Marihuana


Wie kommen eigentlich manche Menschen darauf, dass Marihuana zu rauchen nicht schädlich ist?

Mich macht es traurig, wenn ich Menschen kennen lerne und sie mag und dann sehe ich wie sie dieses zeug rauchen und auch noch meinen, in Maßen ist das gesund für die Lunge und so was.

Schreibt bitte auch was , wenn ihr was zu dem Thema zu sagen habt


also mein Standpunkt ist, dass es der Gesundheit schadet und einfach nur unnötig ist,

und es hat mit Kriminalität zu tun
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wir kommen nackt in die welt
Lieber Dawyd,

Marihuana oder besser gesagt THC macht körperlich nicht abhängig und psychisch nur wenn man quasi für Abhänggkeit genetisch und durch Erziehung sehr empfänglich ist. Sein Konsum hat sowohl positive als auch negative gesundheitliche Effekte und Aspekte.

Meiner Meinung nach überwiegen beim Konsum in Reinform die positiven Effekte, jedenfalls auf rein körperlicher Ebene. Was die geistige oder spirituelle Ebene angeht, hier kann ein Konsum laut meiner Erfahrung nur blockierend und lähmend wirken. Ich habe über gut 1 Jahrzehnt THC konsumiert. Zuerst in Form von "Mische" also in gewissem Maße mit Tabak oder Kräutern gestreckt, später nur noch in Reinform.

Vor längerer Zeit schon habe ich den Konsum absolut abgebrochen und das hatte seinen Grund. Ich stellte fest das ich, solang ich THC im Körper hatte, immer auf einer bestimmten "Stufe" der Meditation bzw. des meditativen Erlebnises stehen blieb. Nachdem ich für mehrere Wochen "testweise" den Konsum ausgesetzt hatte, stellte ich eine quantitative, aber vorallem qualitative, absolute Verbesserung meiner meditativen Möglichkeiten fest. Seit dem habe ich nie wieder THC konsumiert und das ist für mich auch gut so.

Trotzdem würde ich nie generell allen raten kein THC zu sich zu nehmen. Jeder muß selbst entscheiden was gut und richtig für ihn ist. Keiner kennt den eigenen Körper und Geist besser als man selbst.

Die kriminalisierung von Besitz, Konsum und verkauf, welche immer noch in vielen Ländern stattfindet, halte ich allerdings für völlig falsch. Dieses kriminelle Element das man der ganzen Thematik THC verleiht fordert jedes Jahr mehr Tote und Unsummen an Geld als es bei Legalität jemals der Fall sein könnte.

Der Mensch ist nicht nur ein domestiziertes Tier, man sollte auf seine Vernunft setzen und seine Freiheit nicht mehr als nötig beschneiden.


LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Es hat Vorteile und Nachteile. Der Nachteil ist man kann leicht süchtig werden, zerstört die Lunge, man hat (bei chron. Konsum) kein Interesse mehr, fühlt sich angetrieben, in diese Richtung. Und natürlich kostet es etwas.
Aber es hat auch Vorteile. Man erfährt neues über die Welt. Dein Bewusstsein wird erweitert. Deine Sinne werden intensiver. Mehr Phantasie.
1 mal im Monat ist sogar gesund für die Augenmuskulatur, sagte mir mal ein Arzt.

Ich hab aber das Zeug nie mehr berührt als ich ein Unfall gebaut habe. Das ist auch ein sehr grosser Nachteil.


LG
Zitat:
Der Nachteil ist man kann leicht süchtig werden, zerstört die Lunge


Nur bei Konsum als Mische, also Kombination mit Tabak.
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"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Leute, THC kann man doch nicht nur über die Lunge zu sich führen.
Der Nachteil von THC ist, dass es latente Psychosen auslösen kann.
Wenn man die körperliche Schädlichkeit als Argument nimmt,
dann muss man sich aber schon fragen, warum nicht zuallererst Alkohol genannt wird.
Das ist nun mal die Volksdroge Nr. 1.
Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden durch Alkoholgenuss wird alleine in Deutschland auf 24,4 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt!
Dies gehört auf die Alkoholsteuer umgesetzt!
Und THC hat ja neben der Rauschwirkung durchaus auch medizinische Indikationen, maßvoll eingesetzt.
Wie eben auch Rotwein maßvoll eingesetzt gut fürs Herz ist.

Also:
Entweder THC ebenfalls legalisieren.
Oder aber:
Alkohol ebenfalls verbieten.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Zitat:
Also:
Entweder THC ebenfalls legalisieren.
Oder aber:
Alkohol ebenfalls verbieten.


Ganz genau meine Meinung. Leider wird das nie passieren, da die Mächtigen (u.a. auch unsere saubere Regierung) viel zu viel Geld mit der Legalität von Alkohol und der kriminalisierung von THC Konsum verdienen.

LG Tiro
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also das Mariuhana rauchen gut für die Lunge wäre in maßen glaube ich kaum

ich meine.. das ist Rauch!

es ist sehr umstritten weil es nunmal eine Droge ist.

Psychisch labile sollten es schonmal nicht nehmen.
sogar wenn man traurig oder depressiv ist, schlech drauf, gerade dann auch nicht obwohl es die stimmung aufheitert (gerade das macht dann süchtig)

wenn man in guter verfasung ist.. so alle paar monate gemütlich nen Joint rauchen.. was spricht dagegen? aber es ist ja nunmal verboten..
Martin H. hat folgendes geschrieben:
Ganz genau meine Meinung. Leider wird das nie passieren, da die Mächtigen (u.a. auch unsere saubere Regierung) viel zu viel Geld mit der Legalität von Alkohol und der kriminalisierung von THC Konsum verdienen.


Hat auch historische Gründe - Alkoholkonsum ist bei uns ein altes Kulturgut, Tabak hat's auch seit der frühen Neuzeit nach Europa geschafft und ist somit "früher in den Alltag eingekehrt".

Man will sich halt jetzt als Staat mit der Legalisierung von THC nicht noch ein neues breitenwirksames Suchtproblem dazu schaffen, was auch verständlich ist.

Einzuräumen ist aber, dass das Suchtpotential und das körperliche Schädigungspotential von Alkohol und Tabak - wissenschaftlich nachgewiesen - zweifelsfrei höher als von THC ist.

Alkohol hat eine Sonderrolle, da er nicht nur Droge sondern auch Lebensmittel ist und in Maßen genossen durchaus gesundheitlich positiv wirken kann. Bei allen anderen Drogen gibt es in Summe ausschließlich Nachteile für Körper, Geist und Seele - vor allem im langfristigen Konsum.

Ich bin gegen die Freigabe von THC zum "allgemeinen" Konsum, wäre eine falsche Signalwirkung, "neue Drogen" dazuzunehmen.
Alkohol ist in geringen maßen gesund muss ich zugeben aber auch den richtigen Alkohol
Jeden tag 1 Glas Wein und man lebt länger (sagen die meisten, mein Vater sagt immer "3 Gläser Wein am Tag")

mehr Alkohol hat eine größere körperliche Zerstörung als THC
Burkel schrieb:
Zitat:
Alkohol hat eine Sonderrolle, da er nicht nur Droge sondern auch Lebensmittel ist und in Maßen genossen durchaus gesundheitlich positiv wirken kann. Bei allen anderen Drogen gibt es in Summe ausschließlich Nachteile für Körper, Geist und Seele - vor allem im langfristigen Konsum.


Genau Burkl, THC hat keinerlei positiven Effekt, deshalb wird es auch in der Medizin eingesetzt. Und Tradition hat Cannabiskonsum natürlich auch nicht, sieht man mal davon ab das schon die ältesten menschlichen Hochkulturen regelmäßig davon gebraucht machten und zwar sowohl im Alltag als auch für spezielle Rituale, wie z.B. in China um 10.000 v. Chr. .
(Quelle: http://www.hanfsamenversand.com/geschichte-kultur.htm )

Aber das sind in deinen Augen sicher alles Märchen, die die bösen bösen Cannabisfreunde erfunden haben um ihre "Sucht" zu rechtfertigen, stimmts?

Lebe Du nur weiter in deiner engmaschigen Welt, aber stell sie bitte bitte nicht als Faktum aus, dass verengt zusätzlich die Sichtweise anderer und ist nicht gerade konstruktiv.

LG Tiro

Nachtrag: Ich bin für eine Legalisierung des Konsums, Anbaus und Handels von Cannabis!
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"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)