Ist das Leben nach dem Tod schöner als das Leben auf Erden?


Die ewige Hölle brauchen Glaubensrichtungen, die auf diese Weise Menschen an sich binden wollen.
"Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt."
Ohne die Lehre der ewigen Hölle hätte weit weniger Geld im Kasten geklungen.
Wer Menschen nicht mit Liebe gewinnen kann, der tut es mit Furcht.
Und damit das Ganze nicht durchschaut wird, wird bereits dann das Nachdenken über und das Bloßstellen von solchen Strategien mit Höllendrohungen belegt.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Zitat:
Pjotr Seite 14: Ich geb dir natürlich recht, die grossen Religionen sind sicher nicht daran interessiert, hier stark einzusteigen, da das ja an dem Image der Offenbahrer kratzt. Daher setze ich hier mehr auf die Vernunft und die demokratische Gesetzgebung.


Soweit ich das aus "Anatomie der Seele" unter Abschnitt "Orthodoxie" entnehmen kann, ist der Mensch noch nicht soweit, ohne Gebote und Verbote auszukommen - er braucht noch Anleitung, ehe sich sein inneres Gewissen entwickelt, aufweicht, bearbeitet werden kann und mit dem äußeren Gewissen eine Einheit bildet. Aber zu verlangen, daß der Mensch auf der 2. Entwicklungsstufe mehr geben und einsehen kann, ist genauso, als würde man von einem Kinder der Alterstufe 2 verlangen, die erste Klasse zu besuchen oder gar Abitur zu machen - das muß alles wachsen - und so, wie der Mensch biologisch reift, reift er auch seelisch, nur braucht die Seele unendlich viel mehr Zeit - und wenn Gott wirklich vom Ziel aus alles aufwickelt, dann hat schon alles seine Berechtigung - denke ich mir mal - zumindest klingt es für mich logisch.

Denn auch Eltern haben einen Plan für ihren Sprößling, was aus ihm werden soll und auf welchen Wegen.

Daß der Sprößling auch eigene Wege geht, ist klar und ganz natürlich, aber irgendwann findet auf den Pfad wieder zurück. Auch das wir eingerechnet - es ist nicht alles starr und vorgeschrieben, sondern läßt viele Möglichkeiten offen.

Insofern - vom Buch aufgeschaut und gesehen: Hallo, Leben - wie bist du, wenn ich dich erschaffe und forme, mir meinen Weg gestalte - und was bin ich dann, wenn ich fertig bin ?

lg
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
@ Peter.Trim

Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Marcolo hat folgendes geschrieben:
Marcolo hat folgendes geschrieben:
Glaubt hier irgendwer an die Existenz der Hölle?


Nach meiner Definition ist Hölle nicht etwas, was nach dem irdischen Tod kommt, sondern grundsätzlich das Unannehmbare, das Einem zukommt, wenn er im Übel bewusst verharrt. Es gibt doch auch die Hölle auf dieser Erde. Mit dem Jenseits hat das prinzipiell nichts zu tun in diesem Kontext. http://youtu.be/ge7PWBdC7OQ


Nein, ich kann dem Sprecher des verlinkten Audios da unmöglich zustimmen, wenn er pauschalisierend feststellt, jedes erlittene Schicksal auf Erden würde den Charakter des Betroffenen widerspiegeln.

Eine solche Schuldzuweisung ist ebenso haarsträubend wie aus der Luft gegriffen. Dem zu Folge wären die Unterdrückten selbst an ihrem Schicksal schuld, ihre Armut, ihre menschenunwürdigen Lebensbedingungen wären nur logische Folge (der Mann spricht von Kausalität) ihrer fehlgeleiteten Seele und schwer erkrankte Menschen, wie zum Beispiel manche Krebspatienten wären mit der richtigen Einstellung von diesem "Schicksal" verschont geblieben.

Das alles ist hahnebücherner Unsinn. Obwohl sicher jeder Mensch auch in gewissem Maße eigenverantwortlich seine Umwelt prägt, an ihrem Erscheinungsbild beteiligt ist und manche Erkrankung durch eine rechte Lebensweise und innere Einstellung sicher hätte vermieden werden können oder zumindest einen milderen Verlauf genommen hätte.

Hier wird wieder einmal leichtfertig und oberflächlich pauschalisiert, um einer bedenklichen Weltanschauung zur Legitimation zu verhelfen.

Mit Verlaub gesagt: Ohne mich.


@ Burkl

Burkl hat folgendes geschrieben:
Es geht darum völlig bescheiden zu werden, sowohl geistig als auch materiell keine "Besitzansprüche" zu erheben. Die, die nichts tun, außer Gott zu folgen, wohl wissend, dass die ihm alles verdanken und nichts sich selbst und ihrer "Leistung", das sind die Menschen, die Gott wirklich nahe sind. Die, die akzeptieren, dass sie keinen Anspruch darauf haben alles zu verstehen und zu erfassen. Die, die Gott vertrauen ohne Forderungen zu stellen, wie auch die Forderung "alles zu verstehen" eine solche des Intellekts ist, der sich groß machen will. ...


Mit anderen Worten: Der gemeine Mensch soll sich mit all dem abfinden, was eine selbsternannte Elite im Namen Gottes von ihm fordert: Resignation, Genügsamkeit, Aufgabe des Selbstwertgefühls, ein "Leben" in geistiger Umnachtung.

Danke, dass du mir und anderen Lesern nochmal eindringlich erläutert hast, warum man sich in Acht nehmen sollte, in die Falle christlicher Missionare zu tappen und warum es für eine allgemeine und spirituelle Höherentwicklung so wichtig ist, vom christlichen Glauben Abstand zu nehmen. Insbesondere von dem, was vom Vatikan aus an die Menschen herangetragen wird.

Mit freundlichen Grüßen
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Die Galaxis ist eine Scheibe