Ist es besser keine Kinder zu kriegen wenn man weiß...


...dass man selber so schlechte Rollenvorbilder hatte, dass die kinder garantiert furchtbar unter dem eigenen verhalten leiden würden? schon, oder?

wenn man z.b. weiß, dass man durch die erziehung die man selber erfahren hat persönlichkeitsgestört worden ist und ebenfalls weiß, dass man wahrscheinlich noch ca. 70-80% der gefährlichen verhaltensweisen "gespeichert" hat, dann wäre es doch ein unsinn selber kinder zu bekommen oder? es sei denn, man hat es nach langer therapie endlich geschafft wieder gesund zu werden.

oder man könnte zwar kinder bekommen, dann aber zur adoption frei geben, wenn man einfach nur möchte, dass praktisch ein teil von einem selbst weiterlebt? (davon ausgehend, dass man durch die persönlichkeitsstörung das kind sowieso nicht so sehr liebt, dass einem das weggeben wahnsinnig kummer bereitet würde)
Wer hatte sie schon, die perfekte Kindheit?
Schraubten wir alle die eigenen Anspüche zu hoch, so gäbe es bald gar keine Menschen mehr.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Martin H. hat folgendes geschrieben:
Schraubten wir alle die eigenen Anspüche zu hoch, so gäbe es bald gar keine Menschen mehr.


Die Gefahr ist in Europa leider eine reale...

Der Kinderwunsch wird aufgeschoben und oft gar nicht realisiert.

Begründungen sind oft nicht nachvollziehbar und egoistisch: Da kommt dann z.B. Karriere, Hausbau, Autokauf, Doktorratsstudium, Weltreise, "Sich Ausleben" und dutzende andere Dinge, die wichtiger als Kinder sind, bis es halt zu spät ist oder sich - wenn überhaupt - nur mehr ein Kind mit 38 Jahren ausgeht...

Šebestová hat folgendes geschrieben:
...dass man selber so schlechte Rollenvorbilder hatte, dass die kinder garantiert furchtbar unter dem eigenen verhalten leiden würden? schon, oder?


Nein - man hat die Chance es besser zu machen, obwohl natürlich die Gefahr ist die Fehler der eigenen Eltern zu wiederholen.

Dennoch, wie schon Martin H. gesagt hat, die "perfekten" Eltern gibt es nicht - es geht darum sein bestes zu geben, die Kinder zu lieben und ehrlich zu sein, kein Übermensch sein zu wollen.

Und ja - es zahlt sich auf jeden Fall aus das Wagnis Kind einzugehen! Es gibt immer mehr zu gewinnen als zu verlieren!

LG Burkl
Martin H. hat folgendes geschrieben:
Wer hatte sie schon, die perfekte Kindheit?
Schraubten wir alle die eigenen Anspüche zu hoch, so gäbe es bald gar keine Menschen mehr.


@ Martin H.

es geht hier gar nicht um die perfekte kindheit, es geht darum, dass ich keinem menschen antun möchte auch nur im ansatz das zu erleben, von dem ich weiß, dass es möglich ist.

es geht nicht darum ob einer nun ewig sauer auf seine eltern ist, weil sie ihm/ihr mal hausarest gegeben haben sondern darum, ob das kind aufwachsen kann und, wenn es dann volljährig ist, grundlegende fähigkeiten erwerben konnte wie z.b.

a) sich selbst lieben zu können
b) andere leute lieben zu können
c) einen eigenen haushalt führen kann
d) noch nicht suchtkrank geworden ist
e) eine ernsthafte chance hat einen beruf ergreifen zu können
f) das leben im großen und ganzen als lebenswert erachtet usw.
...
..
Burkl hat folgendes geschrieben:
Martin H. hat folgendes geschrieben:
Schraubten wir alle die eigenen Anspüche zu hoch, so gäbe es bald gar keine Menschen mehr.


Die Gefahr ist in Europa leider eine reale...

Der Kinderwunsch wird aufgeschoben und oft gar nicht realisiert.

Begründungen sind oft nicht nachvollziehbar und egoistisch: Da kommt dann z.B. Karriere, Hausbau, Autokauf, Doktorratsstudium, Weltreise, "Sich Ausleben" und dutzende andere Dinge, die wichtiger als Kinder sind, bis es halt zu spät ist oder sich - wenn überhaupt - nur mehr ein Kind mit 38 Jahren ausgeht...

Šebestová hat folgendes geschrieben:
...dass man selber so schlechte Rollenvorbilder hatte, dass die kinder garantiert furchtbar unter dem eigenen verhalten leiden würden? schon, oder?


Nein - man hat die Chance es besser zu machen, obwohl natürlich die Gefahr ist die Fehler der eigenen Eltern zu wiederholen.

Dennoch, wie schon Martin H. gesagt hat, die "perfekten" Eltern gibt es nicht - es geht darum sein bestes zu geben, die Kinder zu lieben und ehrlich zu sein, kein Übermensch sein zu wollen.

Und ja - es zahlt sich auf jeden Fall aus das Wagnis Kind einzugehen! Es gibt immer mehr zu gewinnen als zu verlieren!

LG Burkl



ist doch egal, ob das auf europa zutrifft. dafür gibt es um so mehr kinder in 3. welt ländern. und nachdem europa ja nun eh geschnallt hat, dass es einwanderer braucht ist die zukunft ja gerettet. dann kommen die migranten und bringen ihre kinder mit. und nachdem man ja auch endlich umgesattelt hat und die kinder viel besser integriert als früher lernen sie dann auch ganz von selbst deutsch und alles ist gut!

und selbst wenn die weltbevölkerung mal abnimmt, wozu gibts maschinen/neue technische errungenschaften? wir gehen schon nicht unter!


aber was ist denn schon "eine chance" es besser zu machen? wir reden hier ja nicht von irgendeinem glücksspiel o.ä. es geht hier um menschenleben. wenn man das einmal verbockt hat ist es ganz schön schwer das wieder gerade zu biegen. ganz zu schweigen von dem furchtbaren leid, dass du einem jungen menschen damit antun kannst![/b]
Šebestová hat folgendes geschrieben:
aber was ist denn schon "eine chance" es besser zu machen? wir reden hier ja nicht von irgendeinem glücksspiel o.ä. es geht hier um menschenleben. wenn man das einmal verbockt hat ist es ganz schön schwer das wieder gerade zu biegen. ganz zu schweigen von dem furchtbaren leid, dass du einem jungen menschen damit antun kannst!


Ja das schon - aber es geht, glaube mir. Es kommt darauf an, dass wir lieben, tun wir das als Eltern, dann wird es trotz aller Fehler gelingen und wir geben unseren Kindern das Fundament auf dem sie selbst aufbauen können!

Das Menschsein an sich beinhaltet immer die Möglichkeit des Scheiterns. Das gilt für alle Lebensbereiche - trotzdem: Mit Gottes Hilfe ist alles möglich! Er kann alles heilen, was uns "verkrümmt" und niederdrückt, wirklich alles.

LG Burkl
Zitat:
wenn man z.b. weiß, dass man durch die erziehung die man selber erfahren hat persönlichkeitsgestört worden ist und ebenfalls weiß, dass man wahrscheinlich noch ca. 70-80% der gefährlichen verhaltensweisen "gespeichert" hat, dann wäre es doch ein unsinn selber kinder zu bekommen oder? es sei denn, man hat es nach langer therapie endlich geschafft wieder gesund zu werden.


Hallo,
ich finde Kinder zu bekommen, beinhaltet eine sehr große Verantwortung . Kinder laufen nicht einfach so nebenher, sie bilden lange Zeit den zentralen Mittelpunkt im Leben ihrer Mütter und Väter.
Du sprichst von Persönlichkeitstörungen die noch nicht therapiert wurden, richtig?
Hmm- ich finde das man Kinder eigentlich dann planen sollte, wenn man ihnen auch ein angenehmes und beständiges Zuhause geben kann.
Falls jemand ernsthafte psychische Probleme hat, würde ich es schon wichtig finden, dass sich so jemand vorerst um sich selbst kümmert.
Wenn aber eine psychisch kranke Mutter schwanger wird, sollte sie mit Hilfe des JA möglichst einen Weg suchen um ihr Kind aufziehen zu können. Manchmal ändert ein Kind auch alles und die Mutter kommt gerade durch die Verantwortung
Über das, was ihre psychische Erkrankung verusacht hat hinweg- oder hat die Kraft ihren Weg zu gehen. Einfach davon ausgehen, dass es schon funktioniert würde ich aber nicht.
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~ Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit ab vom Wege zu Weisheit ~ ( Chinesische Weisheit )
Na das hier:
Zitat:
oder man könnte zwar kinder bekommen, dann aber zur adoption frei geben, wenn man einfach nur möchte, dass praktisch ein teil von einem selbst weiterlebt? (davon ausgehend, dass man durch die persönlichkeitsstörung das kind sowieso nicht so sehr liebt, dass einem das weggeben wahnsinnig kummer bereitet würde)

Sagt doch alles.
Wer bitte ist "man"?
Jemand, der ein Kind in die Welt setzt, damit ein Teil seines Selbst weiterlebt?
Und dann noch unter dem Vorbehalt, es "notfalls" wegzugeben?
Das klingt weder nach Liebe, noch nach Verantwortungsbewußtsein.
Das sind sicher keine guten Voraussetzungen.
_________________
"
Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
maxzwo hat folgendes geschrieben:
Na das hier:
Zitat:
oder man könnte zwar kinder bekommen, dann aber zur adoption frei geben, wenn man einfach nur möchte, dass praktisch ein teil von einem selbst weiterlebt? (davon ausgehend, dass man durch die persönlichkeitsstörung das kind sowieso nicht so sehr liebt, dass einem das weggeben wahnsinnig kummer bereitet würde)

Sagt doch alles.
Wer bitte ist "man"?
Jemand, der ein Kind in die Welt setzt, damit ein Teil seines Selbst weiterlebt?
Und dann noch unter dem Vorbehalt, es "notfalls" wegzugeben?
Das klingt weder nach Liebe, noch nach Verantwortungsbewußtsein.
Das sind sicher keine guten Voraussetzungen.


sag ich ja, wenn man sp gestört in seiner wahrnehmung ist, dann kann das doch nicht gut gehen, oder?
naja, "man" könnte eben jeder sein, aber natrl. v.a. auch ich!
nein, nicht ein teil meiner selbst, aber eben ein teil meiner gene. ist ja auch interessant wie der mensch dann aussieht und was er für einen charakter haben wird. von liebe ist da wirklich wenig, das ist dann eher neugier, wie sich der mensch eben entwickeln wird. sag ich ja.
deswegen die frage. aber eben auch unter der voreaussetzung, dass man es eh zur adoption frei gibt!
Guten Abend

Ich denke, dass man seine Kinder richtig erzieht, wenn man sie liebt. Wenn man ihnen unglaublich viel Liebe entgegenbringt und in der Erziehung immer seinem Herzen folgt, darauf achtet, dass sie das bekommen, was sie brauchen, wenn man sie achtet und schätzt, ihre Talente erkennt und fördert, ihre Schwächen sieht und darauf Rücksicht nimmt.
Und dazu braucht es keines Bücherwissens, keiner eigenen guten Erziehung, sondern nur unglaublich viel Liebe und Verständnis. Und dann holt man sich im Notfall auch Hilfe von Verwandten, Freunden, Bekannten, etc.

Nichts desto trotz sollte man sich bewusst werden, dass das Erziehen von Kindern viel Verantwortung mit sich bringt. Gleichzeitg muss man wissen, dass Eltern menschlich sind. Menschlichsein = fehlerhaftsein.
Solange die Kinder spüren, dass ihr Etern sie lieben, dann können sie gar nicht falsch erzogen werden.

Peace,
Yahia
_________________
https://youtu.be/XJ9E4sbnW-k