Wir basteln uns eine Religion


Vielen Dank für diese nette Steilvorlage:
Ich empfehle das "Unilogon" (http://www.unilogon.de.

Ein neuer Weg sich selbst und seine kosmische Umgebung neu zu entdecken.
Es gibt sieben Prinzipien. Sie ermöglichen ein weltweites Zusammenleben ohne Kriege und Tod. Unilogon ist streitbar und unterstützt eine Kultur des Zweifelns und der Unsicherheit. Es findet Sicherheit im Letzten und Ersten und glaubt daran, dass am am Ende alles gut werden wird.
Wer unilogisch denken lernt, der erkennt sich und andere mit Respekt und Toleranz. Alle sieben Prinzipen ergänzen sich und verstärken sich. Wer sie sich zu Herzen nimmt, der lebt mit einer starken Ethik und hat Wissenschaft und wahrgenommene Wirklichkeit zu Freunden.
Unilogon schließt religiöse Vorstellungen nicht aus. Das Problem: Die meisten religiösen Vorstellungen schließen das Unilogon aus.
Deshalb werden beispielsweise Christen mit Unilogon Probleme bekommen: Zu liberal, zu weltoffen, zu wenig an die Bibel gebunden.
Trotzdem: Das Unilogon eröffnet einen weiten Rahmen für alle Menschen dieser Erde. Keiner wird gezwungen etwas gegen seinen Willen zu glauben.
Es ist lediglich ein sehr gut funktionierendes Angebot für mehr Frieden und Gemeinschaft, für eine Welt die aus EINEM kommt und wieder EINES werden kann.
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Es gibt keine Materie. Wir leben aus dem Weltgeist - dem UNILOGON!
Was soll das immer mit dem "Eins werden"?
Ich bin Eines und ich möchte, daß da außerhalb meiner noch vieles ist.
"Das Viele" ist doch viel schöner!
Ich bastel mir jetzt auch ne art Religion:
Pleromalogus, das Wort von der Fülle.
"Alles eins" ist laaangweilig!

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"
Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
maxzwo hat folgendes geschrieben:
Was soll das immer mit dem "Eins werden"?
Ich bin Eines und ich möchte, daß da außerhalb meiner noch vieles ist.

Ich hatte einmal eine transzendentale Erfahrung.
Maxzwo, ich kann Dir versichern, dass es alles andere als langweilig ist, wenn man die Grenzen des Seins sprengt und mit seinem Sein sich in das Grenzenlose ausdehnt.
Wenn du von einem kleinen Individuum, das Du glaubtest zu sein auf einmal zur Totalität wirst.
Ja ich glaube daran, dass das nicht mal in der Ewigkeit langweilig werden könnte.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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maxzwo hat folgendes geschrieben:
Was soll das immer mit dem "Eins werden"?
Ich bin Eines und ich möchte, daß da außerhalb meiner noch vieles ist.
"Das Viele" ist doch viel schöner!
Ich bastel mir jetzt auch ne art Religion:
Pleromalogus, das Wort von der Fülle.
"Alles eins" ist laaangweilig!


Alles eins heißt nicht alles gleich.

Alles eins soll bedeuten, dass wir dieses Normalgefühl, dass man als Mensch zuerst hat, von allem und jedem getrennt zu sein, überwindet.

Das heißt nicht, dass man alles gut findet, was andere tun.
Aber es bedingt, dass man auch nicht mehr gegen etwas ist, was andere tun- man kann es dann einfach alles so lassen, wie es ist.

Es regt einen nichts mehr auf, es entstehen die unangenehmen Gefühle wie Neid, Zorn, Gier, Eifersucht, Hass, Groll, Unmut und Wut nicht mehr.

Das ist doch nicht schlecht, oder?

Alles ist eins, ist eine komische Umschreibung für ein inneres sicheres Wissen, ein Empfinden, dass wir richtig sind, dass alles, so wie es ist, gewollt und geplant ist und es nichts Falsches gibt, nur Entwicklung zu immer besser werdend für jeden mit zunehmender Erkenntnis.

Es ist einfach eine Empfindung, getragen, beschützt, geliebt und wohl geborgen zu sein.
Namaste

Zu erkennen das man nicht allein bzw. eine Insel, sondern vielmehr ein kleines Puzzlestück in der Gesamtheit aller Existenzen ist, ist doch ein wundervolles Gefühl. Ich erlebe es besonders oft am morgen bei der ersten Tasse Tee und der folgenden Meditation. Ob man dazu nun einer Philosophie folgen sollte welche eher der Strategie eines Unternehmensberaters ähnelt, dass muß jeder für sich entscheiden.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Zitat:
Alles ist eins, ist eine komische Umschreibung für ein inneres sicheres Wissen, ein Empfinden,
dass wir richtig sind, dass alles, so wie es ist, gewollt und geplant ist
und es nichts Falsches gibt, nur Entwicklung zu immer besser werdend für jeden mit zunehmender Erkenntnis.

Könnt Ihr Euch vorstellen, daß es ein genauso gutes Gefühl gibt, daß nur aus dem Bewußtsein erwächst,
mutterseelen allein zu sein?
Das sind für mich Momente, wo sich alles, wie in einem Pussel, zu dem Gefühl zusammensetzt,
daß alles gerade so ist, wie es sein soll.
Gerade dann kann ich das "Viele" sehen, akzeptieren oder wie immer man das nennen kann.
Es spielt dann auch überhaupt keine Rolle, ob ich wichtig bin und sogar nichtmal,
ob es einen Gott oder einen Sinn oder ein Morgen gibt, weil alles einfach klar, richtig und da ist.
Allein zu sein ist Freiheit.
Naja, vielleicht meine ich ja dasgleiche, wie Ihr. Ich interpretiere es aber nicht.
Ist auch schwer auszudrücken.
Für mich sind die Begriffe "Gott", "Bestimmung" und "Einheit" eher negativ belegt,
da sie eine festgelegte Zukunft prägen. Das macht alles so eklich absehbar, klein und ENDLICH.
Zitat:
Ja ich glaube daran, dass das nicht mal in der Ewigkeit langweilig werden könnte.

-Ewigkeit! Was ist Zeit? Nur Zukunft, die verdammt ist unerbittlich zur Vergangenheit zu werden.
Was da ist, ist nur der Moment.
Keine Vergangenheit, keine Zukunft und keine Ewigkeit.
Leute, ich bastel mir meine Religion oder wenigstens erstmal ne schräge Weltanschauung .
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"
Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
Lieber maxzwo!

Für mich ist einzig und allein das Wort Bestimmung negativ belegt. Das beruht darauf, dass wir, solange wir im Verstand verhaftet sind, ein Marionettendasein fristen, egal ob gottgewollt oder nicht, frei hingegen sind wir nur im Herzen, da wir dort dem Schicksal entrinnen und die wahre Gerechtigkeit erkennen.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
maxzwo hat folgendes geschrieben:
Leute, ich bastel mir meine Religion oder wenigstens erstmal ne schräge Weltanschauung .

Tu es, dazu ist dieses Thread ja da!
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Hi Martin,
ich hab ein bischen überlegt,
aber mehr als ne schräge Weltsicht wird da wohl nicht bei rauskommen.
Religion ist was für eine Gemeinschaft und setzt ein Objekt der Anbetung voraus.
Damit könnte ich nicht dienen.
Alles kommt aus Einem und es entwickelt sich.
Aber nicht mehr zu Einem, sondern zum Vielen,
sonst bräuchts doch auch keiner Entwicklung.
Im Anfang war hochenergetisches Potential aus purer Energie und Nichts.
Die Uhr war bis zum Anschlag aufgezogen und lief auf einmal los.
Ein seltsames Prinzip, das im Zerfall zum Schöpfer wird:
Es wird kälter und die Anlagen beginnen sich zu entfalten.
Die einfachste Materie Wasserstoff und Helium bildet sich und
wartet darauf in Klumpen zu den anderen Elementen gebacken zu werden,
um Leben zu ermöglichen.
Die Uhr tickt aber dabei weiter und jedes Potential wird über kurz oder lang
zum stabilen Gleichgewicht.
Dabei strebt auchnoch alles auseinander und es wird kalt und dunkel.
Und auch uns geht es hier, im Kleinen, nicht anders:
Der Tod muß sein, sonst gäbe es keine Entwicklung.
Und hätte es den Tod nicht schon so lange es Vielzeller gibt gegeben,
dann würde es uns auch nicht geben.
Tja, das ist es also, was sich außerhalb tut.
Da bin aber ich, das Subjekt noch.
Ohne Worte, für das, was ich bin.
Der Spiegel, der nur selektiv die Welt in sich abbilden kann.
Der nur das begreift, was er extrahieren und anfassen kann.
Damit bekommt er aber sich selbst nicht zu fassen, er kann nur sein.
"Nur sein!" -Ja, Mensch, was heißt denn das?

Ich (erstaunt): "Bin ich blöd? Was soll denn dieses Rumphilosophieren?"

ErIch (kleinlaut): "Ein kleines bischen Unendlichkeit?"

Ich (im erzieherischen, aber freundlichen Ton): "Hör mal,
wir waren doch eigentlich nur neugierig, warum kriegst du denn jetzt Schiß?"

ErIch (mit leicht entrüstetem Unterton):"Wir! Was soll das,
ich war vorhin noch garnicht da
und ich hab auch keinen Schiß, aber da muß doch was.."

"Alles kann, nichts muß!"

ErIch:"Spar dir deine unpassenden Anspielungen. Guck dich dochmal an.
Wo kommt denn das her, daß du dich freuen kannst, daß du dich ärgerst,
daß du glasige Augen bekommst, wenn du Musik hörst? Und all das Schöne,
das Du schon gesehen hast, ist das nix wert?"

Ich:"Hormonelle Reaktionen, das Zusammenspiel elektrischer Impulse und so weiter.
Na und wenn das Licht mal ausgeht, dann werden wir doch sehen.
Bleibt mir doch sowieso nichts übrig.
Aber das wird mir langsam zu blöd.
Sag mal, weißte eigentlich, wo das Licht bleibt, wenn man den Lichtschalter ausschaltet?"
Versuche ich abzulenken.

ErIch ist aber unerbittlich:
"Nee, das kanns nicht sein.
Licht aus, zappenduster? Was bist du?"

Ich: "Mann, du hast nur Schiß, merkst du das nicht? Deswegen willst du mir weismachen, ich soll
-ja, was soll ich eigentlich? Wieder in Mammas Schoß kriechen oder was?"

ErIch: "Weißte, du kannst mir mal..."
Man hört dann noch ErIchs trotzigen Gesang im Weggehen verebben:
"Einmal wiissen, diiieses bleibt für immaa....."
Ich schrei ihm noch hinterher: "Ostmucke ist sowas von out! Weißte nu, wo das Licht bleibt ?"
"...ist nicht Raaausch..." tönt es noch leise und ich: "Guck mal in Kühlschrank!"
Dem hab ichs gegeben! Ob der mir wohl vom Hals bleibt ?

Nee, nee, das wird keine Religion.
Den Kerl will ich nicht wiedersehen und ich will auch nicht an irgendwas glauben.
Da quält man sich dann ein Leben mit beten ab und am Ende steht man dann
vor Manitou und kann sich verschämt seine Stammpauke anhöhren:
"Ich hab euch Hirnis gesagt, ihr sollt euch kein Bild machen!"
ErIch:"Naja, das wird wohl noch der geringste Vorwurf werden"
Haust du ab...


Manitou, Gott, Buddha, alle Nornen, Parzen und Moiren mit Euch!
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zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
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Erich Kästner
Hallo Maxzwo, scheinst ja auch wie ich zu solch unmöglichen Zeiten wach zu sein!

Stimmt wie Du es schriebst, dass das so keine Religion wird.
Es braucht ein Objekt der Anbetung.
Es könnte aber auch eine Sache der Anbetung sein.
Z.B. Ideologie, die verehrt wird.
Eine bevorzugte Verhaltensweise oder eine Einstellung, vielleicht gelingt es Dir damit, eine Religion zu basteln.
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