Gibt es ein Leben vor unserer Geburt?


liesel hat folgendes geschrieben:
Minou hat folgendes geschrieben:
Esther hat folgendes geschrieben:
die Inkarnation stand einmal in der Bibel, die Kath. Kirche liess sie enfernen!


Meines Wissens ist das nicht richtig. Der Glaube an Reinkarnation wurde zwar beim Konzil von Nicea verboten, aber nicht aus den biblischen Schriften entfernt, da er gar nicht dezidiert drin stand. Jesus hat die Reinkarnation lt. kanonischen Schriften nicht gelehrt.


Und ob Jesus das hat. Sie wurde bewusst aus seiner Lehre entfernt um die Menschen zu kontrollieren und um Angst zu verbreiten. Und das ist sicher. Un dnicht nur das wurde das wurde entfernt. da ist noch viel mehr bzw. da wurde erfunden und weggelassen ohne Ende. Judas hat Jesus z.B. auch nicht verraten. Es war eienn Anbsprache zwischen den beiden. Und Jesus ist auch nicht gestorben um die Menschen von Sünden zu befreien. Auch das ist nict wahr. Wie eben so vieles.


Liebe Liesel

Das bedeutet, dass das gesamte Christentum eine Lüge ist? Willst du das damit sagen? Hast du eine Begründung oder Beweise, die diese Anschuldigungen belegen?

Alles Liebe
Einfach mal nachfragen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Judas_Ischariot
Zitat:
Andere Kirchenväter wie Irenäus schmückten das negative Bild des ewig verworfenen Verräters im Anschluss an das Johannesevangelium mit Legenden über seine Motive und seinen Tod aus und verfestigten es. Ebenfalls früh begann die antijudaistische Stilisierung des Judas als Prototyp des Judentums: Johannes Chrysostomos verfasste, mit Bezug auf die Tat des Juden Judas Ischariot, Regeln für den Umgang mit Juden, die im Mittelalter dann wörtlich in Gesetzesform gegossen wurden.

Als Hintergrund für diese Entwicklung nimmt man heute an, dass die Alte Kirche sich nach 70 vom Judentum absetzen und eine Klärung ihrer Mitgliedschaft erreichen musste. Im Abendmahl wurde daher auf die negativ interpretierte Tat des Juden Judas rekurriert, um ähnlich wie im „Ketzersegen“ des Achtzehngebets (Amidah) die eindeutige Zuordnung der Glaubensbrüder und -schwestern zu fordern.

Es konnte in den Anfängen je nach Machtfrage und Machtbefugnis einiges verändert werden, solange noch alles im Aufbau war.
Zitat:
Eine weitere neuzeitliche Deutung besagt, dass Judas mit Wissen Jesu gehandelt und mit den Hohepriestern verhandelt habe. Auf Grund von religiösen Bestimmungen konnte der Messias sich nicht selbst offenbaren, sondern musste von anderen erkannt und bezeugt werden.

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Guten Morgen allerseits
Schönen Sonntag wünsche ich Euch allen

LG
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
@ Ikarus

Danke für die Beiträge zu Judas Iskariot.

Schwerwiegender finde ich die Tatsache, dass Jesus ursprünglich von der Reinkarnation gelehrt haben soll. Und welche Reinkarnationslehre er gelehrt hätte?

Alles Liebe
Long_Road, war das so wichtig in dieser Zeit damals, historisch die Unterdrückung des jüdischen Volkes durch die Römer, der Aufstand, Hoffnung auf ein besseres Leben - keine sozialen Absicherungen wie heute, wer arm war, wer Analphabeth war, keine Chance auf ein gutes Leben.

Jesus versprach ein Reich - ein neues - aber nicht von dieser Welt - dann trat nicht ein, was kommen sollte und so orientierte man sich um.

Man muß den ganzen historischen Kontext betrachten, und vielleicht war Jesus auch mehr als nur ein Prediger, oder Rabbi oder Bettelmönch oder wer weiß was, vielleicht war er wirklich ein Initiierter, wie es die Theosophie sagt - keiner hat damals etwas aufgeschrieben, es wurde mündlich weiter getragen und die Chance, Legenden, Sagen, Mythen als Wahrheit zu deklarieren, war groß.

Es war doch erst alles am Entstehen - prägende Figuren gestalteten im Laufe der Jahrhunderte das kommende Christentum - man muß die ganze Geschichte sehen, wer Teil hatte an bestimmten Richtungen usw.

Das ist in anderen Religionen auch nicht anders, wenn man zurück blättert - es hängt immer mit Persönlichkeiten zusammen, die eine bestimmte Zielrichtung verfolgten.

So meine Meinung.

LG
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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Die Reinkarnation war im Urchristentum enthalten. Später haben die Mächtigen sie entfernt, um auf diese Weise das Kirchenvolk besser unterdrücken zu können.

Ich finde es schade, dass heute die Kirche noch immer die Reinkarnation verschweigt, wo doch die meisten Leute schon sehr aufgeklärt sind. Die Menschen würden viel bewusster leben, wenn sie an die Reinkarnation und das Karma glauben würden.

Ja, natürlich hatten wir alle schon sehr viele Leben vor dieser Geburt.
Herzlich willkommen im Forum, Rosenblüte!

Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Die Reinkarnation war im Urchristentum enthalten. Später haben die Mächtigen sie entfernt, um auf diese Weise das Kirchenvolk besser unterdrücken zu können.



Meines Wissens war im Urchristentum wohl die Reinkarnationslehre auch vertreten, aber eher durch griechische Einflüsse, nicht aufgrund der Lehre des Jesus Christus. In den kanonischen Schriften findet man diese Lehre nicht. Man findet lediglich Hinweise darauf, dass sie damals im Volk bekannt war - z.B. an der Stelle mit dem Blindgeborenen.
Beim Konzil von Nicea wurde der Glaube an die Reinkarnationslehre verboten, musste aber nicht aus den Schriften 'entfernt' werden.

Liebe Grüße von Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Martin H. hat folgendes geschrieben:

Im übertragenen Sinne:
Das Wasser war als Ozean, als Wolke, als Regentropfen, als Fluss und wieder als Ozean.
Die Seele war als Gott (Universalseele) als verkörpertes Wesen (Individualseele) und wieder als Gott (Universalseele).

corium hat folgendes geschrieben:
Wenn ich mir dazu die Bevölkerungszahl der Erde anschaue, hieße das, daß immer mehr un d mehr Gott (Individualseele) auf Erden wandelt.
Passt das zum täglichen Erleben? Irgendwie eher nicht.

Zunächst mal wäre das ja nicht auf den Menschen beschränkt.
Des Weiteren ist unsere göttliche Natur ja meist durch unsere niedere Natur verdeckt.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Danke Minou, für deine Begrüßung und deine Ansicht über die Reinkarnationslehre.
Minou hat folgendes geschrieben:
Beim Konzil von Nicea wurde der Glaube an die Reinkarnationslehre verboten, musste aber nicht aus den Schriften 'entfernt' werden.
Nein, dafür hatte eine Kommission gesorgt, die im Vorfeld des Konzils den "Kanon" = das Neue T. zusammengestellt und die Evangelien einander angeglichen hatten. Der "Kirchenvater" Anonymus schreibt dazu in seinen Memoiren: "Für das, was ich getan habe, wird man mich verfluchen"...
Reicht das nicht?
Eine der bekanntesten Grössen war Origenes (2./3. Jh.), der auch noch über Reinkarnation geschrieben hatte - bis die Kirche ihn mit dem Bannfluch bedrohte und seine Schriften darüber verbieten liess...
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Eranos hat folgendes geschrieben:
Der "Kirchenvater" Anonymus schreibt dazu in seinen Memoiren: "Für das, was ich getan habe, wird man mich verfluchen"...


Hat das nicht Hieronymus gesagt?
Wer soll dieser Kirchenvater Anonymus gewesen sein
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten