Evolutionstheorie und die Zeit?


Hallo, ich habe mich etwas mit der Evolutionstheorie beschäftigt. Nicht viel das gebe ich zu. Ein Punkt ist mir eingefallen und suche um Unterstützung. Die Evolutionstheorie sagt aus das die Entwicklung langsam über Millionen oder Milliarden Jahre endstandenden ist.

Der Urknall sagt aus alles ist aus dem nichts entstanden und das Universum dehnt sich aus. Also war alles kleiner,näher,langsamer,schneller sehe ich das so richtig? Wir messen aber Zeit anhand der Planeten. Wie lange war vor 1 Milliarde Jahren 1 Jahr? Heute eventuell 1-2 Sekunden?

Ab wann macht es Sinn die Zeit zu Messen? Es gibt ein bekanntes Schaltjahr aber auch eine Weniger bekannt Schaltsekunde.
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"ich nehme schwarze Tinte wenn ich rote Zahlen schreibe"
Zitat:
Der Urknall sagt aus alles ist aus dem nichts entstanden und das Universum dehnt sich aus. Also war alles kleiner,näher,langsamer,schneller sehe ich das so richtig? Wir messen aber Zeit anhand der Planeten. Wie lange war vor 1 Milliarde Jahren 1 Jahr? Heute eventuell 1-2 Sekunden?


Zeit ist relativ. In der Nähe von Masse vergeht die Zeit langsamer(frag mich nicht warum )

Z.B Die Satelliten die sich um die Erde bewegen, dort müssen die Atomuhren immer wieder korrigiert werden(wegen der Umlaufbahn),weil dort die Zeit etwas langsamer (nanosekunden abweichungen)ist.

in der Nähe von einen schwazen loch, ist die zeit stark verlangsamt(Wenn wir 5 Jahre um ein schwarzes Loch kreisen würden, wären auf der Erde 10 Jahre vergangen.)

Zitat:
Wie lange war vor 1 Milliarde Jahren 1 Jahr? Heute eventuell 1-2 Sekunden?


Wir wissen sogar wie alt das Universum ist,(13,75 Millarden Jahre)dank der Lichtgeschwindigkeit und die ist immer konstant.

Die Zeit ist schon kompliziert

LG Griswo
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Das Leben mag keinen Sinn haben,
was aber noch lange nicht heißt das es sinnlos ist.
Griswo hat folgendes geschrieben:


Wir wissen sogar wie alt das Universum ist,(13,75 Millarden Jahre)dank der Lichtgeschwindigkeit und die ist immer konstant.

Die Zeit ist schon kompliziert

LG Griswo


Gemessen an unserer Zeit und die dehnt sich aus. Also müsste die Zahl regelmäßig verbessert werden oder es geht garnicht weil die eine Zeit sich ständig ändert. Daraus kann mein kein Regelmäßiges Bild "schöpfen". Ach mist das ist schon ein wieder fast ein anderes Gebiet. Doch wo sucht man nach der Zeit?
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"ich nehme schwarze Tinte wenn ich rote Zahlen schreibe"
Lustig, frag doch mal Einstein, oder einen Physiker der sich damit auskennt oder du gehst zu youtube und gibts Zeit ein. Du findest bestimmt dort was.
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Das Leben mag keinen Sinn haben,
was aber noch lange nicht heißt das es sinnlos ist.
Also ich habe viele Leute gefragt , entweder ich werde beleidigt und es gibt keine Antwort oder ohne Beleidigung keine Antwort.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltsekunde

Meine Frage lautete , wird diese Schaltsekunde die ständig HINZUGEFÜHRT wird bei der Evolutionstheorie berücksichtigt?

Wenn ja , OK

Wenn Nein und wir die Zeit zurückrechnen wirds immer schneller bzw. die zeit kürzer.

Ich finde das irgendwie wichtig.

http://upload.wikimedia.org/wikiped.....%C3%A4nge_vom_SI-Tag_.svg

das Jahr hat 31 104 000 Sekunden, wenn ich jedes Jahr eine Sekunde wegnehme dann ist nach 31 104 000 Jahren schluss und das erste jahr dauert 1 sekunde. Versteht ihr mich jetzt wie ich das meine ?
Rauch, Du vermischt da einiges.

Ein Schaltjahr wird eingefügt, weil die Erde eben nicht genau in 365 Mal 24 Std. die Erde umkreist, sondern in (365 * 24 Std.)+6 Std.
Damit sich das ausgleicht, wird alle 4 Jahre (4*6 Std. =24 Std.) ein Tag eingefügt.

Die Schaltsekunde:
Eine Sekunde wird definiert:
Zeitintervall zwischen 2 x mittlerer Sonnenstand / (24*60*60) stimmt aber leider nicht 100%, deswegen werden Schaltsekunden benötigt.

Ein Tag auf der Erde wird mit der Zeit immer langsamer.
Ein Monat wird immer Schneller.
Denn der Mond bremst durch seine Gezeitenkraft die Erde, die Erde beschleunigt den Mond.
Der Mond wird in ein paar Milliarden Jahren in den Large-Range-Punkt, der zwischen Sonne und Erde liegt, einmünden und dann die Sonne mit samt der Erde umrunden, ohne weiterhin die Erde zu umrunden.
Er wird also von der Erde mitgeschleift werden.

Zeit ist relativ:
Sie verlangsamt sich durch Gravitation und durch Beschleunigungen.
Nahe der Lichtgeschwindigkeit verlangsamt sich die Zeit ebenfalls, so dass kurzlebige Teilchen, die in der hohen Atmosphäre entstehen und mit nahezu Lichtgeschwindigkeit auf die Erde rasen hier gemessen werden können, obgleich sie eigentlich nicht so lange leben würden.

Das Universum dehnt sich mit etwa 3,5 facher Lichtgeschwindigkeit aus.
Dennoch ist hier der Grundsatz nicht verletzt, dass sich nichts schneller wie Lichtgeschwindigkeit ausdehnen kann.
Denn hierbei handelt es sich nur scheinbar um die Fluchtgeschwindigkeit der Galaxien.
In Wirklichkeit bläht sich der Raum zwischen den Galaxien auf.
Der Raum bläht sich derzeit auf mit:
75,919 Meter pro Million Jahre und 1000 km
Diese Aufblähung beschleunigt sich allerdings.

Daraus folgt wiederum, dass das Universum schneller auseinander fliegt als Lichtgeschwindigkeit folglich nimmt der Radius den wir sehen (Sichtbares Universum) gemessen an der Gesamtheit des Universums
immer weiter ab.
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Lieber Rauch

Deine Überlegungen sind recht kompliziert, aber berechtigt.

Die (momentane) Definition einer Sekunde (http://de.wikipedia.org/wiki/Sekunde) ist absolut und nicht relativ zur Planetenbewegung oder zur Ausdehnung des Universums. Das war früher so, deshalb ist das Problem mit der Schaltsekunde erst entstanden. Soweit ich das begreife ist hier aber nicht die Planetenbewegung oder die Ausdehnung des Universums Schuld, sondern die Tatsache, dass sich unser Planet nicht gleichmäßig dreht. Und erst die Erdrotation bringt uns Tag und Nacht.

Wenn Aussagen zur bisherigen Dauer des Universums getroffen werden muss man immer bedenken, dass das Schätzungen und Annäherungen sind. Laut Wikipedia ist das Universum 13,75 Milliarden Jahre alt +/- 160 Millionen Jahre. Wenn du jetzt die Schaltsekunde in deine Überlegungen hineinnimmst hast du einen weiteren Spielraum von lediglich ca. 440 Jahre (14 Milliarden Jahre = 14 Milliarden Schaltsekunden = 444 Jahre).

Ich hoffe, dass ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen jetzt nicht mehr falsches als richtiges geschrieben habe und hoffe, dass dir das weiter hilft.
Die Zeit hat keine reale Existenz.
Sie ist nur die Funktion der Materie.
Sonst könntest du mir 2 Kilo oder zwei Meter ( oder welche Einheit auch immer ) Zeit übergeben.
Keine Materie = Keine Zeit.
Wie lange ein Jahr ist ist letztlich eine Sache der Vereinbarung.

Ich würde wirklich was dafür geben wenn man mir erklärte warum die Menschen diesen Fakt ignorieren.
Ruhi hat folgendes geschrieben:
Die Zeit hat keine reale Existenz.
Sie ist nur die Funktion der Materie.
Sonst könntest du mir 2 Kilo oder zwei Meter ( oder welche Einheit auch immer ) Zeit übergeben.
Keine Materie = Keine Zeit.
Wie lange ein Jahr ist ist letztlich eine Sache der Vereinbarung.

Ich würde wirklich was dafür geben wenn man mir erklärte warum die Menschen diesen Fakt ignorieren.


Das finde ich richtig interessant, was du da schreibst. Denn man kann sich in Definitionen verlieren und diese für Ursachen halten. Denn das Schulwissen fragt doch größtenteils gar nicht nach den Ursachen für das, was sie möglicherweise hervorragend zu erklären vermag. Ich meine: Es werden vielleicht Ursachen erklärt, die wiederum Ursachen haben, aber ab einem bestimmten Punkt hört das Erklären-Können auf ... und es ist arm, wenn man meint, das wäre nun alles, und es ist arm, wenn man meint, es blieben keine Fragen offen. Und es wäre arm, wenn man nicht merken würde, dass man arm an Antworten ist, selbst wenn solche reichlich vorliegen.
Zeit ist definiert als ein Intervall zwischen zwei Ereignissen.
Ereignisse setzen Materie voraus.

Übrigens ist auf der Quantenebene die Zeit umkehrbar.
Das heißt: Könnte man die Ereignisse in der Quantenebene filmen, so würde der Zuschauer nicht beurteilen können, ob der Film vorwärts oder rückwärts läuft.
Dass das in der makroskopischen Ebene nicht funktioniert, liegt an der Entropie.
Die Unornung in einem System nimmt stetig zu.
Man kann zwar Ordnung in das System bringen, benötigt dazu aber Energie, die von außen in das System gebracht wird.
Daraus folgt, dass die Unordnung außerhalb des Systems mindestens um den Wert zunimmt, mit dem man im System Ordnung geschaffen hat.
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