Ist beten evtl. Mangel an Gottvertrauen?


...wie es uns der folgende Text vermittelt:
Meister Eckhard hat folgendes geschrieben:
Die Menschen, die sich Gott überlassen und mit allem Fleiß nur Seinen Willen suchen, was immer Gott einem solchen Menschen gibt, es ist für ihn das Beste. Es sei nun Krankheit, oder Armut oder Hunger oder Durst, oder was immer Gott über Dich verhängt hat oder nicht verhängt hat oder was er Dir gibt, oder nicht gibt, das alles ist das Beste. Und sei es, dass Du weder Andacht, noch Innerlichkeit hast, so stell Dich nur recht darauf ein, und es ist für Dich das Beste. Denn erinnert euch an diese Leute, die da im Vorhof des Tempels kauften und verkauften und die unser Herr hinaustrieb und verjagte. Wer waren diese Leute? Händler und Geldwechsler! Seht, alle die sind Händler und Geldwechsler, die sich zwar Hüten vor groben Sünden und tun ihre guten Werke zur Ehre Gottes wie fasten, wachen, beten oder was er dergleichen mehr gibt, allerhand gute Werke und tun sie doch darum, dass ihnen Gott etwas dafür gebe, oder dass ihnen Gott etwas dafür tue, was ihnen lieb wäre, alles das sind Kaufleute. Das ist im groben Sinn zu verstehen. Denn Sie wollen das eine für das andere geben und sie markten mit unserem Herrn. Und nehmen nicht, was Er ihnen gibt, obschon es das Beste für sie ist. Könntet ihr mit meinem Herzen verstehen, mit meinem Herzen erkennen, so verstündet ihn wohl, was ich sage. Stellst Du dich nämlich recht darauf ein, dass du Gottes Ehre in allen Dingen im Auge hast, und marktest nicht mit Gott, und bist ein demütiger Mensch so wirst Du gottesmächtig sein wie Gott seiner selbst, denn es ist eine Kraft im Geist, die ist allein frei. Bisweilen habe ich sie eine Burg der Seele genannt, oder eine Hütte des Geistes oder ein Fünklein, und doch ist sie von allen Namen frei und von allen Formen bloß und aller Bilder ledig. In dieser Kraft gebiert der Vater den Sohn auch in Dir und wohnt Dir inne. Grünend und blühend mit Seiner ganzen Gottheit. Dass wir so leben mögen, dass wir diese Wahrheit ewiglich empfinden, dazu helfe uns Gott.

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Man kann doch mal seine Wünsche äußern.
Also beten. Oder?
Hallo Martin H.,

Beten ist kein mangelndes Gottvertrauen, sondern den Gott um etwas bitten (Lohn für sein Beten), das ist Egoismus!

Bibel: "Wahrlich ..., wer das Gute tut um des Lohnes willen, der hat seinen Lohn schon.

Grüße,

Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Salam Martin H.

Ich finde Beten ist eher ein zeichen Von Gottesvertrauen Ich bete weil ich Auf Gottes Bestand hoffe und vertraue "
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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )
Ayaad hat folgendes geschrieben:
Ich finde Beten ist eher ein zeichen Von Gottesvertrauen Ich bete weil ich Auf Gottes Bestand hoffe und vertraue "

Aber kann es denn nicht sein, dass Du mit beten eine Situation verändern willst, eine Situation also ablehnst, obwohl genau diese Situation ein Geschenk Gottes ist?
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Demetrius hat folgendes geschrieben:
Hallo Martin H.,

Beten ist kein mangelndes Gottvertrauen, sondern den Gott um etwas bitten (Lohn für sein Beten), das ist Egoismus!

Bibel: "Wahrlich ..., wer das Gute tut um des Lohnes willen, der hat seinen Lohn schon.

Grüße,

Demetrius

Ja, das schließt es mit ein.
Ein Handel basiert immer auf einem Egoismus.
Ich gebe Dir... und dafür will ich von Dir....

In diesem Falle eben:

Gott ich bete zu Dir und dafür erwarte ich von Dir...
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So steht es ja in Deinem Beitrag von Eckhard:

beten oder was er dergleichen mehr gibt, allerhand gute Werke und tun sie doch darum, dass ihnen Gott etwas dafür gebe, oder dass ihnen Gott etwas dafür tue, was ihnen lieb wäre, alles das sind Kaufleute.

Und Kaufleute HANDELN - wollen einen Lohn für ihr Handeln. Das ist Begehren.

Grüße,
Demetrius
Ja, es ist zweierlei:

1. Ich will etwas anderes als das, was Gott für mich bereithält.
2. Und ich gebe Gott und fordere dafür...
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Demetrius hat folgendes geschrieben:
So steht es ja in Deinem Beitrag von Eckhard:

beten oder was er dergleichen mehr gibt, allerhand gute Werke und tun sie doch darum, dass ihnen Gott etwas dafür gebe, oder dass ihnen Gott etwas dafür tue, was ihnen lieb wäre, alles das sind Kaufleute.

Und Kaufleute HANDELN - wollen einen Lohn für ihr Handeln. Das ist Begehren.

Grüsse
Demetrius



Oder schreiben Bücher und wollen gutes Geld dafür. Begehren?

Höchste Erkenntnis
Vom Ursprung des Seins
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Autor: Demetrius Degen
Titel: Höchste Erkenntnis
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Man kann Gott auch bitten, dass ER die Situation so gestaltet, wie sie gut und richtig für einen ist und das ER einem das nötige Verständnis dafür ins Herz legt.

Wen sollten wir denn bitten, wenn nicht IHN? Wo sollten wir denn Zuflucht suchen, wenn nicht bei IHM?

Ist es egoistisch, sich seiner Natur zu beugen?

Was machen denn Tiere und Pflanzen? Sie gedenken ständig und unaufhörlich Gott, unserem Schöpfer!

Beten ist kein Mangel an Gottvertrauen, Beten ist die Rückkehr zu IHM (siehe den aktuellen Tread von Osman), die Hingabe, das Zeichen für Vertrauen.

Beten hat nichts mit Erwartungen zu tun, sondern mit bedingungsloser Liebe und Sehnsucht.

Beten ist nicht "Gib mir!", Beten ist "Ich denke an DICH, ich vertraue DIR, DU bist der Grund meiner Existenz- ICH DANKE DIR <3<3<3<3 "
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* Mein Herz ruft ALLAH ALLAH,
mein Nefs schreit yallah yallah ....*

* Der Heuchler sucht nach Fehlern;
der Gläubige nach Entschuldigungen.*