Das große Wort "Liebe"


Ich erlebe es oft im Forum, daß Menschen so leicht mit dem Wort "Liebe" umgehen und ich fühle mich, ehrlich gesagt, befremdlich, wenn mir wildfremde Menschen, die ich noch nicht mal kenne, sage/schreiben, daß ich von ihnen geliebt werde - Slogan:" Ich liebe Euch doch alle" - ist ja hinlänglich bekannt.

Nein, ich liebe nicht alle Menschen, doch ich kann ihnen Respekt und Achtung entgegen bringen, ich kann ihnen die Würde geben, die ihnen als Mensch zusteht, aber ich würde nie sagen: Ich liebe dich so sehr, das würde ich nie sagen - ich umarme gern Menschen, wenn ich mit ihnen vertraut nahe bin und sie gern habe, aber ich würde das Wort "Liebe" nie leichtfertig verteilen.

Würde man sich nämlich mit denjenigen, die euphorisch diese Worte benutzen, bekannt machen und würde die Chemie nicht stimmig sein und ich mich nicht nahe fühlen, dann wäre es schnell aus mit der "Liebe", dann würde ich demjenigen alles Gute wünschen und mich dann entfernen und es bliebe dann ein Abstand, der wie ein unsichtbarer Abstand zwischen uns wäre.

Und ich mache nicht so gerne große Worte, die dann wie Luftblasen zerfallen, ich zeige es durch Taten, wenn mir gestattet ist, zu helfen, wo Hilfe notwendig ist.

Beim Wort "Liebe" bin ich nicht mit so großer Euphorie geprägt, ich sehe Menschen an und verfolge ihr Schicksal und ich fühle mich ihnen nahe oder freue mich mit ihnen, aber ich bin bei Menschen, die schnell etwas versprechen und wo ich dann merke, da ist nicht viel dahinter von all dem, was sie da so versprochen haben, eher skeptisch.

Wie definiert sich denn nun "Liebe" ?

Liebe (von mhd. liebe, „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen (auch zu einem Tier u. a. m.) zu empfinden fähig ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liebe

Im ersteren Verständnis ist Liebe ein mächtiges Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft (Freundesliebe, Partnerschaft) oder ein körperliches Begehren (geschlechtliche Liebe (Libido)). Auch wenn letzteres oft eng mit Sexualität verbunden ist, muss sich nicht beides zwangsweise bedingen (vgl. platonische Liebe).[/i]- begriff liebe - das große wort liebe -

Es ist immer wieder erstaunlich, was man alles in das Wort "Liebe" hinein packen kann, wenn man sich die wikipedia Seite durchliest.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
"Die Liebe ist langmütig; sie ist gütig. Die Liebe eifert nicht. Die Liebe prahlt nicht; sie bläht sich nicht auf. Sie tut nichts Ungechickliches. Sie such nicht das Ihre. Sie lässt sich nicht erbittern; sie rechnet das Böse nicht an. Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sie freut sich aber der Wahrheit. Sie erträgt alles; sie glaubt alles; sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe vergeht niemals" - 1 Kor 13,4-8
Hallo liebe Ikarus


mir geht es so wie Dir, mir sind manche Menschen "sehr sympatisch"
- manche Menschen mag ich - manche sehr

so richtig lieben kann ich nur wenige Menschen, selbst die - auf eine "unterschiedliche" Art und Weise.
Meinen Hund liebe ich auch ... und die Natur ...

... wenn man so richtig liebt ... durchströmt einen so ein warmes, weiches ... Gefühl


liebe Grüße
Rose

PS: auch kann man meiner Meinung nach nicht immer und ununterbrochen lieben ... es braucht auch gelegentlich eine Pause.
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Zitat:
durchströmt einen so ein warmes, weiches ... Gefühl



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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Aivanhov hat das, meiner Meinung nach, sehr gut dargelegt, was Liebe auch sein kann.

Jemand sagt: »Ich liebe«… Ja, er liebt, einverstanden, aber stellt er sich die Frage, welcher Natur diese Liebe ist? Ist es ihm wichtig, zu wissen, dass es zwei Arten von Liebe, die eigennützige und die uneigennützige Liebe gibt? Die uneigennützige Liebe erwartet nichts von den anderen, sie ängstigt sich nicht, sie klammert nicht und stiftet keine Unruhe. Sie ist eine sprudelnde Quelle, die unablässig gibt, ohne wissen zu wollen, wer ihr Wasser schöpfen wird; es gefällt ihr, zu geben, ohne aufzurechnen. Die eigennützige Liebe hingegen wirkt auf die anderen Menschen wie ein Zwang, sie möchte nur nehmen und zieht Ungeduld, Enttäuschung, Wut, Eifersucht und Angst nach sich. Die uneigennützige Liebe meidet auch Streitereien, Zweifel, Misstrauen und bringt Freude, Schönheit und Hoffnung mit sich. Sie ist ein neues Leben, welches sich den Weg bahnt und die Menschen immer freier, stärker und glücklicher werden lässt. Dies ist der Weg der Auferstehung. Jetzt könnt ihr herausfinden, womit eure Liebe Ähnlichkeit hat.

http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/index.php?s=liebe
http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/

Auf diese Weise habt ihr während des Schlafes immer einen Wächter, der neben eurem Körper steht, um ihn vor dem Geist des Bösen zu bewahren und ihr kehrt am Morgen bereichert und aufgeklärt von eurer Reise zurück.

Das Gefühl habe ich schon seit langer Zeit, es sagt mir, wo meine Fehler liegen, es rüttelt mich auf und zeigt mir, was noch zu tun ist im Leben - im Lieben.

Solange der Mensch also wie ein getrennter Tropfen bleibt, kann er die Weite und Unendlichkeit Gottes nicht begreifen. Er muss mit Ihm eins werden, mit Ihm verschmelzen, sich in Ihm verlieren. Dann kennt er Ihn, weil er zu Ihm wird, weil er identisch mit Ihm geworden ist. Aivanhov
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Jesus:"Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde." Jh 15,13
Zumindest zwischen den Eheleuten ist nach orthodoxem Verständnis Liebe etwas völlig anderes als emotionale oder erotische Zuneigung.Liebe ist Selbsthingabe für den anderen.
Zitat:
Liebe ist Selbsthingabe für den anderen.


Ich stutze.

Liebe wird als bedingungsloses Öffnen verstanden.

Selbstliebe wird in der Regel als immer vorhanden angesehen; von Einigen auch als die Voraussetzung zur Fähigkeit zum Lieben und zur Nächstenliebe angesehen, wobei nach Auffassung von Erich Fromm Selbstsucht Selbsthass bedeute. Selbstsucht äußere sich in der Liebe durch besitzgieriges Interesse. Fromm behauptet, dass zu starke Selbstlosigkeit keine Tugend sei, sondern ein Symptom, durch das unbeabsichtigter Schaden entstehen könne. Pathologische Selbstliebe („Eigenliebe“) wird als Narzissmus bezeichnet.wiki Liebe -

Für Liebe muß man erst einmal "reif" werden. Das kann weder als Befehl gesehen werden, noch verordnet werden, das entwickelt sich im Menschen und dazu braucht es Zeit.

Die Liebe (von mhd. liep „Liebes, Gutes, Angenehmes, Wertes, Freude“), als das einander wechselseitig fördernde und anerkennende Streben zueinander, bis hin zu einer das eigene Sein transzendentierende bewussten, wissenden Teilnahme am Wesen des anderen, soll auf unserer Erde zur höchsten Entfaltung gebracht werden; das ist das eigentliche Entwicklungsziel der Erd- und Menschheitsentwicklung.
http://wiki.anthroposophie.net/Liebe - begriff liebe anthroposophie

Nur weil es in den Theorien steht, muß der Mensch es noch immer nicht können - das All-Liebe-Gebende.

Dr. Alexander Gosztonyi schreibt in seinem Buch "Anatomie der Seele" auf Seite 510 unter dem Kapitel "Liebe" unter anderem:

Der Weg zur echten Liebe: zur Fähigkeit, nach dem ungeschriebenen Gesetz der wahren Menschlichkeit zu leben, ist lang. Nicht jedes Empfinden, das für "Liebe" gehalten wird, ist tatsächlich schon Liebe. Und Liebe geht manchmal krumme Wege. Damit sie echt sein kann, muß der Mensch nicht nur gefühlsfähig geworden sein, sondern auch zur Einsicht fähig sein.

Herzensintelligenz äußert sich in der Doppelfähigkeit: als Einsichts- und als Liebesfähigkeit.

Einsicht und Liebe ergänzen sich: Einsicht macht die Liebe "klug", und Liebe ermöglichst dem Menschen, seiner Einsicht gemäß zu handeln und die höchste Erscheinungsform der genuinen Geistigkeit: die Spiritualität, zu entfalten und dadurch Weisheit zu erlangen.


Zitat:
Alex: Zumindest zwischen den Eheleuten ist nach orthodoxem Verständnis Liebe etwas völlig anderes als emotionale oder erotische Zuneigung


Wenn Menschen gezwungen werden, eine Ehe einzugehen und zur Zeugung verpflichtet sind, hat das mit Liebe so wenig zu tun, weil dahinter Zwang steht, weil dahinter Forderungen gesellschaftlicher Bedingungen stehen. Ganz einfach nur Fortpflanzungsdrang.

Wo ist da die Liebe zu finden ?

Wenn Sexualität ohne Liebe, nur aus Vernunftgründen, wie will man da zur Liebe Gottes finden ? Damit ist Partner doch austauschbar.
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http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Aivanhov hat das, meiner Meinung nach, sehr gut dargelegt, was Liebe auch sein kann.

... Ist es ihm wichtig, zu wissen, dass es zwei Arten von Liebe, die eigennützige und die uneigennützige Liebe gibt? Die uneigennützige Liebe erwartet nichts von den anderen, sie ängstigt sich nicht, sie klammert nicht und stiftet keine Unruhe. Sie ist eine sprudelnde Quelle, die unablässig gibt, ohne wissen zu wollen, wer ihr Wasser schöpfen wird; es gefällt ihr, zu geben, ohne aufzurechnen. Die eigennützige Liebe hingegen wirkt auf die anderen Menschen wie ein Zwang, sie möchte nur nehmen und zieht Ungeduld, Enttäuschung, Wut, Eifersucht und Angst nach sich. Die uneigennützige Liebe meidet auch Streitereien, Zweifel, Misstrauen und bringt Freude, Schönheit und Hoffnung mit sich.


Nichts gegen Aivanhov. Aber dieser Textabschnitt enthält im Wesentlichen nur Stereotype, Polarisierungen und Simplifizierungen. (Die Gebrüder Grimm lassen grüßen) Geschriebenes hinterlässt in mir den Eindruck, der Autor hätte diesem Text im Anflug einer Wirklichkeitsphobie verfasst.

Nach Aivanhov sind Menschen also entweder eigennützig oder vollkommen selbstlos. Immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht oder den Eigennutzen völlig außer Acht lassend.
Weshalb uneigennützige Liebe per se Streiterein vermeidet aber eigennützige Liebe nicht mit Hoffnung assoziiert werden darf, lässt Aivanhov unerklärt im Raum stehen.

Um es kurz zu machen: Die von Aivanhov postulierten "zwei Arten von Liebe" finden im dynamischen Prozess der Realität keine Entsprechung.

In Wirklichkeit haben wir es hier mit unterschiedlichen Gewichtungen zu tun. Untersuchen wir das mal am Beispiel Eifersucht: Vereinfacht lässt sich sagen: "Die Dosis macht das Gift." Von Eifersucht im engeren Sinn des Wortes sprechen wir, wenn dieses Gefühl krankhafte Form annimmt. Abgeleitet von Feuer (indogermanisch = Ai) Neu übersetzt auch:Entflammte Bitternis. Die Endsilbe "Sucht" steht dann für Gewohnheit bzw. Abhängigkeit. In diesem Auswuchs manifestiert sich Eifersucht zum Charaktermerkmal. Der Partner wird als vermeintlicher Besitz degradiert, erscheint aber im Auge des Eifersüchtigen nicht mehr als vertrauenswürdig.

Da nun aber Liebe auf Vertrauen basiert, ist diese auswüchsige Form der Eifersucht Kennzeichen von Nichtliebe. Ein Mann, der seine Frau schlägt, ihr Bewegungsfeld einschränkt oder ihr den Umgang mit anderen Männern verbietet - kann diese Frau unmöglich lieben.

Betrachten wir uns nun den Gegenpol: Da stellt sich zunächst die Frage, ob ein Quentchen "Eifersucht" (umgangssprachlich gesunde Eifersucht genannt), der Liebe nicht auch dienlich ist.

Und hier betreten wir jene subtile Welt, die sich Herrn Aivanhov anscheinend nicht erschließen will. Liebende Menschen (Damit meine ich keine "Gewohnheits-Ehen") pflegen einen sensitiven Umgang miteinander. Eine solch tiefe Beziehung kann nur dann glücklich fortbestehen, wenn beide Partner sowohl zum Nehmen als auch zum Geben bereit sind. Dies nicht im Sinne einer simplen Zweckgemeinschaft ("Eine Hand wäscht die andere") sondern ohne kleinliche "Aufrechnungen".

Es sind grundverschiedene Sachverhalte, wenn ich den geliebten Partner einerseits als eigenständigen Menschen betrachte, dabei aber mein soziales Privileg ihm gegenüber im Auge behalte und notfalls einfordere.

In einer Liebesbeziehung passiert es ab und zu mal, dass unterschiedliche Ansichten über Nähe und Distanz miteinander kollidieren. Dann muss man das dem Partner rechtzeitig signalisieren. In wohldosierter Form natürlich. Oft hat das dann den positiven Nebeneffekt, dass der Partner, dem die Signale unterschwelliger "Eifersucht" zugetragen werden, sich begehrt fühlt. Bleibt dezente Eifersucht hingegen völlig aus, egal wie der Partner sich verhält, kann das als Zeichen von Gleichgültigkeit und fehlender Liebe gedeutet werden. (Was in manchen Fällen auch zutrifft) Daran sind schon zahlreiche Ehen, Lebensgemeinschaften und Liebesbeziehungen gescheitert.

Es ist also nicht so, wie Aivanhov's Aussage impliziert, dass eine Liebe um so höherwertiger ist, je weniger Erwartungen daran geknüpft sind, je uneigennütziger sie sich gestaltet, je penibler man auf Harmonie bedacht ist und Streit möglichst vermeidet. Das ist allenfalls das idealisierte Abbild einer leblosen Vision von Liebe, die in dieser Welt keinen Nährboden findet.
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Die Galaxis ist eine Scheibe
Zitat:
Das ist allenfalls das idealisierte Abbild einer leblosen Vision von Liebe, die in dieser Welt keinen Nährboden findet.


Gibt es eine "geliebte" Diktatur, wenn jemand kommt und sagt: wir lieben euch, aber lieben euch dann am meisten, wenn ihr das tut und denkt, was uns recht ist ?

Aivanhov war Schüler von Peter Danov, alles spirituelle Meister und eingebunden in ihrem Zeitgeist - aber sie haben doch etwas zu sagen und wenn auch einiges in unserer Zeit überholt scheint, da denke man nur an die kurze Zeit, in der sich doch so vieles verändert hat, seit dem Tod von Aivanhov.

http://de.wikipedia.org/wiki/Omraam_Mikha%C3%ABl_A%C3%AFvanhov

Spirutuelle Meister müssen wohl immer einen Leidensweg hinter sich bringen, weil sie aus ihren Erkenntnissen schöpfen, damit die Menschen die Welt einmal aus anderer Sicht betrachten können.

Ich muß sagen, daß Aivanhov mir sehr viel sagen kann und er bringt es so rüber, daß man es auch versteht - nicht zu hochtrabend, einfach und natürlich und sicherlich gibt es immer einige Aussagen, bei denen man ganz schön schlucken muß. Er zwingt einem ja nichts auf, er sagt es, wie er diese "Mitteilungen" sicherlich empfangen hat und das gibt mir ein Gefühl von Freiheit, während ich einer starke Beeinflussung mit dem Wort "du mußt" eher verhaltener und ablehnender gegenüberstehe. Man gibt sich dann den Gedanken hin, daß es wohl eher nicht so kommen möge und sich die eher so Welt gestalten wird, wie Gott es will - da haben wir, weil unsere LebensZeit uns Grenzen setzt, nur einen Ausschnitt aus dem Ganzen, wie wir etwas gestalten und umsetzen können. Ich empfand Aivanhovs Aussagen über die Ehe oftmals auch als veraltet, aber da er eine ganzheitliche Sichtweise zur Kenntnis gibt, fühle ich mich ihm nahe.

Deine angesprochene Kritik hat sicherlich ihre Berechtigung, aber da Aivanhov wohl nicht in einer Ehe lebte, nehme ich an, daß er die Kriterien der Gesellschaft, in der er seine Erziehung erlebte, teilweise übernommen hat.

Auch Leobrand finde ich in und mit seinen Aussagen in einigen Aussagen überholt - wie alles, was vor einigen hundert Jahren geschrieben und gesagt wurde - es war in dieser Zeit wichtig, aber die Leben geht weiter und Zeitqualitäten verändern sich - sind überholt und nicht in unsere Zeit passend - gelten als Norm, die nicht mehr beachtet werden, weil ein anderer Geist durch die Welt zieht.

Man sagt aber letztlich, daß man sich immer das Gute aus allem heraus ziehen kann und das Negative in Besseres umformulieren kann.

Ich glaube, man sollte so manches an Aussagen und Meinungen, was in Auflehnung geriet - in einem selbst - zu sehr viel Aufregung geführt hatte, allmählich mit mehr Gelassenheit sehen.

http://www.sun2012.de/liebe.html
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http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2