Rabbinische Geschichten, Weisheiten,...


Als Rabbi Bunam im Sterben lag, weinte seine Frau. Er sprach:
"Was weinst du?
All mein Leben war nur dazu da, dass ich sterben lerne."

(Erzählungen der Chassidim)
"If you don't know yourself, you don't know anything"

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The essence of wisdom is to know yourself.

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It is a greater pleasure to love than to be loved. So why spend so much energy on gaining the approval of others? Work on loving them instead.


(Rabbi Noah Weinberg)
Ein kleiner Junge ging zu seinem Rabbi und fragte ihn spitzbübisch: “Ich gebe Dir 100 Schekel, wenn Du mir sagst, wo Gott wohnt“.
Der Rabbi antwortete ihm:
“Und ich gebe Dir 200 Schekel, wenn Du mir sagst wo ER nicht wohnt“.
Baal Schem Tow ist ein Meister des Moments - das spontane, ungezähmte Leben zählt für ihn mehr als religiöse Rituale.

Die Geschichte von einem geistig behinderten Jungen und seiner (lauten) Pfeife.


Es waren gerade Feiertage und die Anhänger des Chassidismus trafen sich zum Gebet und einer Sitzung mit dem Meister Baal Schem Tow.
Ein Mann war mit seinem geistig behinderten Kind gekommen. Er war ein wenig besorgt darüber, dass der Junge etwas anstellen könnte, deshalb behielt er ihn ständig im Auge.

Als die Gebete gesprochen wurden, fragte der Sohn seinen Vater: „Ich habe eine Pfeife dabei, darf ich darauf spielen?“ Der Vater antwortete: „Ganz bestimmt nicht, wo ist die Pfeife?“, denn er fürchtete sich.
Der Junge würde vielleicht nicht auf sein Nein hören.
Der Sohn zeigte ihm die Pfeife und der Vater hielt seine Hand auf der Tasche des Jungen.
Dann wurde getanzt und der Vater vergaß die Pfeife und tanzte mit.

Als jeder zu Gott betete und dabei tanzte, da konnte der Junge nicht länger widerstehen. Er nahm seine Pfeife aus der Tasche und blies darauf. Alle waren total schockiert!
Aber Baal Shem kam, umarmte den Jungen und sagte: „Unsere Gebete wurden erhört. Ohne die Pfeife wäre alles umsonst gewesen. Das war das einzig Spontane hier.
Alles andere war nur ein Ritual."
Nichts zu reparieren?

Rabbi Israel Baal Schem Tow unterrichtete seine Schüler, als sie von einem Klopfen an den Fensterladen gestört wurden. Ein armer Bauer, der einen Wagen voller Werkzeuge zog, schaute durchs Fenster. “Habt ihr etwas zu reparieren?” rief er. “Wacklige Tische, zerbrochene Stühle? Einen lockeren Ziegel am Herd?”

“Nein, nein!” riefen die Schüler ungeduldig, denn sie wollten den Unterricht möglichst schnell fortsetzen. “Alles ist einwandfrei. Es gibt nichts zu reparieren.”

“Wirklich nichts?” rief der Bauer. “Das ist unmöglich. Schaut genau nach — ihr findet bestimmt etwas, was repariert werden muss!”

Daraufhin sagte Rabbi Israel zu seinen Schülern: “Wie oft habe ich euch gesagt, dass es in G–ttes Welt keinen Zufall gibt?
Jedes Ereignis und jede Erfahrung hat einen Sinn, und alles, was wir sehen und hören, ist eine Lektion für unseren Dienst am Allmächtigen. Denkt an die Worte, die wir soeben von dem einfachen Bauern gehört haben. Sind sie nicht von tiefgreifender Bedeutung für jeden von uns?
Ist alles hier vollkommen?
Manchmal mag es so aussehen; aber wenn wir unser Herz aufrichtig erforschen und unser Leben prüfen, ist es dann nicht gewiss, dass wir etwas finden, was der Reparatur bedarf?
Meister Baal Schem Tow und die Brille


"Es wird über den großen chassidischen Meister Baal Shem Tow gesagt, dass er normalerweise keine Brille benutzte, doch wann immer er mit einem Philosophen oder einem Wissenschaftler sprach, setzte er sich sofort die Brille auf. Das war ungewöhnlich und seine Schüler fragten sich, was wohl dahinter stecke.

„Was ist los?“ fragten sie. „Du benutzt doch sonst keine Brille?“

Der Meister lachte. Was er antwortete, ist bedeutsam.
„Mit euch kann ich in meinem normalen Zustand bleiben, ich muss mich nicht von ihm entfernen. Meine Augen können nicht mehr unterscheiden. Ihr und der Baum und der Fels, ihr seid alle eins. Wenn ich mit einem Schüler spreche, dann brauche ich nichts auszugrenzen. Ich spreche zur gleichen Zeit zum Schüler, zum Baum, zum Felsen, zu den Sternen und dem Himmel. Alles ist eins. Denn ich spreche aus Liebe. Ich überschütte euch mit meiner Liebe und werde von eurer überschüttet."


Eine Brille, um Grenzen wiederzufinden

Er fährt fort: "Doch wenn ein Philosoph kommt, dann muss ich von meiner normalen Art zu seinem Denken hinabsteigen. Ich muss mir eine Brille aufsetzen, damit ich blind werde, damit ich die große Vision verliere. Meine Augen werden durch die Brille eng gemacht, denn ein logischer Mensch besteht auf Unterscheidungen. Die Dinge sollen seiner Meinung nach eingeordnet und definiert werden. Liebe kennt keine Definition und keine Abgrenzung.“"
Wann beginnt der Tag?

Ein alter Rabbi fragte einst seine Schüler, wie man die Stunde bestimmt, in der die Nacht endet und der Tag beginnt.

"Ist es, wenn man von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?" fragte einer der Schüler. "Nein", sagte der Rabbi. "Ist es, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann?" fragte ein anderer. "Nein", sagte der Rabbi. "Aber was ist es dann?" fragten die Schüler.

"Es ist dann, wenn du in das Gesicht irgendeines Menschen blicken kannst und deine Schwester oder deinen Bruder siehst. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns."
Fidelis hat folgendes geschrieben:
Ein kleiner Junge ging zu seinem Rabbi und fragte ihn spitzbübisch: “Ich gebe Dir 100 Schekel, wenn Du mir sagst, wo Gott wohnt“.
Der Rabbi antwortete ihm:
“Und ich gebe Dir 200 Schekel, wenn Du mir sagst wo ER nicht wohnt“.


Schekel oder Hähnchenschenkel


Der Rabbi hat's ihm gegeben
Aleks7 hat folgendes geschrieben:


Schekel oder Hähnchenschenkel


Der Rabbi hat's ihm gegeben


mhm hähnchenschenkel jetzt hab ich lust darauf bekommen

In jedem Ding ist Schönheit verborgen - aber nicht jeder vermag sie zu sehen.

(Alte jüdische Weisheit)