Kulturprogramm 3sat - Fingerzeig auf.....


http://www.3sat.de/page/?source=/ku.....esezeit/157796/index.html

Zitat:
Verkauft und versklavt
Der Kampf der Lydia Cacho gegen Sklaverei
In Mexiko leben viele Medienschaffende gefährlich - eine ganz besonders: Die Journalistin Lydia Cacho wurde bereits mehrfach verhaftet und sogar gefoltert. Unter Einsatz ihres Lebens enthüllte die 1963 geborene Reporterin nach mehreren Jahren akribischer und gefährlicher Recherche, wie Geschäftsleute, Politiker und Drogenhändler Milliardengeschäfte mit Menschenhandel, Prostitution und Kinderpornografie machen.

Für ihr Buch "Sklaverei - Eine Reise ins Zentrum des globalen Sexhandels mit Frauen und Mädchen" untersuchte Lydia Cacho undercover im Stile Günter Wallraffs in Argentinien, Birma, Israel, Japan, Kambodscha, Palästina und in der Türkei die Situation des modernen Menschenhandels weltweit. Cacho muss immer wieder zu ihrer eigenen Sicherheit in den Untergrund gehen. Noch nie seien in der Menschheitsgeschichte Sklaverei und Menschenhandel so verbreitet gewesen wie heute, stellt Cacho fest, und es werde damit mehr Geld verdient als mit Drogen- und Waffenhandel. 79 Prozent der weltweit "verkauften" Menschen werden zum Zweck der sexuellen Ausbeutung gehandelt, jährlich werden 1,39 Millionen Menschen sexuell versklavt.


Es gibt eindeutig zuviel D r e c k auf der Welt und zu wenige Menschen mit viel Mut und Engagement.

Und immer noch zu viele, die schweigend, billigend wegsehen.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1429317/
Zitat:
Weltweit geraten jährlich rund 1,4 Millionen Frauen und Kinder in die Hände von Zuhältern und Pädophilen. Eine Journalistin hat sich in die Hölle der Sexsklaverei begeben und klärt auf. Ein großes, wichtiges und zutiefst beeindruckendes Buch.


Zitat:
Ob in der Türkei, in Israel und Palästina, in Japan, in Kambodscha, in Birma oder Argentinien und Mexiko - die Autorin deckt überall ebenso kenntnisreich wie überzeugend die lokalen Verflechtungen zwischen legalen und illegalen Akteuren sowie die Bedingungen von Sklaverei und Menschenhandel auf.


Was nützen eigentlich Religionen weltweit, wenn sie nicht in der Lage sind, solche Zustände abzuändern ?

Beten und freundlich sein sind nur äußere Anstrich - dahinter befindet sich Lethargie und Feigheit - wenn es schon Menschen schlecht ergeht, wie erst ergeht es Tieren, die noch dazu als "unrein" angeprangert werden - wieviel Herzlichkeit und Liebe haben Gläubige denn wirklich in sich ?

So etwas müßte sich doch im Handeln widerspiegeln - diese Welt - ist keine gute Welt - wenn Menschen nichts ändern können - wozu ist der Mensch dann auf der Welt ?

Zitat:
Immer wieder weißt sie darauf hin, dass soziale Ungleichheit und Armut der Boden sind, auf dem Sklaverei und Menschenhandel gedeihen.


Zitat:
.....beschäftigt sich mit den Klienten und der dahinter liegenden Wahrheit, dass der wachsende Markt sexueller Dienstleistungen immer eine Reaktion auf wachsende Nachfrage ist. Diese wird legitimiert durch ein patriarchalisches Menschenbild, das auf der Unterlegenheit und Wertlosigkeit von Frauen und Kindern beruht. Einen weiteren Schwerpunkt hat Cacho deshalb auch auf die Verflechtung von Militär und Prostitution, die Rolle des Zuhälters und den Einfluss der Mafia im Zeitalter der Globalisierung gelegt.


http://www.fischerverlage.de/sixcms.....nformation_Cacho_2011.pdf
Zitat:
Sklaverei. Im Inneren des Milliardengeschäfts
Menschenhandel


http://www.info-binational.com/foru.....2dfafc1decf2d5df255467615
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Armutsproblem - warum Regierungen nicht in der Lage sind, ihren Landsleuten ein besseres Leben zu ermöglichen.

http://www.3sat.de/page/?source=/ku...../themen/168013/index.html
Zitat:

Problem Armutszuwanderung

Wie viel Zuzug verträgt Europa?
Viele Stadtkämmerer blicken bange auf das Jahr 2014. Wenn in Europa die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen gilt, fürchten deutsche Städte und Gemeinden neue Lasten fürs Sozialsystem. Die Ängste lassen sich mit einem Wort zusammenfassen: Armutszuwanderung.
Der Deutsche Städtetag gibt sich besorgt. Ob Wohnungskosten für Langzeitarbeitslose, Erziehungshilfen für kaputte Familien oder Grundsicherung für Arme: Wachsende Soziallasten schnüren vielen Städten und Gemeinden die Luft ab. Kürzlich listete der Städtetag einen ganzen Katalog von Problemen auf, mit denen sich die Kommunen zum Teil heute schon konfrontiert sehen - und die sich verschärfen könnten. "Oft ist der Gesundheitszustand schlecht", klagte der Städtetag. "Meist fehlt eine Krankenversicherung. Die Armutsflüchtlinge leben zum Teil in überfüllten Wohnungen und in verwahrlosten Immobilien, teilweise in sonstigen provisorischen Unterkünften. Fälle von Kriminalität, Bettelei und Prostitution führen zu Problemen in den Nachbarschaften."

Lebensverhältnisse in Herkunftsländern verbessern
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) erklärte: "Die realen Probleme dieser Menschen müssen bewältigt werden und es braucht passende neue Ansätze, diese Menschen aus ihrer sozialen Notlage zu befreien." Dafür müssten zum einen die Lebensverhältnisse in den Herkunftsländern verbessert werden. Zum anderen brauche es Bedingungen, "die hierzulande kommunales Handeln ermöglichen und ein friedliches Miteinander von Zuwanderern und anderen Bevölkerungsgruppen der Stadtgesellschaft fördern".

Erstmals traf sich nun eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Armutswanderung aus Osteuropa" in Berlin. Die Dortmunder Sozialdezernentin Birgit Zoerner sagt: "Der Bund ist Hauptakteur auf der europäischen Bühne und die Kommunen sind die Hauptbetroffenen europäischer Politik, ohne dass sie bislang vom Bund einbezogen worden waren. Dieses eklatante Missverhältnis soll jetzt verbindlich verändert werden." Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) stellt ein härteres Vorgehen in Aussicht. Ein Teil der Zuwanderer aus den beiden EU-Ländern komme nur deshalb nach Deutschland, um Sozialleistungen zu bekommen. "Das können wir nicht akzeptieren", sagt Friedrich. "Dann kann man die Ausreise dieser Personen verlangen."


Und was wäre die Lösung des Problems ?

Gestern ein Beitrag über Iris von Roten.
http://www.3sat.de/page/?source=/ku...../themen/167973/index.html
Ihrer Zeit voraus
Es dauert immer sehr lange, ehe die Vorreiter einer Sache die Erfolge sehen. Und manchmal dauert es mehr als 50 Jahre.

Vorgestern ein Beitrag über Musik über den Drogenkrieg in Mexiko

http://www.3sat.de/page/?source=/ku...../themen/167927/index.html
Zitat:

Drogen-Balladen

Der Film "Narco Cultura" von Shaul Schwarz
Tod, Gewalt, Drogen und Geld: Davon singt man in den Narco-Corridos, den Drogen-Balladen, der mexikanischen Version des Gangsta-Rap. 50 Milliarden US-Dollar Umsatz lautet die Jahres-Bilanz des Drogenhandels zwischen Mexiko und den USA. Der Kriegsfotograf Shaul Schwarz hat an einem der gefährlichsten Orte einen Film gedreht.
Die mexikanische Stadt Juárez an der Grenze zu den USA ist der Ort mit der wohl höchsten Mordrate weltweit. Als 2006 der Drogenkrieg in Mexiko ausbrach, wurde Juárez zum Schlachtfeld. Jeden Tag werden hier zehn Menschen umgebracht. Drogendealer, Polizisten, aber auch Frauen und Kinder, die zufällig ins Schussfeld geraten. Wenige Hundert Meter entfernt vom Stadtzentrum liegt El Paso, eine der sichersten und friedlichsten Städte der USA. Über diese Grenze ging der israelische Filmemacher Shaul Schwarz, um seinen Film "Narco Cultura" zu drehen. Diese Hölle hat ihre eigene Kultur hervorgebracht. Die Narco-Cultura besingt den Krieg der Drogenkartelle. Es sind Hymnen auf die alltägliche Gewalt. Der Film begleitet Edgar, der dabei ist, ein Corrido-Star zu werden.


Die Welt und ihre Probleme. Wer wird sie lösen ? Wir, die wir sie erst erschaffen haben ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2