Erfahrungen mit dem Tod


Hallo..

Ich habe auch schon 2 Mal in meinem Leben mit dem Tod Erfahrungen gemacht.
Am 24.September 1991 ist mein geliebter Opa gestorben, er war eine sehr wichtige Person in meinem Leben, ich habe sehr sehr viel zeit mit ihm verbracht.
Ich war 14 als er gestorben ist, und für mich ist damals mehr als eine Welt zusammen gebrochen..
Ich war dann wirklich so weit das ich in diesem alter schon an Selbstmord gedacht habe.
Es war schrecklich alles ist zusammen gebrochen, zu sehen wie meine Mutter weint und hysterisch ist, meine Oma die dann sowieso keinen Lebenswillen mehr hatte, all das war für mich unbegreiflich, ich war doch eigentlich selber noch ein kleines Mädchen die mitten in der Pupertät steckte und sich vorher noch nie mit Tod auseinander gesetzt hat.
Ich ging dann mit meiner Mutter und meiner Tante zu einer Veranstaltung wo ich mit meinem Opa reden konnte.
Es war in einem grossem Hotel in München, es war sehr kalt und am diesem Tag schneite es was runterging.
Wir saßen in einem Kreis und sollten etwas in der Hand halten das uns an die verstorbene Person erinnert.
Ich hatte ein Stofftaschentuch das mein Opa in seinem Todeskampf in der Hand gehalten hat.
Der Doktor fing mit mir an..
Auch wenn viele denken ich spinne wenn ich das erzähle, ich weiß das mein Opa da war und mit mir redete.
Ich spürte wie er meine Hand nahm und sagte er sei sehr stolz auf mich und ich solle mein Abi gut abschließen und ihn nicht enttäuschen.
Und wenn es an der Zeit ist kommt er und holt mich!
Es tat mir gut, und ich wusste das es uhm jetz besser geht und das er keine Schmerzen mehr hatte als er in den Tod ging.
Mit der Zeit habe ich dann verstanden was Tod bedeutet, ich habe Bücher gelesen, und endlos lange Gespräche mit Freunden geführt.
Zwischenzeitlich habe ich dann meinen Opa glücklich gemacht, und bin zu einer Frau herangewachsen.
Ich hatte eine beste Freundin mit der ich alles teilte, sie war ,eine bessere hälfte.
In einer Sommernacht im Juli 1994 hat sie bei mir geschlafen,ich schlief ein und dann kam mein Opa zu mir ans Bett,und sagte er hole mich bald ich soll keine Angst haben er sie da.
In der früh war ich völlig fertig und erzählte von meinem Traum..
Alle dachten ich hab nen knall.
Ich bin dann mit meinem Roller zu einem See gefahren.
Ich stand an der Abbiegerspur und wollt links auf eine grosse Strasse abbiegen.
Der pfeil für mich stand auf grün.
Ich ging langsam aufs Gaß und sah wie ein grüner VW Bus auf mich zukam.
Ich kann mich dann an nichts mehr erinnern.
Ich weiß nur heute das alles um mich sehr laut war, und ich nahm im Unterbewußtsein war wie ein Hubschrauber gelandet ist und man dann versucht hat mich zum Leben zurückzuholen.
Ich war nicht bei Bewußtsein
Plötzlich sah ich ih am Boden liegen ich saß mit meinem Opa auf einem Dach und wir sahen zu wie sie versucht haben mich zurüchzuholen.
Dann war es vorbei und ich bin 4 Wochen später in der Unfallklinik in Murnau wieder zu mir gekommen.
Ich hatte einen langen Heilungsprozess, saß lange im Rollstuhl und lernte das gehen nochmal wie ein kleines Kind.
Alle sagten was ich doch für ein Glück hatte.
Genau auf den Tag 5 Jahre später starb dann meine beste Freundin Carolin an einem Rollerunfall, und das ganze Zenarium ging wieder los, ich verlor wieder eine wichtige Person in meinem Leben.
Ich wurde immer dünner hab nicht mehr gegessen bloß geraucht und Red Bull getrunken.
Meine Mutter schickte mich dann zu einem Psychologen.
Es verging kein Tag wo ich nicht bei meinen geliebtem Opa, und bei Carolin auf dem Grab war.
Das war dann vielleicht auch meine art etwas damit fertig zu werden.
Am 31.August diesen Jahres bekamm ich dann einen Anruf von meiner Tante das es meiner Oma sehr schlecht geht, und das sie denkt das es wohl dem ende zugeht, ich muss vielleicht dazu sagen das meine Oma seit dem Tod meines Opas immer mehr abbaute sehr krank wurde und der ganze Körper voll mit Krebs war.
Sie lebte auch schon seit Aug.99 bei meiner Tante.
Nun gut ich bin hingefahren.
Da lag sie nun meine Omi sie durchlebte wohlgrad die schlimmsten Stunden ihres Lebens.
Sie hörte auf zu atmen, das ging dann schon teilweise 20 sek.
Es kam ein Arzt und bestätigte die aussage meiner Tante.
Wir haben einen Pfarrer gerufen der meiner Oma den letzten Segen schenken sollte.
Ihre Finger waren blau und das Gesicht schon sehr eingefallen.
Am Donnerstag den 1.Sept ist dann auch diese geliebte Mensch von uns gegangen.
Ich war wieder sehr traurig und all das was die Jahre zuvor passiert ist ging mir doch den Kopf.
Es gibt seit dem keinen Tag mehr wo ich nicht weine, viele sagen zu mir das ich es übertreibe und ich langsam mal wieder zu mir finden soll.
Aber ich denke mal jeder hat eine andre art mit dem Tod umzugehen.
Ich weiß nur eins das ich heut schon angst vor diesem Moment habe wenn meine Eltern nicht mehr sind, und ich diese u Grabe tragen muss.
Aber nach meinem Rollerunfall weiß ich das wir alle Menschen die wir sehr geliebt haben wieder sehen.
Ich glaube wir sehen unser eigen Leben dann von oben ab herab...
Ich bin mir sicher das es ein zweites Leben gibt,und freue mich wenn ich dann später alle wieder seh, und mit ihnen lachen und weinen kann..

Herr gibt uns den Frieden an dem Tag der keinen Abend kennt...


Danke fürs zuhören Tina
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Die schönsten Augenblicke behalten wir immer farbig und glücklich in unserem Herzen
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Ich würde mich freuen wenn sich vielleicht jemand mit diesem Thema mit mir austauschen würde..
Mich würde es sehr interesieren ob vielleicht noch jemand solche Erfahrungen gemacht hat, oder wie andre damit umgehen einen geliebten Menschen zu verlieren
Hallo

Heut ist es auch hier passiert. Ich hab heute eine kleine Erfahrung mit dem Tod gemacht.

Es spielte sich folgendes ab.

Ich wurde heut morgen geweckt von unserm Bellenden Hund da wohl einer unserer Nachbahrn von oben geklopft haben.

Mein Vater is dann mit runter gegangen aber ich hab Wortfetzen verstanden "der liegt da vielleicht in der Wohnung das Fenster hinten ist offen mein Mann würde mit ihnen gerne in die Wohnung einsteigen um nachzusehen" Dazu muss ich sagen der Nachbahr unten war jedem im Haus bekannt er hatte arge probleme die Wohnung sauber zu halten er Rauchte pfeife ohne ende (kein Gras normal Pfeife wie Käptns auf Schiffen) und daher stank es da immer ziehmlich und zudem hatte er eine gehbehinderung aber hatte vollen verstand (Ingenieur Maschinenbau seid 3 Jahren aber Arbeitslos)

Mein Vater hatte engeren Kontakt mit ihm hat ihm oft sachen eingekauft und bei einigen sachen geholfen zudem is er öfters abends runter und hat sich mit ihm unterhalten da er sonst keinen hatte ausser seine Schwester mit der er öfter mal Telefonierte.


Naja jedenfalls bin ich dann aufgestanden und runter gegangen um im Notfall erste Hilfe zu leisten da ich das mal gelernt habe.


Als ich runter kam stand die Tür offen und mein Vater stand mit 2 Nachbahrn da.

Mir kam direkt ein ekelerregender Geruch entgegen (Dabei habe ich eigentlich extrem eingeschränkten geruchssinn durch ne allergie) und ich wusste es war wohl etwas zu spät für erste Hilfe.

Da mich der Tod ziehmlich interessiert habe ich dennoch einen Blick gewagt da für mich der Geruch so einigermaßen erträglich blieb und dort lag er.

Im Badezimmer auf dem Rücken mit dem Kopf unter der Toilette (zwischen Wand und Abflussrohr) die Hose hatte er fast ganz unten und es war ein nicht wirklich schöner anblick für ihn würde er noch Leben ein sehr entwürdigender Anblick.

Ich hatte nix von Verwesungsspuren gesehen hab aber auch nur kurz geguckt.

Mein Vater hatte vor 3 Tagen noch eine Katze laut Jaulen hören die halbe Nacht lang im innenhof konnte diese aber nicht zu ordnen wem diese gehörte er dachte es sei ein Kater der nach nem Weibchen sucht. Es war aber wie sich rausstellte die Katze vom Nachbahrn die wohl aus dem Hinterfenster raus konnte.

Erst kamen 2 Krankenwagen der Arzt guckte kurz und meinte nur es sei schon die Fäulnis eingetreten. 30 Min Später kam dann ein Streifenwagen die Beamten wollten auch nach kurzem gucken wieder raus aus der Wohnung und riefen die Kripo.

Dann kam ein Kripobeamter ging in die Wohnung wir haben uns in der Zeit um die Schwester hier oben gekümmert die wir sofort alarmiert hatten und während dessen war der Kripobeamte unten hat alles untersucht und hat dann auch der Katze Futter gegeben die umgehend eine riesen menge Fraß.

Wir gehen alle davon aus das der Nachbahr gestürtzt is und sich sehr wahrscheinlich dabei das Genick gebrochen hat denn er ist mit seiner gehbehinderung im alkoholisierten zustand schon öfter gestürzt und kam nicht mehr von alleine hoch.

Auf jeden fall wird noch überlegt ob Obduktion oder nicht und wir helfen dann der Schwester bei allen erledigungen die nun zu machen sind.


Durch meinen Vater kannte ich den Nachbahrn natürlich auch näher und Persöhnlich und das beschäftigt mich momentan auch ein wenig es ist zwar nicht so das es mich hart Trifft aber trotzdem schon ein komisches gefühl. (wo dieser wohl jetzt ist ob er mitbekommen hat das er gestorben ist obs schnell ging oder obs doch kein genickbruch war und er elendig gestorben ist)

Die Schwester stand ihm sehr nah er war der einzige Verwandte den sie hier in Deutschland noch hat und sie hat zwar nur wenig emotionen gezeigt (Starrer Blick rotes gesicht zwischendurch ein schluchzen) aber jetzt ist sie alleine zuhause und kommt zum nachdenken ich denke sie wird jetzt erst begreifen was passiert ist und erst mal richtig abstürzen in eine große trauer was mir dann immer sehr leid tut ich weiß auch nie wie ich mich trauernden menschen gegenüber verhalten soll man is dann immer mit bedrückt.

Wir haben das letzte Lebenszeichen von ihm vor knapp 9 Tagen gehabt und wir schätzen mal er lag da schon seid ca ner Woche


Naja soviel zu meinen erfahrungen jedenfalls hab ich nun mal wieder ein wenig mehr Angst vor dem Tag an dem es mir passiert wenn ich mir Vorstelle auch so zu sterben und so entwürdigend vorgefunden zu werden. Das wird mich wohl noch einige tage beschäftigen. Ich hoffe für ihn das er jetzt ruhe gefunden hat und das er es dort wo er vielleicht jetzt ist besser hat als in seinem Leben was zum schluss nur noch ein Leben in Dreck und Armut war. Denn er war ein sehr intelligenter Mann auch wenn mans ihm nicht ansieht bzw nicht glauben kann aber so wie er die letzten 3 jahre gelebt hat das war schon unterste Stufe. Alkohol Tabak Dreck Müll gestank oh man.


Vor allem der Geruch geht auch nicht mehr aus der Nase.


Achja achtet nicht auf Rechtschreibfehler darauf hab ich nun überhaupt 0 geachtet
Liebe Leute,

keineswegs skurill: Auf meinem Grabstein soll einmal stehen:
ICH WILL GESANG; WILL SPIEL UND TANZ; WILL DASS MAN SICH WIE TOLL VERGNÜGT ICH WILL GESANG UND SPIEL UND TANZ WENN MAN MICH UNTER´N ACKER PFLÜGT!

Der Tod ist nur ein Übergang in ein anders Leben, in eine andere Art des Lebens. Was wir betrauern, sollte nicht der Tod an sich sein; einzigster Grund der Trauer ist es, einen oder mehrere geliebte Menschen eben für einen begrenzten Zeitraum nicht mehr um sich zu haben. Aber was soll`s, selbst ein Buddhist weiss, das der Kreislauf der Wiedergeburt insoweit endlich ist, als das jeder Mensch irgendwann einmal das Ende des Kreislaufs erreicht und in eine andere Spähre -Nirwana- eingeht. Die monotheistischen Religionen machen es einem einfacher: Es gibt unmittelbar nach dem Tod ein Weiterleben; man sieht sich wieder!

Können wir Ewigkeiten, Nirwana, Himmel oder Paradies erfassen? Dazu fehlt uns bei aller Intelligenz, aller Geistesgrösse das Begriffsvermögen. Was bedeuten schon einige Jahrzehnte bis zum körperlichen Tod, was bedeuten schon einige hundert oder tausend Jahre bis zum Nirwana angesichts der Ewigkeit die zeitlich unbegrenzt ist? Die Zeitspanne, die wir überbrücken müssen, bis wir geliebte Menschen wieder sehen können, ist kleiner als ein millionstes Mililiter Wassertröpfchen angesichts der Billiarden Litern Meerwasser...

Wie aber gehen wir mit Sterbenden um? Hier in Berlin kommt`s ab und an mal vor, das man einen alten Mann/eine alte Frau erst Wochen nach ihrem Tod findet - weil sich halt keiner mehr um den anderen kümmert. In allen Städten der Welt, in allen Ländern, allen Dörfern gibt es immer mehr Menschen, die "einfach so" sterben, ohne das sie von mitfühlenden Angehörigen, Freunden, Nachbarn, Mitmenschen begleitet werden - z.B. Aidskranke in Afrika, aber auch in Deutschland. Wer hat die erschossenen Afrikaner an der spanischen Grenze in Marroko begleitet? Wer begleitet die sterbenden Erdbebenopfer in Pakistan/Indien/Afghanistan? Wer reicht einem verunglückten Menschen auf der Autobahn, auf den Strassen die hilfreiche Hand, damit dieser Mensch ruhig und würdevoll das nächste Leben betritt?

Das steht auf einem ganz anderen, traurigern Blatt der Menschheitsgeschichte. Es ist nunmal derzeit so, das Mitmenschlichkeit, Mitgefühl und Beistand weniger Wert besitzen, als Ellenbogenfreiheit, Leistungsstreben und Konkurrenzkampf. Das ist das, worüber wir eigentlich trauern müssten.
Ich hab heute von der Schwester gehört das er gestürzt ist und noch 3 Tage gelebt hat er ist elendig Verdurstet die Obduktion hat das ergeben das er innerlich ausgetrocknet sei. Ich weiß nicht wieso er sich nicht bemerkbahr machen konnte aber er hats wohl nicht geschafft. Oh man 3 Tage da liegen und keiner hilft da stell ich mir krass vor man bekommt bestimmt wahnvorstellungen. Son Tod will ich auf jeden fall nicht haben aber man kanns sich ja nich aussuchen