Ist das Leben nach dem Tod schöner als das Leben auf Erden?


Das Leben auf Erden ist für den Einzelnen unterschiedlich schön. Für manche gar unerträglich, für wenige das Paradies auf Erden. Ich denke daher auch, dass es im Jenseits ähnlich ist. Glaubt hier irgendwer an die Existenz der Hölle?

Ich bin mir da nicht ganz sicher ....
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Die Galaxis ist eine Scheibe
Marcolo hat folgendes geschrieben:
Das Leben auf Erden ist für den Einzelnen unterschiedlich schön. Für manche gar unerträglich, für wenige das Paradies auf Erden. Ich denke daher auch, dass es im Jenseits ähnlich ist. Glaubt hier irgendwer an die Existenz der Hölle?

Ich bin mir da nicht ganz sicher ....


Ich glaube an die Sterblichkeit derjenigen Kräfte, die sich gegen Gott stellen.

Der Zustand vom ewigen Leben des Guten für immer ausgeschlossen zu sein. Den würde ich als Hölle bezeichnen. Und wenn es diese Möglichkeit als Konsequenz unserer irdischen Tuns nicht geben könnte - dann wäre wirklich alles umsonst. Wenn am Ende ohnedies nichts ist - oder wenn nicht der Gute zum Ziel findet, sondern auch der Böse dort angelangt, dann hätten die Hitlers und Mao-Tse-Tungs dieser Welt gewonnen. Dann wäre, wie Paulus schlussfolgert, die einzig logische zu ziehende Konsequenz für dieses Leben:

„Lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!“ (1. Kor 15,32)
Aber Burkl...
Das würde der Güte und em verzeihenden Wesen Gottes widersprechen.
Versuch dir mal vorzustellen daß es eben doch so sein könnte: alle gelangen in die geistige Welt. Aber wie werden das diejenigen empfinden für die das Geistige Nichts, das Körperliche Alles bedeutet? Werden sie klar kommen?
Hmmm...
Wie denn?
Grüße
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Aber Burkl...
Das würde der Güte und em verzeihenden Wesen Gottes widersprechen.
Versuch dir mal vorzustellen daß es eben doch so sein könnte: alle gelangen in die geistige Welt. Aber wie werden das diejenigen empfinden für die das Geistige Nichts, das Körperliche Alles bedeutet? Werden sie klar kommen?
Hmmm...
Wie denn?
Grüße


Wie wird die unendliche Gerechtigkeit Gottes kombiniert mit der unendlichen Barmherzigkeit Gottes für die Leute aussehen, die sich selbst von Gott durch ihr Leben ausgeschlossen haben?

Es ist eigentlich für den kleinen begrenzen Menschenverstand nicht vorzustellen wie das beides konform gehen kann - absolute Barmherzigkeit und absolute Gerechtigkeit. Ich glaube aber dennoch ganz fest, dass Gott so entscheiden wird, dass sowohl die Gerechtigkeit genüge getan sein wird, aber auch seine volle Barmherzigkeit walten wird.

Ich verlasse mich auf Jesus, dass ich es eines Tages verstehen werde, wie das zusammenpasst.

"An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen." (Joh 16,23)
*g* ich versuche es lieber jetzt schon zu verstehen...
dtrainer hat folgendes geschrieben:
*g* ich versuche es lieber jetzt schon zu verstehen...


Ich bin dagegen froh, dass mein Glaube mir ein Bild von Gott vermittelt, dass mir immer wieder klar macht, dass er auch der Unbegreifliche bleiben wird. Ich kann und muss nicht schon jetzt alles verstehen. Das nimmt auch viel Druck und gibt Freiheit - zu wissen, dass einmal alle Fragen beantwortet sein werden, aber eben nicht in diesem irdischen Leben.
Es bleibt genug zu begreifen das wir jetzt nicht fassen können. Aber wer uns lehrt 77*77 mal zu verzeihen, der wird das auch selbst so halten. Das ist nicht so schwer zu begreifen.
Dir werden nach dem leben alle möglichkeiten offen stehen! Selbst welche, die du dir jetzt garnicht vorstellen kannst!
LG wille
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Es bleibt genug zu begreifen das wir jetzt nicht fassen können. Aber wer uns lehrt 77*77 mal zu verzeihen, der wird das auch selbst so halten. Das ist nicht so schwer zu begreifen.


Das schon - aber dem "verlorenen Sohn" kann auch erst verziehen werden, nachdem er aus der Fremde umkehrt und zum Vater zurückkommt. Wenn der Sohn nicht zurück zum Vater will, dann bleibt er verloren.

Verzeihung ist Liebe und setzt die freiwillige Reue desjenigen voraus, dem verziehen werden soll... Dann allerdings 77-mal, also unendlich!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Das schon - aber dem "verlorenen Sohn" kann auch erst verziehen werden, nachdem er aus der Fremde umkehrt und zum Vater zurückkommt. Wenn der Sohn nicht zurück zum Vater will, dann bleibt er verloren.

Wenn er aber dann doch wieder will, wieso sollte dann das Tor nicht offen stehen?
In der Ewigkeit bleibt doch immer genügend Zeit.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Verzeihung ist Liebe und setzt die freiwillige Reue desjenigen voraus, dem verziehen werden soll... Dann allerdings 77-mal, also unendlich!

Ein Gott, der allwissend ist, weiß wieso ein Mensch so handelt, wie er handelt.
Wo Verständnis ist, da ist keine Verdammung.
Ein Gott, der einen Menschen erst gar nicht verdammt, braucht auch nichts zu verzeihen.
Es ist nur Liebe zum Sein und das Bemühen, eine Seele zu ihrer wirklichen Bestimmung zu führen.
Gott alleine kennt die Mühen, uns den Weg zurück zu zeigen.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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