"Ich Liebe Dich" im Traum sagen


Ich möchte nicht lange um den heißen Brei reden.
Ich habe seit drei Monaten, nach anderthalb Jahren wieder eine Beziehung.
Was an sich schon Grund zu Freude ist.
Das Ding ist mein Freund und ich,wissen beide glaube ich noch nicht ganz, in welche Richtung diese Beziehung gehen soll. Wir mögen uns keine Frage. Aber seit meinem Traum (den mir doch hoffentlich jemand deuten kann ) bin ich mir nicht mehr so sicher ob es bei mir nur noch mögen ist.

Also mein Traum: "Er und ich schaffen es endlich mal essen zu gehen. Und so sehr ich mich am Anfang darüber ärgere das es nur der Chinese ist, ist es ja ein netter Abend. Bis zu dem Punkt wo ich ihm tief in die Augen sehe und ihm sage das ich ihn liebe. Er sagt garnichts, weil ich ihn nicht dazu kommen lasse. Ich sage ihm die ganze Zeit "Ich Liebe Dich, Ich Liebe Dich, Ich Liebe Dich.. immer und immer wieder."

Und irgendwie lässt es mich nicht mehr los. Eine Freundin meint schon man träumt das was man sich wünscht oder fühlt. Aber fühle ich im endeffekt liebe für ihn? Obwohl es drei Monate sind? Obwohl wir beide nicht wissen wo wir stehen? Vorallem ich weiß nicht wo ich stehe! Deswegen lässt mich dieser Traum nicht los. Bitte helft mir.
Namaste und Wilkommen bei Uns, Ruby!

Es heißt zwar auch heute noch oft "Träume sind Schäume", aber daran gaube ich nicht. Träume sind für mich Fenster zu unserem innersten selbst, oder besser ausgedrückt zu dem was wir uns wünschen oder glauben zu wünschen.

Nun, wie steht es bei dir? Wünscht Du dir Ihn zu lieben oder das er dich lieben möge? Oder ist es nicht viel mehr so das Du dir Liebe wünschst, momentan ganz unabhängig von der Person?

Wenn man einmal die Liebe zu einem Partner gespürt hat, quasi die intensivste Erfahrung zu der der Mensch in seiner begrenzten Existenz fähig ist, und dann lange darauf verzichten muß, dann beginnt eine regelrechte Sehnsucht in uns. Diese Sehnsucht nach irgendetwas ist immer da, aber durch mangel an Liebe wird sie größer...

Du meinst:
Zitat:
Vorallem ich weiß nicht wo ich stehe!


Das war ein sehr ehrlicher Blick auf und in dich selbst, würde ich sagen...
Ein etwas anderer Ansatzpunkt wäre vielleicht der, dass Du dir mehr Eigenliebe wünschst. Versteh mich richtig, es geht um das annehmen und lieben können der eigenen Person, ganz unabhängig davon ob andere dich lieben oder ob Du immer ein netter Mensch bist.

Was es genau ist, das kannst letztlich nur Du sagen, bzw. in dir selbst erfahren. Alle Außenstehenden können dir nur Hinweise geben, die eben helfen oder nicht.


LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Danke schön für deine schnelle Antwort. Das hat einige Fragen bei mir aufgeworfen. Die ich glaube ich erstmal selber beantworten muss. Vorallem mit dem Punkt der Eigenliebe. Danke danke
Liebe Ruby,

Das ist gern geschehen! Ich wünsche dir eine erkenntnisreiche Zeit und Harmonie! Wenn ich dir irgendwie weiterhelfen kann, melde dich bitte.

Namaste,
Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)