Ernährung - weniger ist mehr


Hallo Silberling,

ich kann mich sehr gut in Deine Gedankenwelt eindenken

ich esse sehr gerne alle Arten von Früchten, allerdings esse ich auch gerne mal ein gutes Stück Fleisch. Ich glaube nicht daß ich das noch in diesem jetzigen Leben sein lassen kann (vielleicht möchte ich es zu wenig) ... mal schau'n ...

vielleicht brauch ich es in meinem nächsten Leben nicht mehr


f.G.
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Passend zur geistigen Nahrung ist vor allem alles Grüne:

http://allesgruene.wordpress.com

Sicher ist es nicht jedermanns Sache durch die Natur zu laufen und Grünpflanzen zu sammeln, aber bezüglich der Wertigkeit, der Zusammensetzung, der Natürlichkeit, nebst vieler anderer Vorteile, sind Grünpflanzen nicht zu toppen ... und die Variationsmöglichkeiten sind enorm ...

Gruß Silberling
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Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

Aktive Unordnung
Reaktive Unordnung
Reaktive Ordung
Aktive Ordnung

http://www.gold-dna.de
Ich denke auch, dass unsere Ernährung maßgeblich Einfluss auf unseren Gemütszustand nimmt, deswegen habe ich mich regional nach guten Lernmöglichkeiten schlau gemacht und bin auf suschi selber machen in München unter http://www.meventi.de/event-477-1012-Sushi-Kochkurs-Muenchen.html gekommen, ich glaube das dies ein guter Schritt für eine bessere Lebensqualität ist. ich werde euch danach davon berichten.
Apropos Sushi:

Zitat:
Viele Vegetarier essen Fisch. Laien halten dies oft für einen Widerspruch, es ist jedoch keiner: Fische sind nämlich keine Tiere, ausser Wale, weil die Kiemen haben.
Außerdem haben Fische keine niedlichen Augen wie Hasen oder Kälber, sondern nur schmierige Glubscher, was es dem gemeinen Vegetarier leichter macht, sie umzubringen und zu (fr)essen.


*duck und weg*
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
vielleicht möchte ich es zu wenig

Hallo Rosenrot, richtig - es ist nur eine Frage des Willens.
Bin mit meinen 48 fast ein alter Knacker, habe es aber trotzdem "geschafft" und bin seit zwei Jahren Vegetarier. Es braucht nur den gewissen Anstoß. Wenn einmal das eigene Maß überschritten ist, was die unsägliche Behandlung von "Nutz"tieren angeht, dann geht es ganz leicht
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Gruß Andreas

Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte (Heinrich Heine)
Memento Mori
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Emoto, der japanische Forscher, hat in zehntausenden Versuchen herausgefunden, dass Wasser nicht nur gute und schlechte Informationen, Musik und Worte, sondern auch Gefühle und Bewusstsein speichert.

Haben sie dazu das Wasser auf die Couch eines Psychiaters gelegt, oder waren die Forscher aus eben einer solchen entschlüpft?
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Astrella hat folgendes geschrieben:
Apropos Sushi:

Zitat:
Viele Vegetarier essen Fisch...

Vegetarier essen garantiert keinen Fisch,
ebensowenig wie Vegetarier Fleisch essen,
denn dann wären es ja keine Vegetarier.
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Zitat:
Ernährung - weniger ist mehr

Das ist schon lange bekannt und vielfach bestätigt.
Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Die Menge der konsumierten Nahrung hat Einfluss auf die Lebensdauer. Bei einer Vielzahl von Tierarten konnte nachgewiesen werden, dass ein reduzierter Speiseplan, eine sogenannte Kalorienrestriktion, die Lebensspanne deutlich verlängern kann. In einer aktuellen Studie konnten 115 Substanzen die Lebenserwartung von Fadenwürmern zwischen 30 % und 60 % verlängern. ...

Gilt übrigens auch bei Primaten und anderen Tieren, aber auch beim Menschen. Eine Theorie besagt, dass das wohl die Natur so eingerichtet hat, dass sich ein Mensch/Tier, der/das in einer Hungersnot lebt, sich in dieser Zeit nicht fortpflanzen wird, und dann von der Natur die Chance bekommt, sobald die Hungersnot überstanden ist, einen noch so jungen Körper zu haben, dass die Fortpflanzung nachgeholt werden kann.
>>>QUELLE<<<
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Also ich meine, man kann durchaus jedes Nahrungsmittel, dass der Mensch für gewöhnlich isst, essen und verringert dadurch nicht zwangsläufig sein Gesundheitspotential. Auch Fleisch ist in Maßen durchaus gesund. Was Übergewicht betrifft: Das ist recht subjektiv, denn mittels Formeln lässt sich da kein allgemeines objektives Gesundheitsmodell aufstellen. Es ist individuell verschieden und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, die individuelle Körperzusammensetzung sagt diesbezüglich wesentlich mehr aus.
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Astrella hat folgendes geschrieben:
Apropos Sushi:

Zitat:
Viele Vegetarier essen Fisch...

Vegetarier essen garantiert keinen Fisch,
ebensowenig wie Vegetarier Fleisch essen,
denn dann wären es ja keine Vegetarier.
Es gibt genau genommen keine Vegetarier, da sie ja schon einmal den Schritt zum Veganer nicht gingen.
Es mag einen feinen Unterschied geben, doch der Vegetarier ist für mich "nur" ein Pseudo-Veganer.
Es gibt verschiedene Vegetarier, die eine Ausnahme bei Milch oder Eiern und oft auch Fischen machen - je nach dem, wie stark der jeweilige Bambizismus ausgeprägt ist.
Vegan oder vegetarisch ist für mich nur ein Lifestyle. Sollen sie nur machen ...

Die im Eingangsbeitrag verlinkten Seiten halte ich dennoch für komisch.
Ich zitiere mal aus Professor Dr. Claus Leitzmann:
"Da Veganer auch andere Verhaltensweisen optimieren (wenig oder kein Nikotin, Alkohol und andere Genußmittel sowie Drogen; ausreichend körperliche Betätigung), verwirklichen sie ein von Experten empfohlenes Lebenstilkonzept."

Lebensweise optimieren ... durch Einschränkung von Drogen UND Alkohol bzw. Nikotin ... was ist denn das für einer? Nikotin ist eine Droge. Alkohol ist eine Droge.
Er schreibt aber "sowie Drogen" und schon versagt er in meinen Augen.

Dann stand da weiter:
"(...)Studien mit Veganern, die weltweit, aber auch von uns, durchgeführt wurden, zeigen, daß Veganer im Durchschnitt deutlich gesünder sind als die allgemeine Bevölkerung. Körpergewicht, Blutdruck, Blutfett- und Cholesterinwerte, Nierenfunktion sowie Gesundheitsstatus allgemein liegen häufiger im Normalbereich.(...)"
Es gibt auch Studien, nach denen das Leben nach Cholesterinwerten fragwürdig ist. Cholesterin ist wichtig, da wir damit unsere Zellwände bilden. 90% des Cholesterin werden in unserem Körper produziert, heißt es. Und wir lassen uns LDL um die Nase hauen und versuchen, Cholesterin zu meiden? Es gibt auch die Erkenntnis, wonach Cholesterin-senkende Produkte ihr Ziel erreichen, dafür aber die Stents mit den Cholesterin-Ersatzstoffen verkalken lassen.
Siehe Becel pro.activ als Beispiel.

Ich denke, dass jeder für sich gut beraten ist, auch die Chemie dahinter verstehen zu lernen, um sich gesund zu ernähren.
So muss man sich nicht auf die Studien allein verlassen, die beim Professor genauso getürkt sein können, wie bei der EFSA selbst.

Alternative Hilfen gibt es noch mehr.
Zitat:
"Die Chinesen sagen: Gesundheit ist Harmonie. Und sie haben eine Theorie dazu, wie die Harmonie, das Zusammenwirken der Organe und der äußeren Natur, gefördert werden kann und welche Rolle die Nahrung dabei spielen kann."
Quelle

Und nun noch der Schwenk zum indischen Kock im oben genannten Buch:
"Nach ayurvedischer Lehre gibt es drei Grundcharaktere, drei Typen von Menschen: Vata, Pitta und Kapha.
(...)
Nicky weiß, was zu tun ist bei der typgerechten Ernährung. Er kippt 'Sahne in den Topf und fragt: »Mit Sahne ist für wen gut, ohne Sahne ist für wen gut?« Seine Jünger wissen es: Sahne ist für den dünnen Vata-Typ gut, für den eher phlegmatischen und ohnehin fülligen Kapha-Typ weniger. Den kann man allerdings auch auf Trab bringen, weiß Nicky: »Ich koche für einen Kapha- Gast, der kommt gleich. Dann geb ich noch ein bisschen Chili rein.« Die typgerechte Ayurveda-Küche kann also auch die Harmonie wiederherstellen, wenn die drei Charaktere aus der Balance kommen und der ohnehin behäbige Kapha-Typ zu schwerfällig wird."

Quelle
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"Das ganze Leben bestand doch schon aus Warten. Warten aufs Leben, warten aufs Sterben.
Wozu war der Mensch auf der Welt? Zum Sterben. Und was hieß das? Rumhängen und warten. "
Charles Bukowski