Gibt es ein Leben vor unserer Geburt?


Hieronymus lebte später (4./5.Jh.)
Eranos hat folgendes geschrieben:
Hieronymus lebte später (4./5.Jh.)


Oder hat es etwa Origenes gesagt?

Von einem Anonymus weiß ich nichts. Kannst Du da bitte Genaueres schreiben?
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Weiß oder glaubt hier jemand, zu wissen, wer er in seinem vergangenen Leben war? Fühlt ihr euch zu einer bestimmten Zeit hingezogen, habt ihr das Gefühl an einer ungelösten Sache festzuhängen?
Was ist von Fersehformaten zu halten, die Menschen unter Hypnose in sogenannte vergangene Leben führen? Tritt dabei nicht viel mehr der aktuelle Konflikt an die Oberfläche, verkleidet in historische Bilder?
Ich habe einmal eine Rückführung machen lassen und habe erfahren, wer und wie ich in früheren Leben war. Es war recht stimmig für mich. Das hat aber nicht nur eine bestimmte Zeit betroffen, sondern es war über die Jahrtausende hinweg und es wurden einige Leben daraus angeschaut.

Nein, ich habe nicht das Gefühl an einer bestimmten ungelösten Sache festzuhängen.

Von dem was im Fernsehen unter angeblich Spirituellem angeboten wird, halte ich gar nichts. Ich habe mir das Fernsehen schon vor vielen Jahren abgewöhnt.
Heraclitus, ich gehe davon aus, dass ich im letzten Leben ein Soldat im 3. Reich war.
Ich habe das nun schon von zwei Seiten gehört.
Selbst hat es mich immer wieder verwundert, warum mich Hitlers und Himmlers Reden so stark mit einer ohnmächtigen Angst erfüllten.

Und wenn das so wahr ist, dann hatte ich einer Jüdin aus dem KZ geholfen.
Ich war mit zwei Uniformen übereinander hineingegangen und hatte ihr eine angezogen.
Die Wachen am Eingang waren bestochen.

Ich hatte diese Frau dann in diesem Leben kurz kennen gelernt.
Vor ihrem inneren Auge lief der ganze Film ab.
Ich glaubte ihr das, weil es auch für mich stimmig war.
Und das erklärt, warum mir jüdische Lieder so sehr gefallen.

Das mag nun glauben, wer will.
Sicher bin ich mir selbst nicht.
Aber ich habe das Gefühl, dass das so stimmt.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Als ich Schritt für Schritt in mein Herz eingekehrt bin, habe ich zeitweise geglaubt, dass ich in meinem früheren Leben Jesus gewesen bin, da ich plötzlich diese bedingungslose Liebe für alle und alles verspürt habe. Doch bald habe ich gemerkt, dass genauso wie bei Jesus das Licht Gottes aus mir gesprochen hat., weswegen ich erkannt habe, dass ich nur jemand bin, der auf Jesus Spuren wandelt.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Hallo Heraclitus,

da ich eine große Sehnsucht nach den unendlichen Weiten der Mongolei (ich war in "diesem" Leben noch nie dort) habe, ich den Geruch in der Nase habe, auch den Geruch wie es in einer dieser Jurten riecht - gehe ich davon aus daß ich mich dort schon mal aufgehalten habe
auch wenn ich Berichte von den bewohnten Gebieten rund um die Anden z. Bspl. Peru oder Bolivien sehe, verspüre ich so ein "Vertrautheit"... aber ob es damit zu tun hat daß ich dort schon mal gelebt habe weiß ich nicht.

Aber egal - wir leben jetzt - und das ist so schön - gerade jetzt im Frühjahr.
Heute konnte ich beobachten wie ein Vögelchen (ich glaub es war eine Dorn oder Klappergrasmücke) sich in den Tautropfen dieses Frauenmantel's badete, sich immer wieder abschüttelte und immer wieder dieses Bad nahm.


LG Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Mich begleitet mein ganzes Leben die Sehnsucht nach alten Gemäuern. Die Jahre, in denen ich in einem neuen Haus wohnte, habe ich mich nie wohl gefühlt und war froh, dieses Haus vor zehn Jahren verlassen zu dürfen. Jetzt leben wir glücklich und zufrieden in einem hundert Jahre alten renovierten Bauernhaus mit wunderbar dicken Wänden , und ich möchte nie mehr mit einem Neubau tauschen. Ob das eine Vorliebe sein kann, die ich von früher mitgebracht habe?

Außerdem hatte ich mit zwölf Jahren ein Déjà-vu-Erlebnis, das ich bis heute nicht vergessen kann.
Ja, und ich träume immer wieder Ausschnitte aus irgendwelchen 'Leben' mit Personen, die ich aus diesem Leben nicht kenne.

Ich habe das hier alles beschrieben, um zu zeigen, dass solche Gefühle und Erlebnisse eigentlich nichts beweisen. Schließlich wird in keiner abrahamitischen Religion die Reinkarnationslehre bezeugt.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Zitat:
Ich habe das hier alles beschrieben, um zu zeigen, dass solche Gefühle und Erlebnisse eigentlich nichts beweisen. Schließlich wird in keiner abrahamitischen Religion die Reinkarnationslehre bezeugt.


Das ist die Crux. Wir werden in ein religiöses System hieinerzogen, selbst wenn wir nicht gläubig sind. In unseren Breiten sind es die abrahamitischen Religionen, die in den vorliegenden Überlieferungen keine Reinkarnation erwähnen. Ist es aber nicht gerade die Erfahrung, sind es nicht diese Gefühle, die wir immerhin mit anderen teilen, die für sich sprechen? Von einigen belächelt, für euch und für mich selber aber Tatsache!
Ich fühle eine emotionale Verbundenheit mit dem Italien des 16. Jahrhunderts und könnte nicht ausschließen dort schon einmal gelebt zu haben. Aller Vernunft entgegen kommt dieses Gefühl immer wieder hoch.

Zitat:
Ich hatte diese Frau dann in diesem Leben kurz kennen gelernt.
Vor ihrem inneren Auge lief der ganze Film ab.
Ich glaubte ihr das, weil es auch für mich stimmig war.
Und das erklärt, warum mir jüdische Lieder so sehr gefallen.



Welche Auswirkung hatte diese Begegnung für dich? Gab es ein Gefühl der Liebe zwischen euch oder hat sie dir in diesem Leben geholfen?
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„Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden, und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Grund hat sie.“ (Heraklit)
Ich habe mich auf Kreta sehr wohl gefühlt, als wäre ich dort zu Hause. Es war die schönste Erinnerung, die ich hatte, während ich auf Mallorca und in Tunesien meine Probleme hatte.
Im Herzen bin ich Europäerin. Ich liebe den Winter mit seiner Schneedecke, den Herbst, der einem die bunten Blätter um die Ohren wirbelt, den Sommer mit seinen reifen Früchten, den Frühling, in dem alles erwacht, was im Winter schlief.
Ein Leben mit nur Sonne, ohne viel Grün, darunter würde ich sehr leiden.
Mit manchen Menschen fühlt man sich bei der Begegnung wohl, andere hingegen sieht man lieber wieder verschwinden, weil sie einem nicht gut tun.
Das hängt sicher alles damit zusammen, wie es immer beschrieben wird - wir können gar nicht alle Menschen mögen, wir haben karmische Verbindungen und wir können zwar die Menschen achten und respektieren, aber wir werden nie alle Menschen lieben.
Oft betrachtet man das Leben und entdeckt, daß es Wendungen im Leben gab, die Lernphasen waren, daß man mit Menschen zusammen kommt, die dich fordern, mit denen du lernst und an denen zu lernst. Und sie mit dir. Sich selbst kennenlernen - ich denke da, als ich ins Haus gezogen bin, meine Begegnung mit der Nachbarin, mit der mich viel verbindet - wir helfen uns gegenseitig - wir machen uns gegenseitig Mut - ich erlebe, was ich selbst nie erlebt habe - und es ist immer wieder zum Staunen.
Ich glaube daran, daß wir nicht nur einmal hierher kommen.

Wir würden uns auch ganz anders mit unseren Problemen auseinander setzen, wenn wir vom Sinn, der dahinterliegt, warum wir diesen und nicht anderen Personen begegnen, mit diesen Aussagen intensiver im Innern beschäftigen würden. Es will uns ja etwas sagen.

LG
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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