eine beziehung zwei religionen...hilfe!


@akasha, hexler, soraja

Die Entscheidung für Jesus ist nach dem Evangelium ganz klar ein "Entweder - oder" ein "Ja oder nein" wird von Jesus gefordert:

"Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." (Mt 12,30)

Es gibt Jesus nicht "ein bisschen" oder anders, so wie man ihn halt gerne hätte und sehen würde. Man kann ihn nur so nehmen, wie er es im Evangelium anbietet - oder eben nicht.

"Wer meint, dass Jesus sich geirrt habe, dass Gott nur das sein könne, was die Philosophen sich vorgestellt haben: Eine Idee, eine geheimnisvolle Macht, über die man nichts Bestimmtes sagen kann, oder dass Gott vollkommen transzendent sei und er unmöglich Mensch werden kann - der muss sich jedenfalls darüber klar sein, dass er damit zu Jesus von Nazareth nein sagt. Denn dieser hat es anders gewusst."

(mit leichten Adaptierungen zitiert aus Otto Dibelius - Bericht von Jesus aus Nazareth, erschienen im Furche Verlag Berlin 1941)
Burkel ich bin und war immer für den Jesus,

nur nicht mit seinen Stellvertretern, und den Schriftgelehrten -(Theologen) auf der Erde.

Und weil ich Ihn so liebe verehre und Ihm vertraue habe ich auf seine Lehre und Worte gehört,
und ich habe getan was er empfohlen hat..ich ging auf der Suche nach dem lebendigen Gott der mitten unter uns wohnt..in jedem der seinem Wort folgt..
und ich fand " im Vaters Haus noch ganz viele Wohungen" in denen Gott angebetet wurde-und letzendes lehrte uns Jesus,
Gott zu vertrauen gehorchen und zu lieben.

Weisst du überhaupt Burkel um wem geht es eigentlich da? Um Gott, meine lieber und den Weg zu Gott hat uns Jesus vorgelebt und erklärt:
Es geht um die Liebe zu Gott-sich selbst dem Nächsten und Vergebung den Feinden:
Also bitte höre auf..auf dem Namen zu "reiten"
und denke, an die Taten!
also was soll das, wer spricht nur von einer Geheimnissvollen Macht-ich rede vom Gottes -und Jesus Geist ,der l e b t mitten drin dort wo nur 2 oder 3 in seinem Namen versammelt sind!
Burkl hat folgendes geschrieben:
@akasha, hexler, soraja

Die Entscheidung für Jesus ist nach dem Evangelium ganz klar ein "Entweder - oder" ein "Ja oder nein" wird von Jesus gefordert:

"Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." (Mt 12,30)

Es gibt Jesus nicht "ein bisschen" oder anders, so wie man ihn halt gerne hätte und sehen würde. Man kann ihn nur so nehmen, wie er es im Evangelium anbietet - oder eben nicht.

"Wer meint, dass Jesus sich geirrt habe, dass Gott nur das sein könne, was die Philosophen sich vorgestellt haben: Eine Idee, eine geheimnisvolle Macht, über die man nichts Bestimmtes sagen kann, oder dass Gott vollkommen transzendent sei und er unmöglich Mensch werden kann - der muss sich jedenfalls darüber klar sein, dass er damit zu Jesus von Nazareth nein sagt. Denn dieser hat es anders gewusst."

(mit leichten Adaptierungen zitiert aus Otto Dibelius - Bericht von Jesus aus Nazareth, erschienen im Furche Verlag Berlin 1941)


Wer für Gott ist, ist damit automatisch für Jesus, weil Jesus dasselbe wollte, wie Gott wollte.
Wenn ich also für Gott bin, dann bin auch für Jesus und alle anderen, die für Gott sind.
Aber Jesus darf nicht als etwas Größeres denn andere Menschen betrachtet werden, denn alle Menschen sind gleich.
Jeder Mensch ist Gottes Sohn und jeder geht den gleichen Weg- es gibt keine wertvolleren oder wertloseren Menschen.
Oder bessere oder schlechtere, nur verschieden reife, aber alle durchschreiten alle Stufen und alle gelangen ins Paradies.

Jesus ist nur einer von uns- er darf nicht verherrlicht werden, kein Mensch darf verherrlicht werden- aber sehr wohl geliebt.

Aber wie will man einen Menschen lieben, den man nicht kennt?
Jesus ist doch bloß eine Geschichte, von der wir nicht wissen, was daran wahr ist und was nicht.
Eine symbolhafte Geschichte, genau wie in Sagen und Märchen wird darin der Weg der Seele beschrieben.
Wir beten ja auch nicht Rotkäppchen an oder Siegfried.
Wir lernen nur, etwas zu verstehen durch die Geschichten.

Aber Gott ist eine Realität, die wir jeden Tag selbst erleben können.
wow...spannend, wie ein thema so abschweifen kann...

Also hier mal meine meinung zu der derzeitigen diskussion.

Natürlich gibt es zwischen den Religionen Gemeinsamkeiten.
Die Ursprungsgeschichte ist ziemlich identisch...Abraham als Stammvater etc.
Doch unterscheiden sie sich auch in ganz wesentlichen Punkten

1. Die Form des Betens
2. Das Bild von Gott
3. Das Bild von Jesus

Diese 3 Punkte sind unumgänglich und IMMER diskussionspunkte...
Also SORRY an alle, die hier so rosarote Vorstellungen haben, wie man das ganze doch ganz einfach verbinden kann....
SOOOOO leicht ist das nicht. Und das hat wirklich nichts mit sturr zu tun sondern mit einer innerlichen überzeugung, die meiner meinung nach für den eigenen glauben sehr wichtig ist.
was mir hilft in der beziehung zu meinem freund, ist respekt vor der anderen religion.
respekt vor den grenzen
respekt vor dem menschen...

anfangs habe ich versucht zu missionieren...weil ich dachte...hey ist doch ganz logisch...ist es aber nicht...stattdessen habe ich angefangen ihn so zu lieben, wie er nun mal ist.

wir können lernen die eigenschaften der anderen religion zu schätzen aber wir werden nie EINE Religion aus ALLEN machen können!

lg birthe
anfangs habe ich versucht zu missionieren?

Bei eigenem Freund und Verwandten?
Und dürfen sie das auch bei dir machen?
Wer spricht von einer Religion allein-
sondern von zwei verschiedene Arten Gott anzubeten..und
einem Gott,
der sich zu verscheidenen, Zeiten, an verscheidenen Orten, in verscheidenen Menschen
Offenbart hat -und dessen Botschaften!
Also was übrig bleibt, ist die Nuegieride -auf das was einen Gott und andere Allah nennen,mehr zu erfahren und verstehen .
ja und mit dieser neugierde hab ich mich auch beschäftigt ich habe eine menge über den islam gelernt und gelesen und nachgefragt...

ja wir beten denselben gott an...aber das "bild" von ihm ist ein anderes.

die sache mit dem missionierern war natürlich falsch...sowas sollte man nieeee tun.schon gar nicht bei jemandem, der einem nahe steht....ein mensch muss von sich aus interesse zeigen und dann kann man über glauben reden...missionieren kann alleine GOTT.

abgesehen davon bin ich der überzeugung, dass gott sich nur einmal als mensch offenbart hat und zwar in jesus! er mag durch viele propheten gesprochen und sein wort weitergegeben haben aber von offenbarung als mensch sprechen meines wissens nach nur die christen.

es werden also immer unterschiede bleiben, die es zu respektieren gillt...

ps.: allah ist übrigens nur das arabische wort für gott...es wird acuh von den arabisch sprechenden christen verwendet...
birthe hat folgendes geschrieben:
er mag durch viele propheten gesprochen und sein wort weitergegeben haben aber von offenbarung als mensch sprechen meines wissens nach nur die christen.


So ist es liebe Birthe,

und dafür sind wir Christen Gott ja so unendlich dankbar, dass er nicht der ganz Ferne bleiben wollte, der sich unserem Verstehen völlig entzieht. Dass er sich aus Liebe zu uns so tief herabbeugen wollte, dass er uns selbst in dieser materiellen Welt nahe sein wollte. Das ist das unbegreiflich große Geheimnis, dem auch wir Christen uns immer wieder neu nähern müssen.

Alles Liebe und Gottes Segen wünsche ich dir und deinem Partner,

LG Burkl
.... "wir beten denselben gott an...aber das "bild" von ihm ist ein anderes."

Meine liebe hast du in der Bibel genau gelesen-weisst du das man sich keine Bilder machen soll?

Uebrigens im Islam ist das noch viel Konsequenter
umgesetzt-du findest in keiner Moschee irgend eine Staute oder Bildnis Gottes , weder von Mohammad noch vom Jesus.
birthe hat folgendes geschrieben:
wir beten denselben gott an...aber das "bild" von ihm ist ein anderes


akasha hat folgendes geschrieben:

Meine liebe hast du in der Bibel genau gelesen-weisst du das man sich keine Bilder machen soll?


Ich denke Birthe hat das "Bild" ganz bewusst unter Anführungszeichen gesetzt.

Nach christlichem Glauben hat Gott sich höchstselbst in dieser irdischen Schöpfung "abgebildet", indem er ein Mensch wurde. Wenn aber Gott sich in Form eines Menschen in dieser Schöpfung sichtbar und angreifbar macht, dann kann auch das biblische Bilderverbot nur bedeuten, dass keine menschengemachten Bilder an Stelle Gottes angebetet werden dürfen. Das ist der Kern des Bilderverbots - und nicht die menschliche Denkart, dass weiße Wände und das Fehlen von Kunstwerken in Gotteshäusern das biblische Bilderverbot erfüllen.
danke burkl

ja die "..." hatten was zu bedeuten...natürlich weiß ich, dass ich gott nicht bildlich darstellen darf...geht ja auch gar nicht, weil er unbegreiflich und unbeschreiblich ist...

ich meinte mit unterschidlichen bildern eher seine eigenschaften, die er in den unterschiedlichen religionen zugesprochen bekommt und welche rolle er im bezug auf den menschen einnimmt... und da gibt es bekanntlich sehr viele unterschiede