Berührung - wie man Sterbende begleitet


http://www.focus.de/wissen/bildung/.....-mit-gott_aid_597551.html

Ein Vater, der seine Tochter beim Sterben begleitet und der auch mit Gott hadert und wie er damit umgehen lernte.

Zitat:
FOCUS: Meinen Sie das Wort von Johannes Rau: „Ich halte, weil ich gehalten werde“?

Schneider: Genau, aber ich habe erst in diesem Moment existenziell verstanden, was er damit immer sagen wollte. Dieses Gehaltenwerden ist auf einmal nicht nur ein schöner Gedanke, sondern eine wahre Stütze, eine reale Erfahrung. So komisch es sich anhört: Die Zeit von Meikes Krankheit war für meine Frau und mich auch eine erfüllte, eine reiche Zeit. Wir haben eine Nähe gefühlt, die wir sonst nie erlebt hätten. So sind wir auch dankbar für diese Zeit.


Ich erinnere mich, ich hatte keine Zeit (Arbeit-örtliche Entfernung,Verpflichtung) - meinen Vater während seiner Krankheit zu begleiten, aber ich habe mir gewünscht, wenn es Zeit ist, für ihn in den letzten Stunden dazusein - es kam, wie ich meiner Gedankenkraft den Wunsch äußerte - als ich bei ihm eintraf, begannen seine letzten Tage/Stunden, was eher unerwartet kam, man rechnete in dieser Zeit noch nicht mit seinem Ableben.

Wir waren dann alle bei ihm - er starb in Familie - immer auf Rettung hoffend - er war noch voller Leben, doch in den letzten Tagen hatte tiefe Einsicht sein Denken bestimmt.

Er wird für mich, solange ich lebe, immer in mir sein. Es ist nun schon 16 Jahre - fast 17 - her - er wird immer Teil meines Lebens sein - und die Verpflichtung, die er mir auflegte, werde ich versuchen, zu erfüllen.

Zitat:
Zitat:
FOCUS: Wie haben Sie sich damals von ihr verabschiedet?

Schneider: Sie wurde zuletzt in ein künstliches Koma gelegt. Und auch dann haben wir die ganze Zeit mit ihr geredet. Ich hatte damals eine Abmachung mit ihr: Immer wenn es ihr ganz schlecht ging und sie nicht mehr sprechen konnte, habe ich ihr aus dem „Medicus“ von Noah Gordon vorgelesen. So auch zuletzt. Eine Stunde, bevor sie starb, waren wir mit dem Buch durch.


Wir müssen uns im Leben oft von unseren Mitmenschen verabschieden, manchmal tut es uns sehr weh, manchmal nehmen wir es nur zur Kenntnis. Je älter wir werden, umso mehr passiert es - wir begleiten Kollegen, die uns noch Tage vorher die Hand zum Gruße gaben, wir erfahren von Wegbegleitern aus früheren Tagen - wir fühlen manchmal, daß etwas passiert sein muß - es ruft jemand unsichtbar und wir erfahren, sie sind unterwegs in die andere Welt - alles passiert.

Zitat:
Das Schöne bewundern,
Das Wahre behüten,
Das Edle verehren,
Das Gute beschließen:

Es führet den Menschen

Im Leben zu Zielen,
Im Handeln zum Rechten,
Im Fühlen zum Frieden,
Im Denken zum Lichte.

Und lehrt ihn vertrauen

Auf göttliches Walten
In allem, was ist:
Im Weltenall,
Im Seelengrund.

R. Steiner

_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Leobrand hat in seinem Buch "Der auferstanden Gott" ua geschrieben:

Seite 254:
Der Übergang in die Feinstoffliche Welt

Zitat:
"Der Moment des Übergangs in die Feinstoffliche Welt ist außerordentlich wichtig und für das Dasein im Jenseits für die kommenden Jahrhunderte von entscheidender Bedeutung. In der Stunde des Todes kan man sich durch die Kraft reiner Gedanken selbst zu den höchsten Schichten emporsenden, denn in der Feinstofflichen Welt ist ausschließlich der Gedanke maßgeblich. Wohin man sich denkt oder geistig versetzen kann, dahin wird man auch gelangen.

- Die letzten Gedanken vor dem Tod sind für den geistigen Flug außerordentlich bestimmend. Für diese Gedanken ist jedoch wiederum die geistige Einstellung während des irdischen Lebens maßgeblich, denn worauf der Geist schon während des Lebens gerichtet war, daruf wird er sich auch in der Stunde des Todes in erster Linie hinwenden.

- In der Feinstofflichen Welt sind nur diejenigen vollbewußt, die während des irdischen Lebens eine Verbindung zu den Höheren Welten geschaffen und bewahrt haben. So kann ein Materialist, der den Geist und die Feinstoffliche Welt verneint, selbst bei höchstentwickeltem Intellekt auch im Jenseits kein bewußtes Leben führen und nicht in die höheren Ebenen eindringen, da sie für ihn gar nicht existieren.

- Ein bewußtes Hinübergehen kann nur erwirken, indem man schon vorher den Wunsch in sich festigt, einen möglichst hohen Flug zu unternehem, um aus dem Anziehungsbereich der Erde zu gelangen. Dann hat die Emanation der Nerven eine beinahe austomatische Wirkung.


Wer daran Interesse hat, es sind Zitate aus der neuen Lebenslehre - Lebendige Ethik.

Zitat:
- "In der jenseitigen Welt finden nicht alle Abgeschiedenen sofort Zufriedenheit und Glück. Ganz ohne Zweifel werden jene, die auf Erden nach hohen Idealen strebten, das Jenseits in Übereinstimmung mit ihren Vorstellungen und Bestrebungen finden. Es gibt keine genauere Waage als jene, die der Mensch in sich selbst trägt, nämlich die Aura, die aus seinen Energien, Impulsen und Gedanken gesponnen ist. Diese Energien tragen die Seele in die selbstverdienten Höhen."

- Die beste Empfehlung für die Hinübergehenden lautet: "Beiele dich und blicke nicht zurück." Je höher man steigt und je mehr man sich vorn der Erde entfernt,um so besser ist es. Die Scheidenden werden allerdingst von den Nahestehenden oftmals zurück gehalten, weshalb am Sterbebett größte Ruhe empfohlen wird.

- ein bewußtes Hinübergehen kann man erwirken,indem man schon vorher den Wunsch in sich festigt, einen möglichst hohen Flug zu unternehmen, um aus dem Anziehungsbereich der Erde zu gelangen. Dann hat die Emanation der Nerven eine beinahe automatische Wirkung

- Je höher der Geist steigt, desto angenehmer ist auch der Aufenthalt an der Grenze des Mentalplanes, wohin geistig hochstehende Menschen bereits im Astralzustand gleich nach dem Tod gelangen können.


Die Vorstellungen der Welt und Religionen nach dem Tod sind unterschiedlich. Es kann kein richtig oder falsch geben - weil wir in diesem Leben nur das in uns Befindliche zur Verfügung haben - ob Glauben oder Nichtglauben - wonach soll man sich richten - das Herz muß oder kann es einem sagen.

Wir sterben nicht, sondern wandeln uns. (Buch Herz, & 170)
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2