Irak: Weihnachten hinter Betonmauern


Bagdad. Die Regierung baut um die Kirchen meterhohe Mauern mit Polizeikontrollen und Körperscannern, um weitere Anschläge gegen Christen zu verhindern.

Zum Schutz christlicher Kirchen werden in Bagdad und Mossul zurzeit bis zu drei Meter hohe Betonmauern um die Gotteshäuser errichtet. Das meldet das weltweite katholische Hilfswerk "Kirche in Not" unter Berufung auf Augenzeugen.

Damit reagiert die irakische Regierung auf die erhöhte terroristische Bedrohungslage für Christen in der Adventszeit. Die Mauern sind nach Einschätzung von "Kirche in Not" ein "ungewöhnlich starkes Signal für den Schutz der christlichen Gemeinden" seitens der Behörden.

Die katholische Kirche in Bagdad und Mossul hat angekündigt, Weihnachten wegen der bedrohlichen Lage in diesem Jahr ausschließlich in den bewachten Kirchen zu feiern. Üblich sind sonst auch Feste in Gemeindezentren.

An den engen Durchgangsstellen zwischen den Mauern sollen Polizeikontrollen mit Körperscannern eingerichtet werden. Die Regierung hofft, dadurch weitere Anschläge gegen Christen zu verhindern.

Beim schwersten Terroranschlag auf irakische Christen in diesem Jahr waren am 31. Oktober in der syrisch-katholischen Kathedrale Bagdads 58 Menschen getötet worden. In den Wochen darauf hatten islamistische Terroristen mit Angriffen auf christliche Wohnhäuser weiter für Angst und Schrecken gesorgt.

"Kirche in Not" ruft seine Unterstützer vor Weihnachten zu Spenden für irakische Flüchtlinge in Syrien auf. Mit dem Geld soll Heizöl für 450 Flüchtlingsfamilien in der Diözese Aleppo angeschafft werden, um diesen Menschen zu Weihnachten eine warme Wohnung zu ermöglichen. In Syrien leben in großer Armut immer noch mehr als 30 000 irakische Flüchtlinge.

http://www.kath.net/detail.php?id=29364
Burkl hat folgendes geschrieben:
Bagdad. Die Regierung baut um die Kirchen meterhohe Mauern mit Polizeikontrollen und Körperscannern, um weitere Anschläge gegen Christen zu verhindern.

Zum Schutz christlicher Kirchen werden in Bagdad und Mossul zurzeit bis zu drei Meter hohe Betonmauern um die Gotteshäuser errichtet. Das meldet das weltweite katholische Hilfswerk "Kirche in Not" unter Berufung auf Augenzeugen.

Damit reagiert die irakische Regierung auf die erhöhte terroristische Bedrohungslage für Christen in der Adventszeit. Die Mauern sind nach Einschätzung von "Kirche in Not" ein "ungewöhnlich starkes Signal für den Schutz der christlichen Gemeinden" seitens der Behörden.

Die katholische Kirche in Bagdad und Mossul hat angekündigt, Weihnachten wegen der bedrohlichen Lage in diesem Jahr ausschließlich in den bewachten Kirchen zu feiern. Üblich sind sonst auch Feste in Gemeindezentren.

An den engen Durchgangsstellen zwischen den Mauern sollen Polizeikontrollen mit Körperscannern eingerichtet werden. Die Regierung hofft, dadurch weitere Anschläge gegen Christen zu verhindern.

Beim schwersten Terroranschlag auf irakische Christen in diesem Jahr waren am 31. Oktober in der syrisch-katholischen Kathedrale Bagdads 58 Menschen getötet worden. In den Wochen darauf hatten islamistische Terroristen mit Angriffen auf christliche Wohnhäuser weiter für Angst und Schrecken gesorgt.

"Kirche in Not" ruft seine Unterstützer vor Weihnachten zu Spenden für irakische Flüchtlinge in Syrien auf. Mit dem Geld soll Heizöl für 450 Flüchtlingsfamilien in der Diözese Aleppo angeschafft werden, um diesen Menschen zu Weihnachten eine warme Wohnung zu ermöglichen. In Syrien leben in großer Armut immer noch mehr als 30 000 irakische Flüchtlinge.

http://www.kath.net/detail.php?id=29364

Die Maßnahmen finde ich klasse ,aber auch traurig.
Möget Ihr ein gesegnetes Fest feiern können!
_________________
Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
DINALISLAM hat folgendes geschrieben:
Die Maßnahmen finde ich klasse ,aber auch traurig.
Möget Ihr ein gesegnetes Fest feiern können!


Ich finde die Maßnahmen eigentlich nur traurig - es ist unglaublich, wie Menschen das tun können. Friedliche Gottesdienstfeiernde in die Luft sprengen.

Allerdings ist die Situation für Christen fast in fast keinem islamischen Land gut - echte Religionsfreiheit im Sinne des Art. 18 der UN-Menschenrechtskonvention ist so gut wie in keinem islamischen Land gegeben. Im Irak ist die Situation natürlich besonders schlimm.
Burkl hat folgendes geschrieben:
DINALISLAM hat folgendes geschrieben:
Die Maßnahmen finde ich klasse ,aber auch traurig.
Möget Ihr ein gesegnetes Fest feiern können!


Ich finde die Maßnahmen eigentlich nur traurig - es ist unglaublich, wie Menschen das tun können. Friedliche Gottesdienstfeiernde in die Luft sprengen.

Allerdings ist die Situation für Christen fast in fast keinem islamischen Land gut - echte Religionsfreiheit im Sinne des Art. 18 der UN-Menschenrechtskonvention ist so gut wie in keinem islamischen Land gegeben. Im Irak ist die Situation natürlich besonders schlimm.


Ja ,weil sich arabische Staaten mit dem namen "Islam" decken.
Ich stimme dir völlig zu.
_________________
Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
DINALISLAM hat folgendes geschrieben:

Ja ,weil sich arabische Staaten mit dem namen "Islam" decken.
Ich stimme dir völlig zu.


Probleme gibt es leider nicht nur in den arabischen Staaten. Auch in nichtarabischen islamischen Ländern wie Pakistan, Afghanistan, Iran, der Türkei und Indonesien gibt es massive Anfeindungen und Diskriminierungen gegen Christen und andere religiöse Minderheiten.
Burkl hat folgendes geschrieben:
DINALISLAM hat folgendes geschrieben:

Ja ,weil sich arabische Staaten mit dem namen "Islam" decken.
Ich stimme dir völlig zu.


Probleme gibt es leider nicht nur ib den arabischen Staaten. Auch in nichtarabischen islamischen Ländern wie Pakistan, Afghanistan, Iran, der Türkei und Indonesien gibt es massive Anfeindungen und Diskriminierungen für Christen und andere religiöse Minderheiten.


Stimmt,folglich trifft das auf diese auch zu.
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Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
@DINALISLAM

Zu denken gibt es einem schon, wenn z.B. von der OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) die allgemeine Erklärung der Menschenrechte ausdrücklich nicht anerkannt wird und stattdessen eine "Kairoer Erklärung der Menschenrechte" verabschiedet wird, wo es keine Religionsfreiheit gibt und auch alle anderen Menschenrechte unter "Scharia-Vorbehalt" stehen. Ich persönlich kann nur schwer glauben, dass das überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoe.....r_Menschenrechte_im_Islam
Burkl hat folgendes geschrieben:
@DINALISLAM

Zu denken gibt es einem schon, wenn z.B. von der OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) die allgemeine Erklärung der Menschenrechte ausdrücklich nicht anerkannt wird und stattdessen eine "Kairoer Erklärung der Menschenrechte" verabschiedet wird, wo es keine Religionsfreiheit gibt und auch alle anderen Menschenrechte unter "Scharia-Vorbehalt" stehen. Ich persönlich kann nur schwer glauben, dass das überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoe.....r_Menschenrechte_im_Islam

Ich aber schon.
Wer hat gesagt,dass muslimische Gelehrte unfehlbar sind?
Das können wir ruhig woanders diskuttieren.Ich habe hier nur rein geschrieben um:
Trotzdem wünsche ich allen Christen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
_________________
Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
Es gibt auch ein Hoffnungszeichen! Die Türkei (normalerweise nicht gerade Aushängeschild für Menschenrechte) zeigt sich menschlich und weltoffen gegenüber irakischen christlichen Flüchtlingen:

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/.....christen-aus-dem-irak.csp
Burkel
"Kirche in Not" ruft seine Unterstützer vor Weihnachten zu Spenden für irakische Flüchtlinge in Syrien auf. Mit dem Geld soll Heizöl für 450 Flüchtlingsfamilien in der Diözese Aleppo angeschafft werden, um diesen Menschen zu Weihnachten eine warme Wohnung zu ermöglichen. In Syrien leben in großer Armut immer noch mehr als 30 000 irakische Flüchtlinge."

Die Kirche könnte Ihre Gemälde ,Kunsschätze, Gärten und Schlösser , verkaufen oder Umbauen und da hätte sie mehr als Genug, für die Armen Familien..auf der ganzen Welt.