Gerechte bestrafung nach dem tod?leben nach dem tod?


pauli hat folgendes geschrieben:
Mal eine Frage: Was wäre wenn es das Böse und die Hölle nicht geben würde?
Ich sag das Gute kommt ohne das Böse nicht aus und umgekehrt. Also wie auf einer alten Waage wo ja mit Gegengewichten gewogen wird.
Gut und Böse sozusagen als Balance des eigenen Lebens.
Das absolut Gute kann ich mir nur noch im Paradies nach dem Tod vorstellen.
Und dazu noch eine Anmerkung. Was machen wir eigentlich im Paradies nach dem Tod ?
Ich meine wie werden wir uns die Zeit vertreiben in der Ewigkeit?


Wir gehen einer Beschäftigung nach, die wir lieben und haben einen Partner, den wir lieben.

Das könnten wir aber auch auf der Erde haben, wenn wir nur wollten und in usnere Herzen einkehren.
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Mein lieber Leuthner ,

hast du den auch noch ein paar andere Weissheiten auf Lager? Die eine wird langsam langweilig.
Also, ich habe mir da auch Gedanken gemacht und kam zu meinem persönlichen Entschluß, die Sache anders zu sehen. Nicht, was passiert genau, sondern bin ich mit Gott im Reinen ? Habe mir da die Bibel zur Hand genommen und eine Antwort erhalten. Ja, ich habe mich an Jesus gewandt. Mit viel Erfolg und der Erfahrung , es selber auch zu probieren.
Ich sehe es in etwa so:

"Gott" hat den Samen gesät, in diesem Samen ist der Keim enthalten, erstens, die Kraft "Gottes", Dinge materiell hervorzubringen, zweitens die Informationen, die sie benötigt, um die Dinge ins Dasein zu bringen, die sie ins Dasein bringen soll. Nun sind die Dinge entstanden. Die in sich selbst wirkende Kraft, also der Keim, bleibt Zeit deines Lebens in dir und nimmt, solange sie in deinem körper bleibt, Informationen auf und verarbeitet sie in jedem Augenblick. Am Ende des Lebens, scheidet sich die "Seele" ab und nimmt das an Informationen mit (die Ernte des Lebens), was du ihr für Informationen gegeben hast und dementsprechend hat sie sich entwickelt und wird irgendwie, irgendwo, irgendwann (?) wieder ausgesät. (du erntest, was du säst). Der Samen deiner Ernte ist nicht mehr der erste Samen, so entwickelt sich die Seele in einem evolutionären Prozess immer weiter. Das heisst also, die Kraft bleibt unveränderlich immer dieselbe, nur die Informationen verändern sich, so dass der neue Samen etwas neues hervorbringt.

mfg
Ein Gedankenexperiment:
Stell dir vor, Gott gäbe allen Wesenheiten die gleichen Möglichkeiten in die Hand, und nicht nur einige, nein das volle Potential, alles zu schaffen und alles zu verändern, was die einzelne Wesenheit wünscht (Bei der Annahme eines Liebenden Gottes ist diese Variante gar nicht so unwahrscheinlich, denn als solcher hätte er unbegrenztes Vertrauen in seine "Schöpfung").

Dann ergeben sich daraus zwangsläufig Folgerungen:
-Die Wesen interagieren miteinander, d.h. sie verfolgen unterschiedliche, teilweise auch gegenteilige Bedürfnisse, die je nach Bedürfnisstärke hervorgehoben werden oder unterdrückt werden.
- Solange die Wesenheiten sich nicht als Einheit sondern als Getrennt-voneinander empfinden, solange agieren sie in einer ARt Konkurrenzkampf, um möglichst viele der eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
-Dabei kommt es schnell zu der Erfahrung, dass mit gewaltsamen Mitteln durchgefochtene Bedürfnisse schneller aber auch unbefriedigender erfüllt werden (denn mit der gewaltsamen Bedürfniserfüllung erfolgt immer auch ein Geisteseindruck von unglücklicheren Wesenheiten, die man zurücklässt).
-Das kann zu einer Abstumpfung/Verrohung der einzelnen Wesenheit führen oder auch zur höheren Erfahrung der Verbundenheit führen. Beide Erfahrungen führen zu Gewohnheiten, die nach Wiederholung verlangen.
-Die verrohte Wesenheit folgt dabei immer mehr der Gewohnheit, gewaltsam zu rauben (was ihr doch eigentlich sowieso schon gehört - sie weiss es nur nicht mehr) und findet auch immer mehr ein Umfeld von Gleichgesinnten, deren Höhepunkt eine Höllenerfahrung ist. Man ist ständig in schlechter Gesellschaft. Aus dem Bedürfnis dieser Begierde entstehen Gefühle wie Eifersucht und Hass auf diejenigen, die schon haben was man sich selber wünscht.
-Die die Verbundenheit erfahrenhabende Wesenheit dagegen erkennt immer mehr ihr wahres Wesen, dass alles schon da ist und alles kommt, wie sie es braucht - genau so wie es ihr liebender Gott/göttliches Prinzip verankert hat.

Folge daraus: Himmel und Hölle werden von den Wesen selber erschaffen, ein liebender Gott gibt lediglich das Potential, zwischen beiden Extremen zu wählen. Bleibt die Frage, warum so viele die eigene Hölle wählen - Unwissenheit? Unbelehrbarkeit? Stolz? Ungeduld?
Wie gesagt ein Gedankenexperiment, dessen Einstieg die Hypothese eines überaus liebenden Gottes ist, der seinen Geschöpfen völlig freie Wahl lässt und es nicht mal nötig hat, selber zu strafen, sondern den sicherlich das selbstgewählte Leiden der Wesen nicht unbedingt kaltlassen wird.

Bleibt die Frage in diesem Experiment zu erklären, warum dann einige Wesenheiten "übernatürliche" Kräfte entwickeln während andere nur begrenzungen erfahren. Logische Antwort: Die Gewohnheit schafft das Denkmuster, dieses erschafft die erlebte individuelle Realität. Durch Begrenzung anderer Wesen erschaffe ich das Denkmuster von Begrenzungen und begrenze mich letztendlich selber.

Wie sangen die Beatles noch? All you need is love.