Alleine in der Wildnis


ja, u.a. unterdrückte Agressionen, unterdrückte Konflikte, usw.die sich auf der körperlichen Ebene äußern und dadurch ins Bewußtsein kommen sollen.
Zitat von Dahlke/Dethlefsen:
"... Konflikte kümmern sich nicht darum, ob man sie wahrnimmt oder nicht - sie sind immer da.
Wer jedoch nicht bereit ist, seine Konflikte in seinem Bewußtsein zu ertragen, zu bearbeiten und allmählich
einer Lösung entgegenzuführen, bei dem sinken die Konflikte in die Körperlichkeit und werden als Entzündung sichtbar. Jede Infektion ist ein stofflich gewordener Konflikt. Die in der Psyche gemiedene Auseinandersetzung (mit all ihren Schmerzen und Gefahren) erzwingt sich auf der Körperebene ihre Berechtigung als Entzündung. ..."
Ohne ausreichende Kenntnisse von der Natur und wenigstens einen Teil der eigenen Psyche würde ich nicht in die Wildnis gehen. So wäre es angeraten, zu wissen, welche Pflanzen, natürliche Mittelchen usw. und welche entsprechenden natürlichen Verhaltensweise und Denkweisen man braucht - eben grundlegende Kenntnisse.
Der große Rest ist dann learning bei doing.
LG ingwaz
Hallo ingwaz

1. da ich Landwirt bin kenne ich mich in der Pflanzenwelt sehr gut aus.
2. auf Grund einer Militärischen Ausbildung bin ich in der Lage sowohl im
Dschungel als auch in der Wüste zu überleben.
3. Ich laufe nicht vor meinen Problemen weg, vielmehr möchte ein
anderes leben führen in einer anderen Welt.

Allerdings möchte ich betonen das ich kein Träumer sondern Realist bin.
Daher habe ich unter erwägung aller möglichen Zenarien zwei Jahre lang
alles geplant und vorbereitet.
Daher gehe ich in meinem Fall von einem gelingen meines Vorhabens aus.
Natürlich wird es noch das ein oder andere Problem geben, aber gerade
die machen die sache auch spannend.
Nahrung und wasser stellen dort wo ich hin gehe kein Problem dar, weil
reichlich vorhanden.
Alles andere wird sich finden.

Schnitzler
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TRÄNEN SIND DIE BESTEN FREUNDE, DENN SIE BLEIBEN WENN ANDERE SCHON LANGE WEG SIND.
Jeder sollte für sich ein Leben finden , dass ihn genau zusagt, wer sich für soll einen entschieden hat, sollte ihn auch verwirklichen. Wünsche Allen viel Glück dabei.
Die mitgeteilte (!) Entscheidung eines Menschen, nun bald nichts mehr mitzuteilen, da fernab " aller Zivilisation"... Denke, dasz der Austausch mit den ANDEREN ein Beduerfnis ist, wenn nicht gar eine " innere" Notwendigkeit. den begrigff der sozialen verantwortung moechte ich hier nicht plagen. Aus dem bisherigen gelebten Leben die Konsequenz zu ziehen " allein" zu sein ,kann ich verstehen und akzeptieren, doch sollte man sich fragen, ob das "Ausweichen" der richtige Weg ist. Denn er ist reaktiv...
Ich kann Schnitzler schon verstehen und glaube auch, dass er es schaffen wird. Denn er hat viele Kenntnisse wie man in der Natur leben und überleben kann und er hat sich lange Zeit intensiv darauf vorbereitet.

Auch kann man sich in der Wildnis allein lebend weiterentwickeln.
Sagen wir nicht oft, dass wir die besten Erkenntnisse in der Einsamkeit und Stille haben und dass wir Gott am ehesten in der Natur erkennen?

Die Entscheidung von Schnitzler muss man respektieren, denn es ist sein freier Wille. Er hat das Recht in diesem Leben zu machen was er möchte.

Wäre schön, Schnitzler, wenn du dich irgendwann wieder melden könntest und uns erzählen würdest wie es dir geht. Aber das wird wahrscheinlich nicht der Fall sein.

Ich wünsche dir alles Gute und dass du dich wohl und glücklich fühlst in der Einsamkeit der Wildnis. Und wenn es dir zu langweilig wird und du Sehnsucht nach uns bekommst, kannst du ja gerne wieder zurückkommen.
Hallo Rosenblüte

Da bin ich aber froh das jemand erkannt hat das ich es schaffen werde.
Internet gibt es auch da wo ich hingehe, allerdings bedarf der Gebrauch eine Kanufahrt von einer Woche.
Aber da ich ohnehin alle paar Monate diese Tour mache melde ich mich bestimmt.
Wie du schon sagst, ist die von mir gewählte Einsamkeit freiwillig.
Wer sie nicht freiwillig wählt, den treibt sie in den Wahnsinn, es wäre nicht das erste mal.
Diese Sorge habe ich nicht.
Ein wenig Angst habe ich schon, aber das ist gut so, denn sie macht uns vorsichtig.
Der mutige rettet die Truppe, der Tollkühne reißt sie ins verderben.

Schnitzler
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TRÄNEN SIND DIE BESTEN FREUNDE, DENN SIE BLEIBEN WENN ANDERE SCHON LANGE WEG SIND.
Hallo schnitzler,
da hast du doch die besten Voraussetzungen, dass es dir gelingt.
Ich wünsche dir jedenfalls Erfolg in dem Sinne, dass du findest, was du suchst.
viel Kraft und Erkenntnis
LG ingwaz
Hallo Schnitzler!

Dein Vorhaben finde ich zunächst sehr interessant. Es scheint ja dort, wo Du hinziehst schon Menschen zu geben - bloß nicht diese hektische Zivilisation wie hier.
Was ich etwas schade finde, ist, daß Du es unter negativen Vorzeichen beginnst - ich meine, aus Enttäuschung von der Gesellschaft hier. Aber klar - sonst würde man das wahrscheinlich auch nicht auf sich nehmen. (Außer aus einer christlichen Motivation heraus, um die Menschen dort zu unterstützen....)
Da gibt es ein Buch einer Familie, die zu einem ehemals kannibalischen Stamm nach West-Papua gingen:

http://www.scm-shop.de/produkt/tite.....161785/161785/161785.html

(Hier gibt´s noch ein anderes:
http://www.scm-shop.de/produkt/tite.....132497/132497/132497.html)

Ich fand als Jugendliche dieses Leben auch mal sehr ....deprimierend - obwohl ich eigentlich keinen wirklichen Grund dafür hatte - ich meine, im Vergleich zu dem, was anderen so passiert - waren meine Probleme ein Klaks. Jedenfalls habe ich mich dann entschieden: wenn mir dieses Leben schon wertlos erscheint, dann kann ich es doch auch für andere einsetzen - ich habe damals überlegt, irgendwo in die Mission zu gehen - Entwicklungshilfe zu machen. Ich dachte: das ist die beste Voraussetzung, wenn es einen nicht stört, daß es dabei lebensgefährlich wird.

Ich hab´s dann aber nicht gemacht, aber dieser Gedanke, mein Leben \"einzusetzen\" ist mir geblieben.

Ich muß aber auch sagen, daß ich eine schöne Kindheit hatte und von meinen Eltern die Zuwendung bekam, die ein Kind braucht, um sich zu entwicklen auch selber später Liebe weitergeben zu können....

Du schreibst, Du hast nur die dunkle Seite des Lebens kennengelernt - das finde ich sehr schade.
Ist da wirklich nichts, was Du als positiv bezeichnen würdest? - Sind solche Menschen wie Mutter Teresa für Dich kein Ansporn, selbst das Gute zu tun, auch wenn es viel Negatives gibt? Aber ich meine, um das zu schaffen, braucht man irgendeine eine Art von Gemeinschaft mit Gleichgesinnten - zumindest im weitesten Sinn - wo man sich gegenseitig ermutigt.....
Ich war auch mal ne Zeitlang im New Age - bin aber zum Glück da wieder rausgekommen und glaube nicht mehr an Reeinkarnation. Aber daran, daß Gott Liebe ist - und daß wir ursprünglich Kinder Gottes sind und auch wieder werden sollen.
Von daher halte ich eines für wichtig: daß Du den Menschen, die Dich verletzt haben, vergibst (ist mit der Hilfe Gottes möglich). Denn leider, sind wir alle fehlerhaft und auf die Vergebung Gottes angewiesen.
Also - zu dem, was hier noch geschrieben wurde - Gott liebt einen jeden, da bin ich mir sicher - und möchte, daß alle in Seine Liebe zurückkehren. Aber es gibt schon einen Unterschied zwischen gut und böse. Gott möchte nicht, daß wir uns gegenseitig töten, belügen, bestehlen, etc., weil wir uns damit von der Liebe trennen und uns gegenseitig schaden und verletzen.

Empfehlen möchte ich Dir auch noch den Erfahrungsbericht von Ian Mccormack, der für zwei Jahre ausgestiegen ist um durch Südostasien und Afrika zu reisen.

http://www.ianmccormack.de/

Ob Du fährst oder nicht, würde ich jedenfalls gerne weiter von Dir hören.

Gottes Segen!

alphai
Habe eben noch was vergessen:
Kennst Du den Club700 - kann man täglich auf Bibel-TV (8.00 Uhr und 17.00 Uhr - Dienstag 20.15 Uhr anschauen, auch online:
http://www.bibeltv.de
...ermutigt mich immer sehr im Alltag).

http://www.club700.tv

z.B:
http://youtu.be/_gBayyv05Rg
Zitat:
Hallo an alle

Einige von euch kennen mich aus meinen verfassten Themen sowie
der Stellungnahme zu anderen Themen.
Ich werde mich in 2011 von der Zivilisation verabschieden und ein Leben
Fernab der Zivilisation führen bis zu meinem Tode.


müsstest du nicht längst schon dort sein?

gibt es komplikationen?

guck ma auf das datum deines letzten beitrages


lg
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"Solange ich Gott nicht sehen und fühlen kann leugne ich seine Existenz" sagte ein Atheist zu einem Pfarrer. Der Pfarre antwortete:" Wenn dies dein letztes Wort ist dann sage ich dir: Solange ich deinen Verstand weder sehen noch fühlen kann leugne ich seine Existenz."