Gerechte bestrafung nach dem tod?leben nach dem tod?


pauli hat folgendes geschrieben:
Burkl wie sieht es mit den Leuten aus die von Gott nichts wissen. Sagen wir mal Ureinwohner in Südamerika im tiefsten Urwald.
Was ist mit denen? Oder Unwissenheit schützt vor Strafe nicht?


Darauf gibt Jesus eine Antwort:

"Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr einsetzen wird, damit er seinem Gesinde zur rechten Zeit die Nahrung zuteilt?
Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!
Wahrhaftig, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.
Wenn aber der Knecht denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht zurück!, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen; wenn er isst und trinkt und sich berauscht,
dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen.
Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen.
Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen." (Lk 12, 42-48 )

Wer also vom Evangelium nichts weiß - den genauen Willen Gottes nicht kennt. An den legt Gott auch einen wesentlich "milderen" Maßstab an.

Bei diesen Menschen kommt es darauf an, dass sie der inneren Stimme des Gewissen folgen und soweit es ihnen möglich ist, das Gute zu tun.
Zitat:
Bei diesen Menschen kommt es darauf an, dass sie der inneren Stimme des Gewissen folgen und soweit es ihnen möglich ist, das Gute zu tun.


Nicht bei allen?
sheila hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Bei diesen Menschen kommt es darauf an, dass sie der inneren Stimme des Gewissen folgen und soweit es ihnen möglich ist, das Gute zu tun.


Nicht bei allen?


Oh ja - sheila. Aber wie sich aus dem Gleichnis Jesu ergibt - erwartet Gott von denen, denen viel gegeben wurde (=das Evangelium) auch mehr zurück.

Das Evangelium bietet sozusagen das "Leben in der vollen Fülle", das uns Gott geben will. Dafür, weil wir durch Jesus jetzt aber auch sein Wesen kennen und seinen Willen, das, wie wir Menschen von ihm gedacht sind. Dafür verlangt Gott dann auch "mehr" von uns, was aber durchaus billig und gerecht ist:

"Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen."
Hallo Donny ,

schon bevor es das Christentum mit seiner Heils - und Strafenlehre gab , beschäftigten sich die Menschen mit dem Leben nach dem Tod . Sie machten sich auch Gedanken darüber , was mit der menschlichen Seele vor der Geburt war , als es uns als Person noch nicht gab . Die Germanen hatten da einen schönen Glauben , demzufolge die Seelen der Ungeborenen und der Toten im Wasser sind , Seen und Flüsse mit ihrem Geist erfüllen .

Ich persönlich glaube , dass man in aller erster Linie mit dem , was man schlechtes tut , sich selbst bestraft . Man bereut es irgendwann und kann es nicht mehr gut machen . Was geschehen ist , lässt sich nicht rückgängig machen , ob ich dabei nun mein Kind misshandle oder einen anderen Menschen verbal kränke , spielt keine Rolle .
Bestimmt gibt es auch in deinem Leben Dinge , die du gern ungeschehen machen würdest , es aber nicht kannst . Wem tut das am meisten weh ? Dir !

Die Kirche hat Ablass gepredigt und die Menschen von ihen Sünden entbunden , wenn sie nur bereuen und eifrig genug an Gott glauben . Damit hat sie es sich leicht gemacht und viel Schaden angerichtet .

Ich möchte die Menschen so behandeln , wie ich selbst gern behandelt werden möchte , so versuche ich , Lug und Trug zu vermeiden und offen für die Belange anderer zu sein . Ich versuche so zu leben , dass ich zu dem , was ich tue , stehen kann . Das ist schwer genug , wenn man sich der vielen Versuchungen zu schummeln , verschweigen und leugnen im Alltag bewusst ist .
Seine Werte ständig hinterfragen zu müssen und zu vertreten , auch wenn das heißt , ausgegerenzt oder verspottet zu werden , wenn dies dann noch als vermeintliche Schwäche ausgelegt wird , ist die neuzeitliche , ohne Religion auskommen müssende , Herausforderung des Lebens .
Um dabei Qualen und Entbehrungen in genügender Anzahl zu Lebzeiten zu erfahren , braucht es keine Strafe nach dem Tod . Das Leben selbst ist hart genug . Und trotzdem leicht genug , dass es einen trägt .

Liebe Grüße valente
Hallo Donny!
Nach dem Tod wirst du dir selbst begegnen. Du wirst, wie jemand schon schrieb, alles von allen Seiten sehen und erleben. Richten wirst du dich danach selbst! Denn nicht jeder fühlt sich dann bereit die Quelle, sprich die wahre tiefe Liebe zu empfangen!
Solche Seelen gehen wieder auf die Erde zurück, inkarnieren erneut, um wieder zu beginnen. Genau dies ist auch der Grund, warum wir ohne Erinnerungen aus unserem Vorleben wiedergeboren werden.
Das heißt, du brauchst dir keine Sorgen machen, es gibt keine Hölle! Die Hölle kannst du nur dir selbst bereiten. Die Vorstellung was ist "Gut" und was ist "Böse" musst du alleine für dich entscheiden. Deshalb heißt es ja auch Selbstverantwortung.
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Wahre Liebe kennt keine Bedingungen
sheila hat folgendes geschrieben:
Ich hätte nach dem genervten Blubb von Pauli echt nicht den Nerv gehabt, noch was dazu zu sagen und dann triffst du den Pfeil ins Schwarze.









Was soll man von so einer Aussage halten?Meine Meinung ein Blubb.
Wenn du damit nicht klar kommst , dein Problem.
Benehmen ist Glückssache.
ach Pauli, nimm es nicht persönlich, die haut immer so um sich
etwas bissig
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Wahre Liebe kennt keine Bedingungen
Es gibt keine bestrafung nach dem leben, für niemanden!
Jule80 hat folgendes geschrieben:

Das heißt, du brauchst dir keine Sorgen machen, es gibt keine Hölle! Die Hölle kannst du nur dir selbst bereiten. Die Vorstellung was ist "Gut" und was ist "Böse" musst du alleine für dich entscheiden. Deshalb heißt es ja auch Selbstverantwortung.

So, woher weisst du das denn?
Wie würde wohl eine Mücke die Erfahrung beschreiben, wenn sie durch ein Feuer fliegt und versengt wird? Und in der Psychiatrie? Findest du da nicht so manche Wesen, für die das Leben hier schon wie eine Hölle ist? Glaubst du, das könnte nicht noch gesteigert werden?
Wer im hier und jetzt den Samen für höllenartige psychiche Zustände sät, der soll seinem eigenen Spiegel entkommen und nur Paradiese sehen, weil er sich nach dem Tod auf einmal dazu entscheidet, alles als rein und schön zu sehen, was er zu Lebzeiten nicht konnte?

Ich betrachte Höllenzustände auch als geistigen Irrzustand. Für den Irrenden scheinen diese Zustände aber äusserst real.
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Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit!
@lumin
Du hast mein Geschriebenes anscheinend nicht verstanden. Du richtest dich selber! Es ist die Frage, ob dieser dann die Quelle ertragen kann!
Woher ich das weiß?
Weil ich schon dort gewesen bin! Weil ich die Antworten kenne, weil ich mit meinen Erinnerungen geboren wurde und weil ich immer Kontakt zu Lichtwesen habe. Ich kann das also mit Sicherheit sagen!
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Wahre Liebe kennt keine Bedingungen