eine beziehung zwei religionen...hilfe!


Ich denke, dass du nicht verzweifelt versuchen solltest, irgendwie von deiner eigenen Glaubensrichtung überzeugen zu wollen, sondern eher behutsam über solche Dinge zu sprechen könnte besser sein, meine ich.
Ich praktiziere meinen glauben nicht so sehr. Ja ich feiere Ostern, Weihnachten usw. aber für mich hat es mehr einen Familieren Hintergrund. Ich bete hin und wieder, danke Gott für all das was ich habe und für die Menschen in meinem Umkreis aber ich besuche sehr selten die Kirche, weil ich der Meinung bin das ich ich nicht in einer Gruppe von Menschen beten muss um an Gott zu glauben.

Zu dem Zitat ob es vielleicht eine Prüfung ist.. Ich selber bin auch der Meinung aber ein Moslem der das im Koran liest würde glaub ich rein interpretieren, das Allah das nicht gutheißen würde weil es im Islam keinen Vorehelichen Sex geben darf. Frauen müssen oder sollten sich Verhüllen damit Männer überhaupt nicht auf so einen Gedanken kommen. Somit würden sie es wenn sie drüber nachdenken es zu tun es wahrscheinlich als Warnung sehen und wenn sie es schon getan haben, als Sünde.

Danke für den Link(für die Beratung)und euren Ratschlägen aber...es fällt mir schwer das zu sagen, es ist leider zu spät.

Liebe Grüße
Aja und ich habe nie versucht ihm meinen Glauben aufzudrängen. Im gegenteil ich hab mich sehr viel mit seiner Religion auseinander gesetzt. Das einzige was ich wollte ist das er und seine Familie mich so akzeptieren wie ich bin meine Feste mit mir feiert und im Gegenzug hätte ich natürlich das gleiche gemacht.
Liebe Elisabeth,

ich finde, es kommt ganz auf seine Familie an; wenn sie gläubig ist, sollte sie eigentlich die christliche Frau des Sohnes akzeptieren. Kommt aber eben ganz auf die Menschen an und ihre Sicht der religiösen Dinge.

Ich habe vor vielen Jahren als damalige Christin auch einen Moslem geheiratet, der aber nicht gläubig war; auch seine Familie war und ist nicht gläubig, sind alle sehr offen und modern. Ich bin mit offenen Armen aufgenommen worden.
Trotzdem war es nicht immer leicht, weil es doch kulturelle Unterschiede, sprachliche Schwierigkeiten, die immer wieder mal zu Missverständnissen führten und Mentalitätsunterschiede gab.

Leicht ist es also nicht wirklich. Und obwohl mein Mann nicht gläubig war, hat er eine tiefverwurzelte Antipathie gegen das Christentum, die anscheinend ihren Grund in der Kindheit und Jugend im Iran hat, wo Christen damals nicht so sehr geschätzt wurden. Diese Antipathie nimmt jetzt natürlich keinen bedeutenden Raum ein, aber man spürt sie bei gewissen Äußerungen.
Ich weiß nicht, wie es mit einem gläubigen Moslem sein kann, da ich ihn und seinen Charakter nicht kenne.
Auf jeden Fall ist es eine große Prüfung für Eure Liebe.

Ich wünsche Euch von Herzen eine gute und liebevolle Lösung für Euer Problem.

Alles Gute,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Ich denke, es kann problematisch sein, wenn jemand in einer extrem einseitig orientierten religiösen Gemeinschaft aufgewachsen ist. Da sollte man anregen, alle Dinge zu hinterfragen und Möglichkeiten zu suchen, wo ein Kompromiss einzugehen ist.