklung führt meiner Meinung nach zum Ablegen des selben. Zudem ist er gefährlich. Kriegstreiber machen ihn sich zu nutze, indem sie den Feind entmenschlichen, Unterschiede betonen.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Genau wie Burkl auch verstehe ich wirklich Deine Abgrenzungspolitik nicht.


Genau wie Burkl, sage ich auch dir, dass ich keine betreibe. Lies nach, ich frage nur nach dem Warum, dem Motiv. Ob es Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt, diskutiere ich gar nicht.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Zu sagen "hey, ich bin ja wie Du und Du bist wie ich" ist wirklich weit entfernt von Selbstverliebtheit


Wenn Du es so formulierst, es läuft aber eher auf ein: "Du bist ja wie ich, also mag und respektiere ich dich. Unterschiede würden uns trennen."
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Burkl hat folgendes geschrieben:

Mara-Devi hat übrigens sehr schöne Gedankengänge gebracht, die zeigen, dass es sich nicht ausschließen muss aus den Lehren des Buddhismus zu schöpfen und gleichzeitig überzeugte Christin zu sein.


Lieber Burkl,

Deine Anerkennung in allen Ehren, aber im ZEN geht es nicht um buddhistische Lehren.

Im Gegenteil je mehr Religion, Lehren, Glaubenskonzepte, desto schwieriger eine reine Erfahrung.

Eigentlich ist die tiefe ZEN-Erfahrung einem Außenstehenden genauso wenig zu beschreiben, wie jemandem, der noch nie im Wasser war, als Schwimmer und Taucher das Erleben im Wasser zu vermitteln ist.

Und ja, ich bin Christin, doch lass das "überzeugte" besser weg, oder erkläre mir, was eine "nicht überzeugte Christin" ist.

LG

Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
Deine Anerkennung in allen Ehren, aber im ZEN geht es nicht um buddhistische Lehren.


Ach so - dann entschuldige bitte, dass ich dich wo hingerückt habe, wo du dich gar nicht sehen wolltest.

Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
Und ja, ich bin Christin, doch lass das "überzeugte" besser weg, oder erkläre mir, was eine "nicht überzeugte Christin" ist.


An Jesus Christus als Gott und den Retter aller Menschen zu glauben. In ihm das Zentrum dieser und der kommenden Welt zu sehen.

Das ist für mich ein überzeugter Christ/Christin.

LG Burkl
@ yogi

Zitat:
Postuliere ich ja auch nicht, sondern dass Toleranz unabhängig von der Anzahl der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu gestalten ist.


Faktisch haben wir aber eine ganze Menge gemeinsam und wenn Du das nicht siehst ist das nun wirklich keine Toleranz, geschweige den Akzeptanz. Somit sprichst Du mit dem anderen nämlich nicht auf gleicher Augenhöhe.

Zitat:
Verzicht von Ausbeutung bzw. Verzehr von Tieren.


Bin ganz Deiner Meinung ! Letzteres schaffe ich leider noch nicht ganz, dafür schäme ich mich.

Zitat:
Halte ich für ein Gerücht. Ganz konkret glaube ich nicht, dass Du und Ich ein gemeinsames Ziel haben, es sei den man verwässert die Zielsetzung bis zur Beliebigkeit - Glücklich sein.


Na, wenn da mal jemand den "Glücksbegriff" nicht ein wenig zu sehr unterschätzt. Mit dem Thema "Glück" haben sich schon die alten Philosophen sehr fokussiert auseinandergesetzt und sie ist in der Tat der Sinn des Lebens. Irgendwie möchte tatsächlich jedes Lebewesen glücklich sein und erforscht Wege zu ihr zu gelangen.

Ganz konkret glaube ich ehrlich gesagt, dass Du mit Dieser Haltung mit Anhängern semitischer Religionen etwas gemeinsam hast, die ebenso von "Verwässerung" ihres Glaubens sprechen. Welch eine Ironie.

Zitat:
Ich halte das für einen anachronistischen Mechanismus, den uns die Evolution beschert hat. Entwicklung führt meiner Meinung nach zum Ablegen des selben. Zudem ist er gefährlich. Kriegstreiber machen ihn sich zu nutze, indem sie den Feind entmenschlichen, Unterschiede betonen.


Das verstehe ich jetzt nicht ganz.

Zitat:
Genau wie Burkl, sage ich auch dir, dass ich keine betreibe. Lies nach, ich frage nur nach dem Warum, dem Motiv. Ob es Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt, diskutiere ich gar nicht.


Ich glaube schon, dass Du sehr darauf bedacht bist den Buddhismus tatsächlich nicht abrahamitisch deuten zu lassen. Du möchtest durchaus eben nichts "verwässern". Du schreibst schließlich nicht das erste mal über den Buddhismus in diesem Thread.

Gemeinsamkeiten zu finden sind aber nun mal ein Ausdruck der Liebe.

Damit drückt man die Einheit mit dem anderen aus. Das ist wie mit einer Beziehung. Auf gewissen Gemeinsamkeiten baut nun mal jede Liebesbeziehung auf. Die Frage ist eben tatsächlich nicht, ob es Gemeinsamkeiten zwischen unser aller Zielsetzungen gibt - da es sie faktisch gibt - sondern warum man sie eigentlich nicht sehen will. Das kann dann nur daran liegen, dass man von etwas abgestoßen wird.

Ist das dann eine vernünftigere Grundlage des Umgangs ?

Zitat:
Wenn Du es so formulierst, es läuft aber eher auf ein: "Du bist ja wie ich, also mag und respektiere ich dich. Unterschiede würden uns trennen."


Vielfalt und Wesenseinheit schließen sich nicht aus. Man kan einen gemeinsamen Wesenskern entdecken und doch gewisse markante Unterschiede in den äußeren Schichten bewundern (oder auch nicht).

LG
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"Live long and prosper!"
Burkl hat folgendes geschrieben:
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
Deine Anerkennung in allen Ehren, aber im ZEN geht es nicht um buddhistische Lehren.

Ach so - dann entschuldige bitte, dass ich dich wo hingerückt habe, wo du dich gar nicht sehen wolltest.

Nö, keine Sorge, ich sehe mich nicht irgendwo hingedrückt, sondern es ist einfach eine objektive Tatsache, das ZEN keine buddhistische Lehre vermittelt.

Zitat:
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
Und ja, ich bin Christin, doch lass das "überzeugte" besser weg, oder erkläre mir, was eine "nicht überzeugte Christin" ist.

An Jesus Christus als Gott und den Retter aller Menschen zu glauben. In ihm das Zentrum dieser und der kommenden Welt zu sehen.
Das ist für mich ein überzeugter Christ/Christin.
LG Burkl

Jesus hat sich meines Wissens nach nicht als Gott oder als Zentrum der Welt benannt oder verehren lassen. Du betreibst damit meiner Meinung nach eine Rollenzuweisung und Glaubensabstufung, die Jesus selbst nicht vertreten hat.

LG

Mara
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Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
@Mara-Devi

Danke für deine Antworten - ich nehme das zum Anlass und werde in Zukunft besser recherechieren, bevor ich Anderen "glaubenstechnisch" etwas unterstelle, das objektiv nicht so ist.

Zu deinem Jesus-Bild: Ich denke, da haben wir dann ganz andere Sichtweisen auf Jesus. Also auch hier lag ich daneben, also ich davon ausging, dass uns etwas im Glauben an ihn verbindet.

Irren ist eben (Gott sei Dank!) menschlich, solange man dazu steht.

LG Burkl
Burkl hat folgendes geschrieben:
Wenn du ohnedies auf dem Standpunkt stehst, dass der Buddhismus keinen exklusivistischen Standpunkt gegenüber anderen Religionen einnimmt, dann habe ich deine Kommentare bis jetzt wohl falsch interpretiert.


Es gibt so viele Arten Buddhismus, wie es Buddhisten gibt.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich meinte immer herauszulesen, dass für dich das Christsein und das Buddhistsein keinerlei Schnittfläche aufweist.


Für mich ist die in der Tat sehr gering. Aber das ist hier ja nicht das Thema.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Faktisch haben wir aber eine ganze Menge gemeinsam und wenn Du das nicht siehst ist das nun wirklich keine Toleranz, geschweige den Akzeptanz. Somit sprichst Du mit dem anderen nämlich nicht auf gleicher Augenhöhe.


Das wir Gemeinsamkeiten haben, habe ich zu keiner Zeit bestritten. Wieso sollte denn keine Toleranz bestehen können, wenn es keine Gemeinsamkeiten gibt, warum ist das eine von dem anderen abhängig?

Zitat:
Na, wenn da mal jemand den "Glücksbegriff" nicht ein wenig zu sehr unterschätzt.


Ich habe dieses Ziel in keiner Weise herabgesetzt.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Mit dem Thema "Glück" haben sich schon die alten Philosophen sehr fokussiert auseinandergesetzt und sie ist in der Tat der Sinn des Lebens.


Sinn würde ich nicht sagen, aber jeden gesunden Menschen Ziel.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Ganz konkret glaube ich ehrlich gesagt, dass Du mit Dieser Haltung mit Anhängern semitischer Religionen etwas gemeinsam hast, die ebenso von "Verwässerung" ihres Glaubens sprechen. Welch eine Ironie.


Lies doch bitte was ich schreibe. Ich habe nie etwas von Verwässerung des Glaubens geschrieben. Ich habe geschrieben, dass man das Lebensziel so allgemein formulieren kann, dass es auf jeden und alles zutrifft: Glück wollen alle von Bush bis Bin Laden; der Buddhist, der Jude, der Bahai der Selbstmordattentäter. Jeder stellt sich unter Glück jedoch was anders vor, deswegen meine ich kann man nur bedingt von einer Gemeinsamkeit des Lebensziels sprechen. Konkret ist dein Paradis was anderes als mein Nirvana.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
yogi hat folgendes geschrieben:
Ich halte das für einen anachronistischen Mechanismus, den uns die Evolution beschert hat. Entwicklung führt meiner Meinung nach zum Ablegen des selben. Zudem ist er gefährlich. Kriegstreiber machen ihn sich zu nutze, indem sie den Feind entmenschlichen, Unterschiede betonen.


Das verstehe ich jetzt nicht ganz.


Vereinfachte Kurzfassung: Ähnlichkeit bedeutet zunächst einmal Verwandtschaft, am ähnlichsten ist uns unsere Familie. Unsere Familienmitglieder teilen einen Großteil unserer Gene mit uns. Wollen wir das unsere Gene weitergeben werden, müssen wir neben der Fortpflanzung auch diejenigen Beschützen, die unsere Gene haben. Das geht soweit, dass es unabhängig von der Kultur es eine Ethik gibt, die den Wert des Lebens anhand der Menge des gemeinsamen Genmaterials bemisst: Vor die Wahl gestellt, sind zwei Cousins sind soviel Wert, wie ein Geschwisterteil.

Das ganze kann man noch weiter denken über biologische Attribute bis hin zu kulturellen: Abstammung, Hautfarbe, gesellschaftliche Schicht, Kulturkreis....

In Kriegssituationen wird der Gegner rhetorisch entmenschlicht, als grausames Tier dargestellt. So werden alle Gemeinsamkeiten nivelliert und dem Soldaten fällt das Töten leichter. Und das ist da fatale an einer Toleranz, die auf Gemeinsamkeiten basiert, sie ist recht oberflächlich und lässt sich ziemlich leicht nivellieren. So konnten die einstig friedlichen Nachbarn, [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Völkermord_in_Ruanda]die Tutsi und Hutu sich gegenseitig brutal massakrieren. [/url]

Daher denke ich sollte Toleranz und Akzeptanz unbedingt sein und nicht auf einer bei näheren Betrachtung variablen Schnittmenge von Gemeinsamkeiten basieren. Ersteres ist Kultur, letzteres ein biologischer Mechanismus.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Ich glaube schon, dass Du sehr darauf bedacht bist den Buddhismus tatsächlich nicht abrahamitisch deuten zu lassen.


Ich glaube ich habe oft genug geschrieben, dass mir ziemlich egal ist was die anderen machen. Ich kann nur für mich sprechen.

Rahiym hat folgendes geschrieben:
Du möchtest durchaus eben nichts "verwässern".


Super Anführungszeichen, machen die Unterstellung aber nicht glaubwürdiger. Wenn jemand seine Sicht als buddhistische Position vertritt, stelle ich eine entsprechende Gegenposition da, meine Position. Ich habe niemals einen Anspruch auf Allgemeingültigkeit gestellt.


Rahiym hat folgendes geschrieben:
Gemeinsamkeiten zu finden sind aber nun mal ein Ausdruck der Liebe.


Und Unterschiede ein Ausdruck von Hass?


Rahiym hat folgendes geschrieben:
sondern warum man sie eigentlich nicht sehen will. Das kann dann nur daran liegen, dass man von etwas abgestoßen wird.

Ist das dann eine vernünftigere Grundlage des Umgangs ?


Das ist die Logik, die ich zwar nachvollziehen kann, aber für eine Sackgasse hallte. Nur weil man keine Gemeinsamkeiten sieht, muss man doch nicht gleich abgestoßen werden.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud