Warum dürfen/sollen Homosexuelle keine Ehe führen?


Warum soll die Ehe nur für Frau und Mann bestimmt sein?

Warum sollen nicht homosexualle Paare diese Freude der Ehe haben dürfen?

Vor 50 jahren hätte man so argumentiren können:

Nur weiße Menschen dürfen miteinander heiraten, da nur sie von Gott für die Ehe bestimmt worden sind.



Die homosexualle Ehe verbieten(oder schlecht reden) zu wollen, ist nur der Versuch sich selbst als was Besseres (ich bin Hetero also ein "normaler" Mensch) anzusehen.
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Das Leben mag keinen Sinn haben,
was aber noch lange nicht heißt das es sinnlos ist.
Hallo Griswo!

Ich könnte Dir nicht mehr zustimmen. Anhänger verschiedener Religionen, die ihre Ablehnung der Homosexualität mit ihrer Religiosität begründen, werden wohl sagen, dass das entweder an der expliziten Ablehnung von homosexuellen Praktiken in ihren jeweiligen heiligen Schriften, am Dogma ihrer Kirche, oder zumindest an impliziten Folgerungen aus den Geboten ihrer Religion liegt.

Und Gottes Wort kann man nicht anzweifeln, oder? Ein Ausweg bestünde nur darin, dass man den Offenbarungscharakter der jeweiligen Schriften anzweifelt, was aber der Grundannahme der jeweiligen Religion zuwiderliefe.

Wenn diese Sexualmoral nicht wäre, wäre ich vermutlich heute schon Baha'i geworden.

Liebe Grüße,
Bernhard
Weil's gerade zum Thema passt:

Der Europäische Menschengerichtshof wies den Antrag zweier Wiener endgültig ab. Aus der Menschenrechtskonvention lasse sich kein Recht auf Eheschließung für Homosexuelle ableiten.

http://diepresse.com/home/recht/rec.....in-Menschenrecht?from=rss
Das ist sehr schade, dass die beiden gescheitert sind.

Doch irgendwann (nur eine frage der zeit )wird sich das Recht für eine echte Ehe durchsetzten.

Hoffentlich kommt der Tag bald
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Das Leben mag keinen Sinn haben,
was aber noch lange nicht heißt das es sinnlos ist.
Das Thema ist irgendwie ein Dauerbrenner... Ich hoffe das artet nicht wieder in einen seitenweisen Streit aus.

In jeder Offenbarung ist Ehe als Bund zwischen Frau und Mann gedacht. Da gibt es nichts dran zu deuten, auch wenn der Zeitgeist mal gerade etwas anderes will.

Sozial gesehen liegt das Wesen der Ehe darin die emotionale, materielle und körperliche Grundlage für eine Familie darzustellen. Die Ehe ist also auch sozial gesehen aus ihrem Kern heraus eine Verbindung zwischen Frau und Mann.

Man muss an einer "homosexuellen Ehe" nichts schlecht reden, da so etwas schon dem Wesen einer Ehe widerspricht. Wenn ein Staat beschließt so etwas einzuführen untergräbt er letztlich das soziologische und ethische Fundament seiner Gesellschaft. Ich werde es dann trotzdem als staatliches Recht anerkennen, aber deshalb muss ich es noch nicht gut finden.

Der Vergleich mit irgendwelchen rassistischen Ideen ergibt keinen Sinn. Weder wurde es Leuten mit einer anderen Hautfarbe je in einer Religion verboten zu heiraten, noch waren Rassentrennungen religiös begründet.

Derweil fühle ich mich auch nicht besser, weil ich heterosexuell bin. Verschiedene Menschen haben verschiedene Probleme. Das Homosexuelle von bestimmten religiösen Gruppen so massiv angegangen werden liegt letztlich daran, dass sie Sexualität überbetonen. Als ob es nicht zig andere Sachen gäbe, welche der Mensch verbessern könnte.
Griswo hat folgendes geschrieben:
Das ist sehr schade, dass die beiden gescheitert sind.

Doch irgendwann (nur eine frage der zeit )wird sich das Recht für eine echte Ehe durchsetzten.

Hoffentlich kommt der Tag bald


Das wäre ungerecht - die Ehe und die daraus hervorgehende Familie ist die Keimzelle des Staates und daher etwas anderes als eine Geschlechtsgemeinschaft, die keinen Nachwuchs zeugen kann und damit vom Wesenskern her unfruchtbar ist, Leben nicht weitergeben kann.

Ein Staatswesen, das diesen elementaren Unterschied leugnet und Ungleiches gleich behandelt, ist meines Erachtens dem mittel- bis langfristigen Untergang geweiht.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat daher weise entschieden.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Griswo hat folgendes geschrieben:
Das ist sehr schade, dass die beiden gescheitert sind.

Doch irgendwann (nur eine frage der zeit )wird sich das Recht für eine echte Ehe durchsetzten.

Hoffentlich kommt der Tag bald


Das wäre ungerecht - die Ehe und die daraus hervorgehende Familie ist die Keimzelle des Staates und daher etwas anderes als eine Geschlechtsgemeinschaft, die keinen Nachwuchs zeugen kann und damit vom Wesenskern her unfruchtbar ist, Leben nicht weitergeben kann.

Ein Staatswesen, das diesen elementaren Unterschied leugnet und Ungleiches gleich behandelt, ist meines Erachtens dem mittel- bis langfristigen Untergang geweiht.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat daher weise entschieden.


Glaubst Du denn, homosexuelle Paare würden, wenn es keine rechtliche Anerkennung ihrer Lebensgemeinschaft gäbe, stattdessen dazu übergehen, entgegen ihrer Neigungen Gemeinschaften mit andersgeschlechtlichen Partnern eingehen und Familien gründen?
Bernh hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Griswo hat folgendes geschrieben:
Das ist sehr schade, dass die beiden gescheitert sind.

Doch irgendwann (nur eine frage der zeit )wird sich das Recht für eine echte Ehe durchsetzten.

Hoffentlich kommt der Tag bald


Das wäre ungerecht - die Ehe und die daraus hervorgehende Familie ist die Keimzelle des Staates und daher etwas anderes als eine Geschlechtsgemeinschaft, die keinen Nachwuchs zeugen kann und damit vom Wesenskern her unfruchtbar ist, Leben nicht weitergeben kann.

Ein Staatswesen, das diesen elementaren Unterschied leugnet und Ungleiches gleich behandelt, ist meines Erachtens dem mittel- bis langfristigen Untergang geweiht.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat daher weise entschieden.


Glaubst Du denn, homosexuelle Paare würden, wenn es keine rechtliche Anerkennung ihrer Lebensgemeinschaft gäbe, stattdessen dazu übergehen, entgegen ihrer Neigungen Gemeinschaften mit andersgeschlechtlichen Partnern eingehen und Familien gründen?


Nein - ich denke nicht. Aber darum geht's ja nicht.

Es geht um den elementaren Rechtsgrundsatz, dass Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln ist.
Zitat:
Bernh hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Griswo hat folgendes geschrieben:
Das ist sehr schade, dass die beiden gescheitert sind.

Doch irgendwann (nur eine frage der zeit )wird sich das Recht für eine echte Ehe durchsetzten.

Hoffentlich kommt der Tag bald


Das wäre ungerecht - die Ehe und die daraus hervorgehende Familie ist die Keimzelle des Staates und daher etwas anderes als eine Geschlechtsgemeinschaft, die keinen Nachwuchs zeugen kann und damit vom Wesenskern her unfruchtbar ist, Leben nicht weitergeben kann.

Ein Staatswesen, das diesen elementaren Unterschied leugnet und Ungleiches gleich behandelt, ist meines Erachtens dem mittel- bis langfristigen Untergang geweiht.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat daher weise entschieden.


Glaubst Du denn, homosexuelle Paare würden, wenn es keine rechtliche Anerkennung ihrer Lebensgemeinschaft gäbe, stattdessen dazu übergehen, entgegen ihrer Neigungen Gemeinschaften mit andersgeschlechtlichen Partnern eingehen und Familien gründen?


Nein - ich denke nicht. Aber darum geht's ja nicht.


Aber burkl,genau das hast du mit deinen Post gesagt!

Zitat:

Man muss an einer "homosexuellen Ehe" nichts schlecht reden, da so etwas schon dem Wesen einer Ehe widerspricht. Wenn ein Staat beschließt so etwas einzuführen untergräbt er letztlich das soziologische und ethische Fundament seiner Gesellschaft.


Wenn es was üntergräbt bestimmt nicht Ethik(sondern höchtens nur die religion),wenn überhaupt, entwickelt der Staat ein neue Sicht auf eine veraltere Regel
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Das Leben mag keinen Sinn haben,
was aber noch lange nicht heißt das es sinnlos ist.
Griswo hat folgendes geschrieben:
Aber burkl,genau das hast du mit deinen Post gesagt!


Nein - da bin ich scheinbar missverstanden worden.

Die Institution "Ehe" hat eine besondere Funktion - Sicherung des Fortbestandes eines Staatswesens. Das ist der Grund warum sie auch vom Wesenskern her etwas anderes ist als eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Ein Rechtssystem, das diesen Unterschied leugnet verkennt den elementaren Rechtsgrundsatz, dass Ungleiches ungleich zu behandeln ist-