Habe Angst zu träumen


hallo ich hoffe um hilfe .
ich habe seit vielen wochen einen bestimmten traum der fängt immer an der selben stelle an und hört an der selben wieder auf..ich träum das ich ein hochhaus hoch renne in meine whg direkt ins kinder zimmer meiner tochter und denn stelle ich fest das ich sie tage lang alleine gelassen habe.der traum ist so furchtbar das ich angst habe nachts einzuschlafen..bitte helft mir ich will das nicht mehr träumen..
wo ist deine tochter ist sie bei dir oder schläft sie in den Nächten nicht im gleichen Haus wie du?
also im traum schläft sie in der whg alleine und sie ist erst 11 monate.und im echten leben natürlich bei mir im zimmer....ich muss wissen was das bedeutet werde noch verrückt bin fast jeden tag am weinen weil ich sone angst vor den traum habe.
Hallo shiloh,

meine Mutter erzählt mir ihr Leben lang, dass sie, als ich noch ein Baby war, immer geträumt hat, sie hätte vergessen mich zu füttern. Sie ist dann immer völlig erschrocken aufgewacht. Das war ganz furchtbar für sie.
Es scheint also kein außergewöhnlicher Albtraum von Müttern zu sein und ich möcht dich ermutigen, darin keine böse Vorahnung zu sehen. Dein Mutterinstinkt ist vielleicht besonders stark und zeigt, dass du keine Angst haben musst, dein Kind zu vernachlässigen. Wärest du so eine Mutter, würdest du so etwas nicht träumen.
Meine Mutter hat übrigens nie vergessen, mich zu füttern , war aber beruflich stark eingespannt, so dass vielleicht die Angst nicht beides unter einen Hut zu kriegen, für solchen Träume gesorgt hat. Wie sieht es bei dir aus?

LG
Helle
hallo helle.
ja ich bin eine starke über mutter habe auch noch eine große tochter und viel stress zuhause wgh und kinder versorgen nicht zu vergessen mein mann.ich habe verlust ängste ohne grund denke manchmal keine gute mutter zu sein obwohl mein gewissen weiß das ich zumindest versuche eine gute zusein perfekt bin ich nicht is niemand aber ich will es immer sein.
ich habe angst vor den traum so starke das ich auch versuche nachts wach zu bleiben verstehe nicht wieso ein mensch sowas derart schlimmes träumen kann da der traum nie aufhört....
lg shiloh
Liebe Siloh,
dein Traum ist nicht ungewöhnlich, gerade wenn man ganz kleine Kinder hat und die Angst um das Kind und die eigene - bitte nicht negativ werten - Unerfahrenheit und Sorge noch groß ist. Die Sorgen werden nicht geringer, eher das Gegenteil, aber mit wachsender Erfahrung kann man lernen, damit umzugehen, ohne ständig in große Ängste zu verfallen.
Das Hochaus kann durchaus deine hohen Ansprüche an dich symbolieren, daraus resultieren dann natürlich Ängste, dem nicht gerecht zu werden.
Also, schau dir deine tieferen Ängste in Bezug auf dich und dein Kind an - schau, welche realistisch sind, schau welche überzogen, entwickle Vertrauen zu dir und vor allem akzeptiere es, so wie es ist und verändere dann in deinem Denken und Fühlen, was dir übertrieben erscheint. So gewinnst du Selbstsicherheit und diese Träume werden nachlassen.
LG ingwaz
hallo ingwaz
ich hoffe du hast recht weil ich sonst noch wahnsinnig werde.
das mit den ängsten kannst du recht haben habe immer angst selbst wenn sie fällt mach ich mir vorwürfe oder wenn sie krank würd gebe ich mir die schuld hätte ich besser aufgepasst.
ich versuche es und hoffe sehr das es besser wird.
vielen dank...
lg shiloh
Liebe Träumerin!

Schenk deinen Träumen keine zu grosse Aufmerksamkeit, denn sie sind nichts als Suggestionen, die uns in die Irre führen wollen.

Ich glaube du bist eine gute Mutter, denn sonst würdest du wegen diesem Traum nicht so verzweifelt sein. Deshalb tue das, was du immer tust und sei diese gute Mutter. Dann kann gar nichts schiefgehen und alles bleibt im Lot.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
hallo erich..
aber wieso fühlt es sich so real an?
ich danke dir für diese lieben zeilen.

dir auch alles erdenklich liebe

shiloh
shiloh, das kenne ich.
Nachdem meine frühere Frau von heute auf morgen mit den Kindern und mit dem Pflegekind davonging, ging es mir genauso.
Ich hatte keine Traumphasen mehr.
Denn immer wieder musste ich mich selbst aufwecken, um dem Horror zu entkommen.
Mit dem Erfolg, dass ich tagsüber ständig einnickte.

Das A und O ist für Dich:
Kultiviere einen positiven Gegengedanken.
Du wirst den Traum kaum so abwandeln können, dass Du ständig bei Deinem Kind bist.
Also vertraue I-M T-R-A-U-M (!) Dein Kind einer Person Deiner Wahl an, die das Kind in Deiner Abwesenheit versorgt.

Kultiviere diesen Traum.
Nehme dafür Deine beste Freundin.
Am Besten weihst Du sie in Dein Vorhaben ein.
Und nun gebe Dein Kind mal in die Hand Deiner Freundin und mache ein Foto von Ihr mit dem Kind.
Genau an der Stelle, von der Dein Traum handelt.
Dann stelle das Bild an eine Stelle, wo Du es möglichst oft siehst.

Stelle Dir das noch vor dem Einschlafen vor.
Mindestens 5 Minuten lang.
5 Minuten sind sehr lang, wenn man an einem Gedanken festhält!

Nach und nach werden Deine Alpträume schwinden.
Du wirst Dein Kind in Sicherheit wähnen.

Ich habe dafür sogar meine ehemalige Frau genommen, obwohl sie nicht sehr gut mit den Kindern umgeht.
Aber es hat mir geholfen.

Wenn Du Fragen hast, nur zu!

Gruß Martin
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