Die Mutter der Religionen - Philosophien und Wissenschaften


Freud hatte seine eigene Sicht der Dinge über Religionen und Wissenschaft.
http://www.visionjournal.de/visionm.....dr=true&LangType=1031
Zitat:
Trotz seiner Verbindung mit einer religiösen Familie war Freud überzeugt, dass die großen Religionen der wissenschaftlichen Welt nichts zu bieten hatten. Sie waren überholte Sehnsüchte, entweder nach einer schützenden Vaterfigur oder nach der Geborgenheit der nährenden Mutter. Wenn die Wissenschaft gedeihen sollte, sei es notwendig, die Glaubwürdigkeit der Religion zu stürzen. Er schrieb: „Von den drei Mächten (Kunst, Philosophie und Religion), die der Wissenschaft den Boden streitig machen können, ist allein die Religion der gefährliche Feind."

Finden wir in Gott den Vater, die nährende Mutter ?
Je strenger der Vater, umso gehormsamer der Sohn ? (die Religionsforderung an Gehorsamkeit ?) Löst sich der "Sohn" einmal vom Vater, um eigenständig prüfen zu können, wieviel ihn noch mit ihm verbindet ?
Zitat:
Freud verbannte Gott und sein Wort ins Reich der antiken Mythen und des Aberglaubens und behauptete, seine eigene Methode sei wissenschaftlich. Doch die wissenschaftliche Methode, auf die er sich stützte, verlangte Objektivität.

http://www.sriaurobindosociety.de/4.html
Zitat:
Die Umstände, unter denen wir auf Erden leben, die immer wiederkehrenden persönlichen und globalen Probleme und Krisen, sind das Ergebnis und Ausdruck unseres unvollkommenen und disharmonischen Bewusstseinszustandes. Zu versuchen die Umstände im Äußeren durch Politik, soziales Engagement, Religion, Philosophie, Wissenschaft und Wirtschaft zu verändern und grundsätzlich zu verbessern,ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat, ein sehr begrenztes, wenn nicht vergebliches Unterfangen und Bemühen. Nur wenn die Menschheit einwilligt, sich zu spiritualisieren, d.h. mit ihrem seelischen Wesen in Kontakt zu kommen, kann eine grundlegende Veränderung eintreten.

Zitat:
Übersetzt bedeutet Philosophie in etwa „Liebe zur Suche nach der Weisheit“.
Diese Bezeichnung geht auf Sokrates, einen der ersten Philosophen des Abendlandes zurück.

http://www.dbg-gl.de/Philosophie.aspx
Man könnte folgern, wenn sich das Bewußtsein der Menschheit verändert hat, erübrigt sich dann Religion an sich ?
Bleibt dann nur wieder Philosophie als Urgrund für neue Formen der Gläubigkeit für die Zukunft - die weite Zukunftsvorstellung ?
http://www.google.de/search?q=Die+M.....acH&start=10&sa=N
http://www.google.de/search?hl=de&a.....amp;aqi=&aql=&oq=
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Es ist eine immer wiederkehrende Behauptung, daß die menschliche Gesellschaft eine nur begrenzte Fähigkeit hat, sich positiv zu entwickeln.

Aber seltsamerweise will trotzdem keiner die Entwicklung auf z.Beispiel das Mittelalter zurückschrauben. Warum eigentlich nicht?

Das Bewußtsein der Menschen verändert sich, ob mit oder ohne Religionen.
Die Frage ist wohl eher, sind die Religionen ein Hemmschuh oder eine
treibende Kraft bei dieser Entwicklung.

Ich persönlich sehe sie inzwischen eher als Hemmschuh.



Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Zitat:
Pjotr Kala: Aber seltsamerweise will trotzdem keiner die Entwicklung auf z.Beispiel das Mittelalter zurückschrauben. Warum eigentlich nicht?

Weil die Menschen dort rechtlos waren, weil sie in einer Gesellschaft lebten, in der jeder Fürst jeden Einzelnen um einen Kopf kürzer machen konnte, Willkür, Not, Elend, keine soziale Absicherung, Schulbildung gleich Null - nur für Reiche usw. Erinnert an manche Länder in Afrika - noch heute und als vielseitig interessierter Mensch weiß das auch Jeder und schließt darauf, was wäre, wenn....
Zitat:
Die Frage ist wohl eher, sind die Religionen ein Hemmschuh oder eine
treibende Kraft bei dieser Entwicklung.

Vielleicht sind sie auch Triebkraft, denn nur durch Bewegung entwickelt sich der Mensch, seine Urteilsfähigkeit, seine Rationalität, seine Sensibilität, schult sein Fühlen, Denken, Wollen und lernt die Unterscheidung kennen - er wird also immer gefordert - der Mensch.

Wo der Mensch von innen her erstarrt, braucht es äußere Vorkommnisse, um den Menschen in seiner Entwicklung in Bewegung zu setzen.
Zitat:

...von Kant: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“

http://www.tagesspiegel.de/meinung/.....d-guillotine/4016990.html
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Namaste

Guten Morgen liebe Ikarus,

Du fragst:
Zitat:
Man könnte folgern, wenn sich das Bewußtsein der Menschheit verändert hat, erübrigt sich dann Religion an sich ?


Wenn man das höchste von einer Religion gesteckte Ziel erreicht oder gegebenenfalls gar überschritten hat, dann ja, dann wird sich diese erübrigt haben. Schon Lord Buddha sagte das seine Lehre nur als Floß über den Fluss zu verstehen ist.

Du fragst weiter:
Zitat:
Bleibt dann nur wieder Philosophie als Urgrund für neue Formen der Gläubigkeit für die Zukunft - die weite Zukunftsvorstellung ?


Das würde ja bedeuten die Philosophie wäre etwas höheres, etwas komplexeres als die Religion. Das sehe ich nicht so. Ich glaube wenn wir einmal soweit sein sollten, dass wir der Religionen nicht mehr bedürfen, dann hat sich jedes verbal oder textlich vererbte und verbreitete Wissen erledigt. Wenn wir keine Werte mehr brauchen, keine Anleitungen und Systeme mehr nötig sind, dann hat sich die Wesenheit Mensch endgültig von dem befreit was wir heute noch irriger Weise als Realität und als das wichtigste ansehen.

Wer bräuchte in einem solch gelösten freien Zustand noch Philosophie? Wer bräuchte überhaupt ein Wort?

LG Tiro

PS Von Sigi halte ich nicht viel, er hätte besser daran getan sich selbst zu therapieren
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Zitat:
Caput_Tiro: PS Von Sigi halte ich nicht viel, er hätte besser daran getan sich selbst zu therapieren


An ihm beweist sich, wie schnell etwas überholt sein kann - Neuzeit, in der wir leben, Psychologen und Psychiater haben inzwischen andere Erkenntnisse gewonnen.
Zitat:
In der Philosophie (altgr. φιλοσοφία, lat. philosóphia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie
Ob die Weisheit über oder von dem Menschen jemals nicht mehr aktuell ist - immerhin ist "sophie-weisheit" der Inhalt - es sei denn, die Menschen sind so weise geworden, daß sie die Weisheit selbst sind - dann würde sich der Mensch übrigens erübrigen - denn der Mensch kommt nur auf die Welt, solange er seinen Lernprozeß noch nicht vollendet hat. Dann darf er wieder Seele sein. Und das nicht unbedingt in dieser materiellen Welt.
Zitat:
Von anderen Wissenschaften unterscheidet sie sich dadurch, dass sie sich nicht auf ein spezielles Gebiet oder eine bestimmte Methodologie begrenzt, sondern durch die Art ihrer Fragestellungen und ihre besondere Herangehensweise an ihre vielfältigen Gegenstandsbereiche charakterisiert ist.

Zitat:
„Philosophie“ lässt sich nicht allgemeingültig definieren, weil jeder, der philosophiert, eine eigene Sicht der Dinge entwickelt. Daher gibt es annähernd so viele mögliche Antworten auf die oben gestellte Frage wie Philosophen. Carl Friedrich von Weizsäcker hat einmal formuliert: „Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben.“[2]

Religion hält in jedem Kulturkreis die Massen zusammen. Je nach Art und Weise des Lebens, daß abhängig ist von Geographie sowie Geschichte.
Zitat:
...und ich brauche meinen Glauben auch - aber nicht als Herrschaftssystem, sondern als Philosophie, als Hilfe bei der Sinnsuche, als Trost für meine Seele.

http://www.n-tv.de/politik/dossier/.....Kritik-article773513.html

Inwiefern, glaubst Du, täusche ich mich ?

LG
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Hallo Ikarus,

Wenn du Philosophie als Quelle der Religionen ansiehst, dann erklär mir bitte mal wie das möglich war, daß einer der als Hirte lebte (Moses) und keine Kenntnis philosophischer Denksysteme hatte, ein komplettes ethisches System aufstellen konnte?
Wie paßt das zum Zimmermann Jesus, der schon als zwöfljähriger den Priestern im jüdischen Tempel Lektionen erteilte?
Wie konnte der Kaufmann Mohammed eine Religion gründen?
Warum konnte Baha'u'llah, der nicht Physik studiert hatte, Physiker über Zusammenhänge aufklären die erst hundert Jahre nach ihm erforscht wurden?
Da hast du wohl ein paar "Kleinigkeiten" übersehen...bin gespannt auf deine Erklärung.
Grüße
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Wenn du Philosophie als Quelle der Religionen ansiehst, dann erklär mir bitte mal wie das möglich war, daß einer der als Hirte lebte (Moses) und keine Kenntnis philosophischer Denksysteme hatte, ein komplettes ethisches System aufstellen konnte?


Weil Moses nie gelebt hat und die die Texte von gelehrten geschrieben worden sind. Das ethische System des AT verdient diesen Namen übrigens nicht.

(Moses wurde übrigens von der Tochter des Pharaos aufgenommen.)

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Wie paßt das zum Zimmermann Jesus, der schon als zwöfljähriger den Priestern im jüdischen Tempel Lektionen erteilte?


Weil das ein Mythos ist, der nicht viel mit der Realität zu tun hat?

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Wie konnte der Kaufmann Mohammed eine Religion gründen?


Was ist daran so schwer? Als Kaufman ist man doch gerade prädestiniert eine Religion zu gründen, wie das Beispiel El Ron Hubbard zeigt

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Warum konnte Baha'u'llah, der nicht Physik studiert hatte, Physiker über Zusammenhänge aufklären die erst hundert Jahre nach ihm erforscht wurden?


Welche denn?
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Hi, dtrainer, yogi hat bereits einiges beantwortet. Du willst mir jetzt ja nicht weismachen, daß Du alles Geschriebene wortwörtlich nimmst ?
In Europa hat sich in den letzten 200 Jahren eine historisch kritische Methode entwickelt, die, wie ich meine, auch in anderen Religionen einmal Einzug hält. Wenn die Zeit dafür reif ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode
Zitat:
Ein Gleichnis beispielsweise will nicht historisch verstanden werden, sondern als eine vergleichende Erzählung, die in einem bestimmten Punkt eine allgemeine Wahrheit transportieren und veranschaulichen soll.

Ich glaube, daß Baha'u'llah als Sohn eines angesehenen Staatsbeamten und Großgrundbesitzers auf alle Fälle Bildung gemäß seines gesellschaftlichen Standes erhielt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Baha%E2%80%99u%E2%80%99llah
Wer sagt Dir, daß Jesus keine Bildung erhielt - Zimmermann war ein angesehener Beruf in der damaligen Zeit.
Zitat:
Zur Zeit Jesu
waren sie eine der wenigen sozialen Gruppen, die nicht versklavt oder mit der römischen
Besatzungsmacht verbunden waren, wie dies etwa die Jerusalemer Oberschicht oder die Zöllner und
Steuereinnehmer waren. Daher konnten in der Gruppe der Handwerker jüdische Lehrer heranwachsen,
die unabhängig waren.

http://www.rpz-bayern.de/dld/dld/Paulus_M_Handwerk.pdf
Zitat:
Bar Mizwa: „Sohn des Gesetzes“; mit 13 Jahren muss ein jüdischer Jugendlicher zeigen, dass er sich in der Tora
auskennt und wird mit diesem Fest zum Erwachsenen in der jüdischen Gemeinde (heute auch für Mädchen: Bat
Mizwa)

http://www.gymnasium-puchheim.de/ar.....gymp_ev_gw6_ohnekarte.pdf
http://www.heinrich-tischner.de/21-th/3syst/2jesus/leb-dat.htm
Zitat:
Der frühchristliche Schriftsteller Justinus behauptete um 150, er habe in seiner Jugend noch einen Wagen gesehen, den Jesus gebaut hatte. Jesus wäre also Zimmermann, Schreiner, Werkzeugmacher und Wagner in einer Person gewesen.
2. Rabbiner

Jesus wird in den Evangelien mit Rabbi oder Meister angesprochen. Das zeigt, dass er ein anerkannter Schriftgelehrter war. Dazu gehört auch die Tatsache, dass er Jünger = Schüler hatte, »das Volk lehrte« und dass z.B. Maria von Bethanien wie ein Schüler »zu seinen Füßen saß«. [52] Als Rabbiner wird....

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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Hallo Yogi,
Ach wie machst du es dir doch so einfach...was nicht ins Konzept paßt, gab es gar nicht. Sorry, kein Kommentar dazu.
yogi hat folgendes geschrieben:
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Wenn du Philosophie als Quelle der Religionen ansiehst, dann erklär mir bitte mal wie das möglich war, daß einer der als Hirte lebte (Moses) und keine Kenntnis philosophischer Denksysteme hatte, ein komplettes ethisches System aufstellen konnte?


Weil Moses nie gelebt hat und die die Texte von gelehrten geschrieben worden sind. Das ethische System des AT verdient diesen Namen übrigens nicht.

(Moses wurde übrigens von der Tochter des Pharaos aufgenommen.)

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Wie paßt das zum Zimmermann Jesus, der schon als zwöfljähriger den Priestern im jüdischen Tempel Lektionen erteilte?


Weil das ein Mythos ist, der nicht viel mit der Realität zu tun hat?

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Wie konnte der Kaufmann Mohammed eine Religion gründen?


Was ist daran so schwer? Als Kaufman ist man doch gerade prädestiniert eine Religion zu gründen, wie das Beispiel El Ron Hubbard zeigt

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Warum konnte Baha'u'llah, der nicht Physik studiert hatte, Physiker über Zusammenhänge aufklären die erst hundert Jahre nach ihm erforscht wurden?


Welche denn?


Zitat:
Betrachte zum Beispiel die Substanz des Kupfers. Wäre es in seiner Gesteinsader vor dem Hartwerden bewahrt, so würde es binnen siebzig Jahren zu Gold. Andere freilich behaupten, Kupfer sei Gold, das nur durch die Verhärtung in einem mangelhaften Zustand sei und dadurch nicht seinen eigentlichen Zustand erreicht habe.

+2:65 (166)
Sei dem, wie es wolle - das wirkliche Elixier wird in einem Augenblick die Substanz des Kupfers in Gold verwandeln und in einem Augenblick die Entwicklungstadien der siebzig Jahre durcheilen. Könnte man dieses Gold noch Kupfer nennen? Könnte man sagen, es habe nicht den Zustand des Goldes erreicht, während doch der Prüfstein zur Hand ist, um es zu prüfen und vom Kupfer zu unterscheiden (Baha'u'llah, Buch der Gewissheit)


Auf eine Frage kann man ja wenigstens antworten...
Das ist nur ein Beispiel. Er hat die Atomenergie beschrieben und viele weitere Hinweise auf Tatsachen gegeben die zu seiner Zeit noch nicht bekannt waren.
Du bist also der Meinung, Scientology wäre eine Religion? Ich finde den Vergleich dieser abscheulichen Sekte mit dem Islam schlicht unverschämt.
Grüße
_________________
Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
Hallo Ikarus,
Yogi hat einfach geleugnet was ihm nicht ins Konzept paßt.
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Hi, dtrainer, yogi hat bereits einiges beantwortet. Du willst mir jetzt ja nicht weismachen, daß Du alles Geschriebene wortwörtlich nimmst ?
In Europa hat sich in den letzten 200 Jahren eine historisch kritische Methode entwickelt, die, wie ich meine, auch in anderen Religionen einmal Einzug hält. Wenn die Zeit dafür reif ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode
Zitat:
Ein Gleichnis beispielsweise will nicht historisch verstanden werden, sondern als eine vergleichende Erzählung, die in einem bestimmten Punkt eine allgemeine Wahrheit transportieren und veranschaulichen soll.

Ich glaube, daß Baha'u'llah als Sohn eines angesehenen Staatsbeamten und Großgrundbesitzers auf alle Fälle Bildung gemäß seines gesellschaftlichen Standes erhielt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Baha%E2%80%99u%E2%80%99llah
Wer sagt Dir, daß Jesus keine Bildung erhielt - Zimmermann war ein angesehener Beruf in der damaligen Zeit.

Sicher war Zimmermann ein angesehener Beruf, aber was heißt das schon? Zimmerleute hatten mit Sicherheit nicht die Bildung der Hohepriester. die Jesus schlicht an die Wand diskutiert hat - und das mit zwölf Jahren.
Ich will dir nichts weismachen, und wer Gleichnisse wörtlich nimmt mißversteht sie. Nur ist das kein Gleichnis.
Baha'u'llah genoß die Bildung die damals üblich war. Wie war doch gleich der Stand der Atomphysik damals im Iran? (mußt nicht googeln, es gab sie dort nicht)
Wenn jemand die außerordentlichen Fähigkeiten der Offenbarer abstreitet oder angeblich nicht sieht, halte ich ihn - pardon - für willentlich blind.

Das waren bisher also keine Erklärungen . die Frage bleibt stehen: sie selbst haben bekannt daß sie ihr Wissen von Gott bekamen. Kannst du es anders erklären, ohne auszuweichen?
Grüße
_________________
Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.