Das Vaterunser


Hadi hat folgendes geschrieben:

GOTT versucht niemanden, denn es könnte mit Schaden für den Versuchten verbunden sein. Niemals würde GOTT uns Schaden zu fügen.

Gott führt jeden von Anfang bis Ende. Gott ist alles, was ist.
Also natürlich fügt Gott uns Schaden dazu, damit wir reifen.

Oder bist du der Ansicht, dass die Verkompostierung von Kompost zu Erde nicht von Gott ist?

Warum fällt es so schwer, das Böse von Gott anzunehmen? Es sind nur Prüfungen, die uns reifen lassen.

Wir können doch nicht einerseits behaupten, alles ist Gott und wir werden von Gott geführt und immer, wenn es was Unangenehmes ist, dann ist es plötzlich nicht Gott.

Wie könnte denn was außerhalb von Gott sein? Dann wäre Er nicht allmächtig und es gäbe einen Teil der Schöpfung, über den Er keine Kontrolle hätte. Wie kann man denn damit leben?

Gott, der seine Schöpfung nicht unter Kontrolle hat?

Dann wären wir ja heillos verloren. Aber Gott ist ein guter Gott. Der führt alle seine Kinder ins Paradies und darum muss Er die gesamte Kontrolle über die Schöpfung haben.

Dazu kommt, dass was für den einen gut ist, für einen anderen schlecht ist.
Also wenn heute gutes Wetter ist, so freut sich der Segler, aber der, der krank im Bett liegt, dem ist es zu heiß.

Es gibt gar nichts objektiv Gutes oder Schlechtes.

Oder bist du wirklich und wahrhaftig der Ansicht, dass wenn du heute Grippe bekommst, das nichts mit Gott zu tun hat?

Was nützt dann das ganze Gerede von Prüfungen und Reifen durch Leiden und annehmen von Schmerzen, wenn das alles nicht von Gott ist?

Warum sollten wir Leiden annehmen, wenn sie nicht von Gott sind?

Dann wäre es doch richtiger, alles abzulehnen, was uns nicht gut tut.

Aber selbst die Psychologen sind inzwischen so weit, dass sie verstanden haben, dass ein Mensch erst heilt, wenn er seine Leiden annehmen kann.
Warum wohl?

Und wenn es so ist, dass das Böse nicht von Gott ist- wo fängt das, was von Gott ist, an und wo hört es auf? Und wenn es aufhört, von wem ist dann das, was nicht von Gott ist?

Wenn man da auch nur ein bisschen drüber nachdenkt, muss einem doch einleuchten, dass uns Gott entweder ganz in der Hand hat oder gar nicht und dass es da kein bisschen in der Hand haben gibt, so wenig wie es ein bisschen schwanger sein gibt.
soraja hat folgendes geschrieben:
Hadi hat folgendes geschrieben:

GOTT versucht niemanden, denn es könnte mit Schaden für den Versuchten verbunden sein. Niemals würde GOTT uns Schaden zu fügen.

Gott führt jeden von Anfang bis Ende. Gott ist alles, was ist.
Also natürlich fügt Gott uns Schaden dazu, damit wir reifen.

Oder bist du der Ansicht, dass die Verkompostierung von Kompost zu Erde nicht von Gott ist?

Warum fällt es so schwer, das Böse von Gott anzunehmen? Es sind nur Prüfungen, die uns reifen lassen.

Wir können doch nicht einerseits behaupten, alles ist Gott und wir werden von Gott geführt und immer, wenn es was Unangenehmes ist, dann ist es plötzlich nicht Gott.

Wie könnte denn was außerhalb von Gott sein? Dann wäre Er nicht allmächtig und es gäbe einen Teil der Schöpfung, über den Er keine Kontrolle hätte. Wie kann man denn damit leben?

Gott, der seine Schöpfung nicht unter Kontrolle hat?

Dann wären wir ja heillos verloren. Aber Gott ist ein guter Gott. Der führt alle seine Kinder ins Paradies und darum muss Er die gesamte Kontrolle über die Schöpfung haben.

Dazu kommt, dass was für den einen gut ist, für einen anderen schlecht ist.
Also wenn heute gutes Wetter ist, so freut sich der Segler, aber der, der krank im Bett liegt, dem ist es zu heiß.

Es gibt gar nichts objektiv Gutes oder Schlechtes.

Oder bist du wirklich und wahrhaftig der Ansicht, dass wenn du heute Grippe bekommst, das nichts mit Gott zu tun hat?

Was nützt dann das ganze Gerede von Prüfungen und Reifen durch Leiden und annehmen von Schmerzen, wenn das alles nicht von Gott ist?

Warum sollten wir Leiden annehmen, wenn sie nicht von Gott sind?

Dann wäre es doch richtiger, alles abzulehnen, was uns nicht gut tut.

Aber selbst die Psychologen sind inzwischen so weit, dass sie verstanden haben, dass ein Mensch erst heilt, wenn er seine Leiden annehmen kann.
Warum wohl?

Und wenn es so ist, dass das Böse nicht von Gott ist- wo fängt das, was von Gott ist, an und wo hört es auf? Und wenn es aufhört, von wem ist dann das, was nicht von Gott ist?

Wenn man da auch nur ein bisschen drüber nachdenkt, muss einem doch einleuchten, dass uns Gott entweder ganz in der Hand hat oder gar nicht und dass es da kein bisschen in der Hand haben gibt, so wenig wie es ein bisschen schwanger sein gibt.



Vielleicht macht es ja Sinn, einmal unser Bild von GOTT zu überprüfen!


Ich habe herausgefunden: GOTT führt Niemanden, denn dann wäre unser "freier Wille" ja auch überflüssig.

GOTT ist vollkommen. Also sind auch seine Gesetze vollkommen.
Und diese vollkommenen Gesetze arbeiten selbsttätig.


Und weil diese Gesetze vollkommen sind, bedarf es keines strafenden oder belohnenden GOTTES, denn:

"Was der Mensch sät das wird er ernten" Gal.6.7

Einfach wunderbar! Wunderbar einfach!


PS: Nicht glauben. Finden Sie heraus ob`s stimmt!
_________________
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe."
"Wer sich nicht bewegt spürt seine Ketten nicht!"
Die Gesetze und die Führung Gottes sind eins.

Wir können uns mit unserem freien Willen nur für oder gegen die Gesetze entscheiden, aber auch das ist vorgegeben.

Der Weg ist vorgegeben mit den Gesetzen.

Der Wille ist frei und ist gleichzeitig nicht frei.

Die Wahrheit besteht auf einer Gleichberechtigung von Plus- und Minuspol- bei allen Dingen.

Das kann der Verstand fast nicht fassen, denn er neigt zur Polarisation, also dem Festhalten eines Pols.
soraja hat folgendes geschrieben:
Die Gesetze und die Führung Gottes sind eins.

Wir können uns mit unserem freien Willen nur für oder gegen die Gesetze entscheiden, aber auch das ist vorgegeben.

Der Weg ist vorgegeben mit den Gesetzen.

Der Wille ist frei und ist gleichzeitig nicht frei.

Die Wahrheit besteht auf einer Gleichberechtigung von Plus- und Minuspol- bei allen Dingen.

Das kann der Verstand fast nicht fassen, denn er neigt zur Polarisation, also dem Festhalten eines Pols.



Ach, Soraya, lesen Sie noch einmal was Sie geschrieben haben:

* "Wir können uns mit unserem freien Willen nur für oder gegen die Gesetze entscheiden, aber auch das ist vorgegeben."

Wie kann die Entscheidung eines freien Willens vorgegeben sein?

* "Der Wille ist frei und ist gleichzeitig nicht frei."


Es heisst: "Was der Mensch sät, das wird er ernten"
und nicht: "Was GOTT vorgegeben hat, das wird er ernten."
_________________
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe."
"Wer sich nicht bewegt spürt seine Ketten nicht!"
Hadi hat folgendes geschrieben:



Ach, Soraya, lesen Sie noch einmal was Sie geschrieben haben:

* "Wir können uns mit unserem freien Willen nur für oder gegen die Gesetze entscheiden, aber auch das ist vorgegeben."

Wie kann die Entscheidung eines freien Willens vorgegeben sein?

* "Der Wille ist frei und ist gleichzeitig nicht frei."


Es heisst: "Was der Mensch sät, das wird er ernten"
und nicht: "Was GOTT vorgegeben hat, das wird er ernten."


Muss ich dich jetzt auch siezen?

Von Gott ist vorgegeben, was der Mensch säen und ernten wird, dabei erntet der Mensch, was er sät.
In der Wahrheit ist es wichtig, dass beide Pole gleichwertig anerkannt werden, sonst gibt es ein Ungleichgewicht.
Dieses sowohl-als-auch aber ist für den Verstand schwer, denn der Verstand will sich immer auf einen Pol beziehen: entweder-oder.

Deshalb braucht es für das Verständnis von Wahrheit Liebe, denn Liebe kann Gegensätze als gleichzeitig bejahen, der Verstand nur sehr schwer.

Wir haben einen freien Willen und wir haben keinen gleichzeitig.
Denn es gibt immer einen subjektiven Standpunkt (von uns als Mensch gesehen) und einen objektiven (von Gott aus gesehen).
Von uns als Mensch aus gesehen, haben wir einen freien Willen. Von Gott aus gesehen nicht.

Wir brauchen eine neue Form der Betrachtung, wenn wir die Wahrheit ganz begreifen wollen- eine, die immer von zwei Seiten aus gleichzeitig betrachtet: von uns aus und von Gott aus.

Denn Liebe ist etwas Gegenseitiges. Also ist es die Wahrheit auch, denn sie ist der intellektuelle Ausdruck der Liebe.
Und somit gilt, dass immer beide Pole einer Polarität wahr sind.