Ich hab da was vor


Hallo,
Ich stecke zur Zeit in ner kleinen Lebenskriese, dies schon in sich hat.
Ich brauche eine Auszeit, da ich mir keinen Urlaub keisten kann, denke ich eine reise in mich wäre angebracht.
Ich habe vor 3 Tage lang zu Meditieren, natürlich mit schlaf zwsichendurch und wenns nötig ist 10 minütigen Pausen, zu mir nehmen möchte ich diesen Tagen Wasser und Reis.

Meine Frage: Was gibt es bei solchen Aktionen zu beachten?
Lieber Majesty,

ich würde sagen, dass für ausreichend Flüssigkeitszufuhr gesorgt sein sollte

Mal abgesehen davon: Ich habe noch nie länger als 30 oder 45 Minuten meditiert, mit so langer Meditation habe ich absolut keine Erfahrung. Allerdings habe ich z.B. schon Traumreisen hinter mir, bei diesen ist es immer absolut essentiell einen "Rückholer" parat zu haben. Wenn man z.B. zu Trommeln diese Reise antritt, ist es sinnvoll eine Musik zu wählen, die nach einer gewissen Zeit ihren Rhythmus verändert, der dir signalisiert, dass es Zeit wird wieder zurückzukehren.

Als gewissermaßen "Urlaub ins Innere" ist das mal wirklich eine interessante Idee
Mal abgesehen davon ziehe ich persönlich einen schönen, langen Ausflug in die Natur und folgende Worte Bahá'u'lláhs vor: "Eine Stunde Nachdenkens ist mehr wert als siebzig Jahre frommer Andacht."

Es muss nicht immer ein teurer Ausflug sein. Ein Spaziergang an einem Bach entlang, eine Wanderung ins Umfeld, das Beobachten von Natur - das alles sind Dinge, die mir mehr Erholung bringen als jeder noch so traumhafte Urlaub.

Alles Liebe,
Riki
Namaste

Lieber Majesty,

Eine wunderbare Idee, ich plane zurzeit ähnliches und habe das auch schon öfter vollzogen. Wichtig ist das Du genügend Flüssigkeit zu dir nimmst. Am besten ist eine Mischung aus Wasser und ungesüßtem Blütentee.

Du solltest dafür sorgen das die Räumlichkeiten in denen Du meditierst deinem Anspruch an Sauberkeit genügen und das Du einen direkten, aber nicht raumfüllenden, Lichteinlass hast. Am besten ist ein nach Osten gehendes Fenster, aber Süden und Westen sind auch gut, nur nicht Norden.

Du solltest einem Freund sagen wo Du bist und was Du vor hast. Er kann dann zur Not eingreifen oder auch nach Ablauf der 3 Tage bei dir vorbeischauen. Eine Reise ins Innere kann auch Komplikationen mit sich bringen...

Das sind nur erstmal ganz allgemeine Hinweise, für genaueres müßte ich folgendes wissen:

Willst Du allein meditieren?

Welche Form/Formen der Meditation möchtest Du nutzen?

Wie steht es mit deiner allgemeinen körperlichen/psychischen Verfassung?

Wirst Du Substanzen zur Unterstützung des Bewußtseins einsetzen und wenn ja, welche?

Wenn dir die Fragen zu intim sind verstehe ich das, aber dann kann ich dir nur neutrale, allgemeine Tipps geben. Alles spezielle wäre mir da zu bedenklich.


LG Tiro

PS Habe deine Vorstellung gelesen... ungewöhnlich^^ Deine Mucke geht aber gut ab
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Lieber Majesty!

Die längste Zeitspanne, die ich notgedrungen meditiert habe, waren 10 Tage und 10 Nächte. Ich habe das aber nur gemacht um imperative Stimmen loszuwerden, was mir auch gelungen ist. Weiterempfehlen würde ich das nicht, denn man ist dabei in einem psychischen Ausnahmezustand, den ich anderen Menschen höchstens in Begleitung eines Psychotherapeuten empfehle. Vor allem eine negative Energiewolke, die mich belagerte und versuchte in mich einzudringen, war sehr schwer zu verdauen.

Normalerweise meditiere ich ca. 15 Minuten am Tag, was vollkommen ausreicht, um tagtäglich in Ausgeglichenheit und in innerlichem Frieden zu verbleiben.

Reisen tue ich auch viel, wenn ich meine Spaziergänge in der Natrur mache.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!