Kann man im Jenseits auch mal albern sein?


@akasha

Schön, dass wir das klären konnten. Ich stimme Dir völlig zu, dass Worte tot sind, wenn sie nicht gelebt werden.

@pauli

Ich kenne die Entstehungsgeschichte der Bibel und bin keinesfalls der Meinung, dass alles, was da steht gottgewollt ist. Jesus selbst hat zwar gesagt (so steht es jedenfalls in den Evangelien, ob er es so wirklich gesagt hat, weiß kein Mensch), dass er nicht gekommen ist aufzuheben sondern zu erfüllen. Aber ich bin der Meinung, er hat sehr wohl aufgehoben oder klar gestellt, verbessert, wie auch immer. Es steht oft in der Bibel (AT), dass man seine Feinde hassen soll, töten soll, widerliche Rituale pflegen soll. Das finde ich abstoßend. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Bibel ein Mischmasch ist aus der wahren Gottesbotschaft und wenn man so will die seines Gegenspielers oder derjenigen, die Gott für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Deswegen halte ich mich auch an die Stellen, die ich verstehe und annhemen kann - und die sind überwiegend, fast ausschließlich in den Evangelien zu finden.
Das die Bibel in soviel verschiedene Richtungen tendiert
liegt ja woll auch daran das 40 Schreiber mit daran beteiligt waren. Und dann noch der Zeitraum von etwa 1500 Jahren. Dazu kommt noch das sie sich einander nicht gekannt haben. Zumindest der grösste Teil von ihnen.Ich sage ja auch gar nicht das der ein oder auch andere etwas hinzugedichtet hat. Du kennst ja bestimmt das Spiel "stille Post". Das natürlich die katholische Kirche
wie aber auch viele Religionen die Bibel für wahr nehmen ist ein anderes Kapitel. Aber es würde schon ein Erdbeben lostreten wenn einer kommen würde und sagen würde, das sich alles ganz anders zugetragen hat. Vielleicht sollte man die Bibel auch eher als Ratgeber gebrauchen in Fragen des Glaubens.
Und nicht zu vergessen auch mal Gehirn einschalten.
@pauli

Dem kann ich nur zustimmen (ohne mein übliches Gegenblabla)
AlBundy

Das freut mich..das wir uns einig sind..
und jetzt die Frage; was wollen wir tun?

Es stimmt auch, was du geschrieben hast,
das ohne Wort-nichs ist.

Weil jegliche Voraussetzung um irgend ein
Tun, und "erschaffen", das Wort ist.
Weil Eben "am Anfang war das Wort..
Das mit dem Wort sehe ich auch ganz praktisch, also ohne religiösen Hintergrund. Wenn man etwas möchte oder sich mitteilt, dann über das Wort, sei es nun geschrieben oder gesprochen.

Was meinst Du, was wir tun sollten? Bezüglich des Themas? Wir/Ich bin/sind ein wenig abgedriftet, gelle?
AlBundy

Muss nicht alles einen bewussten Religiösen
Hintergrund haben..
entweder ist alles, oder es ist nichts..
Ursprünglich aus einem..gleichem Hinter
Unter und Obergrund

und entweder hängt alles mit allem zusammen
oder nicht..
und manchmal bleibt man einfach nur bei dem Wort, das nichts und aller Anfang ist..

Ich denke es genügt schon, einander zu Akzeptieren, auch in anderen Heiligen Büchern, Gottes Wort zu sehen
und vor allem in das eigene Leben entsprechend umzusetzen!
Das stimmt. Ich selbst versuche gerade, in kleinen Dingen ein paar Worte anzunehmen und umzusetzen. Nun, vielleicht liebe ich meine "Feinde" nicht gerade, aber ich habe versucht, in zwei Fällen, mit "Friedensangeboten" und ein paar freundlichen Worten, die Wogen zu glätten. Und es scheint zu funktionieren (man wird auf lange Sicht sehen müssen).

Vielleicht haben einige Bibelstelln auch direkten praktischen Nutzen in diesem Leben. Ich denke da z.B. daran, dass man Feindschaften eben nicht pflegen soll, sondern sie mit freundschaftlichem oder freundlichen Tun "bekämpft". oder dass man seinen Schuldigern nicht nachtragend ist. Wie gesagt, das sind zarte Versuche, mal das ein oder andere umzusetzen. Nicht einfach....
Gratuliere!

Ich wurde sagen die sog."Feinde"muss man nicht mal lieben-es wurde mir schon genügen, die zu Akzeptieren, oder wenn es auch nicht gelingt, dann in Ruhe zu lassen!
Das wäre schon ein Vortschritt, eine Geistige Entwicklung und Fehigkeit die jeder lernen kann!
Glaube ich!

Frage ; wie wird jemand zu Feind?
Wer bestimmt wie ich drauf bin - ich oder jemand der mir gegenüber steht?
Da liegt m.E der Schlüssel dazu. Es sind die Emotionen, die Feindschaft bewirken. Da sagt jemand etwas zu mir, was ich als Kritik oder gar als Angriff sehe. Gehe ich nun meinen Gefühlen nach, nehme ich eine Abwehrhaltung ein - und aus ist es mit jedem Versuch, sich freundlich und Konstruktiv zu unterhalten.
Halte ich mich strikt an das Gesagte und antworte darauf, sieht es besser aus. Jedenfalls erhöht sich nicht mein Blutdruck/Adrenalispiegel....
Es mag sein, jemand greift mich mit hundert Argumenten persönlich an, und bringt eines, das sachlich ist. Dann reagiere ich auf dieses eine Argument, und was den Rest angeht, denke ich mir im Stillen "Freund, ich weiß besser wie ich bin und muß das nicht rechtfertigen"
Anfangs fällt es schwer sich das anzutrainieren. Aber die entspannte Haltung die daraus kommt, führt letztlich dazu daß ich Menschen nicht mehr in Freund und Feind unterteile, sondern einfach als Menschen sehe.
Gott liebt uns nämlich alle - auch die, mit denen ich Schwierigkeiten habe - und mich
Feindschaft ist sicherlich sehr individuell zu bewerten. Also das eine Beispiel war der Voreigentümer unseres hauses, der uns ein paar Sachen wider besseren Wissens verschwiegen hat und auf arm und unschuldig tut. Ich habe darauf verzichtet gegen ihn gerichtlich vorzugehen, obwohl ein bekannter Anwalt meinte, dass es wasserdicht sei. Ich gebe zu, in erster Linie, um mir Stress zu ersparen, ich wollte einfach mit der Sache abschließen, obwohl wir das Geld zur begleichung des Schadens gut gebrauchen könnten.

Das andere Beispiel ist der Vater meiner Freundin, der keinen eigenen Willen zulässt und seine eigene Tochter für eine "H-u-r-e" verraten hat und vieles mehr. Ich habe das kriegsbeil begraben, auch weil es meine Freundin sich gewünscht hat, obwohl ich mit diesem charakterlosen Menschen nichts mehr zu tun haben wollte.

@dtrainer

Deinen letzten Satz finde ich gut