Kulturprogramm 3sat - Fingerzeig auf.....


15.15 h
Der Sauerkrautdiplomat
Ein deutscher Gastwirt erobert das wilde Kurdistan
Film von Uwe Sauermann
Den thüringischen Gastwirt Gunter Völker hat es in die nordirakischen Provinzhauptstadt Erbil verschlagen. Während im Süden noch immer Bomben explodieren, serviert er im Norden, den die Einheimischen gerne als Kurdistan bezeichnen, Bier, Bratwurst und Sauerkraut. In Erbil erhebt sich die über 7.000 Jahre alte Zitadelle, das zerfallene Wahrzeichen der Stadt. Gleich daneben entsteht das moderne Erbil, das Tor zum Irak - Anziehungspunkt für Geschäftsleute, westliche Hilfsorganisationen und Exilkurden. Für sie alle ist Gunter Völker in seinem deutschen Gasthof da, in dem er gar ein zünftiges Oktoberfest plant. Das geht nur, weil er in die Clankultur vor Ort aufgenommen wurde. Sein kurdischer Stamm bietet ihm Schutz vor Korruption und Repressalien, aber auch eine große Familie: So wird in großem Stil Hochzeit gefeiert, und Gunter Völker ist selbstverständlich mit dabei. Fast könnte man vergessen, dass eine Seitenlinie dieses Clans zum Selbstschutz eine kleine Privatarmee unterhält, die in den Bergen ausgebildet wird.
Der Film begleitet den Gastwirt Gunter Völker in eine Welt zwischen wirtschaftlichem Aufbruch und tausende Jahre alter Tradition.
(ARD/WDR)


Die Welt wird übergreifender - damit verändern sich Systeme - kommen sich Menschen näher - es geht langsam, aber es kommt - global die Welt sehen. Niemand bleibt zurück - der Schwung nach vorn beginnt - das Alte wird bröckeln.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Hinweis auf das Sonntagsprogramm von Phoenix - dritte Programme des öffentlich-rechtlichen Fernsehens - Peter Scholl-Latour - 20.15 h

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,.....Dispatch:10103227,00.html

http://www.zdf.de/ZDFxt/module/MMR/.....ltung/wettendass/30jahre/

Das Ende der weißen Weltherrschaft (2/2)
Ohnmacht und Anmaßung


http://www.politikforen.net/showthread.php?t=13817&page=8

http://www.fassette.com/im-interview-peter-scholl-latour/

google: peter scholl-latour + ende der weißen vorherrschaft


http://www.3sat.de/page/?source=/ku...../themen/152194/index.html

Zitat:
Guru, Mythos, Prophet
Rudolf Steiner zum 150. Geburtstag
Damals wie heute spaltet er die Gesellschaft in Anhänger und Gegner. Während Stefan Zweig, Franz Kafka und Joseph Beuys Rudolf Steiner verehrten, war Kurt Tucholsky ein scharfer Kritiker. Was von Steiner blieb, ist die Waldorfpädagogik, die als Alternative zu Leistungsdruck an staatlichen Schulen heute gefragt ist wie nie. Am 27. Februar 2011 wäre Steiner 150 Jahre alt geworden.


Der Dialog ist offener geworden und die Waldorfschulen moderner. Es ist an der Zeit, Vorurteile abzubauen. Ver"Steiner"te Esoterik-Freaks sucht man an der Waldorfschule in Hannover-Bothfeld zumindest vergeblich. Zum Träumen von einer besseren Welt hat in Hannover keiner Zeit. Man baut sie sich einfach selbst.

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3sat TV widmete sich heute zwei aktuellen Themen:
http://www.3sat.de/programm/#2225
Zitat:
Im Fokus: Europa
Der Rechtspopulist
Geert Wilders im Porträt
Film von Jost van der Valk und Mags Gavan
Erstausstrahlung
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Ohne Geert Wilders geht fast nichts mehr in der niederländischen Politik. Die neue Minderheitsregierung kommt an dem Rechtspopulisten nicht vorbei. Bei Gastvorträgen in Deutschland attackiert der Mann mit der blondierten Mähne auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und ...
(ORF/3sat)

und
Zitat:
Teuflische Karikaturen
Mohammed-Satire: Kunstfreiheit oder Gotteslästerung?
Film von Karsten Kjaer
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Brennende dänische Botschaften, wütende Menschen auf den Straßen in Teheran, Damaskus und Kairo, Boykott gegen dänischen Joghurt und andere Delikatessen des kleinen nordeuropäischen Landes: Ausgelöst wurde dieser Aufruhr im September 2005 durch die Veröffentlichung der sogenannten Mohammed-Karikaturen in der dänischen Provinzzeitung "Jyllands-Posten". Die freie Meinungsäußerung gilt als ein Grundpfeiler der Demokratie. Aber was passiert, wenn ein demokratisches Grundrecht das Recht anderer Menschen zu verletzen scheint? Der Aufruhr um die Mohammed-Karikaturen machte deutlich, dass nicht alle mit dem Gedanken der grenzenlosen Freiheit einverstanden sind.
Der Film "Teuflische Karikaturen" zeigt, wie und warum zwölf Zeichnungen in einer dänischen Lokalzeitung ein kleines Land mit fünf Millionen Einwohnern in eine Konfrontation mit Muslimen in der ganzen Welt stürzen konnte, und fragt, ob es eine Grenze für die Freiheit der Meinungen gibt und ob kulturelle Toleranz eine Einbahnstraße ist. Der Filmemacher Karsten Kjaer drehte im Libanon und im Iran, in Syrien, Qatar, Frankreich, in der Türkei, in Deutschland und in Dänemark. Er sprach mit Menschen, die während dieser Krise um die Mohammed-Karikaturen Schlüsselrollen innehatten.

Erschreckend auch, wie Menschen sich durch Prediger dazu verführen lassen, ohne genaue Kenntnis der Lage, in aggressivster Form zu zeigen, wozu sie fähig sind.
Wir fragen, wie Hitler Massen stimulieren konnte, in den Krieg zu ziehen, es hat sich nichts verändert.
Bis heute nicht.
Damals zogen Menschen ins Gefecht, heute wieder - und immer wieder werden sie es tun, wenn Jemand kommt, der weiß, wie sie, die Massen, zu verführen sind.
http://www.momo-berlin.de/Guenzel_Masse_Aesthetik.html
Zitat:
Le Bon wäre kein Psychologe, würde er das benannte Phänomen nicht zugleich fixieren: Er führt dazu den weitreichenden Begriff der »Gemeinschaftsseele«[4] ein, welche die Seelen der Einzelnen im Zustand ihres Masseseins absorbiert und sie wie eine homogene Einheit handeln läßt: »Sie [sc. die Masse] bildet ein einziges Wesen und unterliegt dem Gesetz der seelischen Einheit der Massen (loi de l’unité mentale des foules).«[5] Interessant ist in diesem Zusammenhang die nichtpsychologische Konzeption der Masse:
»Im gewöhnlichen Wortsinn bedeutet Masse eine Vereinigung irgendwelcher einzelner [sic!] von beliebiger Nationalität, beliebigem Beruf und Geschlecht und beliebigem Anlaß der Vereinigung.«[6]

Was übersetzt hieße, daß der, der die Massen in den "Griff" kriegt, sie auch beherrschen kann, sie dann eine verführbare und verfügbare Masse ist, die alles auslösen kann, was die Führung als Ziel vorgibt.
Zitat:

3. Ästhetische Wende: Canetti
Nach Freud gelang es erst Elias Canetti schließlich die Theorie der Masse auf eine neue, dezidiert ästhetische Grundlage zu stellen. Sein Buch über die Masse beginnt wie folgt:
»Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes. Man will sehen, was nach einem greift, man will es erkennen oder zumindest einreihen können. Überall weicht der Mensch der Berührung durch Fremdes aus. […] Alle Abstände, die die Menschen um sich geschaffen haben, sind von dieser Berührungsfurcht diktiert. Man sperrt sich in Häuser ein, in die niemand eintreten darf, nur in ihnen fühlt man sich sicher. […] Diese Abneigung vor der Berührung verläßt uns auch nicht, wenn wir unter Leute gehen. […] Selbst dort, wo wir ganz nahe neben anderen stehen, sie genau betrachten und mustern können, vermeiden wir, wenn es irgend geht, eine Berührung mit ihnen. […] Es ist die Masse allein, in der der Mensch von dieser Berührungsfurcht erlöst werden kann. Sie ist die einzige Situation, in der diese Furcht in ihr Gegenteil umschlägt. Es ist die dichte Masse, die man braucht, in der Körper an Körper drängt, dicht auch in ihrer seelischen Verfassung […]. Sobald man sich der Masse einmal überlassen hat, fürchtet man ihre Berührung nicht. In ihrem idealen Fall sind sich alle gleich. Keine Verschiedenheit zählt, nicht einmal die der Geschlechter. Wer immer einen bedrängt, ist das gleiche wie man selbst. Man spürt ihn, wie man sich selber spürt. Es geht dann alles plötzlich innerhalb eines Körpers vor sich.«[36]

Dieses Phänomen kann man weltweit beobachten, egal in welchem gesellschaftlichen System oder in welchem Land oder von welcher Religion auch immer gesteuert - es ist ein Weltproblem.
Zitat:
Demagogen fesseln die Massen durch ihre Stimme und „die Völker, die am stärksten zu erotischen Lüsten und zu Hass neigen, sind die tätigsten.“ (31) Auch Zeitpunkt und Ort, wann und wo gefesselt wird, spielen eine wichtige Rolle.

http://www.iivs.de/~iivs01311/Manipulation/manipulator.htm
quelle: die massen stimulieren + le bon
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http://www.3sat.de/kulturzeit/index.html
http://www.3sat.de/page/?source=/ku.....esezeit/154010/index.html
Zitat:
E-Mail für dich, Millionen für mich
Ein Roman über Internet-Betrüger in Nigeria
“Verehrter Freund, ich brauche deine Hilfe. Ich bin eine Prinzessin aus Libyen. Du könntest 20 Millionen Dollar verdienen": Welcher E-Mail-Benutzer hat solche Nachrichten noch nicht erhalten? Sie sind Teil eines millionenfachen Internet-Betruges aus Nigeria. Die Journalistin und Autorin Adaobi Tricia Nwaubani hat einen weltweit hoch gelobten Roman über diese Betrüger geschrieben: "Die meerblauen Schuhe meines Onkels C a s h D a d d y".


Afrika holt auf. Hat da wohl dazu gelernt - eine Unternehmerin ist darauf reingefallen - über ihren Werdegang beim Kampf um ihr Geld gibt es eine Dokumentation.
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Für mich um 19.20 h Kulturzeit - ua mit dem Thema:

http://www.3sat.de/page/?source=/ku...../themen/155022/index.html
Zitat:

Gott ist tot - oder doch nicht?Eine Konferenz diskutiert über die Streitfrage


Zitat:
Der fundamentalistische Islam mag die Auseinandersetzung mit dem Glauben weltweit verändert haben. Gotteskrieger verbreiten Angst. In Deutschland ist eine Furcht vor dem radikalen Islam eingekehrt. Was kann ihr entgegen treten. Weltliche oder doch religiöse Werte? "Ich glaube", so Micha Brumlik, "es ist wichtig, sich der christlich jüdischen Werte zu besinnen, um mit dem Islam ins Gespräch zu kommen. Ich könnte mir vorstellen, dass Muslime eher auf religiöse Werte hören werden als auf rein weltliche."Ein wiedererwachtes Glaubensgefühl ist auf dem Vormarsch. Die Suche nach Spiritualität, das individuelle Ausleben des Glaubens findet in allen Religionen statt. "Im Zuge der Globalisierung ist die religiöse Identität wichtiger geworden", sagt José Casanova. "Die Tatsache, dass wir uns als Moslems, Christen oder Hindus erkennen, ist eine moderne Entwicklung. Unter diesem Aspekt führt die Globalisierung zu mehr religiöser und damit auch zu kultureller Identität." Religion als Teil unserer Identität. Wie verträgt sich das mit dem modernen aufgeklärten Menschen? Sind Vernunft und Glaube heute noch ein Gegensatz?


Was nicht von Innen angeregt wird, kommt uns durch das Außen entgegen.

Oder nicht ?
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kann man sich nicht kürzer fassen?
@ Ikaruse,

bezahlen dich die Sender dafür?

Zitat:
Der Dialog ist offener geworden und die Waldorfschulen moderner. Es ist an der Zeit, Vorurteile abzubauen. Ver"Steiner"te Esoterik-Freaks sucht man an der Waldorfschule in Hannover-Bothfeld zumindest vergeblich. Zum Träumen von einer besseren Welt hat in Hannover keiner Zeit. Man baut sie sich einfach selbst.




Ich wollte meine Tochter auch einmal auf eine Waldorfschule wechseln lassen. Als wir nach dem Vorgespräch dann durch die Flure der Schule schlenderten und mir klar wurde, dass es dort zum guten Ton gehören würde, nur weite, bequeme Baumwollsachen zu tragen, fühlte ich mich schon subtil unter Druck gesetzt. Als dann noch ein Junge einem anderen Jungen hinterher rief "eh du Ar_sch" , nur weil er ihn im Vorbeigehen ausversehen gestreift hatte, wurde mir klar, dass ich dort auch keinen Elfenbeinturm bezahlen würde. Wir haben es dann gelassen.
Heute bin ich ganz froh, darüber. Was ist schon perfekt?

LG
Helle
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Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
@Helle

Hach, schön wär`s - aber ich schau nur den Sender gern - meine Sender im TV sind darauf eingestellt - Anschluß über Primacom - zuerst die Öffentlich Rechtlichen - DasErste - Eins Plus - Eins Festival - Eins Extra - danach N-tv - N24 - ZDF - infokanal - neo - kultur - danach Phoenix und 3sat - danach alle andere zu den Rechtlichen gehörigen und danach Zusatzsender wie TNT usw - und als Letztes kommen die privaten Sender, die ich nur bei Senden eines guten Films frequentiere.

Nein, ich interessiere mich für viele Themen - aber alles kann kein Menschen anschauen - und meine ProgrammZeitung habe ich abbestellt - man kann auch im Internet nachschauen - oft verpaßt man aber auch Angebote - das menschliche Miteinander interessiert mich, aktuelle politische Diskussionen - was sagen unsere Politiker - welche Meinung haben sie zu dem oder dem - nun war gerade das Jubiläumsjahr von Steiner - da ist er mal dran - ich kann auch alles hinter mir lassen und es werden neue Themen kommen - es geht und läuft so vieles nebenher - und was ich nicht erfahre, erfahre ich eben über andere - es ist doch ein Geben und Nehmen - ich teile auch mit, vielleicht entnimmt es sich auch Jemand, der sich nie zu Wort meldet - wer weiß das schon - die Welt ist ja ein Dorf geworden - keiner wird aufgrund der in der Welt kursierenden Meldungen alles erfahren - sonst wäre man auch überladen - der Blick vor die Tür ist auch wichtig - letztens hielt mir meine Nachbarin vor, ich hätte nicht vom Balkon geguckt, da haben sich vier Nachbarinnen unterhalten und ich war nicht dabei, denn ich saß da am Computer - sie hätten sich so gut unterhalten und viel gelacht - siehste, habe ich was verpaßt

So kann das kommen, wenn man nicht überall seinen Kopf raus steckt.

LG Ikarus
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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@ikarus
das Beispiel mit den Nachbarinnen und dem Kopf rausstecken ist " schwer philosophisch" und gefaellt mir gut. Die Informationsvielfalt muesste uns eigentlich dazu bringen das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden...mit Sicherheit ist das, was in der Nachbarschaft passiert wichtiger ( da naeher) als die gestolperte Kuh in Indien. Nur in der Naehe besteht die Moeglichkeit des direkten Zugangs und einer Veraenderung durch die eigene Intervention.
Die Menge der Informationen bringen die meisten dazu herumzuzappen , weil meist die " angenehme Unterhaltung" gefragt ist und nicht die ernsthafte Auseinandersetzung mit einer Information und sich selbst.
Das Buch "Masse und Macht" von Elias Canetti kann man uebrigens noch heute empfehlen, spannend wie ein Krimi.
@bluenote Muß ich mir mal holen, im Moment kam das Buch über Hannelore Kohl heraus, daß mich auch interessiert - ein Leben im Käfig an der Seite eines prominenten Politikers. Hinter dem Lächeln steht oft Leid, was auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist. LeBon hat übrigens auch über die Masse und die Macht geschrieben - die Macht der Masse oder die Manipulierung der Masse - ein großes Thema - man sieht es aber auch, wie die Macht mit Masse umging - siehe Hitler - ob das heute noch geht, nachdem die Informationsflut zu einem Problem wird ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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